Rheinstetten – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Fri, 05 Jun 2026 07:34:15 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Achtung Hochspannung: Deutsche Bahn schaltet Strom im Tunnel Rastatt ein https://www.die-neue-welle.de/achtung-hochspannung-deutsche-bahn-schaltet-strom-im-tunnel-rastatt-ein-1909509/ Fri, 05 Jun 2026 07:25:44 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1909509 Rastatt (pm/ms) – Bald sollen die ersten Züge durch den Tunnel Rastatt rollen. Dafür hat die Deutsche Bahn jetzt einen wichtigen Schritt gemacht: Auf Teilen der Neubaustrecke ist die Oberleitung bereits unter Strom.

Strom wird in zwei Etappen eingeschaltet

Die Deutsche Bahn hat in der Nacht von Donnerstag, 4. Juni, auf Freitag, 5. Juni 2026, den Strom auf der Neubaustrecke von Rheinstetten, dem „Abzweig Bashaide“, bis Bietigheim eingeschaltet.

In der Nacht von Mittwoch, 10. Juni, auf Donnerstag, 11. Juni 2026, folgt dann der nächste Abschnitt bis Rastatt Süd. Dazu gehört auch der Tunnel Rastatt.

Damit ist laut Bahn ein weiterer wichtiger Grundstein gelegt, damit die Neubaustrecke mit dem Tunnel Ende des Jahres in Betrieb genommen werden kann.

DB warnt vor 15.000 Volt

Die Oberleitung steht unter einer Spannung von 15.000 Volt. Die Deutsche Bahn warnt deshalb ausdrücklich vor den Gefahren beim unbefugten Betreten von Bahnanlagen.

Schon ein Abstand von weniger als 1,5 Metern zur Oberleitung und ihrer Aufhängung kann zu einem tödlichen Stromschlag führen.

Auch Luftballons, Drachen und Wasserschläuche können gefährlich werden

Die Warnung gilt nicht nur für Menschen, die Gleise oder Bahnanlagen betreten. Auch das Hantieren mit Luftballons, Drachen oder Wasserschläuchen in der Nähe der Oberleitung kann lebensgefährlich sein.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es online unter www.karlsruhe-basel.de sowie auf den Social-Media-Kanälen des Bahnprojekts Karlsruhe–Basel und des Tunnel Rastatt.

Das Bahnprojekt Karlsruhe–Basel wird von der Europäischen Union kofinanziert.

Inbetriebnahme Ende 2026 geplant

Nach aktuellem Stand soll der Tunnel Rastatt Ende 2026 in Betrieb genommen werden. Die Deutsche Bahn arbeitet eigenen Angaben zufolge darauf hin, dass erste Züge wie geplant Ende 2026 durch den Tunnel fahren können. Als weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin gilt das neue Elektronische Stellwerk Kreuzacker: Seit dem 16. März 2026 steuert die Anlage bereits die Signale auf dem Abschnitt vom Abzweig Bashaide über den Tunnel Rastatt bis nach Rastatt Süd. Die Bahn bezeichnet das Stellwerk als wichtigen Meilenstein für die geplante Inbetriebnahme des neuen Streckenabschnitts Ende 2026.

]]>
B36 bei Rheinstetten: Ab heute wird der Verkehr in der Baustelle umgelegt https://www.die-neue-welle.de/b36-bei-rheinstetten-ab-heute-wird-der-verkehr-in-der-baustelle-umgelegt-1909422/ Fri, 05 Jun 2026 06:30:28 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1909422 Rheinstetten (pm/ms) – Auf der B36 bei Rheinstetten müssen sich Autofahrer ab heute auf die nächste Änderung einstellen. In der Baustelle wird die Verkehrsführung umgebaut. Bis Sonntag wird der Verkehr auf die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe gelegt.

Das passiert ab heute

Von heute, 5. Juni, bis Sonntag, 7. Juni 2026, wird die Verkehrsumlegung für den ersten Bauabschnitt eingerichtet.

Danach ist die Fahrbahn in Richtung Rastatt gesperrt. Der Verkehr läuft dann in beiden Richtungen jeweils einspurig über die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe.

Dafür werden die Mittelstreifenüberfahrten genutzt, die in den vergangenen Tagen geöffnet wurden. So kann der Verkehr auf die Gegenfahrbahn geführt werden.

