Schlossplatz – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Thu, 29 Jan 2026 03:08:12 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Schlossplatztunnel Karlsruhe: Nächste Bauphase startet https://www.die-neue-welle.de/schlossplatztunnel-karlsruhe-naechste-bauphase-startet-1847562/ Thu, 29 Jan 2026 07:57:55 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1847562 Karlsruhe (pm/dk) – Im Schlossplatztunnel in Karlsruhe steht die nächste Etappe der umfangreichen Sanierungsarbeiten an. Ab Freitag, 30. Januar 2026, wird tagsüber die neue Bauphase eingerichtet. Für den Verkehr bleiben damit weiter Einschränkungen bestehen.

Tunnel weiter nur in eine Richtung befahrbar

Der Schlossplatztunnel bleibt auch in der kommenden Bauphase ausschließlich in Fahrtrichtung Ost nach West geöffnet. Eine Umleitung ist weiterhin über den Adenauerring eingerichtet.

Ab Freitagabend, 30. Januar 2026, 20 Uhr, ist die Durchfahrt durch den Tunnel wieder für alle Fahrzeuge ohne Begrenzung der Durchfahrtshöhe möglich. Der gesamte Verkehr wird dabei über einen Fahrstreifen durch den Tunnel geführt.

Bauarbeiten bis voraussichtlich Juni 2026

Diese Bauphase soll bis Juni 2026 dauern. In dieser Zeit stehen mehrere Arbeiten an:

  • Erneuerung des Asphaltbelags in der Tiefspur
  • Austausch der Bauwerksabdichtung
  • Instandsetzung von Betonschadstellen
  • Erneuerung der Notwege
  • Sanierung der Stahlbetonstützen im Galeriebereich
  • Arbeiten an den Bauwerksfugen auf dem Schlossplatz

Die Sanierung war zuvor verzögert worden, nachdem nach der Asphaltabtragung Korrosion an Stahlstäben im Beton festgestellt worden war.

Tiefgarage bleibt geöffnet

Unabhängig von den Arbeiten im Tunnel bleibt die Tiefgarage Schlossplatz während der gesamten Bauzeit geöffnet und erreichbar.

Das Ende der gesamten Sanierungsmaßnahme ist derzeit für Ende 2026 vorgesehen.

Stadt bittet um Verständnis

Das Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die weiterhin notwendigen Einschränkungen, die mit der Sanierung des Schlossplatztunnels verbunden sind.

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Drogendeal am Schlossplatz: 27-Jähriger nach Widerstand gegen Polizei in Untersuchungshaft https://www.die-neue-welle.de/drogendeal-am-schlossplatz-27-jaehriger-nach-widerstand-gegen-polizei-in-untersuchungshaft-1842315/ Tue, 13 Jan 2026 15:11:50 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1842315 Karlsruhe (pol/dk) – Am Karlsruher Schlossplatz ist ein mutmaßlicher Drogendealer nach einem gewalttätigen Zwischenfall festgenommen worden. Ein 27-jähriger Mann sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Cannabis Verkauf an zivilen Polizisten

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe soll der 27-Jährige am Montag gegen 14:45 Uhr einen zivil gekleideten Polizeibeamten im Bereich des Schlossplatzes angesprochen haben. Dabei bot er dem Beamten eine Konsumeinheit Cannabis zum Kauf an.

Als sich der Polizist zu erkennen gab und die Festnahme erklärte, soll der Mann versucht haben zu flüchten.

Heftiger Widerstand bei der Festnahme

Laut Polizei leistete der 27-jährige Tunesier dabei erheblichen Widerstand. Er soll mehrfach nach dem Beamten geschlagen haben. Ein zufällig vorbeikommender Passant griff ein und half, den Mann zu fixieren. Trotz weiterer körperlicher Angriffe konnte der Tatverdächtige schließlich festgenommen werden.

Weitere Drogen sichergestellt

Im Anschluss an die Festnahme stellte eine Besatzung der Polizeihundestaffel im Bereich des Schlossplatzes einen weiteren Cannabisvorrat sicher, der dem mutmaßlichen Händler zugeordnet wird.

Verletzte und Untersuchungshaft

Der Polizeibeamte erlitt Verletzungen an den Händen und war nicht mehr dienstfähig. Auch der helfende Passant zog sich leichte Verletzungen zu.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde der 27-Jährige am Dienstag einem Haftrichter beim Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an.

