Schule – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Thu, 15 Jan 2026 10:17:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 13-Jähriger aus Bruchsal vermisst https://www.die-neue-welle.de/13-jaehriger-aus-bruchsal-vermisst-1842405/ Wed, 14 Jan 2026 12:36:50 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1842405 Bruchsal (pol/tk) – Seit Dienstag wurde der junge Erik K. aus Bruchsal verschwunden. Die Polizei suchte nach dem 13-Jährigen – mittlerweile ist er im süditalienischen Neapel wieder aufgetaucht.

Auf dem Schulweg verschwunden

Am Dienstag (13.01.2026) verließ der 13-jährige Erik K. wie gewohnt gegen 7 Uhr das elterliche Wohnhaus in Bruchsal um in die Schule zu fahren. Dort kam er jedoch nicht an.

In Italien gefunden

Ermittlungen im Umfeld haben ergeben, dass er beabsichtige mit dem Fahrrad nach Sizilien zu fahren. Zwei Tage später konnte der Junge mitsamt seines Fahrrads am Bahnhof in Neapel entdeckt werden. Wie er von Bruchsal in den Süden Italiens gelangt, sit noch Gegenstand der Ermittlungen.

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Gefahr für Mensch und Tier – Polizeipräsidium Pforzheim warnt vor illegalen „Polen-Böllern“ https://www.die-neue-welle.de/gefahr-fuer-mensch-und-tier-polizeipraesidium-pforzheim-warnt-vor-illegalen-polen-boellern-1833128/ Mon, 22 Dec 2025 07:52:15 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1833128 Pforzheim (pol/tk) – Bald ist Silvester! Doch in den letzten Wochen häufen sich Vorfälle, bei denen der vermeintliche Spaß mit Feuerwerk schnell zur ernsthaften Gefahr wurde.

Vorfälle häufen sich

Besonders im Fokus stehen dabei die sogenannten „Polen-Böller“, die in Deutschland nicht nur illegal, sondern auch extrem gefährlich sind. Das Polizeipräsidium Pforzheim verzeichnet bereits mehr als ein Dutzend Einsätze seit Anfang Dezember, die auf das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zurückzuführen sind. Die gemeldeten Vorfälle reichen von „grobem Unfug“ bis hin zu strafrechtlich relevanten Delikten wie Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung.

Explosion auf Schulhof

Der jüngste Vorfall ereignete sich am Mittwoch vergangener Woche auf einem Schulhof in Altensteig, als anscheinend während der großen Pause ein sogenannter Polen-Böller gezündet wurde. Zu diesem Zeitpunkt sollen sich mehrere Hundert Schüler auf dem Schulgelände befunden haben. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Polizei sicherte die Überreste des vermeintlichen Feuerwerkskörpers.

Illegal und gefährlich

Der Besitz und das Abbrennen von Polen-Böllern ist in Deutschland illegal und stellt einen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz dar. Sie entsprechen nicht den in Deutschland geltenden Sicherheitsstandards und wurden häufig ohne die nötige Qualitätssicherung oder Zulassung auf den Markt gebracht. Das Fehlen eines Prüfzeichens bedeutet, dass keine Sicherheitsüberprüfung stattgefunden hat.

Das Zünden von Polenböllern kann zu schweren Verletzungen führen, darunter abgetrennte Gliedmaßen, Knalltrauma oder Verbrennungen. Besonders in belebten Bereichen wie Schulen oder auf öffentlichen Plätzen kann das Zünden dieser Feuerwerkskörper Panik auslösen, was das Risiko von weiteren Unfällen oder Verletzungen erheblich erhöht.

Auch Tiere sind vor den Gefahren von Feuerwerkskörpern im Allgemeinen nicht geschützt. Wildtiere und Haustiere reagieren häufig mit extremem Stress, der zu Fluchtverhalten, schweren Verletzungen oder langfristigen Verhaltensstörungen führen kann.

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13-Jährige verwüsten Schule in Bruchsal https://www.die-neue-welle.de/13-jaehrige-verwuesten-schule-in-bruchsal-1830272/ Wed, 17 Dec 2025 03:44:20 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1830272

Bruchsal (dpa/tk) – Zerbrochenes Glas und beschmierte Wände: Zwei Jungen richten einen fünfstelligen Schaden in einer Schule an. Sie wurden festgenommen.

