Solidarität – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Mon, 09 Feb 2026 06:40:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Zeichen der Solidarität – Karlsruher Zoll trägt Grünes Band und spendet für Kinderhospiz https://www.die-neue-welle.de/zeichen-der-solidaritaet-karlsruher-zoll-traegt-gruenes-band-und-spendet-fuer-kinderhospiz-1856085/ Mon, 09 Feb 2026 15:33:43 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1856085 Karlsruhe/Pforzheim (pol/tk) – Anlässlich des bundesweiten Tages der Kinderhospizarbeit, der jährlich am 10. Februar begangen wird, wird auf die bedeutende Arbeit der Kinder- und Jugendhospize aufmerksam gemacht. Als sichtbares Zeichen der Solidarität wird bundesweit ein besonderes grünes Band getragen.

Sichtbares Zeichen der Solidarität

Auch das Hauptzollamt Karlsruhe beteiligt sich an dieser Aktion und unterstützt den Tag der Kinderhospizarbeit. Um ein öffentlich sichtbares Zeichen unserer Solidarität zu setzen werden an den Dienstkraftfahrzeugen grüne Bänder mit der Aufschrift „10.02. Tag der Kindeshospizarbeit“ angebracht.

Spende für Kinderhospizdienst Pforzheim

Zudem spendeten die Beschäftigten des Hauptzollamts Karlsruhe insgesamt 1.400 Euro, die dem Kinder- und Jugendhospizdienst Sterneninsel Pforzheim und Enzkreis e. V. zu Gute kommen. Mit dieser Spende soll die wertvolle Arbeit der Einrichtung unterstützt und ein Beitrag zur Begleitung schwerstkranker Kinder, Jugendlicher und ihrer Familien geleistet werden.

Die Übergabe des Spendenschecks erfolgt am 17. Februar 2026.

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Nach dem Kita-Brand in Durmersheim: Schock, Dankbarkeit und ein allererster Einsatz https://www.die-neue-welle.de/nach-dem-kita-brand-in-durmersheim-schock-dankbarkeit-und-ein-allererster-einsatz-1819154/ Tue, 02 Dec 2025 04:16:29 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1819154 Durmersheim (dk) – Vor knapp einer Woche ist in Durmersheim der Kindergarten Villa Kunterbunt komplett abgebrannt. Zurück geblieben sind Schutt, Asche – und Geschichten, die zeigen, wie sehr dieses Gebäude zum Ort gehört hat. Mutter Sandra La Porta erzählt, wie sie vom Brand erfahren hat und warum sie bis heute manchmal noch nicht richtig begreift, was passiert ist. Und Feuerwehrmann Patrick Sims spricht über eine Nacht, die er nie vergessen wird: Es war sein allererster Einsatz.

Morgens der Schock auf dem Handy

Als Sandra La Porta am Morgen nach dem Brand aufsteht, ist da sofort dieses Gefühl, dass etwas nicht stimmt. „Da waren schon Zehntausende Nachrichten auf meinem Handy.“ Schon in der Nacht kam die Nachricht aus dem Kindergarten: Das Gebäude ist abgebrannt. „Und in dem Moment haben wir die Welt nicht mehr verstanden. Wir haben gedacht Hä? Wie kann der Kindergarten abbrennen? Also es war in dem Moment schon ein extremer Schockmoment.“

Der erste Gedanke galt den Menschen. „Oh mein Gott, hoffentlich ist niemandem was passiert.“ Dann folgt Erleichterung, weil der Brand nachts ausgebrochen ist und niemand im Haus war. Und direkt danach die Frage, die jede Mutter kennt: „Wie erkläre ich das den Kindern?“

So haben die Kinder reagiert

Sandra ist ganz offen und ehrlich mit dem Vorfall umgegangen. Sie hat den beiden Kinder erklärt, dass der Kindergarten verbrannt ist. Die ältere Tochter ist fünf und reagierte sofort traurig: „Sie hat gleich gesagt, sie will nicht in einen neuen Kindergarten. Sie will nicht neue Freunde kennenlernen. Sie will in den alten Kindergarten.“ Ihre dreijährige Schwester ist noch zu jung um zu begreifen, was passiert ist.

