Sicherheitslage – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Fri, 28 Nov 2025 14:45:13 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Großeinsatz in Rastatt nach Pistolen-Meldung im Zug https://www.die-neue-welle.de/grosseinsatz-in-rastatt-nach-pistolen-meldung-im-zug-1817435/ Fri, 28 Nov 2025 14:45:13 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1817435 Rastatt (pm/dk) – Bewaffneter im Zug oder falscher Alarm? Eine Meldung aus einer Bahn hat am Freitag einen großen Polizeieinsatz in Rastatt ausgelöst. Am Ende blieb die Suche ohne konkreten Fund – der Verdächtige ist weiterhin nicht gefunden.

Meldung aus dem Zug löst Einsatz aus

Ein Fahrgast hatte aus einem Zug aus Karlsruhe die Polizei alarmiert. Er sagte, er habe einen Mann gesehen, der mit einer Pistole hantiert habe. Daraufhin rückten zahlreiche Kräfte aus und durchsuchten den Zug nach der Ankunft am Bahnhof Rastatt. Dabei konnten die Beamten zunächst niemanden finden, auf den die Beschreibung passte.

Suche weitet sich auf Stadtgebiet aus

Während der Maßnahmen am Bahnhof fiel den Einsatzkräften auf, dass eine Person ins Stadtgebiet flüchtete. Ob es sich dabei um den Mann aus der Meldung handelte, ist unklar. Trotzdem erweiterten die Polizisten die Suche. Neben dem Bereich rund um den Bahnhof wurde auch das Stadtgebiet abgesucht. Auch hier gab es keinen Treffer.

Wie es jetzt weitergeht

Der Großeinsatz wurde am frühen Nachmittag beendet. Ganz abgeschlossen ist der Fall aber nicht: Streifenwagen sind weiterhin auf der Suche nach dem mutmaßlichen Verdächtigen. Nach Angaben der Polizei besteht für die Öffentlichkeit keine Gefahr.

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Abschiebeflug nach Afghanistan – auch 13 Straftäter aus dem Südwesten dabei https://www.die-neue-welle.de/abschiebeflug-nach-afghanistan-auch-13-straftaeter-aus-dem-suedwesten-dabei-1601059/ Fri, 18 Jul 2025 08:20:45 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1601059

Karlsruhe (pm/dk) – In einer vom Bundesinnenministerium organisierten Chartermaßnahme sind am Mittwoch insgesamt 13 schwere Straftäter aus Baden-Württemberg nach Afghanistan abgeschoben worden. Die Maßnahme wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Sonderstab Gefährliche Ausländer im Justiz- und Migrationsministerium, dem Regierungspräsidium Karlsruhe und der Landespolizei durchgeführt.

Umfassende Vorbereitung durch Land und Bund

Der Abschiebung gingen umfangreiche Vorarbeiten voraus: Zehn der Personen wurden direkt aus der Straf- oder Abschiebungshaft überstellt, drei weitere durch die Landespolizei festgenommen. Die Aktion ist Teil eines abgestimmten Vorgehens zwischen Bund und Land, bei dem Sicherheits- und Migrationsbehörden gezielt gegen Gefährder und Straftäter vorgehen.

Ministerin Gentges: „Rechtsstaat bleibt handlungsfähig“

Marion Gentges, Ministerin für Justiz und Migration, betonte die Bedeutung der Maßnahme:

„Es ist wichtig, dass wir heute wieder eine Chartermaßnahme nach Afghanistan erfolgreich durchgeführt haben. Dies zeigt, dass der Rechtsstaat auch unter schwierigen Rahmenbedingungen handlungsfähig ist. Wir konnten heute dreizehn schwere Straftäter nach Afghanistan abschieben. Das ist ein Gewinn für die Sicherheit in unserem Land.“

Sechs Sexualstraftäter unter den Abgeschobenen

Zu den abgeschobenen Personen zählen unter anderem sechs verurteilte Sexualstraftäter, darunter ein Mann, der im Raum Ulm gemeinsam mit drei Komplizen eine 14-Jährige vergewaltigt hatte. Das Opfer war zuvor unter Alkohol- und Drogeneinfluss gesetzt worden. Der Haupttäter war bereits im Sommer 2024 abgeschoben worden.

Weitere abgeschobene Personen waren wegen Tötungsdelikten, Körperverletzung, Drogenkriminalität und schwerer Brandstiftung zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden.

Klare Botschaft des Rechtsstaats

Migrationsstaatssekretär Siegfried Lorek unterstrich:

„Die Botschaft ist klar: Wer hier Straftaten begeht, muss unser Land verlassen. Dies ist auch wichtig, damit die Akzeptanz in der Bevölkerung zur Aufnahme Schutzberechtigter erhalten bleibt.“

Er forderte, künftig regelmäßige Abschiebungsflüge für schwere Straftäter nach Afghanistan durchzuführen.