Jugendliche Vandalen

Zwei 13-Jährige haben nach Polizeiangaben eine Schule in Bruchsal verwüstet. Wie eine Polizeisprecherin sagte, wurden die beiden Jungen am Samstagabend noch vor Ort festgenommen. Der Schaden soll im fünfstelligen Bereich liegen. Auch eine weitere Schule in Bruchsal war von Vandalismus betroffen. Ob die beiden auch dafür verantwortlich sind, ist noch unklar.

Wände beschmiert und Vitrinen zerstört

Den Angaben nach haben die Jungen in der Schule unter anderem Bilder von den Wänden gerissen, Vitrinen zerstört und Farbe verteilt. Auch die Wände beschmierten sie demnach. Wie sie in die Schule gekommen waren, konnte die Polizeisprecherin nicht sagen.

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Schüler und Eltern demonstrieren in Karlsruhe gegen neuen Wehrdienst https://www.die-neue-welle.de/schueler-und-eltern-demonstrieren-in-karlsruhe-gegen-neuen-wehrdienst-1822685/ Fri, 05 Dec 2025 15:04:44 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1822685 Karlsruhe (dk) – In ganz Deutschland sind heute Kinder und Jugendliche für einen „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ auf die Straße gegangen – auch in Karlsruhe. Rund um das Bundesverfassungsgericht haben sich viele Schülerinnen und Schüler versammelt, um gegen die Wehrdienst-Pläne der schwarz-roten Koalition zu protestieren. Im Fokus ihrer Kritik stehen die geplante Musterung aller 18-jährigen Männer und die Sorge, selbst betroffen zu sein.

„Die Jugend hat keine Lust, im Krieg zu sterben“

Viele der jungen Leute kamen direkt aus der Schule oder sind bewusst nicht zum Unterricht gegangen. Ein Jugendlicher sagt: „Mir ist es wichtig, hier zu sein, weil wir einfach zeigen können, mit den ganzen anderen Jugendlichen oder Heranwachsenden, die hier sind, dass wir viele sind und dass die Jugend keine Lust hat, im Krieg zu sterben.“ Er spricht offen über ihre Angst: „Ich würde sagen, ich habe schon Angst. Ich finde das schlimm, vor allem, weil diese Kriege, die dann geführt werden, sind nicht unsere Kriege.“

Angst vor Musterung – auch Jahrgang 2008 schaut genau hin

Viele Demonstrierende in Karlsruhe gehören genau zu den Jahrgängen, die von den Plänen betroffen wären. Ein Schüler, der sich nach eigenen Worten auch privat betroffen fühlt, sagt: „Ich bin selber 2008-Jahrgang und dementsprechend besteht für mich auch womöglich die Option, dass ich den Wehrdienst eingezogen werde nach der Musterung.“ Er sieht sich auch als Stimme der Karlsruher Schülerschaft: „In erster Rolle vertrete ich hier die ganzen Schülerinnen und Schüler aus Karlsruhe. Ja, und da ist es wichtig, dass wir auch Haltung und Stellung zeigen.“

Eine anderer Demo-Teilnehmer, der schon volljährig ist, will sich mit den Jüngeren solidarisieren: „Ich bin persönlich über 18, aber ich bin trotzdem gegen die Wehrpflicht und ich finde das trotzdem nicht gut, dass unsere Regierung dafür plädiert, Leute ab Jahrgang 2008 zu mustern. Ich finde, das ist nicht okay. (…) Ich will nicht in den Krieg gehen. Ich will nicht. Ich will nicht sterben. Also, ich will auch nicht, dass andere Leute aus meiner Generation sterben müssen.“

Eltern: „Mein Kind soll nicht an der Waffe dienen müssen“

Nicht nur Jugendliche, auch Eltern waren am Vormittag vor Ort. Eine Mutter mit 15-jährigen Zwillingen formuliert ihre Sorge sehr deutlich: „Mir ist es wichtig, dabei zu sein, um Farbe zu bekennen, gegen Krieg, gegen Gewalt. Und ich bin dagegen, dass junge Menschen ihr Leben verwirken an der Front, womit sie überhaupt nichts zu tun haben, und zwar gegen ihren Willen. Ich finde es total scheiße.“