Auch in den Tagen danach tauchte das Thema immer wieder auf. Die Kinder erzählen, was sie noch im Kindergarten hatten – und Sandra muss ihnen erklären, dass diese Sachen nicht mehr da sind. „Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob sie bis heute verstanden haben, was wirklich passiert ist.“

Betreuung, Alltag und eine schnelle Lösung

Die erste Woche nach dem Brand bedeutet für viele Familien Organisation pur. Sandra hatte Glück, weil ihr Mann Homeoffice machen kann und ihr Arbeitgeber Verständnis zeigt. Aber sie weiß auch: „Ich bin mir sicher, dass andere Eltern da ziemliche Schwierigkeiten hatten.“

Umso größer ist ihr Respekt dafür, wie schnell in Durmersheim reagiert wurde. Jetzt werden die Kinder in der Villa Regenbogen betreut. Sandra sagt dazu: „Vielen Dank an alle, an die Gemeinde, an den Bürgermeister, an die Erzieher, an den Elternbeirat, an alle Eltern. Weil es ist unglaublich, wie dieser Ort hier zusammenhält.“ Erst gab es rasch eine Notbetreuung für Familien, die sie dringend brauchen. Und nicht mal eine Woche später sei es möglich gewesen, dass alle Kinder wieder einen Platz haben. „Das hätte ich nie gedacht.“

Feuerwehrmann Patrick: erster Einsatz, riesige Flammen

Für Patrick Sims ist die Brandnacht eine, die er nie mehr vergessen wird. „Das war mein erster Feuerwehreinsatz.“ Kurz vor Mitternacht geht der Pieper, er springt auf, zieht sich an, fährt zur Feuerwehr. Auf dem Melder steht nur „Vollalarm“, also weiß er nicht, was ihn erwartet. Und dann die erste Sicht auf den Brandort: „Der ganze Kindergarten steht in Flammen.“

Patrick arbeitet selbst bei der Gemeinde, im Schülerhort. Viele Menschen dort kennt er persönlich. „Wo meine Schwägerin arbeitet, wo viele Bekannte von mir sind, Kollegen und Kolleginnen, Eltern, Kinder. War schon schwierig.“ Es ist ein Einsatz, der aufregend ist – und gleichzeitig emotional.

Arbeiten im Eingangsbereich, stundenlang im Einsatz

Patrick beschreibt die Szenerie als überwältigend: „Die Flammen, wie hoch die standen, die Glut, die über uns drüber ging… Es waren beeindruckende Bilder im negativen Sinne.“ Er selbst steht zunächst am Eingangsbereich und löscht mit dem Schlauch, später sieht er, wie groß die Unterstützung ist. „Wie viele Feuerwehren aus dem Umkreis mit dazugestoßen sind. Also wahnsinnig von der Organisation.“

Der Einsatz zieht sich bis zum nächsten Tag. Anstrengend und stressig sei es gewesen – aber: „Es ist keinem was passiert und das ist unbezahlbar.“

Einsatz bekräftigt ihn

Für Patrick ist dieser erste Einsatz auch eine Bestätigung. Er ist mit 41 Jahren wieder in die Feuerwehr eingestiegen, weil er helfen will. „Wir sollten alle ein bisschen mehr anpacken und auf unsere Gemeinschaft gucken.“ Genau das habe er jetzt erlebt – und genau das wünscht er sich für Durmersheim weiterhin. „Zusammenhalt sollte auf jeden Fall bestehen bleiben.“

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Freude in Karlsruhe: Partnerregion Sha’ar HaNegev feiert Freilassung der Geiseln https://www.die-neue-welle.de/freude-in-karlsruhe-partnerregion-shaar-hanegev-feiert-freilassung-der-geiseln-1758952/ Mon, 13 Oct 2025 14:03:22 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1758952 Karlsruhe (dpa/dk) – Jubel in Israel und auch Anteilnahme in Karlsruhe: Nach mehr als zwei Jahren Geiselhaft hat die Hamas die letzten 20 noch lebenden Geiseln freigelassen – darunter auch Menschen aus der Partnerregion des Landkreises Karlsruhe, Sha’ar HaNegev. Landrat Christoph Schnaudigel reagierte mit einer bewegenden Botschaft.