Fahrbahn Richtung Rastatt wird gesperrt

Mit der Umlegung beginnt die eigentliche geänderte Verkehrsführung in der Baustelle: Die Richtungsfahrbahn Rastatt ist dann nicht mehr befahrbar.

Autofahrer müssen sich deshalb auf eine einspurige Verkehrsführung in beide Richtungen einstellen. Betroffen ist der erste von insgesamt drei Bauabschnitten der Fahrbahndeckenerneuerung auf der B36 bei Rheinstetten.

Diese Auffahrten und Verbindungen sind wichtig

An der L566 können Verkehrsteilnehmende aus Richtung Rastatt und aus Richtung Ettlingen weiterhin in alle Richtungen fahren.

Von der Rheinaustraße aus ist die Auffahrt auf die B36 während der Bauzeit nicht möglich. Als Alternativen können die Merkurstraße, die Römerstraße oder die Querspange genutzt werden.

In der Rheinaustraße wird das bestehende Lkw-Durchfahrtsverbot vorübergehend aufgehoben. Dort gilt außerdem ein absolutes Halteverbot.

Querspange nur eingeschränkt erreichbar

Aus der Querspange ist die Auffahrt auf die B36 weiter in alle Richtungen möglich.

Von der B36 aus kann man aber nur aus Fahrtrichtung Karlsruhe kommend in die Querspange abbiegen. Die Verkehrsführung liegt kurz nach der Kreuzung Herrenalber Straße.

Wer aus Richtung Ettlingen kommt und nach Durmersheim möchte, wird über die B3 in Richtung Durmersheim umgeleitet.

Weitere Sperrung folgt Mitte Juni

Mitte Juni kommt noch eine zusätzliche Sperrung dazu. Wegen Tests für Hochgeschwindigkeitszüge sperrt die Deutsche Bahn den Bahnübergang im Bereich der L566 vom 15. bis 26. Juni 2026.

Die Umleitung in Richtung Ettlingen führt dann über die K3581, also die Herrenalber Straße, und über den Silberstreifen.

Drei Millionen Euro für die Sanierung

Die Fahrbahndeckenerneuerung auf der B36 kostet rund drei Millionen Euro brutto. Bezahlt wird die Maßnahme vom Bund.

]]>
Baustart auf der B36 bei Rheinstetten: Das kommt jetzt auf Autofahrer zu https://www.die-neue-welle.de/baustart-auf-der-b36-bei-rheinstetten-das-kommt-jetzt-auf-autofahrer-zu-1907703/ Mon, 01 Jun 2026 05:14:03 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1907703 Rheinstetten (pm/dk) – Auf der B36 bei Rheinstetten starten am 1. Juni 2026 die Arbeiten für die Fahrbahndeckenerneuerung. Im ersten von insgesamt drei Bauabschnitten müssen sich Verkehrsteilnehmende auf Sperrungen, Umleitungen und geänderte Auffahrten einstellen.

Zuerst werden Mittelstreifenüberfahrten geöffnet

Die Maßnahme beginnt am 1. Juni mit dem Öffnen der Mittelstreifenüberfahrten. Diese werden gebraucht, um den Verkehr später auf die Gegenfahrbahn überleiten zu können.

Dafür werden in der Woche vom 1. bis 5. Juni einzelne Fahrstreifen auf der B36 gesperrt.

Verkehrsumlegung am Wochenende geplant

Die Verkehrsumlegung für den ersten Bauabschnitt ist für das Wochenende vom 5. bis 7. Juni 2026 vorgesehen.

Danach wird die Richtungsfahrbahn Rastatt gesperrt. Der Verkehr läuft dann in beiden Fahrtrichtungen jeweils einspurig über die Richtungsfahrbahn Karlsruhe durch die Baustelle. Über die geöffneten Mittelstreifenüberfahrten wird der Verkehr auf die Gegenfahrbahn geführt.

Diese Regelungen gelten für Autofahrer

Verkehrsteilnehmende aus Richtung Rastatt und aus Richtung Ettlingen können an der L566 weiterhin in alle Richtungen fahren.

Eine Auffahrt von der Rheinaustraße auf die B36 ist während der Bauzeit nicht möglich. Alternativ kann über die Merkurstraße, die Römerstraße oder die Querspange aufgefahren werden.

