Polen – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Thu, 09 Apr 2026 08:30:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Mann bedroht Zugpersonal in Germersheim https://www.die-neue-welle.de/mann-bedroht-zugpersonal-in-germersheim-1881471/ Thu, 09 Apr 2026 12:23:45 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1881471

Polizei fesselt Pöbler

Aufregung in der AVG-Stadtbahnlinie S4: Gegen 23:40 Uhr bedrohte ein Mann eine Zugbegleiterin sowie den Triebfahrzeugführer. Die Beiden hatten den Mann zuvor aufgefordert, den Zug im Bahnhof Germersheim zu verlassen. Die Geschädigten riefen die Polizei. Die Streife der Polizeiinspektion Germersheim fesselte den Mann aufgrund seines Verhaltens. Es handelte sich um einen 28-jährigen Polen.

Mann wegen anderer Vergehen gesucht

Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass gegen den Mann zudem zwei Aufenthaltsermittlungen der Staatsanwaltschaften Nürnberg und Göttingen wegen des Erschleichens von Leistungen sowie Diebstahls vorlagen. Eine verständigte Streife der Bundespolizei übernahm zuständigkeitshalber den Sachverhalt vor Ort.

Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen vor Ort auf freien Fuß entlassen. Gegen den 28-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet.

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Prozessauftakt in Landau: Pflegevermittlerin soll illegal Arbeitskräfte vermittelt haben https://www.die-neue-welle.de/prozessauftakt-in-landau-pflegevermittlerin-soll-illegal-arbeitskraefte-vermittelt-haben-1744816/ Mon, 06 Oct 2025 13:00:10 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1744816 Landau/Kandel (dpa/dk) – Vor dem Amtsgericht Landau hat am Montag der Prozess gegen eine Frau aus Kandel begonnen, die nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft rechtswidrig ausländische Pflegekräfte an Privathaushalte vermittelt haben soll.

Angeklagte schweigt zu den Vorwürfen

Zu Beginn der Verhandlung wurde die Anklage verlesen, die Beschuldigte machte lediglich Angaben zu ihrer Person. «Zur Sache selbst wollte die Angeklagte heute keine Angaben machen», erklärte eine Sprecherin des Gerichts. Drei weitere Verhandlungstermine bis Ende November sind angesetzt, bei denen Zeugen gehört werden sollen.

Vermittlung ohne Visum

Die Frau soll von März 2017 bis März 2021 als Geschäftsführerin eines Arbeitsvermittlungsdienstes für polnische Pflegekräfte tätig gewesen sein. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wusste sie jedoch, dass auch ukrainische Pflegekräfte in deutsche Privathaushalte geschickt wurden, die nicht über das erforderliche Visum verfügten.

Einnahmen von über 50.000 Euro

Für ihre Dienste soll die Angeklagte mehr als 50.000 Euro kassiert haben. Ob es zu einer Verurteilung kommt, wird nach Abschluss der Zeugenaussagen entschieden.

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15-Jähriger aus Baden-Baden vermisst https://www.die-neue-welle.de/15-jaehriger-aus-baden-baden-vermisst-1503799/ Wed, 04 Jun 2025 07:13:10 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1503799 Baden-Baden (pol/tk) – Schon seit einigen Wochen ist Ricardo L. verschwunden. Der 15-Jährige lebt in einem Jugendheim in Baden-Baden. Die Polizei bittet um Hinweise.

Vielleicht in Polen

Seit Ende April 2025 ist der 15-jährige Ricardo L. nicht mehr aus den Ferien in ein Jugendheim in Baden-Baden zurückgekehrt. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Jugendliche mit seinem nicht sorgeberechtigten Vater in Polen aufhält. Die Vormundschaft des Vermissten liegt beim Jugendamt Mannheim. Derzeit liegen den Beamten des Kriminalkommissariats Rastatt keine Hinweise darauf vor, dass der Gesuchte Opfer einer Straftat geworden sein könnte.

Sieht älter aus als 15

In seiner äußeren Erscheinung wirkt Ricardo L. bedeutend älter, als sein tatsächliches Alter. Er ist 155 Zentimeter groß, hat eine kräftige Statur, schwarze Haare und schwarz-braune Augen. Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten werden unter der Rufnummer: 0781 / 21-2820 an die Beamten des Kriminaldauerdienstes erbeten.