Freude über Rückkehr nach 738 Tagen Geiselhaft

Die Freilassung erfolgte im Rahmen eines internationalen Friedensplans, den die USA unter Präsident Donald Trump vermittelt hatten. Nach 738 Tagen Gefangenschaft kehrten die Geiseln zurück, begleitet von Szenen des Jubels in Israel. Unter ihnen sind auch die Zwillingsbrüder Gali und Ziv Berman sowie Omri Miran, die aus Sha’ar HaNegev stammen – der Partnerregion des Landkreises Karlsruhe.

Landrat Schnaudigel erklärte: „Nach über zwei Jahren sind sie wieder frei. Die Hamas hat in Israel die noch lebenden 20 Geiseln freigelassen. Unter diesen sind auch die Zwillingsbrüder Gali und Ziv Berman sowie Omri Miran, die aus unserer Partnerregion Sha’ar HaNegev stammen. Für die Region beginnt sich ein Kreis zu schließen. Wir freuen uns gemeinsam mit den betroffenen Familien und der gesamten Gemeinschaft von Sha‘ar HaNegev. Auch wenn sicherlich noch ein schwerer Weg vor ihnen liegt: Heute überwiegt die Freude!“

Hoffnung auf eine neue Ära des Friedens

Insgesamt waren beim Hamas-Massaker im Oktober 2023 mehr als 250 Menschen verschleppt worden. Viele von ihnen überlebten die Geiselhaft nicht. Mit der Freilassung der letzten Überlebenden ging Israel die Freilassung von rund 2.000 palästinensischen Häftlingen ein. Präsident Trump sprach in der Knesset von einem „Beginn einer dauerhaften Harmonie im Nahen Osten“.

Ob sich daraus tatsächlich ein stabiler Frieden entwickelt, bleibt offen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte: „Es ist an der Zeit, diese Hoffnung umzusetzen und den Kreis des Friedens zu vergrößern.“ Gleichzeitig kündigte die Hamas an, ihren Kampf fortzusetzen.

Karlsruhe blickt nach Sha’ar HaNegev

Für die Partnerregion des Landkreises Karlsruhe bedeutet die Freilassung ein Stück Hoffnung nach einer langen Zeit der Angst. Auch in der Region Karlsruhe wird das Geschehen eng verfolgt. Die seit 1991 intensiv betriebenen Beziehungen zwischen dem Landkreis Karlsruhe und der israelischen Region Sha’ar HaNegev mündeten im November 2008 in die Unterzeichnung von offiziellen Partnerschaftsurkunden durch Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Bürgermeister Alon Schuster. Partnerschaftsthemen sind bis heute beispielsweise die Pflanzung von Bäumen in der Negevwüste, die Unterstützung im Katastrophenschutz und der Austausch im Bereich Bildung.

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SV Zeutern organisiert großen Benefiz-Tag für Zugunglück-Opfer https://www.die-neue-welle.de/sv-zeutern-organisiert-grossen-benefiz-tag-fuer-zugunglueck-opfer-1663906/ Fri, 29 Aug 2025 13:30:32 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1663906 Zeutern (pm/dk) – Der SV Zeutern setzt ein starkes Zeichen der Solidarität: Am Samstag, 30. August 2025, lädt der Verein gemeinsam mit Rainer Scharinger und seinem Team ehemaliger KSC- und Bundesligaprofis zu einem großen Benefiz-Tag auf das Sportgelände in Zeutern ein. Ziel der Veranstaltung ist es, die Hinterbliebenen des tragischen Zugunglücks vom 11. März unbürokratisch zu unterstützen und gleichzeitig sozialpädagogische Wohngemeinschaften in Bruchsal für Menschen mit Mehrfachbehinderungen zu fördern.

Gemeinschaft und Solidarität im Vordergrund

„Wir wollen ein Signal der Solidarität setzen – für die Hinterbliebenen des Zugunglücks Zeutern und für die Wohngemeinschaften Bruchsal. Es geht nicht nur um Spenden, sondern auch um die Verbundenheit: Wir sind da, wir unterstützen Euch“, betont Ralf Schade, 1. Vorstand des SV Zeutern.