In der Rheinaustraße wird das bestehende Lkw-Durchfahrtsverbot vorübergehend aufgehoben. Gleichzeitig wird dort ein absolutes Halteverbot eingerichtet.

Aus der Querspange ist die Auffahrt auf die B36 weiterhin in alle Richtungen möglich. Von der B36 kann man allerdings nur aus Fahrtrichtung Karlsruhe kommend in die Querspange einbiegen. Die Verkehrsführung erfolgt kurz nach der Kreuzung Herrenalber Straße.

Wer aus Richtung Ettlingen kommt und nach Durmersheim möchte, wird über die B3 in Richtung Durmersheim umgeleitet.

Bahnübergang an der L566 wird später zusätzlich gesperrt

Zusätzlich kommt es Mitte Juni zu einer Sperrung durch die Deutsche Bahn. Im Zusammenhang mit Tests für Hochgeschwindigkeitszüge wird der Bahnübergang im Bereich der L566 vom 15. bis 26. Juni 2026 gesperrt.

Die Umleitung in Richtung Ettlingen führt in dieser Zeit über die K3581, also die Herrenalber Straße, sowie über den Silberstreifen.

Kosten liegen bei rund drei Millionen Euro

Die Gesamtkosten der Fahrbahndeckenerneuerung auf der B36 liegen bei rund drei Millionen Euro brutto. Die Kosten werden vom Bund getragen.

]]>
Radfahrer bei Unfall auf der B36 schwer verletzt https://www.die-neue-welle.de/radfahrer-bei-unfall-auf-der-b36-schwer-verletzt-1906830/ Fri, 29 May 2026 14:56:20 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1906830 Rheinstetten (pol/ms) – Ein Radfahrer ist am Freitagnachmittag bei einem Unfall auf der B36 bei Rheinstetten offenbar schwer verletzt worden. Der Unfall passierte auf Höhe der Messe Karlsruhe.

Auto kommt von der Fahrbahn ab

Nach ersten Ermittlungen der Verkehrspolizei war ein 53-jähriger VW-Passat-Fahrer gegen 15:10 Uhr auf der B36 in Richtung Rastatt unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der Mann mit seinem Auto nach rechts von der Fahrbahn ab.

Dabei erfasste der Pkw einen 62-jährigen Radfahrer, der auf dem Radweg ebenfalls in Richtung Rastatt fuhr.

Radfahrer kommt ins Krankenhaus

Der Radfahrer wurde nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt. Er kam in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.

B36 kurzzeitig voll gesperrt

Für die Unfallaufnahme musste die B36 in Fahrtrichtung Rastatt für etwa 25 Minuten vollständig gesperrt werden.

]]>
Happy-End bei Taucher-Suche am Epplesee https://www.die-neue-welle.de/happy-end-bei-taucher-suche-am-epplesee-1900689/ Mon, 18 May 2026 02:00:16 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1900689 Rheinstetten (er24/tk) – Ein Taucher, der nicht taucht, taucht nichts… Passanten verwechseln Tauchsport mit Unfall.

Person taucht nicht mehr auf

Ein kurioser Rettungseinsatz hat am Samstagmorgen am Epplesee in Rheinstetten-Forchheim für Aufsehen gesorgt. Gegen 8.30 Uhr wurde gemeldet, dass eine Person mit einem Neoprenanzug ins Wasser gegangen, jedoch nicht mehr aufgetaucht sei. Daraufhin wurden Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst alarmiert.

Suche im See

Mit einem Großaufgebot rückten die Einsatzkräfte zum Epplesee aus und leiteten umgehend eine Suchaktion ein. Vor Ort konnte schließlich ein Taucher vom Boot aus lokalisiert werden. Ein Einsatztaucher der DLRG brachte die Person anschließend sicher an die Wasseroberfläche.

Wie sich herausstellte, war der Mann lediglich beim Tauchen und zeigte sich selbst verwundert über die groß angelegte Suchaktion. Verletzt wurde niemand. Der Einsatz konnte daraufhin mit einem Happy-End beendet werden.

