Partnerregion – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Mon, 13 Oct 2025 13:30:51 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Freude in Karlsruhe: Partnerregion Sha’ar HaNegev feiert Freilassung der Geiseln https://www.die-neue-welle.de/freude-in-karlsruhe-partnerregion-shaar-hanegev-feiert-freilassung-der-geiseln-1758952/ Mon, 13 Oct 2025 14:03:22 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1758952 Karlsruhe (dpa/dk) – Jubel in Israel und auch Anteilnahme in Karlsruhe: Nach mehr als zwei Jahren Geiselhaft hat die Hamas die letzten 20 noch lebenden Geiseln freigelassen – darunter auch Menschen aus der Partnerregion des Landkreises Karlsruhe, Sha’ar HaNegev. Landrat Christoph Schnaudigel reagierte mit einer bewegenden Botschaft.

Freude über Rückkehr nach 738 Tagen Geiselhaft

Die Freilassung erfolgte im Rahmen eines internationalen Friedensplans, den die USA unter Präsident Donald Trump vermittelt hatten. Nach 738 Tagen Gefangenschaft kehrten die Geiseln zurück, begleitet von Szenen des Jubels in Israel. Unter ihnen sind auch die Zwillingsbrüder Gali und Ziv Berman sowie Omri Miran, die aus Sha’ar HaNegev stammen – der Partnerregion des Landkreises Karlsruhe.

Landrat Schnaudigel erklärte: „Nach über zwei Jahren sind sie wieder frei. Die Hamas hat in Israel die noch lebenden 20 Geiseln freigelassen. Unter diesen sind auch die Zwillingsbrüder Gali und Ziv Berman sowie Omri Miran, die aus unserer Partnerregion Sha’ar HaNegev stammen. Für die Region beginnt sich ein Kreis zu schließen. Wir freuen uns gemeinsam mit den betroffenen Familien und der gesamten Gemeinschaft von Sha‘ar HaNegev. Auch wenn sicherlich noch ein schwerer Weg vor ihnen liegt: Heute überwiegt die Freude!“

Hoffnung auf eine neue Ära des Friedens

Insgesamt waren beim Hamas-Massaker im Oktober 2023 mehr als 250 Menschen verschleppt worden. Viele von ihnen überlebten die Geiselhaft nicht. Mit der Freilassung der letzten Überlebenden ging Israel die Freilassung von rund 2.000 palästinensischen Häftlingen ein. Präsident Trump sprach in der Knesset von einem „Beginn einer dauerhaften Harmonie im Nahen Osten“.

Ob sich daraus tatsächlich ein stabiler Frieden entwickelt, bleibt offen. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte: „Es ist an der Zeit, diese Hoffnung umzusetzen und den Kreis des Friedens zu vergrößern.“ Gleichzeitig kündigte die Hamas an, ihren Kampf fortzusetzen.

Karlsruhe blickt nach Sha’ar HaNegev

Für die Partnerregion des Landkreises Karlsruhe bedeutet die Freilassung ein Stück Hoffnung nach einer langen Zeit der Angst. Auch in der Region Karlsruhe wird das Geschehen eng verfolgt. Die seit 1991 intensiv betriebenen Beziehungen zwischen dem Landkreis Karlsruhe und der israelischen Region Sha’ar HaNegev mündeten im November 2008 in die Unterzeichnung von offiziellen Partnerschaftsurkunden durch Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Bürgermeister Alon Schuster. Partnerschaftsthemen sind bis heute beispielsweise die Pflanzung von Bäumen in der Negevwüste, die Unterstützung im Katastrophenschutz und der Austausch im Bereich Bildung.

]]>
Landkreis Karlsruhe startet Spendenaktion für israelische Partnergemeinde https://www.die-neue-welle.de/landkreis-karlsruhe-startet-spendenaktion-fuer-israelische-partnergemeinde-544928/ Wed, 18 Oct 2023 14:02:27 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=544928 Karlsruhe (pm/dk) – Der Landkreis Karlsruhe  und der Deutsch-Israelische Freundeskreis möchte der Partnerregion Sha’ar HaNegev in Israel helfen – und hat deswegen eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Die Erlöse sollen dann Kindern und Jugendlichen in der Partnerregion zugute kommen.

Geld kommt Kindern und Jugendlichen zugute

Nach den jüngsten Ereignissen in Israel haben insbesondere Tausende Kinder und Jugendliche mit den Folgen der Terroranschläge zu kämpfen. Der Verlust von Verwandten, Freunden und dem Zuhause sowie die dauerhafte Bedrohung führen dazu, dass sie vermehrt unter psychischen Belastungen leiden. Der Landkreis Karlsruhe und der Deutsch-Israelische Freundeskreis im Stadt- und Landkreis Karlsruhe wollen helfen und rufen daher zu einer Spendenaktion auf. Das Geld kommt den Kindern und Jugendlichen in der Partnerregion Sha’ar HaNegev in dieser Ausnahmesituation zugute. Damit soll auch die notwendige psychosoziale Betreuung sichergestellt werden.

