Streife, – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Tue, 07 Jul 2026 09:59:57 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Live dabei – Ein Tag im Dauereinsatz mit dem Polizeipräsidium Pforzheim https://www.die-neue-welle.de/live-dabei-ein-tag-im-dauereinsatz-mit-dem-polizeipraesidium-pforzheim-1929876/ Tue, 07 Jul 2026 14:44:42 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1929876 Pforzheim (pol/tk) – Echtzeit-Einblicke in den Polizeialltag: Am Mittwoch nimmt Euch das Polizeipräsidium Pforzheim einen ganzen Tag lang virtuell mit auf Streife. Wie ihr dabei sein könnt, erfahrt ihr hier:

Digitales Logbuch

Von 06:00 bis 20:00 Uhr tickert die Pressestelle bei einem WhatsApp-Marathon live aus dem aktuellen Einsatzgeschehen im Zuständigkeitsbereich. Bereits seit Juni vergangenen Jahres versorgt das Präsidium die Bürgerinnen und Bürger über den Messenger-Kanal regelmäßig mit Updates zu Kriminalitätslagen, Verkehrsmeldungen und spannenden Hintergrundinformationen. Am Aktionstag wird dieser Service nun zum digitalen Logbuch.

Transparenz auf Augenhöhe

Ziel der Aktion: Transparenz auf Augenhöhe. Der Aktionstag zeigt, wie abwechslungsreich der Dienst ist – von der Streifenfahrt und Verkehrsunfallaufnahme über die Aufnahme von Diebstahlsdelikten bis hin zu Einsätzen bei Streitigkeiten oder Ruhestörungen. So nah dran waren Sie noch nie.

Hier geht’s zum WhatsApp-Kanal

Wer hautnah miterleben möchte, wie dynamisch und abwechslungsreich der Dienst in den Landkreisen Enzkreis, Calw und Freudenstadt sowie dem Stadtkreis Pforzheim ist, kann den offiziellen Kanal ganz einfach kostenlos abonnieren:
https://whatsapp.com/channel/0029VbAt4tA4o7qHyh6glJ2M

Mit diesem Live-Format setzt das Polizeipräsidium Pforzheim auf zeitgemäße, direkte Kommunikation. Die Aktion baut potentielle Barrieren zwischen Behörde und Bevölkerung weiter ab, lässt die Menschen in der Region hautnah miterleben, was vor ihrer Haustür passiert, und rückt den unermüdlichen Einsatz der Kolleginnen und Kollegen für die Sicherheit aller in den Mittelpunkt.

 

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Polizei testet Elektroschocker: Was bei Tasern wichtig ist https://www.die-neue-welle.de/polizei-testet-elektroschocker-was-bei-tasern-wichtig-ist-1841360/ Mon, 12 Jan 2026 03:17:31 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1841360
Nach zahlreichen anderen Bundesländern sollen nun auch Streifenpolizisten in Baden-Württemberg mit Elektroschockern – sogenannten Tasern – ausgerüstet werden. Das Land sieht darin einen wichtigen Schritt für mehr Sicherheit der Einsatzkräfte. Aber es hagelt Kritik von den Polizeigewerkschaften und Menschenrechtlern. Die Debatte zeigt: Bei der Frage, wie die Polizei auf zunehmende Gewalt reagieren soll, gehen die Meinungen weit auseinander.

Was sind Taser und wie funktionieren sie?

Taser sind spezielle Elektroschockgeräte, mit denen Polizisten aus sicherer Entfernung Angreifer schnell außer Gefecht setzen können. Sie verschießen kleine Pfeile, die über dünne Drähte mit dem Gerät verbunden sind. Diese bohren sich einige Millimeter in die Haut oder Kleidung des Gegenübers und geben dann einen starken Stromimpuls ab, der die Kommunikation zwischen Gehirn und Muskeln blockiert. Die Folge: Die getroffene Person ist für einige Sekunden komplett gelähmt und bewegungsunfähig.

Wie werden Taser bislang genutzt?