Auch Bürgermeisterin Katharina Kimmich steht als Schirmherrin voll hinter der Aktion: „In unserer Gemeinde lebt Gemeinschaft davon, dass Menschen zusammenkommen und sich füreinander einsetzen. Deshalb freue ich mich sehr, dass mit dieser Benefizveranstaltung viele engagierte Menschen etwas bewegen.“

Von der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG), deren Mitarbeiterin beim Unglück ums Leben kam, kommt ebenfalls Unterstützung. Thorsten Mack erklärt: „In Solidarität unserer verunglückten Kollegin war es für uns selbstverständlich, mit dem SV Zeutern diese Veranstaltung durchzuführen.“

Programm für die ganze Familie

Los geht es am 30. August ab 15 Uhr mit einem bunten Familienprogramm: Ein Bambini-Turnier, Hüpfburg, Kinderaktionen sowie Kaffee und Kuchen stehen auf dem Plan.

Um 18 Uhr folgt das Highlight – das Benefizspiel Scharinger & Friends gegen SV Zeutern All Stars & Friends. Danach sorgt ab 20:30 Uhr die ZAP-Gang mit einem Konzert für Stimmung. Das komplette Programm findet ihr HIER!

Eine große Tombola, Aktionen für Kinder und ein breites Angebot für Besucher runden das Programm ab.

Unterstützung durch Stars und Sponsoren

Rainer Scharinger, der sich seit vielen Jahren sozial engagiert, freut sich über die Kooperation: „Wir brauchen Vereine wie den SV Zeutern, die sich in schwierigen Zeiten einsetzen. Ich bin dankbar für alle Helfer und Spieler, die mich seit Jahren begleiten.“

Auch Sportvorstand Felix Ehret hebt die Bedeutung hervor: „Nach dem tragischen Unglück war es für uns selbstverständlich, ein Zeichen zu setzen. Zudem ist es für unsere Spieler ein Erlebnis, einmal gegen die alten Bundesligastars antreten zu dürfen.“

Vereinsvorstand Ralf Schade bedankt sich bei allen Unterstützern: „Wir wissen, wie schwer es ist, Spenden zu sammeln. Deshalb danken wir jedem einzelnen Spender von Herzen – Ihr seid Helden unserer Zeit.“

Spenden für zwei soziale Projekte

Die Erlöse des Benefiz-Tages kommen zwei Projekten zugute: den Hinterbliebenen des Zugunglücks von Zeutern sowie den Bruchsaler Wohngemeinschaften für Menschen mit komplexen Mehrfachbehinderungen. Neben Geldspenden freut sich der Verein auch über Sachspenden für die Tombola.

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CSD in Pforzheim – Don’t be quiet, be a riot! https://www.die-neue-welle.de/csd-in-pforzheim-dont-be-quiet-be-a-riot-1472176/ Wed, 11 Jun 2025 02:50:41 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1472176 Pforzheim (pm/dk) – Der Juni ist Pride Month – deswegen gehen weltweit Menschen gegen Hass und Hetze und für die Liebe auf die Straße. Nach dem CSD in Karlsruhe folgt am Wochenende auch Pforzheim. Der Christopher Street Day findet am 14. Juni zum dritten mal statt – und stand in diesem Jahr auf der Kippe!

Finanzierung lange unklar

Nachdem der bisherige Hauptsponsor sich zurück gezogen hat, war lange unklar, ob der CSD in der Goldstadt überhaupt stattfinden kann. Die Betreiber der Fachstelle Pforzheim waren aber weiter motiviert und konnten genug Geld eintreiben. „Wir haben zwei große Hauptsponsoren und zusätzlich haben so viele private Menschen gespendet und auch kleinere Unternehmen, so dass der CSD auf jeden Fall stattfindet und wir sehr, sehr froh sind“ – betont Claudia Jancura, Leiterin von Spotlight.

Drag, DJ und Dance

Das Motto des Tages lautet „Don’t be quiet, be a riot!“ – sei nicht leise, sei rebellisch. Geboten wird ein buntes Rahmenprogramm – mit viel Musik und guter Laune. Organisationsleitung Caleb Davis freut sich:

Wir haben, wie eigentlich jeder CSD, verschiedene Drag Künstler, die auftreten werden. Wir haben einen DJ, der auflegen wird. Wir haben Finna, eine Musikerin, die macht so queerfeministischen Hip Hop, aber nicht ausschließlich Hip Hop. Eigentlich sehr tanzbare, richtig gute Musik und auch sehr politisch, was gut zu uns passt. Und dann wird es wieder eine Tombola geben, wie im letzten Jahr, wo man richtig gute Preise gewinnen kann.