 

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Wo es sich vor und hinter der Grenze billiger tankt https://www.die-neue-welle.de/wo-es-sich-vor-und-hinter-der-grenze-billiger-tankt-1501543/ Tue, 03 Jun 2025 02:38:00 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1501543
Wer mit dem Auto über die Pfingstferien von Baden-Württemberg ins Ausland fährt, kann bei der richtigen Wahl der Zapfsäule sparen. Je nach Ziel muss man dafür allerdings vor oder hinter der Grenze den Tank füllen, wie eine Auswertung von aktuellen Spritpreisdaten der EU-Kommission zeigt. Am meisten sparen kann dabei, wer mit einem Benziner Richtung Osten fährt. Ein Überblick:

Richtung Süden

Wer nach Österreich fährt, tankt dort günstiger als in Deutschland. Im Vergleich zu Deutschland ist Benzin dort 22 Cent billiger, Diesel um 6 Cent. Ist Österreich nur Transitland, kommt es auf das Ziel an: In Italien ist Sprit teurer als in Österreich, in Slowenien, Kroatien oder Ungarn dagegen noch etwas billiger. Zur Slowakei sind die Unterschiede bei Benzin gering, Diesel ist dort etwas günstiger als in Österreich – und damit deutlich günstiger als in Deutschland.

Die Schweiz ist dagegen kein gutes Land, um zu tanken. Hier gibt es zwar keine Zahlen der EU-Kommission, Zahlen des Touring Club Schweiz zufolge ist der Sprit dort allerdings teurer als in Deutschland, Italien oder Frankreich.

Richtung Osten

Hier ist die Antwort einfach: In Polen und Tschechien gibt es das billigste Benzin in der näheren deutschen Umgebung. 35 Cent beträgt der Unterschied. Auch Diesel ist hier am billigsten – um 18 beziehungsweise 22 Cent. Wer Richtung Baltikum weiterfährt, tankt dort zwar auch billiger als in Deutschland, aber teurer als in Polen. Wer Ungarn oder die Slowakei durch Tschechien ansteuert, tankt besser im Transitland.

Richtung Westen

Frankreich liegt fast gleichauf mit Deutschland. Wer es Richtung Spanien durchfährt, spart im Zielland deutlich. Belgien ist bei Benzin deutlich billiger – ganze 16 Cent, bei Diesel aber 7 Cent teurer als Deutschland. In den Niederlanden tankt es sich um 17 beziehungsweise 7 Cent teurer als hierzulande und in Luxemburg bei beiden deutlich billiger. Das kleine Land ist mit 24 und 16 Cent Sparpotenzial das günstigste im Westen.

Richtung Norden

Wer nach Dänemark aufbricht, sollte den Tank vorher füllen, Superbenzin ist dort 23 Cent teurer als in Deutschland, Diesel um 14 Cent. Geht es weiter bis Schweden, wird der Sprit allerdings wieder sehr viel günstiger. Super ist dort um 28 Cent billiger als in Deutschland, Diesel um 9 Cent.

Ursache für die Preisunterschiede sind in der Regel unterschiedliche Steuern und Abgaben. Schwankungen der Ölpreise treffen dagegen meist alle Länder. Die Unterschiede – hier berechnet auf Basis von Zahlen vom 26. Mai, neuere liegen noch nicht vor – sind daher relativ stabil.

Die Preise können allerdings je nach Tankstelle, Uhrzeit, Region und abhängig davon, ob man an der Autobahn oder Landstraße tankt, variieren. Auch sind die Unterschiede oft direkt vor und hinter der Grenze niedriger.

Die Reiseroute für billigeren Sprit anzupassen und Umwege in Kauf zu nehmen, dürfte sich allerdings nur selten lohnen. Nicht nur, dass sie Zeit kosten und schlecht für die Umwelt sind – selbst wenn man nur mit vergleichsweise geringen Kosten von 30 Cent pro gefahrenem Kilometer rechnet, schmilzt der Vorteil schnell dahin.

Wer nicht im Ausland tanken will, sollte dies zudem am besten am Abend vor der Abfahrt tun. Dann ist Sprit nämlich in der Regel einige Cent billiger als am Morgen.

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Berufung eingelegt: Urteil gegen mutmaßlichen Fluchthelfer wird geprüft https://www.die-neue-welle.de/berufung-eingelegt-urteil-gegen-mutmasslichen-fluchthelfer-wird-geprueft-1331612/ Tue, 25 Feb 2025 14:29:59 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1331612 Bruchsal (dpa/dk) – Die Flucht eines Häftlings aus der Justizvollzugsanstalt (JVA) Bruchsal hat nicht nur bundesweit Schlagzeilen gemacht, sondern auch juristische Konsequenzen nach sich gezogen. Doch das Urteil gegen einen mutmaßlichen Fluchthelfer ist noch nicht rechtskräftig: Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung haben Berufung gegen das Urteil des Amtsgerichts Landau eingelegt.