Auch Dank für die Betreuung der Ettlinger Schüler

Aufgrund der angespannten Situation in der Nähe des Gazastreifens und der damit verbundenen Lebensrealität gab es bereits vor den Terroranschlägen in der Region Sha’ar HaNegev ein breites Angebot an psychosozialer Unterstützung. Der Bedarf an entsprechender Beratung und unmittelbarer Hilfe ist nun jedoch um ein Vielfaches höher und reicht von einfacher Ganztagesbetreuung bis zu langfristiger psychotherapeutischer und psychiatrischer Unterstützung. Mit den Spenden soll dieses Angebot für alle Kinder und Jugendlichen ermöglicht werden. Sie stehen gleichzeitig auch als Dank für die Betreuung der Schülerinnen und Schüler aus dem Beruflichen Bildungszentrum Ettlingen, die den Terror am 7. Oktober miterlebten, als sie sich für einen Schüleraustausch in der Partnerregion aufhielten. Die Spendengelder werden vollständig für die Kinder und Jugendlichen in Sha’ar HaNegev eingesetzt.

Wo könnt ihr Spenden?

Spendenkonto: DE30 6605 0101 0000 0023 45
Sparkasse Karlsruhe-Ettlingen
Stichwort: „Spendenaktion Sha’ar HaNegev“

]]>
Hilfstransport aus Bühl startet 2500 Kilometer Reise nach Kalarasch https://www.die-neue-welle.de/hilfstransport-aus-buehl-startet-2500-kilometer-reise-nach-kalarasch-366177/ Thu, 17 Mar 2022 11:15:37 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/hilfstransport-aus-buehl-startet-2500-kilometer-reise-nach-kalarasch-366177/ Bühl (pm/mt) – Mittwochabend ist ein sechsköpfiges Team der Bühler Feuerwehr mit einem Hilfstransport in Richtung in Partnerregion Kalarasch gestartet. Mit den Hilfsgütern sollen vor Ort die schutzsuchenden Flüchtlinge aus der Ukraine unterstützt werden. Bisher sind in die Republik Moldau etwa 250.000 Ukrainer geflohen. 500 von ihnen nach Kalarasch.

Rund fünf Tonnen Ladung an Bord

„Es geht darum, sowohl den Flüchtlingen zu helfen, als auch die Einheimischen zu unterstützen“, betont Bürgermeister Wolfgang Jokerst. „Der Bedarf ist riesengroß in Kalarasch. Das ist die Realität.“ Laut Jokerst war die Bühler Stadtverwaltung in den vergangenen Tagen regelmäßig mit der Rajonsverwaltung in Kontakt. Dabei haben die moldawischen Freunde auch eine Liste mit benötigten Hilfsgütern zusammengestellt, die dann kurzerhand über verschiedenste Spenden in Bühl gesammelt wurden. An Bord des Transporters, der am Samstag in Kalarasch erwartet wird, befinden sich nun rund fünf Tonnen Ladung – unter anderem auch Feldbetten, Kopfkissen und Decken, Hygieneartikel, Medikamente, Fieberthermometer, Babynahrung, Windeln oder Nudeln.

Bevölkerung vor Ort sehr hilfsbereit

Das Rajon Kalarasch hat für die Flüchtlinge zwei Gebäude umfunktioniert: eine Tagesstätte für Senioren in der Stadt Kalarasch und eine Ferienanlage etwas außerhalb sind derzeit Flüchtlingsunterkünfte. „Die Bevölkerung vor Ort zeigt sich laut unseren Informationen sehr hilfsbereit“, berichtet Bettina Streicher, Leiterin des städtischen Referats Europa und Partnerschaften. In den Gesprächen mit der Rajonsverwaltung hat sie erfahren, dass die meisten Flüchtlinge sogar privat untergebracht sind. Deshalb werden die Hilfsgüter nicht nur in den beiden zentralen Unterkünften abgegeben, sondern auch bei den Familien, die Flüchtlinge bei sich aufgenommen haben.

Hier können Sie spenden

Die Hilfe aus Bühl wird zum einen direkt in die Stadt Kalarasch gebracht, zum anderen aber auch in die Rajonsgemeinden Oniscani und Sipoteni – mit diesen Ortschaften kooperiert die Bühler Feuerwehr seit 2017. Wer den Transport finanziell unterstützen möchte, kann eine Spende auf eines der folgenden Konten einzahlen:

Sparkasse Bühl: DE60 6625 1434 0000 0102 15

Volksband Bühl eG: DE89 6629 1400 0000 6656 06

Raiffeisenbank Bühl eG: DE45 6626 1416 0000 0001 59

Betreff: „Kalarasch Flüchtlingshilfe – (Fa.) Max Mustermann, Musterstr. 1, 99999 Musterort – Spendenbescheinigung“.

]]>