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Schüler und Eltern demonstrieren in Karlsruhe gegen neuen Wehrdienst https://www.die-neue-welle.de/schueler-und-eltern-demonstrieren-in-karlsruhe-gegen-neuen-wehrdienst-1822685/ Fri, 05 Dec 2025 15:04:44 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1822685 Karlsruhe (dk) – In ganz Deutschland sind heute Kinder und Jugendliche für einen „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ auf die Straße gegangen – auch in Karlsruhe. Rund um das Bundesverfassungsgericht haben sich viele Schülerinnen und Schüler versammelt, um gegen die Wehrdienst-Pläne der schwarz-roten Koalition zu protestieren. Im Fokus ihrer Kritik stehen die geplante Musterung aller 18-jährigen Männer und die Sorge, selbst betroffen zu sein.

„Die Jugend hat keine Lust, im Krieg zu sterben“

Viele der jungen Leute kamen direkt aus der Schule oder sind bewusst nicht zum Unterricht gegangen. Ein Jugendlicher sagt: „Mir ist es wichtig, hier zu sein, weil wir einfach zeigen können, mit den ganzen anderen Jugendlichen oder Heranwachsenden, die hier sind, dass wir viele sind und dass die Jugend keine Lust hat, im Krieg zu sterben.“ Er spricht offen über ihre Angst: „Ich würde sagen, ich habe schon Angst. Ich finde das schlimm, vor allem, weil diese Kriege, die dann geführt werden, sind nicht unsere Kriege.“

Angst vor Musterung – auch Jahrgang 2008 schaut genau hin

Viele Demonstrierende in Karlsruhe gehören genau zu den Jahrgängen, die von den Plänen betroffen wären. Ein Schüler, der sich nach eigenen Worten auch privat betroffen fühlt, sagt: „Ich bin selber 2008-Jahrgang und dementsprechend besteht für mich auch womöglich die Option, dass ich den Wehrdienst eingezogen werde nach der Musterung.“ Er sieht sich auch als Stimme der Karlsruher Schülerschaft: „In erster Rolle vertrete ich hier die ganzen Schülerinnen und Schüler aus Karlsruhe. Ja, und da ist es wichtig, dass wir auch Haltung und Stellung zeigen.“

Eine anderer Demo-Teilnehmer, der schon volljährig ist, will sich mit den Jüngeren solidarisieren: „Ich bin persönlich über 18, aber ich bin trotzdem gegen die Wehrpflicht und ich finde das trotzdem nicht gut, dass unsere Regierung dafür plädiert, Leute ab Jahrgang 2008 zu mustern. Ich finde, das ist nicht okay. (…) Ich will nicht in den Krieg gehen. Ich will nicht. Ich will nicht sterben. Also, ich will auch nicht, dass andere Leute aus meiner Generation sterben müssen.“

Eltern: „Mein Kind soll nicht an der Waffe dienen müssen“

Nicht nur Jugendliche, auch Eltern waren am Vormittag vor Ort. Eine Mutter mit 15-jährigen Zwillingen formuliert ihre Sorge sehr deutlich: „Mir ist es wichtig, dabei zu sein, um Farbe zu bekennen, gegen Krieg, gegen Gewalt. Und ich bin dagegen, dass junge Menschen ihr Leben verwirken an der Front, womit sie überhaupt nichts zu tun haben, und zwar gegen ihren Willen. Ich finde es total scheiße.“

Lehrkräfte zwischen Sorge und Unterstützung

Unter den Teilnehmenden in Karlsruhe sind auch Lehrerinnen und Lehrer. Eine Lehrkraft berichtet, dass sogar eigene Schülerinnen und Schüler mitdemonstrieren: „Also erstens ist eines der Leitbilder unserer Schule in Frieden leben und das möchte ich auch weiterhin vertreten.“ Sie sorgt sich um die Jugendlichen, die sie unterrichtet: „Wir haben sehr viele Geflüchtete bei uns in der Schule, die sind vor Krieg und Grausamkeit geflüchtet. Ich will sie da nicht wieder reinzwingen. Ich habe letztendlich auch Angst um ihre Moral, um das, was wir ihnen die ganze Zeit beibringen.“

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Schlittschuh-Bahnen in Pforzheim und Baden-Baden starten https://www.die-neue-welle.de/schlittschuh-bahnen-in-pforzheim-und-baden-baden-starten-1798291/ Fri, 14 Nov 2025 07:10:08 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1798291 Pforzheim/Baden-Baden (pm/dk) – Gleich zwei Eisbahnen feiern Wochenende ihre Eröffnung: die Pforzheimer Winterwelt auf dem Waisenhausplatz und die Eisarena Baden-Baden auf dem Augustaplatz. Beide Städte bieten damit bis Anfang Januar winterliches Vergnügen mitten in der Innenstadt – doch jede auf ihre ganz eigene Weise.

Kostenloses Eislaufvergnügen in Pforzheim

Die Pforzheimer Winterwelt verwandelt den Waisenhausplatz vom 14. November 2025 bis 6. Januar 2026 in ein stimmungsvolles Winterdorf. Das Besondere: Das Eislaufen ist komplett kostenlos. Besucherinnen und Besucher können hier ohne Eintritt auf dem „WSP Kufenland“ Schlittschuhlaufen oder beim Stockschießen ihr Können zeigen.

