Statistik, – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Tue, 17 Mar 2026 15:34:04 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Baden-Württemberg importiert weniger Spargel https://www.die-neue-welle.de/baden-wuerttemberg-importiert-weniger-spargel-1868013/ Wed, 18 Mar 2026 03:14:52 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1868013

Bruchsal/Fellbach (dpa/tk) – In Baden-Württemberg hat die Spargelsaison begonnen. Spätestens zu Ostern soll es genug heimische Stangen für alle geben. Welche Rolle spielt dabei Spargel aus dem Ausland? Das Statistische Landesamt liefert einen Einblick. Außerdem findet ihr hier ein paar ausgefallene Spargel-Rezepte!

Spargel aus Spanien, Südamerika und Griechenland

Baden-Württembergs Spargel-Importe sind im vergangenen Jahr zurückgegangen. Das teilte das Statistische Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse der Außenhandelsstatistik in Fellbach bei Stuttgart mit. Demnach seien 2025 rund 2.900 Tonnen frischer oder gekühlter Spargel importiert worden. Das seien 640 Tonnen oder 18,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Mehr als die Hälfte (52,1 Prozent) kam aus Spanien. Gefolgt von Mexiko (14,9 Prozent), Italien (10,4 Prozent), Peru (8,6 Prozent) und Griechenland (5,4 Prozent).

Mögliche Gründe für den Rückgang

Eine Erklärung für den Rückgang nannten die Statistiker nicht. Simon Schumacher, Geschäftsführer beim Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer (VSSE), sieht mehrere mögliche Ursachen. So sei der Spargelkonsum pro Kopf leicht zurückgegangen. Auch die Erntemenge in Baden-Württemberg sei 2025 um rund zwei Prozent zurückgegangen. Laut Verband sind im vergangenen Jahr 8.442 Tonnen in Baden-Württemberg geerntet worden.

In Spanien habe es im vergangenen Jahr Hochwasser und Ernteausfälle gegeben, sagte Schumacher. Zudem seien die deutschen Spargelanbauer mit der Ernte früh dran gewesen, was die Importe für gewöhnlich etwas verdränge. Außerdem sei die Nachfrage im Handel nach grünem Spargel aus Deutschland gestiegen.

Leckerer Spargel-Rezepte

Die Spargelzeit steht in den Startlöchern – doch nicht immer müssen die Stangen weich gekocht und in Sauce Hollandaise ertränkt werden. Es gib noch andere, leckerer Spargelvarianten:

Gedünsteter Spargel

Hierfür benötigt Ihr eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe, beides schön klein geschnitten. Bei der Wahl des Spargels können Sie selbst entscheiden, ob grüner oder weißer. Sollten Sie sich jedoch für den weißen entscheiden, schälen Sie diesen gründlich. Beim grünen Spargel ist dies nicht nötig. Anschließend schneidet Ihr die Stangen in rohem Zustand in ungefähr 5 cm lange Stücke. Mit etwas Olivenöl, Zwiebel und Knoblauch in einer Pfanne auf mittlerer Hitze andünsten und die Spargelstücke dazu geben. Nach etwa 10 Minuten sollten die Spargelstücke die perfekte Garstufe erreicht haben. Jetzt heißt es nur noch mit etwas Salz und Pfeffer und – wer mag – mit Salbei oder Thymian abschmecken und mit Pasta oder einem Toast servieren.

Die Biskuit-Spargel-Rolle

Zuerst einen herzhaften Biskuit-Teig anrühren: 3 Eier schaumig schlagen, dann ca. 90 Gramm Mehl und Backpulver reinsieben und mit Salz und Pfeffer würzen. Der fertige Teig wird auf ein Blech gegossen. Damit die Spargelstangen später nicht mehr hart und roh sind, werden diese direkt im Teig mit gebacken. Dafür einfach die grünen Stangen unten ein paar Zentimeter abschälen, längs in der Mitte halbieren und leicht in den Teig legen. Hier den Spargel so zulegen, dass er später beim Aufrollen längs zur Rolle liegt!

