Realschule – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Tue, 30 Jun 2026 02:43:47 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Karlsruher Realschule für Kinderrechte – Würdigung von UNICEF https://www.die-neue-welle.de/karlsruher-realschule-fuer-kinderrechte-wuerdigung-von-unicef-1925802/ Tue, 30 Jun 2026 02:27:11 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1925802 Karlsruhe (pm/tk) – Als erste Schule in Baden-Württemberg ist die Realschule am Rennbuckel für Engagement vom Kinderhilfswerk UNICEF ausgezeichnet worden.

Würdigung durch UNICEF

Gemeinsam mit ihren Lehrkräften setzen Schülerinnen und Schüler der Realschule am Rennbuckel ein Zeichen: Im Rahmen der UNICEF-Schulpartnerschaft 2026 wird ihr kontinuierliches Engagement im Bereich Kinderrechte gewürdigt. Mit Schul-und Spendenaktionen sowie zahlreichen Unterrichtsprojekten zu dem Thema Kinderrechte hat die Realschule am Rennbuckel in
Karlsruhe gezeigt: Engagement beginnt im Klassenzimmer.

Pokal „Wir gehören dazu!“

Am Montag überreichte die Leiterin des UNICEF-Teams Karlsruhe, Ursula Grass, der Schule deshalb den UNICEF-Pokal „Wir gehören dazu!“. Der Pokal würdigt das vielfältige und andauernde Engagement der Schule für Kinderrechte und ihre enge Zusammenarbeit mit UNICEF.

Die Würdigung ist Teil des bundesweiten Pilotprojekts „UNICEF-Schulpartnerschaft 2026“ von UNICEF Deutschland, an dem ausgewählte UNICEF-Gruppen wie Bonn, Celle, Karlsruhe, Magdeburg und Potsdam teilnehmen. Schulen werden für ihren Einsatz gewürdigt, die aktiv mit ihrer lokalen UNICEF-Gruppe zusammenarbeiten, Kinderrechte im Schulalltag verankern und konkrete Aktionen – etwa zum Weltkindertag am 20. September oder zum Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November – umsetzen.

Am Anfang standen Friedens-Buttons

Begonnen hat das Engagement der Schule im Jahr 2022. Die SMV hatte Friedens-Buttons anlässlich des Kriegs in der Ukraine angefertigt und diese bei zahlreichen Gelegenheiten in und außerhalb der Schule verkauft. Über 1800 € kamen für die UNICEF-Hilfe zugunsten der Kinder in der Ukraine zusammen, die Ursula Grass dankend entgegennahm. Viele Aktionen der Schule sollten folgen: Spendenaktionen für die Erdbebenopfer in der Türkei, Kuchenverkäufe für Projekte gegen Mangelernährung und Spendensammeln bei Elternabenden, um Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen.

Gleichzeitig intensivierte sich die Zusammenarbeit der UNICEF Karlsruhe und der Realschule: gemeinsame Schulaktionen am Internationalen Tag der Kinderrechte, Klassenaktionen wie Kinderrechteworkshops und „Act on climate“ am „Tag der Erde“. Als
besonderes Highlight wurde im März an der Schule ein UNICEF-JuniorTeam gegründet, welches u.a. am Ehrentag mit der Aktion „Du gehörst dazu“ aktiv war.

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Verdacht auf Brandstiftung nach Bücherei-Brand in Ettlingen https://www.die-neue-welle.de/feuer-in-ettlingen-brand-in-buecherei-der-anne-frank-schule-1839302/ Wed, 07 Jan 2026 13:21:32 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1839302 Ettlingen (er24/tk) – Ein Feuer an einem Schulzentrum in Ettlingen hat am frühen Dienstagmorgen ein Großaufgebot der Feuerwehr beschäftigt. In der Bücherei ist ein Brand ausgebrochen.