Derzeit werden die Geräte nur von den Beamten der Spezialeinheiten des Polizeipräsidiums Einsatz eingesetzt. Seit der Einführung 2007 wurden die Taser laut Innenministerium 86 Mal abgefeuert (Stand 31.12.2025).

Wo und wann sollen die Taser getestet werden?

In dem Pilotprojekt werden zwei unterschiedliche Modelle für jeweils ein Jahr testweise in Südbaden und Göppingen eingesetzt. Zunächst werden Beamte in den Polizeirevieren Freiburg-Nord, Freiburg-Süd, Weil am Rhein und Titisee-Neustadt sowie bei einer Einheit des Polizeipräsidiums Einsatz in Göppingen mit insgesamt 40 Geräten des einen Modells ausgestattet. Zu einem späteren Zeitpunkt soll das zweite Modell ausgeschrieben werden.

Welcher Taser soll getestet werden?

Im ersten Jahr des Projekts wird das Modell «Axon Taser 7« erprobt. Es besitzt zwei Kartuschen, aus denen jeweils zwei kabelgebundene Doppelsonden – das sind vier Pfeile insgesamt – verschossen werden können.

Gibt es neuere Modelle?

Ja. Die neueste Taser-Generation (Axon Taser 10) kann bis zu zehn Einzelsonden abgeben und aus mehr als 13 Metern Entfernung eingesetzt werden. Das erweitert die Einsatzmöglichkeiten der Polizisten deutlich. Außerdem erhöht die neueste Taser-Generation die Chancen, einen Angreifer zu treffen, wenn der erste Schuss nicht sitzt. Das Modell wird laut Ministerium eventuell im zweiten Testjahr genutzt.

Warum fordert die Polizei diese neue Ausrüstung?

Die Gewalt gegen Polizisten nimmt seit Jahren zu – das zeigen die jüngsten Kriminalstatistiken deutlich. Das Innenministerium weist für 2024 einen Höchststand von knapp 6.400 Gewaltdelikten gegen Polizistinnen und Polizisten aus, ein Anstieg um 7,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Sehr oft werden sie von Menschen angegriffen, die unter Drogeneinfluss stehen oder psychisch krank sind. Diese Personen reagieren oft nicht mehr auf herkömmliche Mittel wie Pfefferspray oder den Schlagstock. Dann bleibt laut Polizei oft nur der Griff zur Schusswaffe – und das kann für alle Beteiligten dramatische Folgen haben.

Warum reichen Schlagstock und Pfefferspray nicht mehr aus?

Mit einem Schlagstock muss ein Polizist sehr nah an den Angreifer herangehen – das ist natürlich riskant. Pfefferspray wirkt bei vielen Angreifern nicht zuverlässig. Vor allem, wenn diese unter Drogeneinfluss stehen oder psychisch krank sind, sind sie teils nicht mehr ansprechbar oder spüren keinen Schmerz mehr. In solchen Extremsituationen, die über Leben und Tod entscheiden können, müssen Beamte blitzschnell und unter großem Stress entscheiden. Und nicht selten bleibt den Polizisten nur der Griff zur Schusswaffe.

Welche Vorteile sehen Befürworter beim Taser-Einsatz?

Befürworter betonen vor allem die deeskalierende Wirkung der Taser. Schon die Androhung des Tasereinsatzes könne in den weitaus meisten Fällen dazu führen, dass sich eine Situation beruhige. Das liege am lauten Summen und dem grellen Warnlicht, das den Angreifer abschrecke. Außerdem könnten Polizisten mit dem Taser aus sicherer Entfernung handeln, was ihre eigene Sicherheit erhöhe.

Und was kritisieren die Polizeigewerkschaften an den Plänen?

Aus Sicht der Polizeigewerkschaften kommen die Tests zu spät und dauern zu lange. Die Gewerkschaften fordern eine sofortige und flächendeckende Einführung der neuesten Taser-Generation. Auch die Auswahl der Testregionen wird kritisiert: Gerade Städte wie Stuttgart oder Mannheim mit vielen komplexen Einsatzlagen wären besser geeignet. In Winnenden etwa könne sich ein Test lohnen, weil sich die große Psychiatrie dort besonders auf die Gewaltzahlen gegen Polizisten auswirke, sagte GdP-Landeschef Gundram Lottmann.