Bei 180 Grad Heißluft wird der Biskuit für 15 bis 20 Minuten gebacken. In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten. Einfach Crème fraîche mit Salz, Pfeffer und – wer mag – mit frischem Schnittlauch würzen. Ist der Teig fertig, wird dieser direkt mit der Creme bestrichen und mit gekochtem Schinken bedeckt. Jetzt den Teig vorsichtig zusammenrollen und genießen.

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Weniger Straftaten im Südwesten – mehr Gewalt in Partnerschaften https://www.die-neue-welle.de/weniger-straftaten-im-suedwesten-mehr-gewalt-in-partnerschaften-1859067/ Thu, 19 Feb 2026 11:06:11 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1859067
Baden-Württemberg verzeichnet 2025 weniger Straftaten – doch ausgerechnet bei Partnerschaftsgewalt, Cyber-Schäden und Telefonbetrug zeigen die Zahlen nach oben. Während die Gesamtkriminalität sinkt, erreicht die häusliche Gewalt ein Zehnjahreshoch.Zudem steigen die finanziellen Schäden im Internet und bei betrügerischen Anrufen deutlich an. Das geht aus der aktuellen Kriminalstatistik hervor, die Innenminister Thomas Strobl (CDU) in Stuttgart heute vorstellt.

Aufklärungsquote weiter hoch

Insgesamt sank die Zahl der Straftaten der sogenannten Allgemeinkriminalität um 5,7 Prozent auf rund 522.000 Fälle – rund 30.000 weniger als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote lag mit 60,5 Prozent erneut über der Marke von 60 Prozent. «Baden-Württemberg ist und bleibt eines der sichersten Länder», so Strobl.

Partnerschaftsgewalt auf Zehnjahreshoch

Besonders alarmierend aber ist die Entwicklung bei der Partnerschaftsgewalt. Die Zahlen stiegen 2025 um 2,1 Prozent auf rund 17.400 Fälle – der höchste Stand seit zehn Jahren. 19 Menschen kamen im Zusammenhang mit Partnerschaftsgewalt ums Leben. «Häusliche Gewalt zerstört Vertrauen, Familien, Sicherheit», sagte Strobl. Jeden Tag habe die Polizei in Baden-Württemberg rund 50 Fälle von Partnerschaftsgewalt und rund 30 verletzte Opfer in dem Bereich registriert.

Knapp 80 Prozent der Opfer sind Frauen, fast 80 Prozent der Tatverdächtigen Männer. Rund drei Viertel der Taten sind Körperverletzungen. Laut Innenministerium wird nur etwa jeder zehnte Fall angezeigt. Das Land will deshalb in Hochrisikofällen häuslicher Gewalt künftig eine elektronische Aufenthaltsüberwachung, also Fußfessel, ermöglichen. Die neue Regelung schaffe Sicherheit, «indem sie Bewegungen und Abstand kontrollierbar macht», so Strobl.

Telefonbetrug boomt

Massiv gestiegen sind betrügerische Anrufstraftaten, etwa «Falscher Polizeibeamter», «Enkeltrick» oder «Schockanruf». Unter Einbeziehung der Auslandsfälle nahm die Zahl um 65,6 Prozent auf rund 14.600 Fälle zu. Der Gesamtschaden stieg um ein Viertel auf rund 23,1 Millionen Euro. Über 96 Prozent der Fälle blieben im Versuchsstadium, teilt das Ministerium mit.

«Lassen Sie sich niemals am Telefon zur Herausgabe von Geld- oder
Vermögenswerten überreden. Die Polizei wird das nie tun! Sie ruft im Übrigen auch nicht unter der Notrufnummer 110 an», sagte Strobl.

Cybercrime: Schäden auf Rekordniveau

Im Bereich Cybercrime sank die Zahl der registrierten Inlandsfälle zwar um 9,2 Prozent auf rund 13.600. Doch der Schaden stieg auf etwa 18,1 Millionen Euro – ein Plus von zwei Prozent und ein Allzeithoch. Noch gravierender sind die sogenannten Auslandsstraftaten: Rund 29.200 Fälle verursachten Schäden von 22,9 Millionen Euro. Die Aufklärungsquote liegt hier bei nur 0,9 Prozent.