Auch kulinarisch wird einiges geboten – etwa im gemütlichen Schwarzwald-Stadl oder in der SP6 Winterhütte mit winterlichen Spezialitäten.

Ein Highlight ist die nachhaltige Eisfläche: Statt echten Eises wird eine synthetische Kunststoffbahn von LIKE-ICE genutzt, die ganz ohne Wasser und Strom auskommt und zu 100 Prozent recycelbar ist. Damit bleibt das Schlittschuhlaufen klimafreundlich und wetterunabhängig.

Zusätzlich sorgt eine Winter-Olympiade am 3. und 17. Dezember für Spaß und Teamgeist – mit Disziplinen wie Ringwurf, Tischeishockey und Stockschießen.

Echtes Eis und Alpenstimmung in Baden-Baden

Nur wenige Kilometer entfernt lädt ab dem 14. November auch die Eisarena Baden-Baden auf dem Augustaplatz zum Schlittschuhlaufen ein. Hier gibt es echtes Eis, festliche Musik und stimmungsvolle Beleuchtung – täglich bis 6. Januar 2026.

Erwachsene zahlen 7 Euro, Kinder bis 16 Jahre 4 Euro. Familien können zum Preis von 19 Euro gemeinsam aufs Eis. Auch Schulklassen und Eisstockschützen sind willkommen – letzteres kann für Gruppen gebucht werden.

Neben der Eisfläche lockt wieder die legendäre Kitzbüheler Hütte – in diesem Jahr in Kooperation mit Spitzenkoch Bernd Werner. Hier wird in uriger Atmosphäre serviert, was das Winterherz begehrt: vom deftigen Schmankerl bis zum heißen Glühwein.

Auch Karlsruhe startet bald in die Eis-Saison

Nach Pforzheim und Baden-Baden eröffnet am 24. November 2025 auch Karlsruhe seine beliebte Stadtwerke Karlsruhe WINTERZEIT auf dem Schlossplatz. Ab 10 Uhr können Besucherinnen und Besucher hier wieder ihre Runden auf der großen Eisfläche drehen – Kindergartengruppen und Schulklassen dürfen schon ab 8 Uhr starten. Das Winterdorf öffnet um 11 Uhr.

Vor der traumhaften Kulisse des Karlsruher Barockschlosses erwartet die Gäste ein vielseitiges Wintererlebnis: Neben der Eisfläche mit romantischem Rundweg unter Bäumen gibt es eine Stockschieß-Arena mit sieben Bahnen, stimmungsvolle Beleuchtung und zahlreiche kulinarische Angebote im gemütlichen Winterdorf mit beheizter Stube und Feuerstelle. Damit bietet auch Karlsruhe pünktlich zum Advent wieder ein echtes Wintermärchen mitten in der Stadt.

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„Media art is here“: Medienkunst mitten in Karlsruhe https://www.die-neue-welle.de/media-art-is-here-medienkunst-mitten-in-karlsruhe-1642588/ Wed, 06 Aug 2025 13:43:19 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1642588 Karlsruhe (pm/dk) – Karlsruhe wird erneut zur Bühne für internationale Medienkunst: Vom 14. August bis 14. September 2025 verwandelt die Stadt ihre Straßen, Plätze und Grünanlagen in eine große Freiluftgalerie. Mit der Ausstellung „Media art is here“ präsentiert sich die Fächerstadt einmal mehr als UNESCO Creative City of Media Arts und bringt insgesamt zehn Arbeiten von Künstlern aus aller Welt direkt zu den Menschen – mitten im Stadtraum, kostenfrei und ohne Eintritt. Und auch die Schlosslichtspiele starten wieder…

Schlosslichtspiele 2025: 200 Jahre KIT

Wenn ab dem 14. August die Dunkelheit über Karlsruhe hereinbricht, beginnt sie wieder zu leuchten: Die barocke Fassade des Karlsruher Schlosses wird auch 2025 zur riesigen Leinwand für die SCHLOSSLICHTSPIELE Karlsruhe, die in diesem Jahr unter dem Motto „The Shining Lights of Science“ stehen.

Anlass der diesjährigen Projektionen ist ein besonderes Jubiläum: Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird 200 Jahre alt – und steht mit seinem Erfindergeist, seiner Forschung und seinem Beitrag zum technologischen Fortschritt im Zentrum der Shows. Internationale Künstlerinnen, Künstler und Kollektive präsentieren eigens für das Festival entwickelte Projection-Mapping-Shows, die wissenschaftliche Errungenschaften visuell spektakulär in Szene setzen.

Weitere Infos zu Programmpunkten, Künstlern und Begleitveranstaltungen findet Ihr HIER.