 

]]>
Suchaktion auf dem Rhein bei Neuburgweier nach Boots-Diebstahl https://www.die-neue-welle.de/suchaktion-auf-dem-rhein-bei-neuburgweier-nach-boots-diebstahl-1898082/ Tue, 12 May 2026 05:09:34 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1898082 Rheinstetten (er24/tk) – Ein Großeinsatz hat am Montagnachmittag bei Rheinstetten-Neuburgweier für Aufsehen gesorgt. Eine Person soll vom Fähranleger auf der pfälzischen Seite eine kleines Boot geklaut haben und quer über den Rhein gepaddelt sein – und das mit den Händen. Kurz darauf wurde nur noch das leere Boot gefunden.

Zeugen melden Paddler im kleinen Boot

Gegen 14:20 Uhr war eine Person auf einem kleinen Boot auf dem Rhein gesichtet worden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann offenbar mit den Händen gepaddelt haben und von der pfälzischen Rheinseite in Richtung badisches Ufer unterwegs gewesen sein.

Augenzeugen berichteten, dass der Mann den Rhein überqueren wollte, jedoch nicht auf der anderen Seite angekommen sei. Wenig später bestand der Verdacht, dass die Person ins Wasser gefallen sein könnte. Das leere Boot wurde anschließend am badischen Rheinufer entdeckt und gesichert.

Suche mit Booten und Hubschrauber

Daraufhin wurde eine groß angelegte Suchaktion gestartet. Mehrere Boote der Feuerwehr und der DLRG auf beiden Rheinseiten waren im Einsatz. Auch die Wasserschutzpolizei unterstützte die Maßnahmen mit mehreren Booten. Zusätzlich kreiste der Rettungshubschrauber „Christoph 43“ über dem Rhein. Die Einsatzkräfte suchten den Flussbereich bis nach Leopoldshafen ab.

Trotz des Großaufgebots konnte keine Person gefunden werden. Gegen 16:15 Uhr wurde der Einsatz beendet. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers habe sich letztlich keine Person im Wasser befunden.

Mutmaßlicher Boots-Diebstahl

Im Verlauf des Nachmittags verdichteten sich Hinweise, dass es sich bei dem Vorfall möglicherweise nicht um ein Unglück, sondern um einen Diebstahl handeln könnte. Wie der Betreiber der Rheinfähre Baden-Pfalz bestätigte, wurde ein Rettungsboot von der Fähre entwendet. Aufgrund des schlechten Wetters habe der Fährbetrieb am Montag geruht, weshalb das Boot unbeaufsichtigt gewesen sei. Der mutmaßliche Täter soll das Boot von der Verankerung gelöst und anschließend mit den Händen über den Rhein gepaddelt haben.

Der Fährbetreiber kündigte an, Strafanzeige gegen Unbekannt zu stellen. Die weiteren Ermittlungen der Polizei dauern an.

]]>
Großalarm bei Rheinstetten-Neuburgweier: Leeres Boot gefunden – von Person fehlt jede Spur https://www.die-neue-welle.de/grossalarm-bei-rheinstetten-neuburgweier-leeres-boot-gefunden-von-person-fehlt-jede-spur-1897905/ Mon, 11 May 2026 14:19:18 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1897905 Rheinstetten (er24/svs) – Ein Großeinsatz auf dem Rhein hat am Montagnachmittag bei Rheinstetten-Neuburgweier für Aufsehen gesorgt. Eine Person soll mit einem kleinen Boot quer über den Rhein gepaddelt sein – und das mit den Händen. Unterwegs war sie wohl von der pfälzischen Rheinseite in Richtung badisches Ufer. Kurz darauf wurde nur noch das leere Boot gefunden.

Person paddelt offenbar mit den Händen über den Rhein

Der Einsatz begann gegen 14:20 Uhr bei Rheinstetten im Kreis Karlsruhe. Nach bisherigen Erkenntnissen war eine Person auf einem kleinen Boot auf dem Rhein gesichtet worden. Sie soll das Boot offenbar mit den Händen gepaddelt haben. Unterwegs war die Person wohl von der pfälzischen Rheinseite in Richtung badisches Ufer.

Verdacht: Person könnte ins Wasser gefallen sein

Wenig später bestand der Verdacht, dass die Person ins Wasser gefallen sein könnte. Das leere Boot wurde anschließend an der badischen Rheinseite entdeckt und gesichert. Daraufhin startete eine große Suchaktion auf dem Rhein.