Auch bei Straftaten mit dem Tatmittel Internet blieb die Zahl der Fälle mit rund 46.000 Fällen stabil. Der Schaden erhöhte sich jedoch um fast ein Viertel auf rund 92 Millionen Euro. Hinzu kommen knapp 80.000 Auslandsfälle. Die Aufklärungsquote bei diesen Auslandsdelikten beträgt lediglich 2,3 Prozent.

«Kriminelle Machenschaften verlagern sich zunehmend ins Netz», sagte Strobl. Die Angriffe richteten sich nicht nur gegen Privatpersonen, sondern auch gegen Unternehmen und staatliche Einrichtungen.

Gewalt und Messerangriffe im öffentlichen Raum

Im öffentlichen Raum sank die Gewaltkriminalität um 6,2 Prozent auf rund 9.600 Fälle. Auch Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gingen um knapp zehn Prozent zurück, Messerangriffe um elf Prozent auf knapp 1.200 Fälle. Etwa jeder fünfte Messerangriff ereignete sich im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs.

Die Aufklärungsquoten sind vergleichsweise hoch: Bei Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum liegt sie bei 71,5 Prozent, bei Sexualstraftaten bei 71,4 Prozent, bei Messerangriffen bei 78,5 Prozent, bei Mord und Totschlag sogar bei 91,5 Prozent.

Sexualdelikte insgesamt rückläufig

Insgesamt sank die Zahl der die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung um 4,5 Prozent auf rund 13.800 Fälle. Fast die Hälfte entfällt auf die Verbreitung, den Erwerb und Besitz pornographischer Inhalte. Die Fälle kinderpornographischer Inhalte gingen um 15,6 Prozent auf knapp 4.200 zurück – ein wesentlicher Grund für den Gesamtrückgang.

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Es wird weniger geklaut im Südwesten https://www.die-neue-welle.de/es-wird-weniger-geklaut-im-suedwesten-1858905/ Thu, 19 Feb 2026 03:23:05 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1858905
Ein Lippenstift in der Drogerie, ein Geldbeutel auf dem Weihnachtsmarkt, ein Fahrrad auf dem Campus: Rund alle drei Minuten findet in Baden-Württemberg ein Diebstahl statt – zumindest einer, der bei der Polizei aktenkundig wird. Klingt erst mal viel, doch die Zahl der Diebstähle in Baden-Württemberg sinkt. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 158.189 Fälle und damit 8,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

1000 weniger Diebstähle pro Woche als vor 10 Jahren

Das sei der zweitniedrigste Stand der vergangenen zehn Jahre, wenn man die kriminalitätsarmen Pandemiejahre nicht mitrechne, teilte das Innenministerium der Deutschen Presse-Agentur mit. Seit 2016 sei die Zahl der Diebstähle um 25,7 Prozent gesunken – das sind rund 55.000 Fälle pro Jahr weniger als damals. «Das heißt, es wird pro Woche über 1.000 Mal weniger gestohlen als vor 10 Jahren», sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU).
Auch bei der Aufklärung sieht die Statistik einen Höchstwert: 38,1 Prozent der Diebstahlfälle wurden aufgeklärt, wie das Ministerium mitteilt – so viele wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. «Das zeigt, dass die Polizei sich erfolgreich und mit langem Atem kümmert», sagte Strobl. Diebstahlsdelikte machen mit 28,7 Prozent weiterhin den größten Anteil (28,7 Prozent) an allen registrierten Straftaten aus. Rund ein Viertel entfällt auf Ladendiebstähle, jeweils etwa elf Prozent auf Fahrrad- sowie auf Diebstähle an oder aus Kraftwagen.

Schäden in Millionenhöhe

Trotz sinkender Fallzahlen bleibt der wirtschaftliche Schaden erheblich. Die Schadenssumme ging zwar im vergangenen Jahr um 10,4 Prozent auf rund 220 Millionen Euro zurück – nach 246 Millionen Euro im Vorjahr. Dennoch ist dies laut Ministerium die zweithöchste Schadenssumme der vergangenen Dekade. Das habe auch mit den allgemeinen Preissteigerungen zu tun sowie mit einer zunehmenden Professionalisierung und Spezialisierung der Täter auf hochwertige Güter. Hinzu kämen Sachschäden, die bei den Diebstählen zusätzlich entstünden.