Musik, Frieden und Wein im Begleitprogramm

Auch das Rahmenprogramm ist in diesem Jahr besonders vielfältig:

  • 1. September (Antikriegstag): Das Projekt OneVoice verbindet per Live-Schalte Musik aus der Ukraine mit den Visuals am Schloss.

  • 8. September: Tommy Baldu, haegar und Ómar Gudjónsson präsentieren mit „The Spirit“ ein meditatives Jazzprojekt mit Visuals.

  • 9. September: Die Jazz-Connection Karlsruhe bringt Klassiker des Genres – begleitet von Echtzeitprojektionen von Andreas Siefert.

  • 12. bis 14. September: Beim großen Weinleuchten am letzten Wochenende genießen Besucher regionale Weine unter leuchtender Schlosskunst.

Die Shows starten täglich bei Einbruch der Dunkelheit, ab dem 14. August zunächst um 21:15 Uhr. Mit fortschreitendem Sonnenuntergang verschiebt sich der Beginn bis zum Finalwochenende auf 20:15 Uhr. Das Programm endet sonntags bis donnerstags um 23:15 Uhr, freitags und samstags um 23:30 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.

Kunst für alle – mitten in Karlsruhe

Und auch in der Innenstadt wird mit der Ausstellung „Media art is here“ einiges geboten. Ziel der Ausstellung ist es, Medienkunst niedrigschwellig zugänglich zu machen. „Mit ‚Media art is here‘ schaffen wir kulturelle Teilhabe im besten Sinne“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup. „Gerade diese niederschwellige Zugänglichkeit ist für uns ein zentraler Baustein bürgerlicher Partizipation.“ Medienkunst soll so nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar werden – unabhängig von Alter oder Vorwissen.

Internationale Künstler und begleitende Radtouren

Die Bandbreite der künstlerischen Beiträge reicht von poetisch über experimentell bis interaktiv. Mit dabei sind unter anderem Javier Argota Sánchez-Vaquerizo, Manfred Juretzko, Arturo Romero Carnicero, ato (Hannah Cooke, Jannik Lang, Norina Quinte), Jihye Jang, Alessandro Lupi, Maxin10sity und viele weitere Künstlerinnen und Künstler.

Als Ergänzung zur Ausstellung gibt es kostenfreie Fahrradführungen, bei denen Interessierte mehr über Hintergründe, Techniken und Intentionen der Werke erfahren. Die Touren finden an folgenden Tagen statt:

  • Donnerstag, 28. August, 19 Uhr

  • Donnerstag, 4. September, 19 Uhr

  • Donnerstag, 11. September, 17 Uhr
    Die Führungen dauern jeweils etwa 90 Minuten.

Detaillierte Infos zu den einzelnen Werken, den beteiligten Künstlern sowie allen Standorten und Terminen gibt es HIER!

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„Reichsbürger“-Treffen in Karlsruhe – und acht Gegendemonstrationen https://www.die-neue-welle.de/reichsbuerger-treffen-in-karlsruhe-und-acht-gegendemonstrationen-1614919/ Fri, 25 Jul 2025 13:06:58 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1614919
Karlsruhe bereitet sich auf ein Treffen von «Reichsbürgern» und «Selbstverwaltern» vor, angemeldet unter dem Motto «Das sechste große Treffen der Bundesstaaten, Heimath und Weltfrieden». Die Kundgebung ist für Samstag auf dem Schlossplatz, unweit des Bundesverfassungsgerichts, mitten in der Stadt geplant. «Reichsbürger» erkennen die Bundesrepublik und ihre Gesetze nicht an.

Wo und wann soll das Ganze genau stattfinden?

Der Stadt zufolge soll die Versammlung ab 12.00 Uhr abgehalten werden. Das Treffen beginnt vor dem ehemaligen badischen Residenzschloss – und damit auch in unmittelbarer Nähe des Bundesverfassungsgerichtes. Danach, gegen 16.00 Uhr, wollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch durch die Stadt und von dort zurück zum Schlossplatz ziehen. Beendet ist die Veranstaltung den Planungen zufolge gegen 20.00 Uhr.

Wie viele Menschen sind dabei – und gibt es Gegendemonstrationen?

Stand jetzt werden laut einem Stadtsprecher etwa 500 Personen aus ganz Deutschland für das, von einer Privatperson angemeldete, «große Treffen» erwartet.

Nach Angaben der Polizei sind aber auch acht Gegenversammlungen mit insgesamt 1.500 Menschen geplant. Eine der Veranstaltungen beginnt demnach bereits um 9.00 Uhr morgens auf dem Schlossplatz unter dem Motto «Reichsbürger-Aufmarsch in Karlsruhe verhindern». Dort werden im Verlauf des Tages rund 800 Personen erwartet.