Hubschrauber, Wasserrettung und mehrere Boote im Einsatz

An der Suche beteiligten sich Feuerwehr, DLRG, Wasserschutzpolizei und Rettungsdienst. Mehrere Rettungsboote waren auf beiden Rheinseiten im Einsatz. Zusätzlich suchte auch der Rettungshubschrauber „Christoph 43“ aus der Luft nach der vermissten Person. Die Wasserschutzpolizei unterstützte die Maßnahmen ebenfalls mit mehreren Booten.

Suche bleibt zunächst ohne Ergebnis

Trotz des Großaufgebots konnte am Nachmittag keine Person gefunden werden. Die Hintergründe des Vorfalls waren zunächst noch unklar. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

]]> Mitarbeiter in Post-Verteilzentrum klauen fast 500 Pakete https://www.die-neue-welle.de/mitarbeiter-in-post-verteilzentrum-klauen-fast-500-pakete-1897299/ Mon, 11 May 2026 07:15:00 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1897299 Gaggenau/Rheinstetten (pol/tk) – Zwei Mitarbeiter der Deutschen Post haben ein lohnendes, aber illegales Geschäft betrieben. Die Polizei hat bei ihnen jede Menge Diebesgut entdeckt.

Immer wieder Pakete verschwunden

Die Polizei Im Frühjahr 2026 kam es an den Verteilzentren der Deutschen Post in Rastatt und Baden-Baden zu mehreren Diebstahlshandlungen, bei denen fast 500 Pakete entwendet wurden und ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich entstand. Aufgrund der polizeilichen Ermittlungen konnten in der Folge zwei polnische Staatsangehörige, 51 und 57 Jahre alt, als Tatverdächtige identifiziert werden.

Razzia in Gaggenau, Malsch und Rheinstetten

Am Donnerstag fanden zeitgleich mehrere Durchsuchungen in Gaggenau, Malsch und Rheinstetten statt. In einem Lager wurden unter anderem vier neuwertige E-Bikes sichergestellt, von denen eines aufgrund eines Diebstahls zur Eigentumssicherung ausgeschrieben war. Des Weiteren konnten Beweismittel, die auf vorangegangene Straftaten hindeuten, entwendete Kfz-Kennzeichen und kleinere Mengen Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden.

Ein Sprinter, der vermutlich als Tatfahrzeug verwendet wurde, konnte ebenfalls aufgefunden und beschlagnahmt werden. Gegen den vermutlichen 57-jährigen Haupttäter besteht ein aktueller Vollstreckungshaftbefehl, aufgrund dessen er am Freitag in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.

]]>
Neuer Träger für insolvente Karlsruher Kita-Betreiber steht fest https://www.die-neue-welle.de/neuer-traeger-fuer-insolvente-karlsruher-kita-betreiber-steht-fest-1896171/ Fri, 08 May 2026 12:27:17 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1896171 Karlsruhe (pm/dk) – Nach der Insolvenz von Pro-Liberis und Lenitas gibt es eine Perspektive für viele Familien in Karlsruhe und der Region: Die Zukunftsschmiede gGmbH soll beide Kita-Betreiber übernehmen. Damit sei ein Großteil der Betreuungsplätze auch künftig gesichert.

Zukunftsschmiede übernimmt Pro-Liberis und Lenitas

Die insolventen Kita-Betreiber Pro-Liberis und Lenitas sollen von der Zukunftsschmiede gGmbH übernommen werden. Das haben die Insolvenzverwalter Dr. Jürgen Erbe und Holger Blümle von der Kanzlei Schultze & Braun mitgeteilt.

Die Zukunftsschmiede ist bereits Trägerin der Kita „Die Kleinen Giganten“ in Karlsruhe. Mit der geplanten Übernahme sei die Sanierung der beiden Gesellschaften auf der Zielgeraden, heißt es in der Mitteilung.

Dr. Jürgen Erbe, Insolvenzverwalter von Pro-Liberis, sagt: „Es freut uns sehr, dass dieser wichtige Schritt nun gelungen ist und wir damit die Betreuung der Kinder in Karlsruhe und Umgebung weiterhin sicherstellen können“.