Strobl appellierte deshalb an die Bevölkerung: «Diebe nutzen jede günstige Gelegenheit – nicht abgeschlossene Fahrräder, offene Autofenster, ungesicherte Waren. Deshalb achten Sie auf Ihre Wertgegenstände und Ihre Mitmenschen, bleiben Sie aufmerksam, wachsam, achtsam.» Es werde zwar weniger geklaut, aber der Diebstahl sei nicht verschwunden.

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Flaschenwurf auf Polizeibeamte im Bahnhof Rastatt https://www.die-neue-welle.de/flaschenwurf-auf-polizeibeamte-im-bahnhof-rastatt-1857756/ Mon, 16 Feb 2026 10:37:55 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1857756 Rastatt (pol/tk) – Bundespolizisten wollten einen Mann im Bahnhof Rastatt kontrollieren, doch der attackierte die Beamten. Leider kein Einzelfall, wie die aktuelle Statistik beweist.

Mann widersetzt sich Polizeikontrolle

Am Samstagmittag wollten Beamte der Bundespolizei am Treppenabgang zur Bahnhofsunterführung einen 30-Jährigen kontrollieren. Dieser flüchtete zunächst in die Unterführung, schrie lautstark und warf unvermittelt eine Glasflasche in Richtung der Beamten. Die mussten ausweichen und wurden durch Glasscherben getroffen, aber nicht verletzt.

Der nigerianische Staatsangehörige wurde daraufhin mittels Handfesseln fixiert und zur Dienststelle verbracht. Bei der Durchsuchung wurde ein deutscher Aufenthaltstitel aufgefunden. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte auf freien Fuß belassen.

Gewalt gegen Polizei auf hohem Niveau

Der Fall aus Rastatt passt leider zur Zahlen, die Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Wochenende verkündete: Die Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten iverharrt auf besorgniserregendem Niveau – trotz leichter Rückgänge in einzelnen Bereichen. Im vergangenen Jahr wurden 6.299 Fälle registriert. Das ist nur rund ein Prozent weniger als im Rekordjahr 2024.

14.586 Mal wurden Polizistinnen und Polizisten demnach Opfer von Gewalt – so viele wie nie, so das Ministerium. Die Zahl verletzter Polizisten sank jedoch um 8,9 Prozent: 2.535 Beamte wurden 2025 verletzt, darunter 16 schwer.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) spricht von einem «gesamtgesellschaftlichen Problem», das «längst keine Randerscheinung mehr» mehr sei. Der Ton werde rauer. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Fälle laut Innenministerium gar um 43,4 Prozent gestiegen. Die Bandbreite reicht von Beleidigungen und Bedrohungen über Widerstand und tätliche Angriffe bis hin zu versuchten Tötungsdelikten.

Die Uniform 2.0

Zwar sank die Zahl der Messerangriffe gegen Polizeibeamte im Jahr 2025 um acht auf 47 Fälle. Laut Strobl seien das aber immer noch alarmierende Zahlen und «genau 47 zu viel». Neun Beamte wurden dabei leicht, zwei schwer verletzt. Getötet wurde im vergangenen Jahr kein Polizist bei einem Angriff. 2024 starb der Polizist Rouven Laur nach einem Messerangriff auf dem Mannheimer Marktplatz.

Um die Beamten vor Messerangriffen besser zu schützen, wird die Polizeiuniform in Baden-Württemberg nun weiterentwickelt. Die Uniformen werden mit sogenannten schnitthemmenden Elementen ausgestattet. «Wir wollen so alles dafür tun, unsere Polizistinnen und Polizisten bestmöglich auch vor brutalsten Angriffen zu schützen», so Strobl. Er will die neuen Kleidungsstücke am Montag der Öffentlichkeit präsentieren. Mit der «Blauen Uniform 2.0» würden künftig empfindliche Körperbereiche mit schnitthemmenden Elementen geschützt, so das Ministerium.

Auch Feuerwehr und Rettungsdienst betroffen

Nicht nur die Polizei ist Ziel von Übergriffen. 2025 wurden 216 Fälle von Gewalt gegen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst erfasst, leicht weniger als im Vorjahr, wo 222 registriert wurden. 91 Helfer wurden verletzt. Seit 2016 sei auch hier ein nahezu kontinuierlicher Anstieg zu beobachten, berichtet das Innenministerium – mit einem Peak im Jahr 2023.