Brand in der Bücherei

Eine ausgelöste Brandmeldeanlage hat die Einsatzkräfte gegen 4.15 Uhr zum Schulzentrum in der Middelkerkerstraße gerufen. Beim Eintreffen bestätigte sich die Meldung: In der Bücherei der Schule war ein Brand ausgebrochen, der eine starke Rauchentwicklung verursachte.

Um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, setzte die Feuerwehr zwei Löschrohre ein. Dank des schnellen und koordinierten Vorgehens konnte eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.

Ursache noch unbekannt

Besondere Schwierigkeiten bereitete den Einsatzkräften die winterliche Witterung. Minusgrade und Schneefall führten dazu, dass Löschwasser teilweise gefror, was die Brandbekämpfung zusätzlich erschwerte. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften vor Ort.

Inzwischen haben die Ermittler Hinweise auf Brandstiftung gefunden. Insgesamt ist ein fünfstelliger Schaden entstanden. Wer für das Feuer verantwortlich ist, wird jetzt ermittelt.

 

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Polizeieinsätze an Schulen in Mühlacker – nichts Verdächtiges gefunden https://www.die-neue-welle.de/polizeieinsatz-an-realschule-in-muehlacker-1810416/ Thu, 20 Nov 2025 08:20:32 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1810416 Mühlacker (pol/tk) – Aufregung heute morgen an gleich zwei Schulen in Mühlacker: Die Polizei rückt erst an einer Realschule  und dann an einer Grundschule im Stadtteil Lomersheim an. In beiden Fällen gibt es glücklicherweise Entwarnung.

„unspezifische Drohungen“

Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Pforzheim mitteilte, gingen am Donnerstagmorgen „unspezifische Drohungen“ ein. Bereits ab 8:00 Uhr haben Kräfte der Polizei und Feuerwehr die Mörike-Realschule in der Lindachstraße geräumt. Rund 700 Schüler und Lehrer wurden in Soicherheit gebracht und in der Lindachhalle untergebracht.

Einsatz an Realschule

Danach durchsuchten die Beamten alle Klassenräume, fanden aber nichts. Schon im Vorfeld ist die Polizei von keiner akuten Gefahr ausgegangen.

Auch Grundschule betroffen

Dann waren Polizeikräfte ab 10:30 Uhr auch an der Johann-Christoph-Blumhardt-Grundschule im Stadtteil Lomersheim im Einsatz. Dort wurden rund 800 Personen evakuiert. Auch hier konnten nach einer gründlichen Durchsuchung der Räumlichkeiten keine verdächtigen Gegenstände gefunden werden.

Die Polizei in Mühlacker prüft, ob es einen Zusammenhang der Drohungen an beiden Schulen gibt.

 

 

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Das ändert sich zum neuen Schuljahr an den Schulen im Südwesten https://www.die-neue-welle.de/das-ist-zum-start-des-neuen-schuljahrs-im-suedwesten-wichtig-1699954/ Mon, 15 Sep 2025 13:50:39 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1699954
Für hunderttausende Schülerinnen und Schüler gehen die Sommerferien zu Ende – am Montag müssen sie wieder zurück ins Klassenzimmer, denn das neue Schuljahr startet. Und das bringt einige Neuerungen mit sich, weil Reformen von Grün-Schwarz nun umgesetzt werden. Die prominenteste: die Rückkehr zu G9. Was ist zum Schulstart noch wichtig?

Lehrermangel wieder größer?

Zu wenig Lehrkräfte begleiten den Schuljahresbeginn schon seit einigen Jahren. Zuletzt verbesserte sich die Lage aber mit jedem Jahr etwas. Zu Beginn des vergangenen Schuljahres waren laut Kultusministerium 250 Stellen unbesetzt, im Jahr zuvor waren 565 Stellen vakant. Dass die positive Entwicklung auch in diesem Jahr anhält, ist eher unwahrscheinlich. Denn kurz vor Beginn der Sommerferien musste das Kultusministerium einräumen, dass über Jahre 1.440 Lehrerstellen wegen eines Softwarefehlers nicht besetzt waren. Wie viele davon bereits zum neuen Schuljahr besetzt werden konnten, will Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) heute in einer Pressekonferenz erklären. Die Lehrergewerkschaft GEW geht davon aus, dass sich Eltern zum Start des neuen Schuljahres wieder auf Unterrichtsausfall einstellen müssen.