Demonstration durch die Stadt

Eine große Symbolik soll in diesem Jahr auch die Demonstration durch die Pforzheimer Innenstadt haben. Den Veranstaltern ist klar, dass viele Menschen in der Goldstadt ihren Themen kritisch gegenüber stehen. Bei der vergangenen Bundestagswahl hat die AfD dort ein Rekordergebnis ein gefahren. Trotzdem betonen sie auf ihrer Website:

Wir wollen noch lauter und sichtbarer sein zum CSD dieses Jahr. […] Pforzheim keine einfache Stadt was offenes, queeres Leben angeht. Faschistische Gruppierungen demonstrieren in der Stadt, Berichte von Übergriffen häufen sich. Wir werden ihnen die Straßen nicht einfach so überlassen.

Die Demo beginnt um 12 Uhr am Pforzheimer Marktplatz. Kreative und themenbezogene Plakate sind dabei gern gesehen.

Muss sich noch einiges Tun

Laut Davis hat sich schon einiges in der Gesellschaft getan – auch im konkreten Umgang mit queeren Menschen. Trotzdem:

Ich wünsche mir weltweit, dass Menschen laut werden für die queere Community. Dass die queere Community nicht alleine gelassen wird und nicht als das willkommene Opfer genommen wird. […] Dass Leute da schneller laut werden und schneller was dagegen sagen, wenn aktuell noch zu viele Menschen zu queere Menschen entrechtet werden.

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Baden-Badens OB Späth hisst Flagge für Tibet https://www.die-neue-welle.de/baden-badens-ob-spaeth-hisst-flagge-fuer-tibet-2-1352192/ Mon, 10 Mar 2025 11:15:46 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1352192 Baden-Baden (pm/tk) – Auch dieses Jahr hisste Oberbürgermeister Dietmar Späth wieder die tibetische Flagge im Innenhof des Baden-Badener Rathauses.

Solidarität mit Tibetern

Damit beteiligt sich die Stadt Baden-Baden an der weltweiten Aktion „Flagge zeigen für Tibet“ am 10. März und setzt somit ein Zeichen. So bestärken sie das Recht der Tibeter auf Selbstbestimmung und sprechen sich gegen Menschenrechtsverletzungen in Tibet aus.

Seit 1996 ruft die Tibet Initiative Deutschland jährlich zum 10. März Landkreise, Städte und Gemeinden auf, die tibetanische Flagge an ihren Rathäusern und öffentlichen Gebäuden zu hissen. Mit der Kampagne erinnert die Initiative an den niedergeschlagenen tibetischen Volksaufstand am 10. März 1959 gegen die chinesische Besatzung.

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40 Jahre AIDS-Hilfe Karlsruhe: Jubiläumsparty am 14. März im Tollhaus https://www.die-neue-welle.de/40-jahre-aids-hilfe-karlsruhe-jubilaeumsparty-am-14-maerz-im-tollhaus-1324319/ Sat, 22 Feb 2025 09:55:15 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1324319 Karlsruhe (pm/dk) – 40 Jahre und eine bewegte Geschichte – das möchte die Die AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V. (heute „ZeSIA“) feiern. Nur noch wenige Tage könnt ihr euch für die Jubiläumsparty, die am Freitag, den 14. März 2025 im Tollhaus Karlsruhe stattfindet, anmelden!

Eine bewegte Geschichte

Als die AIDS-Hilfe Karlsruhe vor 40 Jahren ihre Arbeit begonnen hat, war die Welt noch eine andere. Aids war auf dem Vormarsch – durch prominente Erkrankte, wie Freddy Mercury, gab es ein wachsendes Bewusstsein für die Krankheit. Auch in Deutschland verbreitete sich die Krankheit rasant und forderte viele Todesopfer. Inzwischen gibt es Medikamente gegen Aids und nur noch sehr wenige Menschen haben schwere Verläufe oder sterben daran. Deshalb hat sich auch die Arbeit der AIDS-Hilfeverändert – weswegen sie seit einigen Jahren ZeSIA heißt, also „Zentrum für Sexuelle Gesundheit, Identität & Aufklärung Karlsruhe“.