Mutmaßlicher Fluchthelfer verurteilt – aber Urteil noch nicht rechtskräftig

Das Amtsgericht Landau hatte am 18. Februar einen Mann zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt, weil er dem entflohenen Häftling geholfen haben soll, Deutschland zu verlassen. Nach Überzeugung des Gerichts brachte der Angeklagte den verurteilten Mörder im Oktober 2023 nach Polen. Da sowohl die Anklage als auch die Verteidigung mit dem Urteil nicht einverstanden sind, wird der Fall nun in der nächsten Instanz weiterverhandelt.

Flucht trotz Fußfessel und Bewachung

Die Flucht hatte damals für Aufsehen gesorgt. Der Häftling konnte sich bei einem begleiteten Ausgang in Germersheim trotz elektronischer Fußfessel und Bewachung durch zwei JVA-Mitarbeiter in ein Waldgebiet absetzen. Anschließend verlor sich seine Spur – bis ihn Zielfahnder neun Monate später in der Republik Polen aufspürten und festnahmen.

Wie geht es weiter?

Durch die eingelegte Berufung wird sich nun eine höhere Instanz mit dem Fall befassen. Ob die Strafe für den mutmaßlichen Fluchthelfer bestehen bleibt, verschärft oder gemildert wird, bleibt abzuwarten. Der Fall zeigt jedoch erneut die Herausforderungen und Sicherheitslücken bei begleiteten Häftlingsausgängen auf.

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Schmuggler auf der A5 erwischt – über 12.000 E-Zigaretten beschlagnahmt https://www.die-neue-welle.de/schmuggler-auf-der-a5-erwischt-ueber-12-000-e-zigaretten-beschlagnahmt-1170278/ Tue, 29 Oct 2024 08:52:35 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1170278 Baden-Baden (pol/tk) – Dem Zoll ist ein Schlag gegen illegale Zigarettenschmuggler gelungen. Auf der A5-Rastanlage Baden-Baden haben sie tausende E-Zigaretten in einem polnischen Kleinlaster gefunden.

Knapp 55.000 Euro hinterzogene Tabaksteuer

Die Beamten des Hauptzollamts Karlsruhe haben bereits vergangene Woche einen Kleintransporter mit polnischem Kennzeichen angehalten; am Steuer eine 28-jährige Belarussin. Bei der Überprüfung der Ladung entdeckten die Zöllner insgesamt 12.517 E-Zigaretten (272.325 ml Liquid) ohne die erforderlichen Steuerbelege. Die geschätzte Schadenssumme beträgt 54.465 Euro an hinterzogener Tabaksteuer.

Wichtiger Erfolg

„Diese Sicherstellung ist ein wichtiger Erfolg im Kampf gegen Steuerhinterziehung und Tabakschmuggel“, so Pascal Griesbach, Pressesprecher des Hauptzollamts Karlsruhe, „Derartige Delikte schädigen die Allgemeinheit und gefährden den legalen Markt.“

Der Tatablauf gibt Hinweise auf einen geplanten Transport der Waren von den Niederlanden über Deutschland nach Portugal. Da keine Belege über die ordnungsgemäße Versteuerung oder einen legalen Transport unter Steueraussetzung vorlagen, wurden die E-Zigaretten sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet. Die Tabaksteuer wurde in voller Höhe festgesetzt, die Ermittlungen dauern an.

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Baden-Württemberg feiert den Tag der Schokolade mit Exportrekord https://www.die-neue-welle.de/baden-wuerttemberg-feiert-den-tag-der-schokolade-mit-exportrekord-909924/ Fri, 05 Jul 2024 11:16:42 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=909924 Fellbach (dpa/dk) – Pünktlich zum Tag der Schokolade gibt es süße Nachrichten aus dem Südwesten Deutschlands: Baden-Württemberg hat im Jahr 2023 deutlich mehr Schokolade ins Ausland exportiert.

Exportsteigerung von 15,3 Prozent

Baden-württembergische Unternehmen haben im vergangenen Jahr rund 196,7 Millionen Kilogramm Schokolade und kakaohaltige Lebensmittelzubereitungen im Wert von rund 952 Millionen Euro exportiert. Das entspricht einer Steigerung von 15,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Landesamt auf Basis vorläufiger Ergebnisse der Außenhandelsstatistik mitteilte.