Rückkehr zu G9

Die größte Veränderung im neuen Schuljahr dürfte an den Gymnasien anstehen. Dort starten am Montag die Fünft- und Sechstklässler mit der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium. Bislang war G8 Standard an den Gymnasien im Südwesten. Das ändert sich nun Schritt für Schritt. Kultusministerin Schopper erhofft sich davon auch mehr Abiturienten. «Mein Anspruch an das neue Gymnasium ist, dass ein höherer Anteil der Schüler bis zum Abitur gebracht wird», sagte sie der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten».

Für die Grünen-Ministerin bedeutet das auch, dass schwächere Schüler nicht mehr wie bisher in der Mittelstufe an Real- oder Gemeinschaftsschulen abgegeben werden sollen. «Die Zeit zum Fördern, damit Schüler mit Schwächen ihre Defizite überwinden, gibt es jetzt im Gymnasium», sagte sie.

Die Eltern dürfte das neue G9 auch vor Herausforderung stellen, meint GEW-Chefin Monika Stein. Diese müssten nun die Betreuung ihrer Kinder organisieren. «In der fünften und sechsten Klasse der allgemeinbildenden Gymnasien sprechen wir nicht einmal mehr von einer Halbtagsschule», sagte Stein. Grund dafür ist die Streckung des Unterrichtsstoffs auf neun, statt wie bislang acht Jahre. Dadurch sieht die Stundentafel für Fünftklässler nur noch 28 Wochenstunden vor.

Neues Fach «Informatik und Medienbildung»

Zum neuen Schuljahr steht auch an allen weiterführenden Schulen ein neues Fach auf dem Stundenplan. «Informatik und Medienbildung» soll zunächst in den Klassen fünf und sechs starten und perspektivisch, je nach Schulart, bis Klasse neun, zehn oder elf aufwachsen.

In den unteren Klassenstufen soll der Schwerpunkt nach früheren Angaben des Kultusministeriums vor allem auf Medienbildung liegen. Schüler sollen dabei unterstützt werden, mit den zunehmend komplexeren Herausforderungen in der digitalen Welt zurechtzukommen, hieß es aus dem Ministerium. Themen seien etwa KI, Fake News, Echokammern, Hassrede oder Verschwörungstheorien.

In den höheren Klassen soll der Fokus mehr auf Informatik liegen. Die Schüler sollen laut Ministerium grundlegende Kompetenzen vermittelt bekommen, etwa wie man eine Programmiersprache erlernen kann oder wie Künstliche Intelligenz funktioniert. Konkrete Bildungspläne für das Fach werden derzeit noch erarbeitet. Für die ersten Jahrgänge sollen sich Lehrerinnen und Lehrer an bestehenden Bildungsplänen orientieren.

Kein Werkrealschulabschluss mehr

An den mehr als 200 Werkrealschulen im Südwesten startet erstmals ein Jahrgang, der den Abschluss, der den Schulen ihren Namen gibt, nicht mehr machen können. Im Zuge ihrer Bildungsreformen schaffte die grün-schwarze Landesregierung den Werkrealschulabschluss ab. Für die Schülerinnen und Schüler ändert sich laut Kultusministerium erst einmal nichts, es ergäben sich keine Veränderungen im Unterricht. Die Schulen nähmen weiter ihre ureigene Aufhabe wahr, die Schülerinnen und Schüler gezielt zum Hauptschulabschluss zu führen, so ein Ministeriumssprecher.