Ein Abend voller Highlights

Los geht es am 14. März um 19:00 Uhr mit einer festlichen Veranstaltung, die von Brix Schaumburg moderiert wird. Musikalisch sorgen Peter Lehel, Sebastian Niklaus und Norbert Stölzel für besondere Akzente. Neben inspirierenden Beiträgen zu den Erfolgen und Herausforderungen der letzten vier Jahrzehnte gibt es auch kulinarische Begleitung in Form von Fingerfood und Getränken.

Zum krönenden Abschluss steht eine Aftershow-Party mit DJane Käry auf dem Programm, bei der Gäste die Möglichkeit haben, ausgelassen zu feiern.

Anmeldung erforderlich

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung bis zum 28. Februar 2025 erforderlich. Interessierte können sich HIER registrieren.

Mit dieser Veranstaltung möchte die AIDS-Hilfe Karlsruhe e.V. nicht nur ihr langjähriges Engagement feiern, sondern auch ein Zeichen für Aufklärung, Solidarität und Unterstützung setzen.

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Aktion „Freude schenken“ 2024: Ein Herz für die, die es brauchen! https://www.die-neue-welle.de/aktion-freude-schenken-2024-ein-herz-fuer-die-die-es-brauchen-1197640/ Fri, 22 Nov 2024 09:01:39 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1197640 Karlsruhe (pm/dk) – Euch selbst und anderen eine schöne Weihnachtszeit bescheren – das könnt ihr noch bis zum 1. Advent mit der Aktion Freude Schenken! Und das Beste: Das geht ganz einfach!

Feiertage für viele mit Sorgen verbunden

In Deutschland hat die Armut in den letzten Jahren durch die vielen Krisen stark zugenommen. Besonders betroffen sind kinderreiche Familien, Alleinerziehende, ältere Menschen, chronisch Kranke, Behinderte sowie Wohnungslose und Asylsuchende. Für viele von ihnen sind die Feiertage eine Zeit, die mit noch mehr Sorgen verbunden ist, denn häufig verbringen sie diese alleine und ohne die Unterstützung von Familie oder Freunden. Die Aktion „Freude schenken“ setzt in dieser schwierigen Zeit ein starkes Zeichen und sorgt dafür, dass diese Menschen nicht vergessen werden.

Ein ökumenisches Zeichen der Hoffnung

Bereits seit den 1950er Jahren gibt es die Aktion „Freude schenken“. Ursprünglich wurde sie in den Flüchtlingslagern nach dem Zweiten Weltkrieg ins Leben gerufen. Heute wird die Aktion vom Diakonischen Werk Karlsruhe und dem Caritasverband Karlsruhe e.V. durchgeführt und hat mittlerweile eine große Bedeutung für die gesamte Region. Besonders in der Weihnachtszeit – einer Zeit, die für viele Menschen in Armut besonders belastend ist – sorgt diese Aktion für ein kleines bisschen Licht.

So funktioniert die Aktion: Tüten füllen und Freude schenken

Im Herbst erhalten die evangelischen und katholischen Pfarrgemeinden von Diakonie und Caritas leere Tüten, die dann in den Gottesdiensten und weiteren Veranstaltungen an die Gemeindemitglieder verteilt werden. Darin ist ein Brief enthalten, der darum bittet, die Tüte mit schönen und nützlichen Dingen zu füllen: Süßigkeiten, Tee, Kerzen, Pflegeprodukte oder Spielzeug – einfach kleine Dinge, die Freude bereiten. Bis zum 1. Advent müssen diese Tüten wieder abgegeben werden.

Die Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes und der Caritas sammeln die Tüten an den Abgabestellen ein und verteilen sie an soziale Einrichtungen wie etwa Seniorenheime oder Angebote für psychisch Kranke. Für viele Empfänger ist dies oft das einzige Weihnachtsgeschenk, das sie erhalten.