Polen als größter Abnehmer

Mit 26,4 Millionen Kilogramm war Polen der größte Abnehmer von Schokolade aus Baden-Württemberg im Jahr 2023. Das entspricht einer erheblichen Menge an süßen Köstlichkeiten, die ins Nachbarland geliefert wurden.

Wichtige Abnehmer außerhalb der EU

Auch außerhalb des EU-Binnenmarktes fand die Schokolade aus dem Südwesten ihre Liebhaber. Russland importierte 15 Millionen Kilogramm, was etwa 8 Prozent des Gesamtexports ausmacht. Das Vereinigte Königreich folgte mit 7,3 Millionen Kilogramm, rund 4 Prozent der Gesamtmenge.

Während Baden-Württemberg oft für seine Automobilindustrie bekannt ist, zeigt sich einmal mehr, dass die Region auch im Bereich der Süßwarenproduktion glänzen kann. Diese positive Entwicklung im Export von Schokolade und kakaohaltigen Produkten unterstreicht die Bedeutung der süßen Branche für die Wirtschaft des Landes.

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Michelin-Aus in Karlsruhe ist besiegelt https://www.die-neue-welle.de/michelin-aus-in-karlsruhe-ist-besiegelt-722415/ Fri, 15 Mar 2024 12:51:16 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=722415 rlsruhe (dpa/dk) – Es war ein Schock für die vielen Michelin-Mitarbeiter in Karlsruhe – der französische Reifenhersteller möchte sich 2025 aus der Fächerstadt verabschieden. Erst vor wenigen Wochen wurde gegen die Maßnahme protestiert – jetzt wurde das Aus besiegelt.

Jetzt ist es amtlich

Beim französischen Reifenhersteller Michelin ist die angekündigte Schließung mehrerer Werke in Deutschland besiegelt. Die Gewerkschaft IG BCE ist mit ihren Versuchen gescheitert, das Aus für die Standorte in Trier und Karlsruhe zu verhindern und einen Job-Kahlschlag dort sowie im saarländischen Homburg abzumildern. Der Konzern habe alle Vorschläge der Arbeitnehmerseite zum Erhalt der Werke und einem Teil der Arbeitsplätze abgelehnt, teilte die IG BCE am Freitag in Hannover mit. Die Beschäftigten in Karlsruhe, Homburg und Trier seien darüber informiert worden, dass Michelin an seinen Umstrukturierungen festhalte. Betroffen davon sind mehr als 1500 Arbeitsplätze. In Karlsruhe trifft die Umstrukturierung knapp 122 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Von Karlsrurhe nach Polen

Michelin hatte im Herbst verkündet, die traditionsreichen Werke in Karlsruhe und Trier bis Ende 2025 schrittweise zu schließen und die Lkw-Neureifen- und Halbfabrikatfertigung im Homburg einzustellen. Erhalten bleiben soll am saarländischen Standort nur die Runderneuerung von Lkw-Reifen. Allein dort sollen mehr als 800 Jobs wegfallen. Zudem plant Michelin, ein Kundenzentrum von Karlsruhe nach Polen zu verlagern. Begründet wurden die Einschnitte mit Billigkonkurrenz aus Asien sowie steigenden Kosten.

Vorschläge nicht angenommen

Die IG BCE hatte versucht, die schlimmsten Einschnitte zu verhindern. Sie hatte Vorschläge zur Bildung von Kompetenzzentren, höher spezialisierten Fertigungen, Zusammenlegung von Werken und einem teilweisen Jobabbau gemacht, um die Kosten zu drücken.  Die Reifenbranche in Deutschland steckt in der Krise: Von 12 Werken soll ein Drittel geschlossen werden. Auch der US-Konzern Goodyear will zwei Werke in Fulda und um brandenburgischen Fürstenwalde schließen.

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Kreis Germersheim: Spendentransport für ukrainische Flüchtlinge https://www.die-neue-welle.de/kreis-germersheim-spendentransport-fuer-ukrainische-fluechtlinge-368991/ Wed, 11 May 2022 15:01:39 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/kreis-germersheim-spendentransport-fuer-ukrainische-fluechtlinge-368991/ Germersheim (pm/lk) – Am Donnerstag startet vom Landkreis Germersheim aus ein Spendentransport in den polnischen Partnerlandkreis Krotoszyn.

