Landrat – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Fri, 08 May 2026 02:11:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Landkreis Rastatt für Klimaschutz ausgezeichnet https://www.die-neue-welle.de/landkreis-rastatt-fuer-klimaschutz-ausgezeichnet-1895628/ Sat, 09 May 2026 02:05:10 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1895628 Rastatt (pm/tk) – Der Landkreis Rastatt ist im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Klima Arena Sinsheim mit dem European Energy Award (eea) ausgezeichnet worden. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg würdigte damit das kontinuierliche und strategische Engagement des Landkreises beim Klimaschutz. Insgesamt erhielten acht Kommunen im Land die renommierte Auszeichnung.

Ansporn und Verpflichtung zugleich

„Klimaschutz ist für unseren Landkreis Ansporn und Verpflichtung zugleich. Der European Energy Award bestätigt unseren Weg und motiviert uns, nachhaltige Lösungen weiter auszubauen“, betont Landrat Prof. Dr. Christian Dusch.

Der Landkreis Rastatt treibt den Klimaschutz seit vielen Jahren systematisch voran. Grundlage ist ein umfassendes Teil-Klimaschutzkonzept, das zentrale Maßnahmen in den Bereichen Wärmewende, Energieeffizienz und CO₂-Reduktion bündelt. Zu den sichtbaren Erfolgen zählen unter anderem der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf kreiseigenen Liegenschaften, der innovative Solar-Campus in Bühl sowie Energiesparaktionen für Bürgerinnen und Bürger.

Strategische Entwicklung

Mit dem Zukunftsprogramm 2035 hat der Landkreis Klimaschutz zudem als zentrales Leitprinzip verankert und die strategische Richtung für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung festgelegt. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei die enge Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Kommunen sowie der Energieagentur Mittelbaden. Durch Beratung, Netzwerkarbeit und gemeinsame Austauschformate werden Maßnahmen effizient abgestimmt und breit umgesetzt.

Böbingen bekommt Auszeichnung in Gold

Der Landkreis Rastatt ist dem eea im Jahr 2022 beigetreten und erreichte nun im Rahmen der Zertifizierung eine Punktzahl von 55 Prozent. Die Auszeichnung bestätigt den eingeschlagenen Weg und unterstreicht die Bedeutung eines strukturierten Klimaschutzmanagements. Den European Energy Award Gold erhielt der Landkreis Böblingen. Das ist die höchste Auszeichnungsstufe in dem europäischen Klimaschutzzertifizierungssystem. Eine Kommune bekommt sie, wenn sie mindestens 75 Prozent der für sie möglichen Maßnahmen zur Energieeffizienz und zum Klimaschutz umgesetzt hat.

EU-Programm endet

Mit der aktuellen Preisverleihung endet zugleich das bisherige eea-Programm in Deutschland. Künftig stehen Kommunen neue Klimaschutzmanagement-Systeme wie „Klimakommune Deutschland“ und „Zukunftskommune“ zur Verfügung. Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg, die das eea-Programm im Südwesten über viele Jahre koordiniert hat, bleibt dabei zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Land.

„Die Rolle der Kommunen beim Klimaschutz ist und bleibt zentral. Ein systematisches Vorgehen hilft, Energie effizient einzusetzen und verstärkt auf erneuerbare Energiequellen zu bauen“, so Umwelt- und Energieministerin Thekla Walker.

Auch künftig setzt der Landkreis Rastatt konsequent auf den Ausbau erneuerbarer Energien, die Stärkung nachhaltiger Mobilität und verfolgt das Ziel, bis 2035 eine bilanzielle Energieautarkie zu erreichen.

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Grenzüberschreitende Feuerwehrübung gegen Waldbrände https://www.die-neue-welle.de/grenzueberschreitende-feuerwehruebung-gegen-waldbraende-1887024/ Wed, 22 Apr 2026 02:31:30 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1887024 Wörth am Rhein (pm/tk) – Waldbrände können schwere Schäden anrichten. Im Bienwald haben Feuerwehr-Führungskräfte nun den Ernstfall geübt. Bei der landkreisübergreifenden Ausbildungsveranstaltung lag der Schwerpunkt auf der Erkundung von Waldbränden – einer entscheidenden Phase, um fundierte Einsatzentscheidungen treffen und die weiteren Maßnahmen effektiv planen zu können.