Holger Blümle, Insolvenzverwalter von Lenitas, ergänzt: „Die Zukunftsschmiede ist ein Partner für Pro-Liberis und Lenitas, der die Geschäftstätigkeiten zukunftsfähig machen wird. Das kann uns alle positiv in die Zukunft schauen lassen, auch wenn noch ein Stück Weg vor uns liegt.“

Die Mitarbeitenden und die Eltern der betreuten Kinder wurden nach Angaben der Insolvenzverwalter bereits informiert.

Neues Führungsteam steht fest

Die Geschäftsführung von Pro-Liberis und Lenitas sollen künftig Tamara Schwarz und Florian Löffel übernehmen. Beide werden als kaufmännisches und operatives Führungsteam eingesetzt.

Tamara Schwarz ist Geschäftsführerin der Zukunftsschmiede. Sie sagt: „Wir freuen uns sehr über das Vertrauen, das uns mit der Übernahme von Pro-Liberis und Lenitas ausgesprochen wird“.

Wichtig sei, dass man sich so bald wie möglich wieder ganz auf die Betreuung der Kinder konzentrieren könne. Schwarz sagt weiter: „Wichtig ist für uns, dass wir uns so bald wie möglich wieder voll und ganz darauf konzentrieren können, den Kindern in Karlsruhe und der Region die bestmögliche liebevolle Betreuung zugänglich zu machen.“

Das ist für die Kitas geplant

Die Zukunftsschmiede plant eine schlanke, zentrale Verwaltung mit klaren Verantwortlichkeiten. Außerdem sollen die Kita-Leitungen gestärkt werden und mehr Eigenverantwortung bekommen.

Das Konzept unterscheidet zwischen sogenannten Kernstandorten und Standorten mit Handlungsbedarf.

Stabilisiert werden sollen die Kernstandorte in:

Karlsruhe, Weingarten, Stutensee, Rheinstetten und Karlsbad.

Für die Standorte in Ettlingen, Pforzheim, Burbach bei Marxzell und Bad Schönborn soll in enger Abstimmung mit den Gemeinden über das weitere Vorgehen entschieden werden.

Dr. Jürgen Erbe sagt dazu: „Das Konzept der Zukunftsschmiede blickt konsequent nach vorne und hat mit seinem Lösungskompetenz uns sowie den Gläubigerausschuss überzeugt“.

Holger Blümle ergänzt: „Es ist nun die Aufgabe, die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit sicherzustellen. Dazu werden sich die neuen Partner mit den Gegebenheiten an den Standorten auseinandersetzen.“

Großteil der Arbeitsplätze soll erhalten bleiben

Pro-Liberis und Lenitas haben zusammen knapp 620 Arbeitsplätze. Ziel der Übernahme ist es, den weit überwiegenden Teil davon zu erhalten.

Zu Personalanpassungen könnte es nach Angaben der Insolvenzverwalter vor allem in der Verwaltung oder bei Doppelbesetzungen kommen. Die genaue Ausarbeitung soll in den kommenden Wochen erfolgen. Insgesamt sollen sich mögliche Anpassungen im niedrigen einstelligen Prozentbereich bewegen.

Insolvenzverfahren könnten im Herbst abgeschlossen sein

Rechtlich soll die Übernahme über zwei Insolvenzpläne umgesetzt werden. Darüber sollen die Gläubiger noch im Sommer abstimmen.

Wenn die Gläubiger zustimmen und das Gericht die Pläne bestätigt, könnten die Sanierungen von Pro-Liberis und Lenitas im Herbst 2026 formal abgeschlossen werden.

„Es ist wichtig, die Verfahren mit effektiven Sanierungsplänen sicher zu einem guten Ende zu bringen“, sagen Dr. Jürgen Erbe und Holger Blümle. Die vergangenen Monate seien für Mitarbeitende und Eltern nicht leicht gewesen. Nun könne man aber wieder nach vorne schauen.

Insolvenzverfahren laufen seit April

Das Amtsgericht Karlsruhe hatte die Insolvenzverfahren von Pro-Liberis und Lenitas zum 1. April 2026 eröffnet.

Die Neuaufstellung war nach Angaben der Insolvenzverwalter unter anderem wegen der Wachstumsstrategie der Unternehmen, der Übernahme mehrerer Kindergärten von öffentlichen Trägern und gestiegener Preise notwendig geworden. Genannt werden dabei unter anderem Energie und Materialien.