Für die Schulen bedeutet das aus Sicht der GEW Unsicherheit. Sie bekomme aus vielen Schulen die Rückmeldung, dass diese große Sorge hätten, ob sie ihre Schülerzahlen halten könnten. «Klar ist, dass die Attraktivität deutlich gesunken ist, dadurch dass nicht mehr der mittlere Bildungsabschluss an ihrer Schule angeboten werden kann», sagte Gewerkschaftschefin Stein.

Kürzere Orientierungszeit an den Realschulen

An den Realschulen im Land wird ab diesem Schuljahr bereits nach der fünften Klasse entschieden, ob Kinder weiter auf mittlerem Niveau – also mit dem Ziel Realschulabschluss – weiterlernen, oder ob sie auf grundlegendem Niveau auf den Hauptschulabschluss vorbereitet werden. Bislang wurde diese Entscheidung nach der sechsten Klasse gefällt.

Weiterer Ausbau der Sprachförderung

Neben der Rückkehr zu G9 gehört der Ausbau der Sprachförderung zu den großen Vorhaben der Bildungsreformen von Grün-Schwarz. Schon im vergangenen Schuljahr startete die ergänzende Sprachförderung «Sprachfit» vor der Einschulung mit rund 350 Gruppen an einigen Kitas und Grundschulen, zum neuen Schuljahr sollen dem Ministerium zufolge weitere 600 Gruppen hinzukommen. 2027/2028 will das Land mit 4.200 Gruppen ein flächendeckendes Angebot haben, dann soll die Teilnahme an der Förderung für Kinder mit Sprachdefiziten auch verbindlich werden.

Die Bilanz des ersten Schuljahres mit «Sprachfit» fällt nach Ansicht der GEW gemischt aus. Einer Umfrage der Gewerkschaft zufolge berichten viele Lehrkräfte von einer fehlenden Unterstützung, zudem müsse die Fortbildung überwiegend außerhalb der regulären Arbeitszeit absolviert werden, so die Gewerkschaft.

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Abschlussprüfungen an vielen Schulen beginnen https://www.die-neue-welle.de/abschlusspruefungen-an-vielen-schulen-beginnen-1471240/ Tue, 20 May 2025 02:23:47 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1471240

Stuttgart (dpa/tk) – Jetzt gilt es: Nach den Abiturienten wird es auch für die Prüflinge an Hauptschulen, Werkrealschulen und Realschulen ernst. Für sie geht es mit Deutsch los.

Schriftliche Prüfung in Deutsch

Nach Angaben des baden-württembergischen Kultusministeriums treten rund 44.500 Schülerinnen und Schüler unter anderem an Realschulen und Gemeinschaftsschulen zu den Realschulabschlussprüfungen an. Den Werkrealschulabschluss wollen rund 5.100 Prüflinge absolvieren, zum Hauptschulabschluss treten rund 24.200 Schülerinnen und Schüler an.

Bei den Prüfungen in Deutsch müssen sie an einem Sachtext arbeiten, sich mit den Romanen «Krummer Hund» von Juliane Pickel oder «Der große Sommer» von Ewald Arenz auseinandersetzen sowie einen Aufsatz verfassen.

Am Donnerstag Englisch, am Montag Mathe

Nach Deutsch steht dann am 22. Mai die Englisch-Prüfung an, am 26. Mai steht Mathematik auf dem Kalender. Für die Hauptschüler ist dann schon Schluss, die Realschüler und Werkrealschüler müssen noch am 28. Mai in einem Wahlpflichtfach schwitzen. Anfang Juli stehen dann noch optionale mündliche Prüfungen an.

«Ich drücke allen Schülerinnen und Schülern die Daumen», sagte Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne). Nun könnten die Schülerinnen und Schüler zeigen, was in ihnen stecke. «Vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten und auf das Wissen, das Sie sich in den vergangenen Jahren angeeignet haben.» Mit dem Abschluss stünden den Absolventinnen und Absolventen dann alle Möglichkeiten offen.