Lehrkräfte zwischen Sorge und Unterstützung

Unter den Teilnehmenden in Karlsruhe sind auch Lehrerinnen und Lehrer. Eine Lehrkraft berichtet, dass sogar eigene Schülerinnen und Schüler mitdemonstrieren: „Also erstens ist eines der Leitbilder unserer Schule in Frieden leben und das möchte ich auch weiterhin vertreten.“ Sie sorgt sich um die Jugendlichen, die sie unterrichtet: „Wir haben sehr viele Geflüchtete bei uns in der Schule, die sind vor Krieg und Grausamkeit geflüchtet. Ich will sie da nicht wieder reinzwingen. Ich habe letztendlich auch Angst um ihre Moral, um das, was wir ihnen die ganze Zeit beibringen.“

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Entwarnung an Gemeinschaftsschule in Illingen https://www.die-neue-welle.de/polizei-durchsucht-gemeinschaftsschule-in-illingen-1818785/ Mon, 01 Dec 2025 08:35:49 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1818785 Illingen (pol/tk) – Am Montagmorgen hat es einen Polizeieisatz an der Gemeinschaftsschule am Stromberg in Illingen gegeben. Nach einer Drohung wurde das Schulgebäude evakuiert, aber die Polizei hat nichts gefunden.

Schulgebäude geräumt

Zuletzt gab es immer wieder Polizeieinsätze an Schulen in der Region wegen „unspezifischer Drohungen“, wie es heißt. Heute hat es die Schule am Stromberg in Illingen im Enzkreis getroffen.  es die Schule am Stromberg in Illingen.

Nachdem gegen 8:30 Uhr an der Gemeinschaftsschule eine Meldung über eine mögliche Bedrohungssituation eingegangen war, wurde umgehend die Polizei informiert. Es erfolgte eine kontrollierte Räumung der Gebäude. Die knapp 400 Schüler und Lehrer fanden sich unverletzt in einer Sammelstelle in der Sporthalle ein und wurden mit Essen und Getränken versorgt.

Keine konkrete Gefahr

Im Zuge der Durchsuchung des Schulgeländes ergaben sich keine Hinweise, die auf eine tatsächlich vorliegende Bedrohungssituation hindeuteten. Gegen 10 Uhr wurde der Polizeieinsatz beendet. Die Schülerinnen und Schüler konnten im Anschluss den Unterricht fortsetzen.

Es wurde ein Strafverfahren wegen des Anfangsverdachts der Störung des Öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat gegen einen bislang Unbekannten eingeleitet. Die Ermittlungen des dauern an.

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Reizgas in Pforzheimer Turnhalle – 31 Schüler untersucht https://www.die-neue-welle.de/reizgas-in-pforzheimer-turnhalle-31-schueler-untersucht-1811277/ Fri, 21 Nov 2025 03:15:08 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1811277
Viele junge Leute haben über leichte Augen- und Atemwegsreizungen geklagt, weil zuvor in den Umkleideräumen einer Sporthalle in Pforzheim Reizgas versprüht worden ist.

Augen- und Atemwegsreizungen

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde in den Umkleideräumen einer Realschule in der Neßlerstraße bereits am Vortag eine reizende Substanz versprüht. Diese führte vereinzelt zu leichten Augen- und Atemwegsreizungen. Die Sporthalle war im Anschluss nicht mehr nutzbar, der reguläre Schulbetrieb in den Unterrichtsräumen konnte jedoch fortgeführt werden.

31 Schüler untersucht

Einsatzkräfte des Rettungsdienstes versorgten vor Ort die Schülerinnen und Schüler aus zwei Klassen. Nach derzeitigem Sachstand musste keiner der Leichtverletzen ins Krankenhaus gebracht werden.