Führungskräfte trainieren im Bienwald

Das Ausbildungsangebot richtete sich insbesondere an Führungskräfte der Feuerwehren. Teilgenommen haben Feuerwehrangehörige aus den Landkreisen Germersheim, Südliche Weinstraße sowie Südwestpfalz. Ergänzt wurde der Teilnehmerkreis durch Gäste aus der Stadt Landau in der Pfalz und den örtlich zuständigen Forstämtern. Besonders hervorgehoben wurde die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit über Landkreisgrenzen hinweg, die bei solchen Einsatzlagen von großer Bedeutung ist.

Eine besondere Qualität erhielt die Veranstaltung durch die Einbindung französischer Ausbilder. Die Kooperation ist Teil der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit innerhalb der PAMINA-Region, in deren Rahmen seit Jahren ein intensiver Austausch sowie gegenseitige Schulungen stattfinden.

Brandl: „Einsatzkräfte bestens vorbereitet“

Landrat Martin Brandl betonte die Bedeutung solcher Formate für den Bevölkerungsschutz: „Vegetationsbrände stellen uns zunehmend vor neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass unsere Einsatzkräfte bestens vorbereitet sind und über Landkreis- und Ländergrenzen hinweg eng zusammenarbeiten. Die Ausbildung im Bienwald zeigt eindrucksvoll, wie gut diese Kooperation bereits funktioniert.“

Landrat Martin Brandl betonte die Bedeutung solcher Formate für den Bevölkerungsschutz: „Vegetationsbrände stellen uns zunehmend vor neue Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, dass unsere Einsatzkräfte bestens vorbereitet sind und über Landkreis- und Ländergrenzen hinweg eng zusammenarbeiten. Die Ausbildung im Bienwald zeigt eindrucksvoll, wie gut diese Kooperation bereits funktioniert.“ Christian Betzel ergänzt: „Die taktische Erkundung ist ein zentraler Baustein bei der Waldbrandbekämpfung. Nur wenn wir die Lage schnell und korrekt einschätzen, können wir die richtigen Entscheidungen treffen. Der intensive Austausch mit den französischen Kollegen ist dabei ein großer Gewinn für alle Beteiligten.“

 

Die Übung unterstreicht die Bedeutung grenzüberschreitender Kooperation und kontinuierlicher Weiterbildung, um den steigenden Anforderungen bei Vegetationsbränden professionell begegnen zu können.

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Südliche Weintrasse sucht zwei neue Weinhoheiten https://www.die-neue-welle.de/suedliche-weintrasse-sucht-zwei-neue-weinhoheiten-1872387/ Wed, 25 Mar 2026 12:44:09 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1872387 Landau (pm/tk) – Gesucht werden Frauen oder Männer, die die Weinregion mit Ausstrahlung, Begeisterung und Fachwissen vertreten möchten. „Ich freue mich auf Persönlichkeiten, die Ausstrahlung haben, etwas von Wein verstehen und sich als Botschafter oder Botschafterin der Südlichen Weinstraße verstehen,“ erklärt Landrat Dietmar Seefeldt, Vorsitzender des Vereins Südliche Weinstrasse e. V.

Wichtige Repräsentanten der Weinregion

Die Weinhoheiten vertreten die Südliche Weinstraße bei vielfältigen Anlässen. Dazu zählen unter anderem Veranstaltungen der Veranstaltungsgesellschaft LD SÜW wie das „Weinerlebnis Südliche Weinstraße“ oder das Weinfest auf Schloss Blutenburg. Auch bei offiziellen Terminen wie dem Neujahrsempfang des Landkreises, Weinfesteröffnungen entlang der Weinstraße oder weintouristischen Events in ganz Deutschland übernehmen sie eine repräsentative Rolle.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist die digitale Kommunikation. Auf den Social-Media-Kanälen berichten die Weinhoheiten regelmäßig über Termine, Eindrücke von Veranstaltungen und persönliche Erlebnisse aus der Weinregion.