Gibt es Straßensperrungen?

Ja! Wie die Polizei mitteilte, seien zur Sicherung der Versammlungsfreiheit Sicherheitsvorkehrungen erforderlich, die auch zu Verkehrsbehinderungen führen werden. Diese sind entlang nachfolgender Aufzugstrecke im Zeitraum von 15:30 bis 18 Uhr zu erwarten: Schlossbezirk – Waldhornstraße – Kaiserstraße – Adenauerring – Karl- Wilhelm-Straße – Parkstraße – Am Fasanengarten – Richard- Willstätter-Allee – Schlossbezirk – Schlossplatz.

Die Straßensperrungen werden bis zum Passieren des Aufzuges aufrechterhalten und unmittelbar danach wieder aufgehoben. Ortskundigen wird empfohlen, die von der Aufzugsstrecke betroffenen Straßen weiträumig zu umfahren.

Wie schätzt der Verfassungsschutz das ein?

Das Format der sogenannten «Großen Treffen» von «Reichsbürgern» und sogenannten Selbstverwaltern gehört nach Einschätzung des Landesamtes für Verfassungsschutz Baden-Württemberg zu den bislang am besten besuchten Zusammenkünften des «Reichsbürger»-Milieus. «An den zurückliegenden Veranstaltungen dieser Art nahmen regelmäßig auch extremistische Akteure aus Baden-Württemberg teil», sagte ein Sprecher der Behörde.

Diejenigen, die zu den «Bundesstaatentreffen» kommen, vertreten unterschiedliche ideologische Ansichten aus dem Milieu der «Reichsbürger», so der Sprecher weiter. Die Veranstaltungen seien eindeutig extremistisch ausgerichtet.

Seit Sommer 2023 finden sie in größeren deutschen Städten statt. Außergewöhnlich sei das hohe Mobilisierungspotenzial dieser Versammlungen, da sich «Reichsbürger» und «Selbstverwalter» üblicherweise nicht derart in der Öffentlichkeit präsentierten, heißt es nach früheren Angaben.

Ist mit Ausschreitungen zu rechnen?

„Mit Sorge beobachte ich die öffentlichen Aufrufe, den auch von der Versammlungsfreiheit geschützten ‚Reichsbürger-Aufmarsch verhindern‘ zu wollen“, so der Einsatzleiter der Polizei, Andreas Dahm. Er stellt klar: Unabhängig von den propagierten Inhalten genießen alle ordnungsgemäß angemeldeten Versammlungen den Schutz der grundgesetzlich verankerten Versammlungsfreiheit im Rahmen der geltenden Strafgesetze. Dahm appelliert: „Protest ja – aber bitte ohne die Zielsetzung, eine andere Versammlung verhindern zu wollen.“

Mit konzertierten Ausschreitungen sei in Karlsruhe eher nicht zu rechnen. «Es ist eine reine Polizeilage», sagte er. Die Gefahrenlage sei gut einschätzbar, die Polizei wisse, in welcher Stärke sie die Veranstaltung begleiten müsse.

Derzeit gebe es keine Anhaltspunkte dafür, dass eine unmittelbare Gefährdung für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu erwarten sei, sagte auch die Stadt. Es sei daher nicht geplant, die Versammlung zu beschränken, geschweige denn zu verbieten.

Was sind «Reichsbürger» und «Selbstverwalter»?

Die Szene der «Reichsbürger» ist vielfältig. Gemeinsam ist ihnen, dass sie die Bundesrepublik und ihre demokratischen Strukturen nicht anerkennen. Sie akzeptieren die Grenzen der Bundesrepublik nicht und möchten stattdessen das Deutsche Reich zurück haben. Sich herrschenden Gesetzen zu unterwerfen oder Steuern zu zahlen, lehnen sie ab. «Selbstverwalter» argumentieren laut Bundesinnenministerium ähnlich, beziehen sich aber nicht auf das Deutsche Reich.

Im Südwesten ist die Zahl der sogenannten Reichsbürger und Selbstverwalter laut dem Landesamt für Verfassungsschutz im Jahr 2024 von 4.000 auf 4.200 gestiegen. «Die Anhänger sind überwiegend Einzelpersonen, die sich zwar häufig gegenseitig in ihren Argumenten und Aktivitäten beeinflussen oder aneinander orientieren, aber nicht in festen Gruppen organisiert sind», sagte der Sprecher. Etwa zehn Prozent seien auch bereit, gegebenenfalls Gewalt anzuwenden – etwa bei Zwangsvollstreckungen oder dann, wenn Waffen eingezogen werden sollen.