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Freitag, der 13.: Mehr Unfälle im Südwesten? https://www.die-neue-welle.de/freitag-der-13-mehr-unfaelle-im-suedwesten-1857306/ Fri, 13 Feb 2026 05:00:28 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1857306 Baden-Württemberg (dpa/dk) – Freitag, der 13. gilt für viele als Unglückstag. Doch ist an dem Mythos wirklich etwas dran? Ein Blick in die Statistik zeigt: In Baden-Württemberg kracht es an diesem Datum tatsächlich häufiger.

Mehr Unfälle als an anderen Freitagen

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, gab es in den vergangenen 13 Jahren an Freitagen, die auf einen 13. fielen, im Durchschnitt mehr Verkehrsunfälle als an anderen Tagen.

Konkret wurden zwischen 2012 und 2024 insgesamt 24 Freitage, die auf einen 13. fielen, ausgewertet. Das Ergebnis:

  • 166 Unfälle im Schnitt an einem Freitag, dem 13.
  • 152 Unfälle im Schnitt an anderen Freitagen
  • 133 Unfälle im Schnitt an den übrigen Wochentagen

Damit liegt der „Unglückstag“ statistisch über dem Durchschnitt – sogar im Vergleich zu normalen Freitagen, die ohnehin unfallträchtiger sind als andere Wochentage.

Bis zu dreimal im Jahr möglich

Ein Freitag, der auf einen 13. fällt, kann laut Statistischem Landesamt maximal dreimal im Jahr vorkommen. 2026 ist das an diesem Freitag sowie im März und im November der Fall.

Ob Aberglaube, erhöhte Aufmerksamkeit oder schlicht Zufall – die Zahlen zeigen: Der Freitag, der 13., hebt sich in der Unfallstatistik im Land tatsächlich ab.

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Weniger Babys im Südwesten: Geburtenrate in Baden-Württemberg sinkt weiter https://www.die-neue-welle.de/weniger-babys-im-suedwesten-geburtenrate-in-baden-wuerttemberg-sinkt-weiter-1791019/ Wed, 29 Oct 2025 12:08:32 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1791019 Baden-Württemberg (pm/dk) – In Baden-Württemberg kommen immer weniger Kinder zur Welt. 2024 wurden rund 97.500 Babys geboren, etwa 900 weniger als im Jahr zuvor. Die Geburtenrate lag im Südwesten bei 1,39 Kindern pro Frau – und damit leicht unter dem Vorjahreswert.

Deutlich unter dem Ersatzniveau

Um die Elterngeneration zahlenmäßig zu ersetzen, wären 2,1 Kinder pro Frau nötig. Diesen Wert erreichte Baden-Württemberg zuletzt 1970. Seitdem sinkt die Zahl der Geburten kontinuierlich. 2024 war bereits das zweite Jahr in Folge, in dem die Zahl der Neugeborenen unter 100.000 lag.

Starke Unterschiede zwischen Stadt und Land

Auffällig bleibt das Stadt-Land-Gefälle: Während im Landkreis Tuttlingen die Geburtenziffer mit 1,72 am höchsten war, folgten die Landkreise Rottweil und Calw mit jeweils 1,65. Deutlich niedriger liegen die Werte in den Stadtkreisen Freiburg (1,10), Karlsruhe (1,08) und Heidelberg (0,99).

Gründe für die Unterschiede

Nach Angaben der Statistiker leben gerade in Hochschulstädten wie Heidelberg oder Freiburg viele junge Frauen, die sich zunächst auf Studium und Beruf konzentrieren – und die Familiengründung auf später verschieben. Auf dem Land hingegen seien traditionellere Familienstrukturen und frühere Geburten häufiger.

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Südwest-Pendler legen im Schnitt 35 Kilometer zurück https://www.die-neue-welle.de/suedwest-pendler-legen-im-schnitt-35-kilometer-zurueck-1666258/ Thu, 21 Aug 2025 11:50:55 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1666258

Baden-Württemberg (pm/dk) – Millionen Menschen in Baden-Württemberg arbeiten nicht dort, wo sie wohnen – und müssen jeden Tag pendeln. Eine aktuelle Statistik zeigt, wie weit die Wege im Durchschnitt sind.

