Lehrerin – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Tue, 30 Sep 2025 02:47:07 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Verdächtiger nach Messerangriff in Elsässer Schule gestorben https://www.die-neue-welle.de/verdaechtiger-nach-messerangriff-in-elsaesser-schule-gestorben-1734262/ Tue, 30 Sep 2025 02:47:07 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1734262

Straßburg (dpa/tk) – Eine Messerattacke an einer französischen Schule löste große Bestürzung aus. Nun ist der 14 Jahre alte Verdächtige gestorben.

Tatverdächtiger tot

Nach dem Messerangriff auf seine Musiklehrerin und selbst zugefügten Stichverletzungen ist der 14-jährige verdächtige Schüler einer Sekundarschule im Elsass gestorben. Das bestätigte die zuständige Staatsanwältin in Straßburg, Clarisse Taron. Der Jugendliche hatte am vergangenen Mittwoch seine Lehrerin vor Unterrichtsbeginn im Schulflur mit einem Messerstich im Gesicht verletzt.

Junge verletzte sich selbst schwer

Nach der Tat in der Ortschaft Benfeld nahe der deutschen Grenze war der Schüler geflohen. Bevor ihn die Beamten festnahmen, soll er sich nach Angaben der Staatsanwältin mehrere lebensgefährliche Messerstiche zugefügt haben. Daraufhin kam er in eine Klinik und wurde in ein künstliches Koma versetzt. Die Untersuchung der Todesursache dauere noch an, aber sei wohl auf diese Stiche zurückzuführen, teilte die Staatsanwältin nun mit.

Auffälliger Schüler

Die Gründe für die Tat sind französischen Medien zufolge bislang unbekannt. Der Schüler soll wegen einer Faszination für Hitler und Waffen aufgefallen und in dem Zusammenhang vorübergehend vom Unterricht ausgeschlossen worden sein. Der Jugendliche habe lange in einer Pflegefamilie und zuletzt in einem Kinderheim gelebt und sich in psychosozialer Betreuung befunden, hatte Taron zuvor gesagt.

Die 66 Jahre alte Lehrerin war nach Angaben der Staatsanwältin nach der Attacke in eine Klinik gekommen und hatte psychologische Hilfe erhalten.

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Falsche Lehrerin arbeitet jahrelang an Schulen https://www.die-neue-welle.de/falsche-lehrerin-arbeitet-jahrelang-an-schulen-1728598/ Fri, 26 Sep 2025 04:55:54 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1728598

Heidelberg (dpa/tk) – Mit gefälschten Zeugnisse unterrichtet eine Frau jahrelang als Lehrerin an Privatschulen. Nun sitzt sie in Untersuchungshaft.

Lehrerin ohne Ausbildung

Eine Frau soll in mehreren Bundesländern ohne die entsprechende Qualifikation als Lehrerin gearbeitet haben. Mehrfach habe sie dafür entsprechende Zeugnisse gefälscht, teilten die Staatsanwaltschaft Heidelberg und das Polizeipräsidium Mannheim mit. Ein Verkehrsunfall wurde ihr schließlich zum Verhängnis: Als sie diesen bei der Polizei anzeigen wollte, wurde die mutmaßliche Betrügerin am Donnerstag festgenommen. Gegen sie lag ein Haftbefehl vor.

Aufgeflogen sei die Frau, als sie im Oktober 2024 ein Darlehen in Höhe von 25.000 Euro bei einer Bank beantragt hatte – mit gefälschten Gehaltsnachweisen. Ihr Gehalt war demnach als zu hoch angegeben. Die Bank erstattete Anzeige gegen die damals 40-Jährige, die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein. In den Gehaltsnachweisen war eine Privatschule als Arbeitgeber angegeben.

Geld von Schülern veruntreut

An der Privatschule in der Region Heidelberg sei sie von 2021 bis 2024 als Lehrerin beschäftigt gewesen, ohne über die erforderliche Qualifikation zu verfügen, hieß es weiter. Ihr Gehalt sowie die Beiträge zur Sozialversicherung summierten sich den Ermittlern zufolge auf 143.000 Euro. Ihre Anstellung endete, weil ihr vorgeworfen wurde, Krankmeldungen gefälscht und Geld der Schüler veruntreut zu haben.

Die Beschuldigte zog daraufhin ins Saarland und arbeitete dort seit Januar 2025 an einer Privatschule. Dort hatte sie gefälschte Zeugnisse vorgelegt. Wenige Monate später, im April, wurde ihre fehlende Qualifikation entdeckt und sie wurde fristlos gekündigt. An dieser Schule soll die Frau über 7000 Euro Gehalt erschlichen haben.

Bereits zu Bewährungsstrafe verurteilt

Bei weiteren Ermittlungen kam obendrein heraus, dass die Frau bereits 2021 in Rheinland-Pfalz zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden war. Sie hatte sich mit gefälschten Universitätsabschlüssen Zugang zum Referendariat erschlichen. Ende 2023 war sie zudem in Heidelberg zu einer weiteren Bewährungsstrafe wegen Urkundenfälschung verurteilt worden.

Der Haftbefehl wegen Flucht- und Wiederholungsgefahr beim Amtsgericht Heidelberg wurde Mitte September erlassen. Nun sitzt sie hinter Gittern. Welche Abschlüsse oder Ausbildung die Frau tatsächlich hat, teilten die Ermittler nicht mit.

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