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Karlsruhe: Sanierung des Schlossplatztunnels startet https://www.die-neue-welle.de/karlsruhe-sanierung-des-schlossplatztunnels-startet-einschraenkungen-ab-samstag-1543705/ Mon, 30 Jun 2025 03:51:37 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1543705 Karlsruhe (pm/dk) – Falls ihr rund um den Schlossplatz unterwegs seit, dauert es ab sofort etwas länger. Wegen Bauarbeiten ist der Tunnel unter dem Schlossplatz teilweise gesperrt.

Einschränkungen ab Samstag

Ab Montag, 30. Juni 2025, beginnt das Tiefbauamt Karlsruhe mit der umfangreichen Sanierung des Schlossplatztunnels. Bereits am Wochenende zuvor, am 28. und 29. Juni, wird die notwendige Verkehrssicherung eingerichtet. Ab dann ist der Tunnel nur noch in Fahrtrichtung von Ost nach West befahrbar. Eine Umleitung in Gegenrichtung wird über den Adenauerring ausgeschildert.

Tiefgarage Schlossplatz bleibt zugänglich

Während der gesamten Bauzeit bleibt die Tiefgarage unter dem Schlossplatz grundsätzlich erreichbar. Allerdings wird die Ein- und Ausfahrtssituation je nach Bauphase angepasst. Zum Start der Bauarbeiten wird die Fahrtrichtung in der Tiefspur gedreht. Die Ein- und Ausfahrten der L-Bank-Parkhäuser sowie der Schlossplatz-Tiefgarage werden dabei vorübergehend getauscht. Im Baustellenbereich gilt ab sofort Tempo 30.

Erste Bauphase bis Ende Juli

In der ersten Phase der Arbeiten, die voraussichtlich bis Ende Juli 2025 andauert, wird der nördliche Fahrstreifen der Durchgangsspur gesperrt. Die Zu- und Abfahrt zum Parkhaus Schlossplatz erfolgt in dieser Zeit ausschließlich über die Tiefspur.

Mehr Sicherheit durch neue Technik

Neben einer grundsätzlichen Sanierung des Bauwerks umfasst das Projekt auch die vollständige Erneuerung der Fahrbahndecken sowie die Nachrüstung der Tunnelbetriebs- und Sicherheitstechnik – einschließlich moderner LED-Beleuchtung. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit im Tunnelbereich dauerhaft zu erhöhen.

Größte Einschränkungen in den Sommerferien

Den intensivsten Eingriff in den Verkehr erwartet Karlsruhe während der Sommerferien 2025. Dann steht im Bereich der Baustelle nur ein Fahrstreifen zur Verfügung – mit einer maximalen Durchfahrtshöhe von zwei Metern. Um Engpässe zu vermeiden, wurde die Maßnahme mit benachbarten Baustellen im Stadtgebiet abgestimmt.

Bauarbeiten bis Ende 2026

Die gesamte Sanierung soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Das Tiefbauamt bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen Einschränkungen.

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CSD in Karlsruhe: „Nie wieder still“ https://www.die-neue-welle.de/csd-in-karlsruhe-nie-wieder-still-1472407/ Fri, 06 Jun 2025 14:49:09 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1472407 Karlsruhe (dk) – Trotz des schlechten Wetters waren im vergangenen Jahr zehntausende Menschen beim Christopher Street Day in Karlsruhe dabei. Auch in diesem Jahr gehen viele Menschen wieder gegen Hass und Hetze auf die Straße – am Samstag den 07. Juni!

„Nie wieder still“

Die Rahmenbedingungen im letzten Jahr waren denkbar schlecht. Organisator Karsten Kremer vom Verein CSD Karlsruhe e.V. erinnert sich:

Also ich glaube, die hauptsächliche Erinnerung an letztes Jahr ist es hat geregnet wie Schwein. Es war noch nie so schlimm wie letztes Jahr. Ich hoffe, dass wir das dieses Jahr auf jeden Fall wesentlich sonniger hinkriegen als letztes Jahr. Wir geben uns auf jeden Fall Mühe.

Der CSD wird in in diesem Jahr dem bundesweiten Motto „Nie wieder still“ folgen. „Gerade im Bezug auf die Bundestagswahl, die hinter uns liegt, wollen wir Einfach ein Zeichen setzen gegen den Rechtsruck in Deutschland und auf der ganzen Welt, dass wir uns trauen, auf die Straße zu gehen. Dass wir nicht uns verstecken, sondern laut sagen ‚Wir sind da.'“, betont Kremer.

Demonstration vorbei an Baustellen

Wie jedes Jahr wird Herzstück des Tages eine Demonstration durch die Karlsruher Innenstadt sein. Die Demonstrationszug startet um 13:00 Uhr am Rondellplatz und endet gegen 15.00 Uhr dort. Die Planung gestaltet sich auch in diesem Jahr durch viele Baustellen als schwierig. Kremer meint:

Ich hoffe, ab nächstem Jahr wird das wesentlich besser, wenn dann die Kaiserstraße endlich mal wieder komplett baustellenfrei ist. Hoffen wir, dass der CSD Zug wirklich einmal komplett durch die Kaiserstraße gehen kann, ohne dass es da irgendwie Probleme gibt. Da freuen wir uns schon drauf.

