Plakate – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Fri, 14 Aug 2026 08:58:33 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.4 Vision Zero – Kampagne für mehr Sicherheit im Straßenverkehr https://www.die-neue-welle.de/vision-zero-kampagne-fuer-mehr-sicherheit-im-strassenverkehr-1951782/ Fri, 14 Aug 2026 09:00:34 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1951782 Pforzheim (pm/tk) – „Deine Mutter fährt besser als du“ – mit provokanten Sprüchen will eine Kampagne Autofahrer in Pforzheim aufrütteln.

Teil des Teams „Vision Zero“

Die Stadt Pforzheim unterstützt die diesjährige Plakat-Kampagne des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg mit dem Motto „Mama ist die Beste” und setzt sich damit für mehr Sicherheit und gegenseitigen Respekt auf den Straßen ein. Die Kampagne hat das Ziel, die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten im Straßenverkehr auf null zu reduzieren – „Vision Zero“. Denn im Südwesten kommt es immer noch viel zu oft zu schweren Unfällen.

Kampagne 2026: Mama ist die Beste

68 Prozent aller Unfälle mit Personenschaden in Baden-Württemberg werden laut Erhebungen von Männern verursacht. Besonders häufige Ursachen sind erhöhte Geschwindigkeit sowie Alkohol und Drogen. Um für dieses Thema zu sensibilisieren, setzt die Kampagne des Verkehrsministeriums auf das Vorbild „Mama“.

Frauen verursachen statistisch weniger Unfälle

Mit zugespitzten Botschaften wie „Deine Mutter fährt besser als du“ oder „Deine Mutter kriegt jede Kurve“ soll ein Perspektivwechsel angestoßen werden. Hinter den Sprüchen steckt die einfache Botschaft, dass umsichtiges und vorausschauendes Fahren keine Schwäche, sondern eine Stärke ist. Frauen und insbesondere Mütter dienen dabei als Beispiel, da sie statistisch gesehen seltener schwere Unfälle verursachen.

Kampagne mit klaren Botschaften

Die Banner leisten in dieser Hinsicht einen einfachen, sichtbaren Beitrag zur Verkehrssicherheit. Sie erreichen viele Menschen direkt im Straßenverkehr und regen dazu an, sich mit ihrem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen. Die Kampagne hat dabei klare Botschaften für alle Verkehrsteilnehmenden: Vor dem Feiern sollte geklärt werden, wer fährt. Es dürfen weder Alkohol noch Drogen vor dem Autofahren konsumiert werden, die Geschwindigkeit muss angepasst, das Handy darf während der Fahrt nicht genutzt und es muss Verantwortung für sich selbst und andere übernommen werden. Egal ob Drängler oder Zeitdruck – Verkehrsteilnehmende sollen sich davon nicht beeindrucken oder stressen lassen.

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Baiersbronn Touristik für Umweltkampagne ausgezeichnet https://www.die-neue-welle.de/baiersbronn-touristik-fuer-umweltkampagne-ausgezeichnet-1110203/ Fri, 04 Oct 2024 02:21:39 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1110203 Baiersbronn (pm/tk) – Die Baiersbronn Touristik wurde für ihre kreative und umweltbewusste Kampagne „Unbeliebte Naturbewohner“ mit dem renommierten Werkbund Label 2024 ausgezeichnet.

Baiersbronn siegt mit Humor

Die Kampagne der Baiersbronn Touristik zeichnet sich durch ihre innovative Herangehensweise aus, die Menschen auf spielerische Weise für das Thema Umweltverschmutzung zu sensibilisieren. Unter dem Titel „Unbeliebte Naturbewohner“ werden alltägliche Müllsünden wie Plastikverpackungen oder Zigarettenkippen humorvoll als fiktive Tiere oder Pflanzen dargestellt. So begegnet man auf den Plakaten Figuren wie dem Liquior cadaveri, dem kleinen Schluckspecht, oder dem Rutschus bananicum, dem gelben Schalentier. Diese Fantasiegeschöpfe, illustriert auf Plakaten in „schwäbisch-lateinischer“ Sprache, bringen das Thema der Müllverrottung auf unterhaltsame Weise näher, ohne dabei belehrend zu wirken.