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So funktioniert die neue Grundschulempfehlung in Baden-Württemberg https://www.die-neue-welle.de/so-funktioniert-die-neue-grundschulempfehlung-in-baden-wuerttemberg-1317770/ Mon, 17 Feb 2025 02:15:35 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1317770 Baden-Württemberg (dk) – Bisher war es ja ganz einfach: Es gibt eine unverbindliche Grundschulempfehlung – ob ihr Kind jetzt aber auf Gymnasium, Realschule oder Gemeinschaftsschule geht, haben Eltern komplett selbst entschieden. Das ändert sich jetzt aber: Die Grundschulempfehlung wird wieder verbindlicher. Grund dafür ist unter anderem das wieder eingeführte neunjährige Gymnasium.

Was ist neu? Die vier Säulen der Grundschulempfehlung

Mit der Einführung des neuen Aufnahmeverfahrens „NAVI 4“ ändert sich in Baden-Württemberg der Übergang von der Grundschule auf die weiterführenden Schulen. Während Eltern weiterhin eine zentrale Rolle bei der Schulwahl für ihre Kinder haben, sind nun mehrere Säulen entscheidend für die Grundschulempfehlung – insbesondere für das Gymnasium.

  1. Kompetenzmessung „KOMPASS 4“
    Seit November 2024 müssen alle Grundschülerinnen und Grundschüler an öffentlichen Schulen an diesem standardisierten Test teilnehmen. In den Fächern Deutsch und Mathematik wird überprüft, welche Kompetenzen sie mitbringen. Kompass 4 hat erstmals im vergangenen November stattgefunden.

  2. Pädagogische Gesamtwürdigung
    Die Grundschulempfehlung basiert weiterhin auf einer Einschätzung der Lehrkräfte. Dabei werden schulische Leistungen, Lernverhalten und persönliche Entwicklung berücksichtigt.

  3. Elternwille
    Die Entscheidung der Eltern bleibt ein wichtiger Faktor. Sie können zwischen den verschiedenen Schulformen wählen, müssen jedoch – je nach Testergebnissen – zusätzliche Schritte beachten.

  4. Potenzialtest für das Gymnasium
    Diese Neuerung betrifft ausschließlich Kinder, die aufs Gymnasium wollen, aber deren Testergebnisse und Grundschulempfehlung nicht den gewünschten Ergebnissen entspricht. In diesem Fall können Eltern ihr Kind zu einem Potenzialtest anmelden, der nochmals Kenntnisse in Deutsch, Mathematik und überfachliche Kompetenzen überprüft.

Warum wurde das System geändert?

Mit der Einführung des G9-Gymnasiums erwartet die Landesregierung einen verstärkten Ansturm auf diese Schulform. Die Reform soll sicherstellen, dass Kinder eine Schulwahl treffen, die zu ihrer individuellen Leistungsfähigkeit passt. Schulamtsleiter Rüdiger Stein betont:

Wir haben in den letzten Jahren gesehen, dass viele Kinder im Gymnasium überfordert waren. Der Potenzialtest bietet eine zusätzliche Möglichkeit, um zu prüfen, ob das Gymnasium die passende Schulform ist.

Für Gemeinschaftsschulen, Realschulen und Werkrealschulen bleibt der Elternwille ausschlaggebend. Die Änderungen betreffen also in erster Linie das Gymnasium.

Eltern sollen sich keine Sorgen machen

Die Reform wurde erstmals im Schuljahr 2024/25 umgesetzt. Kritik gab es unter anderem daran, dass der „KOMPASS 4“-Test zu textlastig sei und viele Kinder Schwierigkeiten damit hatten. Laut Stein sei das Ministerium bereits dabei, den Test zu überarbeiten.