Schon um 11 Uhr beginnt das Familienfest auf dem Marktplatz und auf dem Schlossplatz. Nach der Demonstration findet auf dem Marktplatz eine Kundgebung statt. Anschließend kann dort bei Bühnenprogramm, bzw. mit einem DJ am Schlossplatz, weiter gefeiert werden.

Mehr Akzeptanz für Transpersonen und non-binäre Menschen

Auch wenn sich noch einiges tun muss habe sich die Lage für homosexuelle Menschen laut Kremer deutlich gebessert. Anders sieht es aber für andere queere Menschen aus:

Wir haben in den letzten Jahren gesehen, dass viel mehr Transpersonen und nichtbinäre Personen zum CSD kommen. Nichtbinäre Personen – das sind Menschen, die sich nicht als männlich oder weiblich einordnen. Und für diese Personen einfach noch viel mehr da zu sein, noch viel mehr Sichtbarkeit zu schaffen, noch viel mehr Aufklärung darüber zu schaffen, was die Anliegen von den Menschen sind – das ist uns ganz besonders wichtig als CSD Karlsruhe.

Trotzdem schätzen die Veranstalter die Verantwortlichen und die Menschen in Karlsruhe. Kremer betont:

Wir haben in Karlsruhe eigentlich sehr positive Erfahrungen gemacht, sowohl mit den Menschen, die uns zufällig sehen, wenn wir durch die Stadt ziehen oder die zufällig auf dem Familienfest vorbeikommen. Es gilt aber auch für die Zusammenarbeit mit der Verwaltung, mit den Behörden, mit der Polizei. Das läuft sehr gut in Karlsruhe.

Damit Karlsruhe noch lange ein toleranter Ort bleibt, betont der Veranstalter, dass es wichtig sei Sichtbarkeit zu fördern und Stellung zu beziehen. „Deswegen wollen wir natürlich auch versuchen, Menschen zu mobilisieren, […] nicht sich an populistischen Positionen von Parteien zu orientieren, sondern wirklich einfach ein Verständnis dafür aufbauen. […] Und ich glaube, da sind wir in Karlsruhe wirklich an einem sehr schönen Punkt“.

Auch in Pforzheim gibt es einen CSD

Eine Woche später, am 14.06., gehen die Menschen dann in Pforzheim gegen Hass und Hetze auf die Straße. Der dritte Pforzheimer CSD steht unter dem Motto “ Don’t be quiet, be a riot!“. Nachdem der Hauptsponsor kurzfristig abgesprungen ist, stand das Event auf der Kippe. Aber dank der Unterstützung einiger Unternehmen und vieler Privatpersonen kann der Christopher Street Day auch in diesem Jahr in der Goldstadt stattfinden.

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Hoffnungsfestival in Karlsruhe https://www.die-neue-welle.de/hoffnungsfestival-in-karlsruhe-1480408/ Fri, 23 May 2025 02:15:53 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1480408 Karlsruhe (pm/tk) – Das gesamte Wochenende bis einschließlich Montag findet mitten in Karlsruhe das 1. Hoffnungsfestival statt.

Familienfest auf Markt- und Schlossplatz

Das Hoffnungsfestival ist eine Initiative christlicher Kirchen in Karlsruhe. Es wird von einem breiten ökumenischen Trägerkreis getragen und in Zusammenarbeit mit proChrist e.V. veranstaltet. Es beginnt am Freitag (23. Mai) und geht bis einschließlich Montag (26. Mai).

Über das ganze Wochenende hinweg wird es ein buntes Programm mit Live-Musik, inspirierenden Talks zum christlichen Glauben, bewegenden Lebensgeschichten, vielen Mitmachaktionen und leckeres Essen und Getränke geben. Mit dabei werden u.a. der Schauspieler Samuel Koch, die Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye und der YouTuber Johannes Mickenbecker sein. Der Eintritt für das Hoffnungsfestival ist frei.

Konzerte, Spiele, Essen, Gottesdienste

Hoffnungsfestival ist eine christliche Veranstaltung, die sich besonders an junge Familien wendet. Sie wird von einem Trägerkreis von über 30 Kirchengemeinden und Organisationen aus Karlsruhe gemeinsam mit dem proChrist e.V. organisiert. Bei der Open Air-Veranstaltung findet tagsüber ein vielfältiges Programm mit Konzerten, Aktionen, Ständen, Essensangeboten und einem Kinderprogramm statt. Ab 18:30 Uhr gibt es an jedem Abend ein 75-minütiges Programm auf der Main Stage zum Thema Hoffnung. Am Sonntag um 10:30 Uhr gibt es zusätzlich einen besonderen Hoffnungsfestival-Gottesdienst auf der Main Stage.