Transport von Germersheim nach Polen

Eine halbe Tonne mit Frühlings- und Sommerkleidung,  mehr als drei Tonnen haltbare Lebensmittel, Kisten voller Schul- und Bastelsachen sowie Reinigungs- und Hygieneartikel, werden am Donnerstag von Germersherim aus den polnischen Partnerlandkreis Krotoszyn erreichen. Dort werden die Spenden an die Menschen verteilt, die wegen des Angriffskriegs Ihre Heimat, die Ukraine, verlassen mussten. In Polen, auch im Landkreis Krotoszyn, kommen immer noch viele Geflüchtete an.

Landrat Brechtel ebenfalls vor Ort

Germersheims Landrat Fritz Brechtel wird bei Ankunft des Transports in Krotoszyn sein. Am Freitag wird in Krotoszyn der neue Anbau der des Krankhauses offiziell eingeweiht. Dazu wurde er von seinem polnischen Amtskollegen Stanislaw Szczotka eingeladen. Schon bei früheren Besuchen waren das Krankenhaus und soziale Einrichtungen ein zentrales Thema.

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Bruchsal-Büchenau: Hilfsgüterkonvoi startet erneut https://www.die-neue-welle.de/bruchsal-buechenauer-hilfsgueterkonvoi-startet-erneut-367281/ Thu, 07 Apr 2022 09:15:15 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/bruchsal-buechenauer-hilfsgueterkonvoi-startet-erneut-367281/ Bruchsal-Büchenau (pm/mt/svs) – Heiko Karl aus Bruchsal-Büchenau fährt Ende des Monats bereits zum dritten Mal an die polnisch-ukrainische Grenze, um dort gesammelte Hilfsgüter hinzubringen. Inzwischen gibt es bis zu 70 Personen, die die Aktion rund um den Konvoi permanent unterstützen. Momentan werden dafür noch fleißig Spenden gesammelt. Benötigt werden unter anderem noch Essenskonserven und haltbare Lebensmittel, Medikamente und Verbandsmaterial. Hierfür wurden extra drei Abgabestellen eingerichtet: In den Bruchsaler Stadtteilen Büchenau und Obergrombach, sowie in Weingarten.

Organisator bedankt sich bei Helfern

Bereits für die ersten beiden Konvois sind jede Menge Spenden eingegangen. „Ich möchte mich noch mal wirklich von ganzem Herzen bedanken: Bei allen Spendern, bei allen Helfern, die gepackt haben. Die, die uns Mut zugesprochen haben. Also es ist ein unheimlich schönes Gefühl zu sehen, dass man da nicht allein ist, sondern dass da wirklich viele dabei sind“, erzählt der Organisator Heiko Karl. Inzwischen gibt es bis 70 Personen, die die Aktion rund um den Konvoi permanent unterstützten.

Nächster Hilfskonvoi dringend benötigt

Karl war bei den vorherigen Konvois mit vor Ort und hat sich die Lage selbst angeschaut: „Was mich ziemlich schockt, dass man mitten in Europa hungernde Menschen hat. Das war sehr extrem.“ Bei der Ankunft des zweiten Hilfskonvois wurden der Organisator und seine Helfer bereits sehnsüchtig Menschen erwartet, die auf Essen und medizinische Produkte angewiesen waren. „Wir wurden wirklich ausdrücklich gebeten, ob man es nicht noch mal hinkriegen, einen Hilfskonvoi zu organisieren, weil es dringend gebraucht wird“, erzählt Karl.

Dritter Konvoi startet Ende April

Das Versprechen hat der Organisator eingehalten. Ende April startet der dritte Konvoi in Richtung polnisch-ukrainische Grenze. Gebraucht werden Essenskonserven und haltbare Lebensmittel, Medikamente, Schmerzmittel, fiebersenkende Medikamente, Verbandsmaterial, Jod und Wunddesinfektion. Darüber hinaus werden auch noch Geldspenden für anderes medizinisches Equipment benötigt. Gesendet werden können die per Paypal.

Das sind die drei Abgabestellen für die Sachspenden:

Abgabestelle Büchenau

Gustav-Laforsch-Straße 74 (Hummelstall)

mittwochs von 16:00 – 18:00 Uhr

samstags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

letzte Abgabe am 27. April

Abgabestelle Obergrombach

Friedrich-Silcher-Straße 2 – 4 (Zigarrenfabrik)

Montag – Donnerstag 08:00 Uhr – 17:00 Uhr

freitags von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

letzte Abgabe am 27. April

Abgabestelle Weingarten

Bahnhofsstraße 129

Donnertags/Freitags von 16:oo Uhr – 18:00 Uhr

samstags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

letzte Abgabe am 23. April

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