EU-weites Einreiseverbot und Rolle des Sonderstabs

Alle Abgeschobenen erhielten ein Einreiseverbot für das gesamte Schengen-Gebiet. Zuständig für die Koordination der Aufenthaltsbeendigung ist in Baden-Württemberg der Sonderstab Gefährliche Ausländer, der seit Jahren daran arbeitet, rechtliche Hürden abzubauen und Verfahren zu beschleunigen. Ziel ist es, die Kriminalitätsbelastung zu senken und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken.

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Zeugen gesucht: 26-Jährige am Bahnhof Speyer vergewaltigt – Täter auf der Flucht https://www.die-neue-welle.de/zeugen-gesucht-26-jaehrige-am-bahnhof-speyer-vergewaltigt-taeter-auf-der-flucht-1330262/ Mon, 24 Feb 2025 16:03:35 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1330262

Speyer (pol/dk) – Schockierende Tat in den frühen Morgenstunden: Eine 26-jährige Frau ist am Sonntag gegen 4:30 Uhr am Bahnhof Speyer Opfer einer Vergewaltigung geworden. Laut Polizei hatte sie sich zunächst mit einem unbekannten Mann unterhalten, bevor er gegen ihren Willen sexuelle Handlungen an ihr vornahm.

Tatverdächtiger verfolgt Opfer – Zeuge greift ein

Nach der Tat konnte sich die Frau zu den Gleisen flüchten, wurde jedoch von dem Täter verfolgt. Ein unbeteiligter Passant bemerkte die Situation und schritt ein, woraufhin es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Helfer und dem Tatverdächtigen kam. Doch bevor die alarmierte Polizei eintraf, konnte der Unbekannte fliehen. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ergebnislos.

Täterbeschreibung

Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können. Er wird wie folgt beschrieben:

  • Männlich
  • Etwa 30 Jahre alt
  • Ca. 1,80 m groß
  • Schlanke Statur
  • Mittelblondes bis dunkles, kurzes, lockiges Haar mit Undercut

Polizei bittet um Mithilfe

Wer die Tat beobachtet hat oder Hinweise zur Identität des Tatverdächtigen geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621 963-23312 oder per E-Mail an KDLudwigshafen.KI3.K31@polizei.rlp.de zu melden. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Zeugenhinweise könnten entscheidend sein, um den Täter schnell zu fassen.

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Bombendrohung an Schule in Rülzheim – Polizei ermittelt https://www.die-neue-welle.de/bombendrohung-an-schule-in-ruelzheim-polizei-ermittelt-1059705/ Wed, 11 Sep 2024 13:39:24 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1059705 Rülzheim (pm/dk) – In Rülzheim wurde am Mittwochmorgen eine Schule Opfer einer Bombendrohung. Diese Drohung, die Bezug auf die Lage im Nahen Osten nimmt, folgt einer Serie von anonymen Drohungen, die in den letzten Tagen bundesweit an Schulen gesendet wurden. Auch wenn die Ermittler aktuell nicht von einer ernsthaften Gefahr ausgehen, wird jede Drohung mit der nötigen Vorsicht behandelt.

Kriminalpolizei übernimmt die Ermittlungen

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und untersucht den Vorfall. Bombendrohungen sind nicht nur eine schwere Straftat, sie verunsichern auch die Bevölkerung erheblich. Solche Drohungen führen zudem zu erheblichen Kosten, da polizeiliche Maßnahmen sofort eingeleitet werden müssen. Der Vorfall in Rülzheim zeigt, dass auch die Region von diesen bundesweiten Bedrohungen nicht verschont bleibt.

Keine Entwarnung trotz fehlender Ernsthaftigkeit

Auch wenn bislang keine ernsthafte Bedrohung festgestellt wurde, bleiben die Behörden wachsam. Es ist wichtig, dass jede Bombendrohung ernst genommen und unverzüglich gemeldet wird. Die Polizei betont, dass Drohungen nicht unterschätzt werden sollten, und ruft dazu auf, bei Erhalt einer solchen Nachricht sofort den Notruf 110 zu wählen.

Region in Aufruhr

Der Vorfall in Rülzheim zeigt, wie sensibel die Lage aktuell ist. Eltern, Lehrer und Schüler wurden durch die Drohung verunsichert, obwohl die Ermittler betonen, dass von keiner realen Gefahr auszugehen ist. Dennoch läuft die polizeiliche Untersuchung weiter.

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