Neben Interviews mit prominenten Gästen erwartet die Besucher ein Mix aus Musik, Kunst, Impulsvorträgen und bewegenden Geschichten, wie der christliche Glaube Hoffnung schenkt.

Das Bühnenprogramm in Karlsruhe wird als Livestream deutschlandweit in viele Kirchengemeinden und auf Bibel TV übertragen. Weitere Infos auf hoffnungsfestival.de

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Karlsruhe: Feuerwerksverbot auf Markt,- und Schlossplatz https://www.die-neue-welle.de/karlsruhe-feuerwerksverbot-auf-markt-und-schlossplatz-380490/ Fri, 30 Dec 2022 07:44:10 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/karlsruhe-feuerwerksverbot-auf-markt-und-schlossplatz-380490/ Karlsruhe (svs/pm) – An Silvester sollen der Schlossplatz und der Marktplatz in Karlsruhe erneut frei von Raketen und Böllern jeglicher Art bleiben. „Besucherinnen und Besucher jeden Alters können damit auf beiden Plätzen ein fröhliches und böllerfreies Hineinfeiern in das neue Jahr erleben und sind herzlich willkommen“, lädt der für die Sicherheit in Karlsruhe zuständige Bürgermeister Dr. Albert Käuflein die Karlsruher Bevölkerung ein.

Interaktive Lichtinstallation auf dem Weinbrennerhaus

In die feuerwerksfreie Zone auf dem Schlossplatz ist der komplette Veranstaltungsbereich der Stadtwerke WINTERZEIT eingeschlossen. Rollschuhbahn und Stockbahnen sowie Gastronomie bleiben dort bis 1 Uhr morgens geöffnet. Auf dem Marktplatz wird die Fassade des Weinbrennerhauses von 21 bis 1 Uhr für eine farbenfrohe und interaktive Lichtinstallation genutzt, die von den Passantinnen und Passanten selbst über das Smartphone mitgestaltet werden kann.

„Seit vielen Jahren wird von der Karlsruher Bevölkerung an Silvester eine böllerfreie Veranstaltungszone in der Karlsruher Innenstadt gewünscht“, erläutert Maximilian Lipp, der Leiter des Karlsruher Ordnungs- und Bürgeramtes. „Dieser Wunsch wurde insbesondere auch von Familien mit Kindern geäußert und zum Jahreswechsel 2019/2020 erstmals realisiert. Sehr viele positive Rückmeldungen haben uns im Anschluss erreicht“, so Lipp weiter.

Sprengstoffverordnung als Grundlage

Nach zwei Jahreswechseln mit erheblichen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wurde der Wunsch jetzt wieder von der Stadt aufgegriffen und im Bereich des Schlossplatzes und des Marktplatzes realisiert. Beide Plätze eignen sich dafür in besonderer Weise – zum einen sind die Plätze beliebte Treffpunkte in der Silvesternacht und andererseits besteht auf beiden Plätzen bereits per Bundesrecht ein Abbrennverbot für Feuerwerkskörper. So gibt die bundesweit geltende Erste Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV) in § 23 Absatz 1 Nr. 1 unter anderem vor, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen verboten ist. Unter diese Begrifflichkeiten können sowohl der Marktplatz mit der Evangelischen Stadtkirche und der unmittelbaren Nähe zur Kleinen Kirche als auch der Schlossplatz mit dem historischen Schloss und den Buden rund um die Veranstaltungsfläche der Stadtwerke WINTERZEIT einsortiert werden. Sie gehören damit zu den Örtlichkeiten im Sinne der 1. SprengV, an denen das Abbrennen von Feuerwerkskörpern verboten ist.

Hinweisschilder und Einsatzkräfte

„Alle Beteiligten freuen sich auf ein ungestörtes Feiern am Silvesterabend und einen guten Start ins neue Jahr, ohne Störungen und Gefahren durch Feuerwerkskörper jeglicher Art“, richtet Bürgermeister Dr. Käuflein seinen Blick auf das zu erwartende Silvestergeschehen auf dem Schlossplatz und dem Marktplatz in Karlsruhe.  Damit das gelingt, werden die Besucherinnen und Besucher im Bereich der Zugangswege zu den beiden Plätzen durch großflächige Hinweisschilder deutlich auf das Abbrennverbot für Feuerwerkskörper hingewiesen. Einsatzkräfte vom Kommunalen Ordnungsdienst und Polizeivollzugsdienst werden vor Ort sein und die Einhaltung des Abbrennverbotes im Fokus haben.

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