10.000 Tüten – ein Zeichen der Solidarität

Jährlich werden rund 10.000 Tüten verteilt, von denen etwa 6.000 wieder gefüllt zurückkommen. Die Tütenaktion hat sich seit 2003 auch über die Kirchengemeinden hinaus in Karlsruhe verbreitet und wird mittlerweile von der KTG Karlsruhe Tourismus GmbH, der KME Karlsruhe Marketing und Event GmbH sowie der City Initiative Karlsruhe e.V. unterstützt. Gemeinsam mit vielen Einzelhändlern und Geschäften in der Stadt wird die Aktion immer weiter ausgebaut.

Abgabestellen in Karlsruhe

Wer sich an der Aktion „Freude schenken“ beteiligen möchte, kann die Tüten an verschiedenen Annahmestellen abgeben. Zu den Hauptannahmestellen gehören unter anderem die Modehäuser Schöpf und Nagel, die Tourist-Information am Marktplatz und die Pfarreien von Karlsruhe. Auch die beiden Secondhand-Läden des Diakonischen Werkes – Kashka und Déjà-vu – nehmen Tüten entgegen.

Wer selbst keine Tüte füllen kann oder möchte, hat die Möglichkeit, eine Geldspende an das Diakonische Werk zu leisten, um die Aktion zu unterstützen.

Weihnachten für alle – ein Zeichen der Hoffnung und des Mitgefühls

„Freude schenken“ bedeutet mehr als nur das Füllen einer Tüte. Es geht darum, soziale Ausgrenzung zu überwinden und Menschen in unserer Gesellschaft zu unterstützen, die es besonders schwer haben. Die Aktion erinnert uns daran, dass es nicht nur auf den materiellen Wohlstand einer Stadt ankommt, sondern auf das Miteinander, das den schwächeren Mitgliedern der Gesellschaft hilft, sich nicht alleine zu fühlen.

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Ein Jahr Gaza-Krieg: Landkreis Karlsruhe zeigt Solidarität mit Partnerregion – Spendenkonto eingerichtet https://www.die-neue-welle.de/ein-jahr-gaza-krieg-landkreis-karlsruhe-zeigt-solidaritaet-mit-partnerregion-spendenkonto-eingerichtet-1115546/ Mon, 07 Oct 2024 11:39:38 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1115546 Karlsruhe (pm/svs)- Am 7. Oktober 2024 jährt sich der schreckliche Angriff der Hamas auf Israel und seine Auswirkungen sind noch immer spürbar. Besonders betroffen ist die Partnerregion des Landkreises Karlsruhe, Sha’ar HaNegev. Der Landkreis Karlsruhe erinnert an diesem Tag an die Opfer und zeigt erneut seine Solidarität mit den Menschen vor Ort.

Rückkehr, Trauer und Ungewissheit

Ein Jahr nach den Angriffen sind die Folgen für Sha’ar HaNegev weiterhin schwerwiegend. Acht von zehn Kibbuzim konnten inzwischen in ihre Heimat zurückkehren, während zwei Gemeinden noch immer in anderen Regionen Israels untergebracht sind. Die Trauer um die 78 Bewohnerinnen und Bewohner, die ihr Leben verloren haben, ist groß. Darunter auch acht Mitglieder der Verwaltung, einschließlich des damaligen Bürgermeisters Ofir Libstein, die während des Angriffs ermordet wurden. Zudem sind immer noch sieben Menschen aus der Region in Geiselhaft, und das Schicksal dieser Geiseln bleibt ungewiss.

Finanzielle Unterstützung für Kinder und Jugendliche

Die Solidarität des Landkreises Karlsruhe zeigt sich nicht nur in Worten, sondern auch in Taten. Bereits unmittelbar nach den Angriffen initiierte der Landkreis zusammen mit dem Deutsch-israelischen Freundeskreis im Stadt- und Landkreis Karlsruhe eine Spendenaktion. Der gesammelte Betrag, bislang rund 30.000 Euro, unterstützt die psychosoziale Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Sha’ar HaNegev. Bereits 25.000 Euro wurden verwendet, um Therapieräume wiederaufzubauen und notwendige Hilfsmittel zu beschaffen. Weitere Projekte sind in enger Absprache mit der Verwaltung der Partnerregion geplant.