Bereits Anfang Februar hatten Pro-Liberis und Lenitas Insolvenzantrag gestellt. Betroffen waren rund 1.350 Betreuungsplätze, davon etwa 900 in Karlsruhe. Auch rund 610 Mitarbeitende waren von der Situation betroffen.

Wer hinter den Trägern steht

Die Zukunftsschmiede gGmbH wurde 2017 gegründet und betreibt aktuell die Kita „Die Kleinen Giganten“ in Karlsruhe. Pädagogische Schwerpunkte liegen nach eigenen Angaben auf Persönlichkeits-, Gesundheits- und Spracherziehung sowie rhythmisch-musischer Erziehung.

Pro-Liberis ist seit 2006 als Träger in der Kindertagesbetreuung in der Region aktiv. Das Unternehmen betreibt zwanzig Kindertagesstätten mit insgesamt 907 genehmigten Betreuungsplätzen. Davon sind 440 Plätze für Kinder unter drei Jahren vorgesehen.

Lenitas betreibt neun Kindertageseinrichtungen für Kinder mit und ohne Behinderung. Dort gibt es insgesamt 452 Kita-Plätze. Außerdem bietet Lenitas Angebote der Kinder- und Jugendhilfe an, darunter eine Jugendwohngemeinschaft, eine vollstationäre Wohngruppe und eine Familienwerkstatt.

Diese Kitas sind betroffen

Von der Insolvenz betroffen sind Kitas von Pro-Liberis und Lenitas in Karlsruhe und der Region.

Pro-Liberis-Kitas in Karlsruhe

  • Kita Flohkiste
  • Kita Rabennest
  • Kita Drachenhöhle
  • Kita Räuberkiste
  • Kita Naseweis
  • Kita Wasserfrösche
  • Kita Bienenkörbchen
  • Kita Stadtvilla
  • Kita Villa Siebenschläfer in Grünwinkel
  • Kita Burgpiraten in der Oststadt
  • Kita Zwergenstübchen in Durlach
  • Kita Amalienschlössle in Durlach
  • Kita Weltenbummler in Durlach
  • Kita Turmspatzen in Durlach
  • Kita Dorfwies in Grünwettersbach
  • Kita Mäusenest in Stupferich

Pro-Liberis-Kitas in der Region

  • Kita Glückspilze in Rheinstetten
  • Kita Grashüpfer in Stutensee
  • Kita Wichtelgarten in Weingarten
  • Kita Kraichgaumäuse

Lenitas-Kitas in Karlsruhe

  • Kita Entdeckerraupen
  • Kita Farbenspiel
  • Kita Zauberwürfel

Lenitas-Kitas in der Region

  • Bauernhofkindergarten in Karlsbad
  • Kita Kleine Strolche in Karlsbad
  • Kita Filzli in Ettlingen
  • Kita Kinderspinnerei in Ettlingen
  • Kita Goldstückchen in Pforzheim
  • Kita Edelsteinchen in Pforzheim
  • Kita Wald- und Wiesenknirpse in Burbach
]]>
Stadt Rheinstetten spricht Klartext: So geht es mit dem Seegugger weiter! https://www.die-neue-welle.de/stadt-rheinstetten-spricht-klartext-so-geht-es-mit-dem-seegugger-weiter-1895421/ Thu, 07 May 2026 12:35:00 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1895421 Rheinstetten (dk) – Erst vor wenigen Tagen hat der Seegugger am Epplesee sein Comeback gefeiert. Nach dem Brand im vergangenen Jahr läuft der Betrieb aktuell nur provisorisch. Jetzt ist klar: Die Stadt Rheinstetten plant bei der künftigen Verpachtung nicht mehr mit dem bisherigen Pächter Harald Sieder.

Der aktuelle Vertrag endet im Oktober

Der Pachtvertrag für die Gastronomie am Seegugger läuft noch bis zum 15. Oktober 2026. Danach soll für Harald Sieder Schluss sein. Das hat die Stadt Rheinstetten in einer Mitteilung erklärt.

Sieder war viele Jahre Pächter des Kult-Biergartens am Epplesee. Im September vergangenen Jahres war das Gebäude fast komplett abgebrannt. Zum 1. Mai hat der Seegugger wieder geöffnet – allerdings nur mit einer Übergangslösung, mit Bar und Imbisswagen.