Charmant, aber nicht belehrend

Der kreative Kopf hinter dem humorvollen Design der Plakate war Annette Pojtinger, die als Grafikdesignerin der Baiersbronn Touristik das Konzept in Bild und Sprache umgesetzt hat. Durch eine charmante und humorvolle Gestaltung wird das Bewusstsein für die Problematik der Müllentsorgung in der Natur geschärft. Besonders die illustren Namen der „Naturbewohner“ ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und bleiben im Gedächtnis. Die humorvolle und zugleich tiefgründige Herangehensweise hat die Kampagne in weiten Teilen des deutschsprachigen Raums bekannt gemacht, und die Plakate können über die Webseite der Baiersbronn Touristik kostenfrei heruntergeladen werden.

Das Werkbund Label

Das Werkbund Label gilt als Auszeichnung für zukunftsweisende und nachhaltige Projekte, die einen positiven Beitrag zur gesellschaftlichen und ökologischen Entwicklung leisten.

Neben der Baiersbronn Touristik wurden in diesem Jahr weitere namhafte Preisträger ausgezeichnet, darunter z.B. das Grandhotel Cosmopolis e.V. aus Augsburg, die Philipp Reclam jun. Verlag GmbH aus Ditzingen sowie die VAUDE Sport GmbH & Co. KG aus Tettnang. Diese Preisträger stehen ebenfalls für innovative Ideen und nachhaltiges Handeln, die sowohl ökologisch als auch gesellschaftlich einen positiven Einfluss haben.

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Plakate im Kreis Freudenstadt gegen Sexismus – „Catcalling“ ist kein Kompliment https://www.die-neue-welle.de/plakate-im-kreis-freudenstadt-gegen-sexismus-catcalling-ist-kein-kompliment-545474/ Thu, 19 Oct 2023 03:00:42 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=545474 Freudenstadt (pm/tk) – Hinterherpfeifen, Nachstarren, anzügliche Sprüche auf offener Straße oder übergriffige Nachrichten auf sozialen Medien wie „Hey, geiler Arsch!“ Das sind noch eher harmlose Beispiele für „Catcalling“ – darunter versteht man alle Arten der sexuellen Belästigung ohne Körperkontakt im öffentlichen Raum. Auch die berühmt-berüchtigten „Dickpics“.

„Catcalling“ ist sexuelle Belästigung

„Catcalling“ ist kein Kompliment, sondern verbale sexuelle Belästigung. Es reduziert Betroffene auf ihre angebliche sexuelle Verfügbarkeit. Es ist wichtig und notwendig, hier Zeichen zu setzen. Deshalb startet der Landkreis Freudenstadt eine Plakataktion, um auf dieses Thema aufmerksam zu machen und es in den Fokus zu rücken. Die Plakate werden an Schulen, Gemeinden, Vereine und öffentliche Einrichtungen verteilt. So soll nicht nur die Sensibilität für das Thema erhöht, sondern Betroffene und Zeug*innen sollen in ihrer Zivilcourage gestärkt werden.

Opfer sollen gehört werden

Bis Ende Mai 2024 sind alle Personen, die in der Region von „Catcalling“ betroffen waren, dazu aufgerufen, die „Catcalls“ über die regionale Mailadresse keinkompliment@kreis-fds.de oder den Instagram-Account catcalling_freudenstadt anonymisiert zu melden. Dabei sollte der Wortlaut des Catcalls sowie der Ort möglichst konkret genannt werden. Es spielt keine Rolle, wie lange das Erlebnis zurückliegt. Obwohl das Wort Catcalling ursprünglich nur verbale Belästigung meint, dürfen auch körperliche Übergriffe gemeldet werden.

Bundesweiter Aktionstag

Diese Meldungen werden gesammelt und am zweiten bundesweiten Aktionstag im kommenden Jahr, dem 14. Juni 2024, „kreiden“ regional organisierte Aktionsgruppen diese Übergriffe „an“, indem sie sie mit Kreide an dem Ort sichtbar machen, an dem sie stattgefunden haben. Im Landkreis Freudenstadt wird die Aktion unter Federführung der Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Freudenstadt, Silke Finkbeiner und dem Arbeitskreis gegen sexualisierte Gewalt durchgeführt.

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