Durchschnittliche Entfernung

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Fellbach lag die Luftlinienentfernung zwischen Wohn- und Arbeitsort im Jahr 2023 bei 35 Kilometern. Damit gehört das Pendeln weiterhin zum Alltag vieler Menschen im Südwesten.

Zahlen und Fakten

Insgesamt 3,86 Millionen Menschen pendelten 2023 über die Grenzen ihrer Wohnorte hinweg zur Arbeit. Etwa 2,3 Millionen Beschäftigte hatten hingegen das Glück, in derselben Gemeinde zu arbeiten, in der sie auch wohnen.

Besonders weite Wege nehmen manche ebenfalls in Kauf:

  • Über 13.000 Menschen aus Baden-Württemberg arbeiten in Berlin.

  • Rund 6.600 Beschäftigte sind in Hamburg angestellt.

Pendeln nicht immer täglich

Die Statistik weist allerdings darauf hin, dass es sich dabei um das potenzielle Pendelverhalten handelt. Das bedeutet: Nicht jede Strecke wird zwangsläufig täglich zurückgelegt. Viele Pendler nutzen flexible Modelle, etwa tageweises Homeoffice oder arbeiten nur an bestimmten Tagen vor Ort.

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Jeder Fünfte kann sich eine Woche Urlaub nicht leisten https://www.die-neue-welle.de/jeder-fuenfte-kann-sich-eine-woche-urlaub-nicht-leisten-1641277/ Wed, 06 Aug 2025 02:32:31 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1641277

Stuttgart (dpa/tk) – Ferienfrust statt Reiselust: Jeder Fünfte im Südwesten kann sich keine Woche Urlaub leisten. Vor allem Alleinerziehende trifft es hart, wie neue Zahlen zeigen.

Kein Geld für Erholung

Allgäu, Ostsee oder Mallorca? Für etwa jeden Fünften in Baden-Württemberg waren das im vergangenen Jahr unerreichbare Ziele, weil das Geld fehlte. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, konnten sich mehr als 2,3 Millionen Menschen aus dem Südwesten im Jahr 2024 keine Woche Urlaub leisten. Im Jahr zuvor waren 2,4 Millionen Menschen nicht in der finanziellen Lage, für eine Woche zu verreisen.

Noch vor vier Jahren lag die Quote im Land bei 17 Prozent, seit 2022 verharrt sie bei über 20 Prozent.

Alleinerziehende bleiben besonders oft zu Hause

Besonders schwierig ist die Lage für alleinerziehende Mütter und Väter: Für 37 Prozent oder 189.000 von ihnen blieb die Reisetasche im Schrank, weil das Geld nicht reichte. Im Jahr zuvor waren anteilig sogar noch mehr Alleinerziehende betroffen (40 Prozent).

Die Daten beruhen auf einer regelmäßigen Befragung zu Einkommen und Lebensbedingungen, bei der viele Menschen laut Landesamt offen über ihre finanziellen Spielräume sprechen.

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Weniger Schulwegunfälle im Südwesten https://www.die-neue-welle.de/weniger-schulwegunfaelle-im-suedwesten-1514032/ Sun, 08 Jun 2025 08:30:07 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1514032

Rückblick der Statistik der letzten Jahre

Der Weg zur Schule birgt Gefahren, doch die Unfälle werden weniger: Die baden-württembergische Polizei hat im vergangenen Jahr 374 (2023: 423) Verkehrsunfälle auf dem Schulweg registriert. Das ist ein Rückgang verglichen mit dem Vorjahr um mehr als zwölf Prozent und deutlich weniger als in den Jahren vor Corona, wie das Innenministerium auf Nachfrage mitteilte. 2024 wurden 35 Kinder und Jugendliche bei Schulwegunfällen schwer verletzt und 339 leicht. Ein Schulkind kam im vergangenen Jahr im Südwesten ums Leben. Auch im Vorjahr gab es einen tödlichen Unfall.