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Polizeieinsätze an Schulen in Mühlacker – nichts Verdächtiges gefunden https://www.die-neue-welle.de/polizeieinsatz-an-realschule-in-muehlacker-1810416/ Thu, 20 Nov 2025 08:20:32 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1810416 Mühlacker (pol/tk) – Aufregung heute morgen an gleich zwei Schulen in Mühlacker: Die Polizei rückt erst an einer Realschule  und dann an einer Grundschule im Stadtteil Lomersheim an. In beiden Fällen gibt es glücklicherweise Entwarnung.

„unspezifische Drohungen“

Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Pforzheim mitteilte, gingen am Donnerstagmorgen „unspezifische Drohungen“ ein. Bereits ab 8:00 Uhr haben Kräfte der Polizei und Feuerwehr die Mörike-Realschule in der Lindachstraße geräumt. Rund 700 Schüler und Lehrer wurden in Soicherheit gebracht und in der Lindachhalle untergebracht.

Einsatz an Realschule

Danach durchsuchten die Beamten alle Klassenräume, fanden aber nichts. Schon im Vorfeld ist die Polizei von keiner akuten Gefahr ausgegangen.

Auch Grundschule betroffen

Dann waren Polizeikräfte ab 10:30 Uhr auch an der Johann-Christoph-Blumhardt-Grundschule im Stadtteil Lomersheim im Einsatz. Dort wurden rund 800 Personen evakuiert. Auch hier konnten nach einer gründlichen Durchsuchung der Räumlichkeiten keine verdächtigen Gegenstände gefunden werden.

Die Polizei in Mühlacker prüft, ob es einen Zusammenhang der Drohungen an beiden Schulen gibt.

 

 

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Entwarnung nach Polizeieinsatz an Gaggenauer Grundschule https://www.die-neue-welle.de/polizeieinsatz-an-grundschule-in-gaggenau-1803529/ Tue, 11 Nov 2025 09:30:19 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1803529 Gaggenau (pol/tk) – Nach dem Großalarm an der Hans-Thoma-Grundschule in Gaggenau kann die Polizei Entwarnung geben. Der Sprecher des Polizeipräsidiums Offenburg, Wolfgang Krammer, bestätigte, dass keine Bedrohungslage festgestellt werden konnte und auch niemand verletzt worden sei. Der Einsatz ist mittlerweile beendet.

Angehöriger in Gewahrsam

Nach den Durchsuchungen der Räumlichkeiten, konnten 230 Schüler wohlbehalten an die dafür speziell eingerichtete Betreuungsstelle übergeben werden. Im Anschluss wurden die Kinder an dieser Betreuungsstelle von ihren besorgten Eltern in Empfang genommen. Wer letztendlich den Alarmknopf betätigte und damit für den Einsatz einer Vielzahl von Kräften der Polizei, Rettungsdienste und der Feuerwehr verantwortlich ist, ist unter anderem Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen musste ein unkooperativer Angehöriger kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden, da er den Anweisungen der Polizei nicht Folge leisten wollte. Hierbei wurde ein Beamter leicht verletzt

Alarm ausgelöst

Am Morgen ist in der größten Grundschule in Gaggenau Amokalarm ausgelöst worden. Die Polizei ist mit starken Einsatzkräften – darunter Kriminalpolizei und Hundestaffel – in die Schulstraße gefahren und hat großräumig abgesperrt.

Beamte durchsuchten die Klassenräume und haben zusammen mit den Lehrern alle 255 Schülerinnen und Schüler unversehrt aus dem Gebäude evakuiert.

Sammelstelle für Kinder und Eltern

Von Anfang an hatte die Polizei keine konkreten Hinweise auf eine wirkliche Bedrohungslage. Für Eltern und Schüler wurde eine Sammelstelle im Helmut-Dahringer-Haus in der Bismarckstr. 6 eingerichtet. Auch Gaggenaus Oberbürgermeister Michael Pfeiffer war bei dem Großeinsatz vor Ort.