Schon vor der Wiedereröffnung hatte Sieder im neue welle Gespräch gesagt, dass noch offen sei, wie es nach dieser Saison weitergeht. Er kritisierte damals einzelne Punkte im Vertrag und sagte, dass er sich ein Weitermachen nur vorstellen könne, wenn diese geändert werden.

Die Stadt sucht einen neuen Pächter

Die Stadt Rheinstetten bereitet inzwischen die Zeit nach dem aktuellen Vertrag vor. Dafür läuft ein Bewerbungsverfahren. Mehrere Interessenten haben sich gemeldet.

Am Ende entscheidet der Gemeinderat, wer den Seegugger künftig pachten soll. Nach Angaben der Stadt haben sich mehrere Bewerberinnen und Bewerber bereits nichtöffentlich im Gemeinderat vorgestellt. Vorher habe es Gespräche mit Oberbürgermeister Sebastian Schrempp gegeben.

Der Gemeinderat hat daraus drei Bewerber ausgewählt. Mit ihnen will die Verwaltung in den kommenden Wochen weiter sprechen.

Noch steht nicht fest, wer übernimmt

Wer den Seegugger ab 2027 betreibt, ist noch offen. Auch die genauen Bedingungen für den neuen Pachtvertrag stehen laut Stadt noch nicht fest. Dazu gehört auch die Frage, wie die notwendigen neuen Bauten finanziert werden.

Klar ist aber das Ziel der Stadt: Bis zum Start der nächsten Saison im Mai 2027 sollen am bisherigen Standort neue bauliche Anlagen fertig sein. Dort soll dann wieder eine Gastronomie öffnen, die vom Umfang und von der Ausrichtung her mit dem bisherigen Seegugger vergleichbar ist.

Warum Sieder nicht mehr im Rennen ist

Auch mit Harald Sieder gab es laut Stadt mehrere Gespräche. Dabei habe er Ideen und Planungen vorgestellt. Die Stadt schreibt, dass er deshalb auch eingeladen wurde, sein Konzept im Gemeinderat vorzustellen.

Diese Vorstellung hat Sieder nach Angaben der Stadt aber kurzfristig abgesagt. Auch nach einer Nachfrage von Oberbürgermeister Sebastian Schrempp blieb es bei der Absage.

Die Begründung laut Stadt: Sieder wollte sich erst im Gemeinderat vorstellen, wenn einzelne Regelungen aus dem alten Pachtvertrag geändert werden.

Die Stadt sagt dazu, dass rechtlich nichts im bestehenden Vertrag dagegen gesprochen hätte, dass Sieder sein Konzept im Gemeinderat vorstellt und am Auswahlverfahren teilnimmt.

Stadt: Bedingungen konnten so nicht erfüllt werden

Nach Darstellung der Stadt konnten die von Sieder genannten Bedingungen nicht erfüllt werden. Einige Punkte hätten durch den Brand im vergangenen Jahr keine Bedeutung mehr gehabt. Andere Punkte hätten nicht im alten Vertrag geändert werden können oder erst dann, wenn feststeht, wer den Seegugger künftig pachtet.

Eine vorzeitige Verlängerung des laufenden Pachtvertrags war laut Stadt nicht vorgesehen. Als Grund nennt die Stadt unter anderem, dass einzelne Vertragsregeln überarbeitet werden müssen und die Vergabe rechtlich korrekt ablaufen muss.

Weil Sieder seine Vorstellung im Gemeinderat abgesagt hat und seine Bedingungen aus Sicht der Stadt nicht erfüllt werden konnten, kommt er für Gemeinderat und Verwaltung nicht mehr als geeigneter Kandidat infrage.

So sieht der Plan für den Seegugger aus

Für diese Saison läuft der Seegugger nach dem Brand weiter provisorisch. Gäste können also wieder an den Epplesee kommen, auch wenn noch nicht alles so ist wie früher.

Für die Zeit danach will die Stadt eine dauerhafte Lösung finden. Es soll faire Bedingungen für Pächter und Stadt geben. Außerdem sollen die neuen Anlagen die Vorgaben beim Bau- und Brandschutz erfüllen.

Sobald feststeht, wer den Seegugger künftig übernimmt, will die Stadt die Öffentlichkeit informieren.

]]>