Auch die Unfälle mit Kindern auf den Straßen insgesamt gehen zurück. Sie sanken 2024 von 1.805 auf 1.739. 2.516 Kinder wurden bei Straßenunfällen im Südwesten im vergangenen Jahr verletzt. 14 Kinder von 0 bis 13 Jahren kamen im Verkehr ums Leben – deutlich mehr als im Vorjahr, in dem nur ein Todesfall zu beklagen war.

Knapp 30.000 Kontrollen

Mit einem besonderen Aktionstag hat die Polizei vor Kurzem einen Fokus auf die Sicherheit von Kindern im Verkehr gelegt. Rund 29.700 Fahrzeuge wurden an mehr als 500 Kontrollstellen im Land vor Schulen, Kindergärten und Sportplätzen angehalten und überprüft.

Das Ergebnis waren knapp 5.000 registrierte Verstöße. „Mehr als 47 Prozent fuhren mit erhöhter Geschwindigkeit“, kritisierte Innenminister Thomas Strobl (CDU). „Gerade in der Nähe von Schulen und Kindergärten kann das verheerende Folgen haben. Hier müssen alle, wirklich alle besonders rücksichtsvoll und umsichtig fahren.“

Ein weiteres Ergebnis der Aktion: 430 Mal stellten die Beamten fest, dass die Kinder in den Fahrzeugen nicht richtig gesichert waren, der Kindersitz etwa fehlte oder falsch montiert war.

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Krankenkasse: Schwangere testen häufiger auf Gendefekte https://www.die-neue-welle.de/krankenkasse-schwangere-testen-haeufiger-auf-gendefekte-1513990/ Sun, 08 Jun 2025 06:50:23 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1513990

Jahresstatistiken und Beobachtung der Zielgruppe

Schwangere lassen ihre ungeborenen Kinder immer häufiger mithilfe eines Bluttests auf mögliche Gendefekte untersuchen. Das geht aus einer Analyse der Krankenkasse Barmer hervor, die dafür Abrechnungsdaten ihrer Versicherten auswertete. Demnach ließ im vergangenen Jahr fast jede zweite Schwangere (47,7 Prozent) in Baden-Württemberg einen Bluttest auf Trisomien durchführen. Im Vorjahr waren es noch knapp 25 Prozent aller Schwangeren gewesen.

Die Kosten des Tests werden seit Juli 2022 von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Der nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) untersucht das Erbgut des ungeborenen Kindes auf die Trisomien 13, 18 und 21. Er gehört laut der Krankenkasse jedoch nicht zu den empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen.

Besonders häufig nehmen den Test der Kasse zufolge ältere Schwangere in Anspruch. Gut 65 Prozent aller Schwangeren über 36 Jahren in Baden-Württemberg ließen ihn im vergangenen Jahr durchführen, berichtete die Kasse unter Berufung auf ihre Abrechnungsdaten. „Trisomien sind selten, die Häufigkeit nimmt jedoch mit dem Alter zu“, sagte Barmer-Landeschef Winfried Plötze.

Trisomien haben unterschiedliche schwere Folgen

Bei Trisomien sind bestimmte Chromosomen in den Zellen eines Kindes dreifach statt zweifach vorhanden, was zu körperlichen Fehlbildungen, geistigen Einschränkungen und einer verkürzten Lebensdauer führen kann. Am häufigsten ist Trisomie 21, auch Down-Syndrom genannt. Während viele Betroffene nur leichte Einschränkungen haben und als Erwachsene weitgehend selbstständig leben können, haben Kinder mit Trisomie 13 oder 18 oftmals schwere Fehlbildungen und meist eine stark verkürzte Lebenserwartung.

Das Ziel der Übernahme der Kosten für den Test durch die Krankenkassen war laut Barmer eigentlich, die Zahl invasiver pränataler Untersuchungen zu verringern. Diese Tests, wie etwa eine Fruchtwasseruntersuchung, bergen Risiken wie einen vorzeitigen Blasensprung, Infektionen oder Blutungen. Der Barmer-Analyse zufolge gibt es allerdings bisher keinen Hinweis darauf, dass die Einführung des NIPT die Anzahl invasiver Tests tatsächlich verringert hat.

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