Außerdem betont er, dass die Grundschulempfehlung nicht in Stein gemeißelt sei:

Die Schulwahl in der vierten Klasse ist keine Lebensentscheidung. Unser Bildungssystem in Baden-Württemberg ist durchlässig – ein Wechsel ist immer möglich.

Eltern sollen die Entscheidung gemeinsam mit Lehrkräften abwägen und darauf vertrauen, dass die Empfehlung der Schule in den meisten Fällen eine hohe Treffsicherheit hat.

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Landtag entscheidet über Bildungsreformen in Baden-Württemberg – Das ändert sich https://www.die-neue-welle.de/landtag-entscheidet-ueber-bildungsreformen-in-baden-wuerttemberg-das-aendert-sich-1295255/ Wed, 29 Jan 2025 03:43:43 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1295255
Eigentlich hatte Grün-Schwarz keine größeren Änderungen am Schulsystem geplant. Doch unter Druck von Eltern einigte sich die Koalition auf die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium.

Größere Reform erzwungen

Auch bei den anderen Schularten sind Änderungen geplant. Unter anderem soll massiv in Sprachförderung investiert werden. Nun sind die neuen Regeln auf der Zielgeraden: Am Mittwochnachmittag will der Landtag die dafür nötigen Anpassungen im Schulgesetz beschließen. Ein Überblick über die wichtigsten Fragen und Antworten:

Was ändert sich in den Kitas?

Mit dem Gesetz bringt das Land ein millionenschweres Paket zur Sprachförderung an Kitas und Grundschulen auf den Weg. Dafür investiert Grün-Schwarz in den kommenden beiden Jahren 200 Millionen Euro, hinzu sollen noch 60 Millionen vom Bund kommen. Kinder, die bei der Schuleingangsuntersuchung noch sprachliche Probleme haben, sollen noch vor der Einschulung ein intensives Sprachtraining mit vier Stunden pro Woche bekommen.

Sprechen die Kinder danach noch immer nicht ausreichend Deutsch, um eine Grundschule besuchen zu können, sollen sie ab dem Schuljahr 2026/2027 in sogenannten Juniorklassen gefördert werden. Bis zu Schuljahr 2028/2029 sollen dem Gesetzentwurf zufolge dafür landesweit 832 Standorte geschaffen werden. Dann wird die Sprachförderung laut Landesregierung auch verbindlich.

Wie sieht die neue Grundschulempfehlung aus?

Seit 2013 konnten allein die Eltern entscheiden, auf welche weiterführende Schule ihr Kind nach dem Ende der Grundschulzeit gehen soll. Für die derzeitigen Viertklässler soll die Grundschulempfehlung nun wieder verbindlicher werden.

An Stelle des reinen Elternwillens steht künftig ein Modell aus drei Komponenten: Lehrerempfehlung, Leistungstest und Elternwunsch. Stimmen zwei aus drei überein, soll das den Ausschlag geben. Wollen die Eltern ihr Kind dennoch aufs Gymnasium schicken, soll das Kind künftig einen weiteren Test absolvieren. Verbindlich ist die Empfehlung allerdings nur für das Gymnasium.

Warum gibt es um die Neuregelung der Grundschulempfehlung Streit?

Die Kritik entzündete sich am Ende des Jahres erstmals durchgeführten neuen Leistungstest «Kompass 4». Die Lehrergewerkschaft GEW monierte etwa, dass die Fragen im Bereich Mathematik zu schwer gewesen seien. Auch Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) und Ministerpräsident Kretschmann hatten dieser Einschätzung zugestimmt und eine Überarbeitung der Fragen für das kommende Schuljahr angekündigt. Erste Auswertungen des Tests hatten laut Kultusministerium ergeben, dass nur 6 Prozent der Viertklässler in Mathe das Niveau für eine Gymnasialempfehlung erreicht hätten und nur rund 8 Prozent das mittlere Niveau. 86 Prozent der Viertklässler erreichte demnach in Mathe nur eine Empfehlung für das grundlegende Niveau. In Deutsch fiel der Test demnach besser aus.