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Hakenkreuz und Hitlergruß – Vorfälle an Schulen nehmen zu https://www.die-neue-welle.de/hakenkreuz-und-hitlergruss-vorfaelle-an-schulen-nehmen-zu-1794688/ Sun, 02 Nov 2025 08:40:08 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1794688

Exponentieller Wachstum an Nationalsozialisten-Symbolik an Schulen

Die Zahl rechtsextremistischer Vorfälle an Schulen in Baden-Württemberg hat in diesem Jahr deutlich zugenommen: Bis Mitte Oktober wurden laut Kultusministerium insgesamt 70 Vorfälle erfasst. Im gesamten Jahr 2024 waren es demnach 53, im Jahr zuvor 38. Dabei handele sich vor allem um das Zeigen des Hitlergrußes, die Verwendung nationalsozialistischer Symbole wie des Hakenkreuzes oder auch Schmierereien am und im Schulgebäude sowie judenfeindliche Sprüche.

„Im Nachgang des Überfalls der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 wurden vermehrt antisemitische Vorfälle gemeldet“, schreibt das Kultusministerium dazu. Dies dürfte zu einem großen Teil auf die erhöhte gesellschaftliche Sensibilität zurückzuführen sein. In den genannten Zahlen sind nur Vorfälle mit rechtsextremistischem Hintergrund enthalten – nicht aber solche mit etwa islamistischem Hintergrund. „Grundsätzlich ist jede Art von Gewalt oder Diskriminierung – egal ob gegenüber Schülerinnen und Schülern oder gegenüber Lehrkräften – absolut inakzeptabel“, erklärte das Ministerium.

„Jüdische Kinder brauchen heute Unterstützung“

Der Antisemitismusbeauftragte der Landesregierung verweist dagegen auch auf einen zunehmenden Antisemitismus: „Seit dem digital live gestreamten Hamas-Terrormassaker des 7. Oktober 2023 haben sich die digitale Polarisierung und der Antisemitismus an vielen Schulen und Hochschule enorm gesteigert“, sagt Michael Blume. „Jüdische Kinder brauchen heute Unterstützung, Beratung und manchmal auch Schutz.»“

Er betont, wie wichtig die umfassende Medienbildung für Kinder und Jugendliche an Schulen sei. „Wir wissen seit Jahren, dass antisemitische Verschwörungsmythen vor allem über nicht-europäische Konzernmedien wie TikTok, X und Instagram massiv bis auf die Schulhöfe verbreitet werden.“

Jüdische Gemeinde hofft auf Rückgang durch Waffenstillstand

Die Israelitische Religionsgemeinschaft Baden sieht neben dem rechtsextremistisch motivierten Antisemitismus ein anderes Thema stärker im Vordergrund: „Was bei mir (…) ankommt, ist dass jüdische Schülerinnen und Schüler in den vergangenen zwei Jahren verstärkt auf den Schulhöfen mit dem sogenannten importierten islamistischen Antisemitismus zu tun haben, der sie ängstigt“, sagt der Vorsitzende Rami Suliman. Mit dem vor wenigen Wochen vereinbarten Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas und der Chance auf Frieden bestehe die Hoffnung, dass diese Art des Antisemitismus stark zurückgehen werde.

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Fehlalarm an Karlsruher Weiherwaldschule sorgt für Polizeieinsatz https://www.die-neue-welle.de/fehlalarm-an-karlsruher-weiherwaldschule-sorgt-fuer-polizeieinsatz-1779904/ Wed, 22 Oct 2025 13:37:49 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1779904 Karlsruhe-Weiherfeld (svs/pol) – Große Aufregung an der Weiherwaldschule in Karlsruhe-Weiferfeld. Ein ausgelöster Alarm hat am Mittwochnachmittag für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Zum Glück gabs schnell Entwarnung: Wie die Polizei mitteilt, handelte es sich um einen Fehlalarm.

Alarm kurz nach Unterrichtsbeginn

Gegen 14:10 Uhr ertönte der Alarm an der Schule im Scheibenhardter Weg. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich rund 120 Schülerinnen und Schüler sowie 14 Beschäftigte im Gebäude. Wie es die Sicherheitsvorschriften vorsehen, blieben alle in ihren Klassenräumen, während die Polizei die Lage prüfte.

Entwarnung nach Kontrolle

Etwa 20 Minuten später, gegen 14:30 Uhr, betraten die Einsatzkräfte das Schulgebäude und überprüften alle Räume. Dabei stellte sich heraus, dass kein Notfall vorlag. Der Alarm war versehentlich ausgelöst worden.

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