Welche Gefahren bergen Taser für die Betroffenen?

Auch wenn Taser als weniger gefährlich als Schusswaffen gelten, sind sie nicht risikofrei. Besonders riskant sind sie bei älteren Menschen, Schwangeren und Personen mit Herzproblemen – bei ihnen kann der Stromimpuls tödliche Folgen haben. Es können auch Verletzungen durch die Pfeile selbst oder durch Stürze entstehen, wenn die Getroffenen plötzlich zusammenbrechen.

Kritiker warnen zudem davor, dass die Hemmschwelle für den Einsatz eines Tasers niedriger ist als bei der Schusswaffe.

Wie verbreitet sind Taser bereits bei der deutschen Polizei?

Taser sind in Deutschland längst kein unbekanntes Mittel mehr. Alle Spezialeinsatzkommandos (SEKs) in Bund und Ländern nutzen sie bereits. In mindestens zwei von drei Bundesländern sind die Geräte auch bei Streifenpolizisten oder Unterstützungskräften im Einsatz. Baden-Württemberg hinkt im Vergleich etwas hinterher.

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Mit guten Nachrichten ins Wochenende: Wertschätzung für Bühler Polizeistreife https://www.die-neue-welle.de/mit-guten-nachrichten-ins-wochenende-wertschaetzung-fuer-buehler-polizeistreife-1811562/ Fri, 21 Nov 2025 14:21:39 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1811562 Bühl (pol/tk) – Es sind nicht immer nur die großen Kriminalfälle, bei denen Polizisten im Blickfeld der Öffentlichkeit stehen. Auch zuweilen unbemerkte und manchmal ganz pragmatische Erledigungen gehören zum Polizeialltag – wie Laub wegmachen.

Wirt erkennt die „schöne Geste“

Umso schöner, wenn auch die kleinen Dinge dem ein oder anderen Beobachter ins Auge fallen. So geschehen am Montag in der Eisenbahnstraße: Ein dortiger Gaststättenbetreiber beobachtete gegenüber seinem Lokal, wie zwei Streifenbeamte des örtlichen Polizeireviers ein „Gulli-Gewusel“ – wie er es nannte – behoben haben und den Gulli vom Laub befreiten, damit das angestaute Regenwasser wieder in die Kanalisation abfließen konnte.

Danke-Post in sozialen Medien

Mit einem überaus wertschätzenden Post auf einer bekannten Plattform der sozialen Medien zollte er den Einsatzkräften Respekt und dankte ihnen fürs Ärmel hochkrempeln. Wir sagen Danke für die schöne Geste!

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Jetzt neu: Polizei-Fahrradstaffel in Pforzheim https://www.die-neue-welle.de/460851-386478/ Fri, 31 Mar 2023 02:45:23 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/460851-386478/ Pforzheim (er24/tk) – Die Pforzheimer Polizei ist bald auch per Zweirad auf Streife. Ab Samstag, dem 1, April (kein Scherz!), nimmt die neue Staffel ihren Dienst in der Goldstadt auf.

Streife auf zwei Rädern

Ab dem 01.04.2023 nimmt die neu eingerichtete Fahrradgruppe des Polizeipräsidiums Pforzheim ihren Dienst auf. Am Donnerstag wurde Sie offiziell vorgestellt. Die Fahrradstaffel wird vorrangig im Stadtgebiet Pforzheim unterwegs sein, so der Leiter der Schutzpolizeidirektion, Andreas Bjedov, vor Ort. Das Hauptaugenmerk wird auf Radfahrer und E-Scooter liegen.

Ab Samstag im Einsatz

Die Verkehrssicherheit und der Bürgernahe Dienst stehen an oberster Stelle. Die Fahrradstaffel wird sich aus mehreren Revieren zusammensetzen und im Pforzheimer Stadtgeschehen eingesetzt werden.

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