Der Zusammenhalt bleibt stark

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel betont die anhaltende Unterstützung des Landkreises für Sha’ar HaNegev: „Unsere Solidarität mit unserer Partnerregion ist ungebrochen. Auch wenn viele Traditionen, wie der Schüleraustausch oder Delegationsreisen, momentan nicht stattfinden können, stehen wir in stetigem Austausch.“ Trotz der schwierigen Lage kehre das Leben langsam zurück. Besonders positiv sei, dass die Kinder und Jugendlichen seit dem neuen Schuljahr wieder in die Schulen zurückgekehrt sind.

Hoffnung auf Frieden

Trotz der kleinen Fortschritte ist die Situation in Sha’ar HaNegev weiterhin angespannt, denn gegenseitige Angriffe halten an. „Wir verbinden unsere Solidarität mit der Hoffnung, dass alle Menschen in der gesamten Region möglichst bald wieder in Frieden leben können“, so der Landrat.

Spendenaktion läuft weiter

Die Spendenaktion zur Unterstützung der Region Sha’ar HaNegev läuft weiter, um weitere Projekte voranzutreiben und den Menschen vor Ort langfristig zu helfen.

Spendenkonto: IBAN: DE30 6605 0101 0000 0023 45
Sparkasse Karlsruhe
Stichwort: „Spendenaktion Sha’ar HaNegev“

 

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Karlsruhe startet Spendenaktion für Hochwasseropfer in Polen https://www.die-neue-welle.de/karlsruhe-startet-spendenaktion-fuer-hochwasseropfer-in-polen-1076518/ Fri, 20 Sep 2024 12:20:55 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1076518

Karlsruhe (pm/dk) – Angesichts der verheerenden Hochwasser- und Überflutungskatastrophe in Polen, die bereits zahlreiche Todesopfer gefordert hat, zeigt Karlsruhe Solidarität. Am Freitag, den 20. September 2024, findet in der Polnischen Katholischen Mission in Karlsruhe eine große Spendenaktion statt, um den Hochwasseropfern dringend benötigte Hilfe zukommen zu lassen.

Hilfsbereitschaft aus Karlsruhe

Die Spendenaktion wird zwischen 17:00 und 21:00 Uhr in der Südestraße 39 stattfinden. Organisiert von der polnischen Gemeinde, werden in dieser Zeit Sachspenden gesammelt, die besonders den vom Hochwasser betroffenen Menschen zugutekommen sollen. Die Veranstalter betonen, dass ausschließlich dringend benötigte Artikel angenommen werden – Kleidung soll nicht gespendet werden.

Dringend benötigt: Hygieneartikel und Grundausstattung

Folgende Dinge werden besonders dringend gebraucht:

  • Hygieneartikel (z.B. Seife, Zahnpasta)
  • Lang haltbare Lebensmittel in Dosen
  • Batterien, Taschenlampen, Powerbanks
  • Tiernahrung
  • Decken, Schlafsäcke, Matratzen
  • Windeln für Babys, Feuchttücher
  • Reinigungsgeräte (Mopps, Handschuhe)
  • Gummistiefel, Schaufeln, Rechen

Die Organisatoren bitten darum, ausschließlich neue Artikel mitzubringen und diese bereits in Kartons oder stabilen Plastiktüten zu verpacken, um den Transport zu erleichtern.

Katastrophe in Mittel- und Südosteuropa

Das Hochwasser hat in Mittel- und Südosteuropa verheerende Schäden hinterlassen. Besonders betroffen sind Regionen in Polen und Tschechien, wo zahlreiche Menschen ums Leben kamen und viele Häuser zerstört wurden. Die Beseitigung der Schäden könnte laut Schätzungen Jahre dauern. Daher ist schnelle und gezielte Hilfe für die Betroffenen entscheidend.

Zusammen stark: Karlsruhe hilft!

Die Organisatoren der Spendenaktion hoffen auf große Beteiligung und laden die Karlsruherinnen und Karlsruher ein, einen Beitrag zu leisten. „Wir zählen auf Ihre Hilfe“, so der Aufruf der Polnischen Katholischen Mission. Wer Fragen zur Aktion hat, kann sich über die sozialen Medien oder per E-Mail an grupamedialna.pmk@gmail.com wenden.

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