Luft, – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Thu, 18 Jun 2026 08:06:08 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Aufatmen im Südwesten – alle Grenzwerte für Luftqualität eingehalten https://www.die-neue-welle.de/aufatmen-im-suedwesten-alle-grenzwerte-fuer-luftqualitaet-eingehalten-1916121/ Sat, 20 Jun 2026 07:09:16 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1916121 Karlsruhe (pm/tk) – Gute Nachrichten für die Umwelt: Die Auswertungen der Luftqualitätsmessungen der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) für das Jahr 2025 zeigen: Die geltenden Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit wurden erneut landesweit eingehalten.

Gute Luft im Südwesten

„Die Luftqualität in Baden-Württemberg verbessert sich seit vielen Jahren kontinuierlich. Die Messungen des Jahres 2025 zeigen, dass die in den vergangenen Jahren umgesetzten Maßnahmen zur Luftreinhaltung wirken. Dazu zählen beispielsweise moderne Filtertechnik in Industrieanlagen, emissionsärmere Fahrzeuge sowie verkehrslenkende Maßnahmen wie Tempolimits“, so Dr. Ulrich Maurer, Präsident der LUBW. „Gleichzeitig machen die ab 2030 geltenden EU-Grenzwerte deutlich, dass weitere Anstrengungen zur Verbesserung der Luftqualität erforderlich bleiben.“

Stickstoffdioxid

Der derzeit geltende Jahresgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO₂) von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³) wurde im Jahr 2025 an keiner Messstation überschritten. Der höchste Jahresmittelwert wurde 2025 mit 37 Mikrogramm pro Kubikmeter an der Messstation Ludwigsburg Schlossstraße gemessen. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 wurde dieser Grenzwert noch in 18 Städten überschritten.

Feinstaub

Die Grenzwerte für Feinstaub wurden im Jahr 2025 an allen Messstationen im Land eingehalten. Die Feinstaubkonzentrationen gehen seit vielen Jahren zurück. Die Belastung schwankt jedoch von Jahr zu Jahr. So lagen die durchschnittlichen Jahresmittelwerte für Feinstaub 2025 um 1 Mikrogramm über denen der beiden Vorjahre, an den verkehrsnahen Messstationen sogar um 2 Mikrogramm pro Kubikmeter.

Wetter beeinflusst Luftqualität

Die Luftqualität wird von Schadstoffemissionen und Wetterbedingungen beeinflusst. Im ersten Quartal 2025 führten länger anhaltende winterliche Hochdruckwetterlagen zu einem eingeschränkten Luftaustausch in Bodennähe. Dadurch waren die Belastungen durch Feinstaub und teilweise auch Stickstoffdioxid zeitweise erhöht.

Das Frühjahr und der Frühsommer 2025 waren ungewöhnlich warm, sonnig und trocken. Von Februar bis Juni lagen die Monatsniederschläge zwischen 25 und 64 Prozent unter den Werten der Referenzperiode 1961–1990. Insgesamt gehörte das Jahr 2025 in Baden-Württemberg zu den zehn wärmsten und sonnigsten Jahren seit Beginn der jeweiligen Messreihen.

Hitze und Ozon

Diese für die Ozonbildung günstigen Wetterbedingungen im Jahr 2025 trugen dazu bei, dass an einzelnen Messstationen der Informationsschwellenwert für Ozon von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter im Stundenmittel bereits im Juni überschritten wurde.

Die Ozonkonzentrationen lagen 2025 dennoch deutlich unter den Werten der 1990er- und frühen 2000er-Jahre. Dazu beigetragen haben insbesondere die deutlich gesunkenen Emissionen von Stickoxiden und anderen Ozonvorläufersubstanzen. „Trotz zunehmend heißer Sommer wird der Informationsschwellenwert für Ozon heute deutlich seltener überschritten als noch vor einigen Jahrzehnten“, so Maurer.

Die Auswertungen der Luftqualitätsmessungen 2025 sind auf der LUBW-Webseite Luftqualität 2025 verfügbar:
https://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/luft/luftqualitaet-2025

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Wie ihr in Städten bei dieser Hitze einen kühlen Kopf bewahren könnt https://www.die-neue-welle.de/wie-ihr-in-staedten-bei-dieser-hitze-einen-kuehlen-kopf-bewahren-koennt-1651276/ Wed, 13 Aug 2025 02:15:08 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1651276 Der Hochsommer ist mit Wucht zurück im Südwesten und es wird heiß: Bis zu 36 Grad soll es in den kommenden Tagen geben. Besonders betroffen sind die Städte, denn dort kühlt es auch über Nacht nur wenig ab. Wie könnt Ihr der Hitze entkommen? Mit ein paar Tricks lässt sie sich cool meistern:

Richtig lüften – aber zur richtigen Zeit

Fenster aufreißen, wenn es draußen wie im Backofen ist? Lieber nicht! Gelüftet wird am besten frühmorgens oder spätabends, wenn die Temperaturen draußen angenehm sind. Tagsüber sollten Fenster und Türen geschlossen bleiben, um die Hitze draußen zu halten.

Räume kann man zusätzlich mit Rollos oder Vorhängen verdunkeln – so bleibt die Wohnung angenehm kühl. Und Klimageräte? Davon rät die Verbraucherzentrale ab: zu teuer, stromfressend und weniger effektiv als erwartet.

