LIGA – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Mon, 09 Sep 2024 02:29:30 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Aufstieg im American Football: Pforzheim Wilddogs sind Zweitliga-Meister https://www.die-neue-welle.de/aufstieg-im-american-football-pforzheim-wilddogs-sind-zweitliga-meister-1054947/ Mon, 09 Sep 2024 02:29:30 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1054947 Pforzheim (pm/tk) – Es ist vollbracht! In einem grandiosen Spiel, vor noch grandioserer Kulisse, haben die Pforzheim Wilddogs die Meisterschaft in der GFL2 Süd gesichert. Mit 48:06 gewannen sie gegen Montabaur und steigen erstmals in der Vereinsgeschichte in die GFL, die oberste deutsche Liga für American Football, auf.

Ein perfektes Finale

Strahlende Gesichter und ausgelassene Stimmung prägten den Samstagabend im Brötzinger Tal. Unter Flutlicht standen die Spieler der Pforzheim Wilddogs noch auf dem Feld und feierten gemeinsam mit Fans und Familie den deutlichen Sieg gegen die Montabaur Fighting Farmers im GFL2 Süd-Finale. Mit einem klaren 48:06 sicherten sich die Wilddogs die Meisterschaft vor den Augen von 1.500 Zuschauern in der prall gefüllten Kramski-Arena

Gäste kamen nicht ins Spiel

„Dass es so ausgeht, damit hatte ich nicht gerechnet“, gesteht Headcoach Michael Lang im Anschluss. Denn wenn die beiden Tabellenführer aufeinandertreffen, erwartet man ein enges Spiel. Doch die Gäste aus dem Westerwald fanden einfach nicht ins Spiel, während die Wilddogs von Anfang an über alle Phasen hinweg bereit waren. Die Defense legte direkt los und stoppte den ersten Drive der Farmers. Kurz darauf überbrückte die Offense durch einen langen Pass auf Luca Hirschberger das Feld, und Quarterback Rayna Stewart lief selbst zum Touchdown: 7:0 im ersten Angriffsdrive der Wilddogs.

Stimmung ekstatisch

Die Stimmung in der Kramski-Arena war ekstatisch. Angetrieben von der Halbzeitshow der Tanzgruppe LaBoom aus Ispringen gaben die 1.500 Besucher auf den Rängen alles. Die Lautstärke war ohrenbetäubend. Montabaur bemühte sich, Ruhe ins Spiel zu bringen, und entschied sich für ein Laufspiel, das zwar sicheren Ballbesitz und etwas Fortschritt brachte, doch die Uhr lief gegen die Farmers. Als dann im letzten Viertel doch einmal ein Pass kam, landete er in den Händen von Martin Körber: Interception. Im Anschluss war es erneut Rayna Stewart, der auf 41:06 erhöhte. Am Ende machte Mikel Raymond mit seinem Touchdown zum 48:06 den Sack zu.

Erst feiern, dann die Zukunft planen

„Dieses Spiel schreibt Geschichte“, so Headcoach Michael Lang. Auch Vorstand Kai Höpfinger kommt aus dem Schwärmen nicht heraus. Auf die Frage nach der Zukunft verweist er lachend auf die nächsten Tage: „Jetzt steht erstmal feiern an. Und dann fangen wir langsam mit der Planung der ersten GFL-Saison der Wilddogs an.“

Bei all dem Jubel gibt es aber auch ein weinendes Auge bei den Wilddogs, denn gleich vier Spieler beenden ihre Karriere im Jersey der Wilddogs. Runningback Jan-Philipp Roy kehrt nach Ende seines Studiums in die Heimat zurück, Linebacker Nijaz Hamulic, Wide-Receiver Lukas Klima und das Offensive-Line-Urgestein Tim Reule hängen nach vielen Jahren Football ihre Pads und Helme an den Nagel.
Die Wilddogs bedanken sich bei allen Spielern, Trainern, Fans und Sponsoren für eine großartige und historische Saison in der GFL2 Süd, deren Ausgang so nur Michael Lang als das Orakel aus Mühlhausen vorhergesehen hat. „Wir haben es als Team am Anfang der Saison als Ziel ausgerufen und wir haben es als Team bis zum Ende durchgezogen.“

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Wohlfahrtsverbände sehen sozialen Zusammenhalt in Pforzheim und Enzkreis gefährdet https://www.die-neue-welle.de/wohlfahrtsverbaende-sehen-sozialen-zusammenhalt-in-pforzheim-und-enzkreis-gefaehrdet-377367/ Thu, 20 Oct 2022 05:16:57 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/wohlfahrtsverbaende-sehen-sozialen-zusammenhalt-in-pforzheim-und-enzkreis-gefaehrdet-377367/ Pforzheim/Enzkreis (pm/tk) – Die LIGA sieht den sozialen Zusammenhalt in Pforzheim und dem Enzkreis gefährdet. Der Zusammenschluss mehrerer Wohlfahrtsverbände bemängelt zum Beispiel, dass es nun keinen Rettungsschirm in der Energiekrise für die Sozialwirtschaft gebe.

Sozialverbände sind sauer

Der Vorstand der LIGA Pforzheim/Enzkreis befasste sich mit den verschiedenen sozialpolitischen Themen, die den Menschen schwer auf der „Leber liegen“. So seien die vereinbarten Tarifsteigerungen zwar im öffentlichen Dienst bei Kommunen und Gemeinden angekommen, die freien Träger würden jedoch von den Dezernenten aus Kreis uns Stadt im „Regen stehen gelassen“, wie Vorstandsmitglied Harald Stickel vom Paritätischen Wohlfahrtsverband sagte. Und LIGA-Vize Ute Hötzer fügte an, dass immer mehr Mittelständler in die Zahlungsunfähigkeit wegen hoher Mieten und der steigenden Nebenkosten getrieben würden.

Diakonie und AWO kämpfen für Kitas

Sabine Jost von der Diakonie und Manuela Bitzer von der AWO bemängelten die sture Haltung der Stadt Pforzheim bei den Verhandlungen über die neuen Zuschussrichtlinien für die Pforzheimer Kindertagesstätten. Überhaupt nicht nachvollziehbar seien aber die Diskussionen über größere Gruppengrößen und die Absenkung von Personalstandards. Offensichtlich sei den Verantwortlichen nicht nur in Stadt und Kreis nicht klar, welche Bedeutung die vorschulische Entwicklung für den weiteren Lebensweg der Kinder hätte. Die LIGA verwies schließlich auf das desaströse Ergebnis verschiedener Studien, wonach die Grundschüler extreme Defizite im Lesen, Schreiben und Rechnen aufwiesen.

LIGA-Chef fordert Entlastungen

Der Vorsitzende der LIGA Pforzheim/Enzkreis, Frank Johannes Lemke, betont, zudem stünden viele soziale Einrichtungen in der Region mit dem Rücken zur Wand ob der hohen Energiepreise. Während es mittlerweile für manche Sparten Rettungsschirme gäbe, hinge die Sozialwirtschaft am Tropf, und das lebenswichtige Elixier neige sich dem Ende zu, so Lemke.

 

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