Was ändert sich bei den Gymnasien?

Dort soll nach dem Willen der Landesregierung wieder das Abitur nach neun Schuljahren zum Standard werden, zunächst beginnend mit den Klassen fünf und sechs zum Beginn des kommenden Schuljahres. Derzeit ist das achtjährige Gymnasium Standard in Baden-Württemberg.

Wie sieht das neue G9 inhaltlich aus?

Das neunjährige Gymnasium soll neben der Verlängerung um ein Jahr auch zeitgemäß ausgestaltet werden. Das Konzept der Kultusministerin sieht etwa eine Stärkung der naturwissenschaftlichen Fächer vor. Kompetenzen im Bereich Informatik, Künstliche Intelligenz und Medienbildung sollen Schüler künftig in einem eigenen Schulfach erlernen, das von Klasse 5 bis Klasse 11 durchgehend unterrichtet werden soll.

Zudem soll das neue neunjährige Gymnasium mehr berufliche Orientierung, mehr Demokratiebildung und auch einen stärkeren Fokus auf die Basiskompetenzen bekommen. Konkret sollen etwa in der fünften und sechsten Klasse die Fächer Deutsch und Mathematik gestärkt werden.

Was ändert sich bei Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen?

Mit dem neuen Schulgesetz will Grün-Schwarz den Werkrealschulabschluss abschaffen. Der letzte Jahrgang, der diesen noch ablegen können soll, hat bereits zum laufenden Schuljahr begonnen. Bestehende Werkrealschulen sollen aber als Standorte erhalten bleiben und entweder Verbünde mit Realschulen oder Gemeinschaftsschulen eingehen oder als Hauptschulen weitermachen.

An den Realschulen soll die sogenannte Orientierungsphase verkürzt werden. Diese umfasst derzeit die fünfte und sechste Klasse und soll künftig nur ein Schuljahr dauern. In dem einen Schuljahr lernen alle Kinder auf dem mittleren Niveau. Nach dem Jahr wird dann geschaut, wer künftig auf diesem Niveau weiterlernt und den Realschulabschluss anstrebt und wer künftig auf grundlegendem Niveau unterrichtet und auf den Hauptschulabschluss vorbereitet wird. Die Gemeinschaftsschulen sollen mit dem Reformpaket künftig zwei Wochenstunden pro Zug für individuelle Coachings zugewiesen bekommen.

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Feuer auf dem Schulklo in Untergrombach – Schüler schlägt rechtzeitg Alarm https://www.die-neue-welle.de/feuer-auf-dem-schulklo-in-untergrombach-schueler-schlaegt-rechtzeitg-alarm-1244443/ Fri, 13 Dec 2024 03:31:13 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1244443 Bruchsal (fw/tk) – Am Donnerstagvormittag bemerkte ein Schüler in der Joß-Fritz Grund- und Realschule in Untergrombach einen brennenden Mülleimer in der Toilette. Er handelte vorbildlich und alarmierte eine Lehrkraft. Die Feuerwehr rückte an.

Dichter Rauch

Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte das Gebäude geordnet verlassen und sich an den vorgesehenen Sammelplätzen eingefunden. Im ersten Obergeschoss fanden die Einsatzkräfte eine geschlossene Tür zu Toilettenräumen vor, aus der Rauch quoll. Ein Trupp unter Atemschutz verschaffte sich Zugang und löschte einen brennenden Mülleimer.

Zwei atmen Rauchgase ein

Der Mülleimer wurde anschließend aus dem Gebäude gebracht, um weitere Rauchentwicklung zu vermeiden. Der betroffene sowie ein angrenzender Toilettenraum wurden mit Hochleistungslüftern gründlich belüftet. Zwei Personen, die Rauchgase eingeatmet hatten, wurden dem Rettungsdienst zur medizinischen Untersuchung vorgestellt. Zur Sicherheit waren ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Rettungswagen vor Ort.

Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte die Räume mit einer Wärmebildkamera und einem Gasmessgerät. Erst nach Abschluss dieser Maßnahme konnte das Gebäude sicher wieder freigegeben werden.

Brandursache ist unbekannt

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Feuers aufgenommen. Angaben zum entstandenen Sachschaden liegen derzeit nicht vor. Dank des schnellen und umsichtigen Handelns aller Beteiligten konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht und eine größere Gefahr verhindert werden. Die Feuerwehr Bruchsal bedankt sich bei den Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften für die vorbildliche Verhaltensweise.

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Einbruch in die Realschule Kandel https://www.die-neue-welle.de/einbruch-in-die-realschule-kandel-704226/ Sun, 03 Mar 2024 11:45:58 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=704226 Kandel (pol/jb) – Vom Freitag auf Samstag sind mehrere Personen in die Realschule Kandel eingebrochen. Die Einbrecher haben einige Elektronikartikel gestohlen und in der Schule eine Spur der Verwüstung hinterlassen.

Fenster eingeschlagen

In der Nacht vom Freitag auf Samstag sind mehrere bislang unbekannte Täter in die Realschule Kandel in der Jahnstraße eingebrochen. Die Täter gelangten durch das Einschlagen eines Fensters in das Gebäude und entwendeten im Rahmen dessen diverse Gegenstände. Bei dem Diebesgut handelt es sich hauptsächlich um Elektronikartikel. Die Täter flüchteten anschließend und hinterließen eine Spur der Verwüstung.

Zeugen gesucht

Es konnten vor Ort mehrere Spuren gesichert werden. Die Polizei muss noch die genaue Schadenshöhe und die Auswertung der Spurenlage ermitteln. Sofern Zeugen bestehen sollten, welche den Sachverhalt wahrgenommen haben und sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Wörth in Verbindung zu setzten.

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Tuberkulosefall an Kuppenheimer Realschule https://www.die-neue-welle.de/tuberkulosefall-an-kuppenheimer-realschule-387726/ Wed, 19 Apr 2023 08:31:18 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/tuberkulosefall-an-kuppenheimer-realschule-387726/ Kuppenheim (pm/tk) – An der Kuppenheimer Realschule hat es einen Tuberkulosefall gegeben. Wie das Landratsamt Rastatt mitteilt, soll es sich nach derzeitigen Erkenntnissen um eine weniger ansteckende Form  handeln.

Tuberkoluse an Realschule

Mit den bisher festgestellten engen Kontaktpersonen wird das Gesundheitsamt Kontakt aufnehmen und Blutuntersuchungen veranlassen, um zu überprüfen, ob es zu Ansteckungen gekommen ist. Wie das Gesundheitsamt weiter mitteilt, ist eine Tuberkulose deutlich weniger ansteckend als beispielsweise Masern oder Covid-19. Ein Ansteckungsrisiko besteht nur für Personen, die sehr engen Kontakt zu einem an ansteckender Lungentuberkulose erkrankten Menschen hatten, indem sie beispielsweise mit der betroffenen Person mehrere Stunden in denselben Räumen verbracht haben.

Infektion meist harmlos

Eine Ansteckung kann mit einem Bluttest nachgewiesen werden. Sollte es zu einer Infektion gekommen sein, ist die Person in diesem Stadium weder krank noch selbst für andere Menschen ansteckend. Die meisten infizierten Personen (rund 90 Prozent) erkranken nie an Tuberkulose. Die Personen, die keinen relevanten Kontakt zur erkrankten Person hatten, müssen nichts weiter unternehmen. Für sie besteht kein relevantes Risiko für eine Ansteckung.

Die Schulleitung hat sowohl den Elternbeirat in einer außerordentlichen Sitzung, als auch die Eltern aller Schülerinnen und Schüler mit einem Schreiben des Gesundheitsamts über den Sachverhalt informiert.

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