Trinken, trinken, trinken – aber das Richtige!

Der Körper braucht an heißen Tagen besonders viel Flüssigkeit. Mindestens zwei bis drei Liter Wasser am Tag werden empfohlen, am besten regelmäßig über den Tag verteilt.

Auf eiskalte Getränke sollte lieber verzichtet werden, denn die bringen den Kreislauf zusätzlich auf Trab. Auch Alkohol und koffeinhaltige Getränke sind keine gute Idee – sie entziehen dem Körper Wasser. Stattdessen reichen Wasser, ungesüßter Tee oder verdünnte Fruchtsäfte.

Leichte Kost bevorzugen

Schwere, fettige Mahlzeiten belasten den Körper zusätzlich. Ratsam ist es, auf leichte, wasserreiche Speisen wie Salate, Obst und Gemüse zu setzen, denn sie liefern wichtige Vitamine und helfen, den Flüssigkeitshaushalt zu regulieren. Ein bunter Obstsalat oder eine kalte Gurkensuppe sind im Sommer echte Frische-Kicks. Außerdem muss so ein Backofen für Auflauf oder Sonntagskuchen ganz schön viel Wärme produzieren. Wer nicht darauf verzichten will oder kann, sollte besser in den kühlen Morgen- oder Abendstunden backen.

Die richtige Kleidung wählen

Jetzt ist luftige Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen gefragt. Helle Farben reflektieren das Sonnenlicht und verhindern, dass sich die Kleidung aufheizt. Der Tipp: Enge Schnitte und synthetische Stoffe am besten vermeiden, denn die lassen die Haut nicht atmen. Ein Sonnenhut oder eine Kappe schützt zusätzlich vor direkter Sonneneinstrahlung.

Eiswürfel und Ventilator

Reicht der über die Haut streichende Luftzug des Ventilators nicht mehr für Abkühlung? Dann ist dieser Hack vielleicht eine Idee: Eine Schüssel mit Eiswürfeln vor den Propeller stellen, empfiehlt das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Und wichtig: Laut den Experten sollten Ventilatoren nur bis zu Temperaturen von rund 35 Grad genutzt werden. Bei höheren Werten wie eventuell an diesem Wochenende besteht laut BIÖG Gefahr, dass die Luftbewegung von so heißer Luft die Überhitzung fördert.

Lauwame Duschen und erfrischende Fußbäder

Eine kalte Dusche klingt verlockend, wenn der Schweiß rinnt. Sie belastet den Körper aber eher: Der Körper muss sich danach wieder aufwärmen auf Außentemperatur – und das kostet Energie. Also lieber lauwarm duschen, das bringt ebenfalls schnelle Abkühlung und ist sanfter zum Kreislauf als eiskaltes Wasser.

Zwischendurch helfen auch kalte Fußbäder oder ein feuchtes Tuch im Nacken, um die Körpertemperatur zu senken. Wer mag, kann auch die Unterarme unter kaltes Wasser halten – das wirkt wahre Wunder.

Elektrische Geräte ausschalten

Es liegt auf der Hand: Wärmequellen, die man nicht unbedingt braucht, lässt man an heißen Tagen besser aus. Dazu zählen viele Elektrogeräte – jeder Computer, jeder Fernseher und jede Lampe erhitzt die Luft im Zimmer etwas mehr. Am besten zieht man laut Verbraucherzentrale Baden-Württemberg auch den Stecker, denn viele Geräte bleiben sonst im Stand-by-Modus.

Von den Spaniern lernen

Bei Hitze kann man von der Siesta der Spanier lernen. Sport, Einkaufen oder Gartenarbeit? Am besten in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden legen, wenn die Sonne weniger Kraft hat. Während der heißen Mittagszeit lässt es sich am besten im Schatten oder in kühlen Innenräumen aushalten. So wird der Kreislauf geschont.

Teppich entfernen

Bewohner südlicher Länder machen es vor: Ihre Böden bestehen aus kühlen Fliesen oder angenehmen Holzbelägen, die eher nicht mit Teppichen belegt sind und in denen sich die Wärme nicht stauen kann. Daher am besten im Sommer die Teppiche einrollen und einlagern.

Mit Wärmflasche ins Bett

Dieser Tipp ist kein schlechter Scherz: An heißen Tagen verschafft man sich Abkühlung, wenn man mit der Wärmflasche ins Bett geht. Allerdings gefüllt mit kaltem Wasser, so der Rat des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Auch kühle Tücher auf Stirn, Unterschenkeln oder Unterarmen können dem Körper Wärme entziehen und das Einschlafen erleichtern. Und legen Sie Bettlaken und Schlafgewand kurz in einer Plastiktüte ins Eisfach.

Und Sport? Keine gute Idee

Eine Runde Joggen, ein Tennismatch oder Fußball auf der Sportanlage – das ist bei 15 oder 20 Grad sicher kein Problem. Aber wenn die Säule im Thermometer auf Werte weit über 30 Grad klettert, raten Ärzte deutlich von Sport ab. Wer dennoch unbedingt will, der sollte den frühen Morgen oder die Abendstunden nutzen, schattige Wälder bevorzugen und eine Kappe oder Mütze tragen. «Auf den eigenen Körper hören», heißt es zudem in vielen Gesundheitsportalen.

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