Wer darf sich als Weinhoheit bewerben?

Gesucht werden Bewerberinnen oder Bewerber mit Begeisterung für die Südliche Weinstraße, Fachwissen über Wein, einem sicheren Auftreten und Ausstrahlung. Sie müssen mindestens 18 Jahre alt sein und einen Führerschein haben.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Lichtbild und einem kurzen Motivationsschreiben können bis 5. Juni 2026 per E-Mail an Lena Rapp geschickt unter l.rapp@suedlicheweinstrasse.de werden. Die Südliche Weinstraße freut sich auf engagierte neue Gesichter, die mit Persönlichkeit und Überzeugung für die Region stehen.

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Großes Fest zur Eröffnung der Hermann-Hesse-Bahn https://www.die-neue-welle.de/grosses-fest-zur-eroeffnung-der-hermann-hesse-bahn-1852665/ Mon, 02 Feb 2026 03:46:11 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1852665 Calw (pm/tk) – Mit großer Freude und tausenden begeisterten Besucherinnen und Besuchern hat der Landkreis Calw am Samstag die Eröffnung der Hermann-Hesse-Bahn gefeiert. Was über viele Jahre hinweg geplant, diskutiert und gebaut wurde, ist nun Wirklichkeit – und wurde von der Bevölkerung mit spürbarem Stolz und großer Begeisterung angenommen. Die rund 20 Kilometer lange Strecke zwischen Calw und Weil der Stadt lag seit über 40 Jahren still – nun rollen wieder Züge und verbinden den Schwarzwald mit dem Großraum Stuttgart.

Feierliche Jungfernfahrt

Bereits am späten Vormittag erlebten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger entlang der Strecke einen historischen Augenblick: Die Hermann-Hesse-Bahn fuhr erstmals feierlich von Calw nach Weil der Stadt und wurde an den Stationen Heumaden, Althengstett und Ostelsheim herzlich empfangen. Viele Menschen warteten gespannt an den Bahnsteigen, winkten dem Zug zu und machten diesen Moment zu einem sichtbaren Ausdruck regionaler Verbundenheit. Die festlichen Stopps mit symbolischen Akten wie der Übergabe von Zeitkapseln und kurzen Ansprachen von Verkehrsminister Winfried Hermann, Landrat Helmut Riegger und den Standort-Bürgermeistern unterstrichen eindrucksvoll, wie sehr sich die Kommunen entlang der Strecke mit „ihrer“ Bahn identifizieren.

Fest im Bahnhof

Ab 12 Uhr verwandelte sich der Bahnhof Calw in einen lebendigen Treffpunkt für die gesamte Region. Das große Bahnhofsfest lockte Familien, Eisenbahnbegeisterte, Pendlerinnen und Pendler sowie zahlreiche Gäste aus dem Landkreis sowie weit darüber hinaus an. Infostände, Mitmachaktionen und ein buntes Kinderprogramm sorgten für eine ausgelassene und zugleich informative Atmosphäre.

Günstiger nach Stuttgart

Mit dem Start der Hermann-Hesse-Bahn gilt auf der Schiene und den parallel verlaufenden Buslinien der VVS-Tarif. Fahrgäste ohne Deutschland-Ticket fahren auf der Strecke zwischen Stuttgart und Calw künftig rund 9 Euro günstiger. Außerdem brauchen sie nur noch ein Ticket. VVS-TagesTickets Netz gelten sogar im gesamten Landkreis Calw.

Vorbild für andere

Ein besonderes Zeichen für die Bedeutung des Projekts setzte die Teilnahme von Verkehrsminister Winfried Hermann. „Nach 43 Jahren Pause fahren hier wieder Züge – wie zuvor über 111 Jahre lang bis 1983. Die Stilllegung der Strecke war ein Fehler, der heute dank des Muts und des Engagements vieler Menschen aus der Region korrigiert wird“, sagte er. „Hier fahren ab jetzt aber nicht wieder alte Eisenbahnen, sondern hochmoderne Batteriezüge. Sie sind technisch innovativ und klimafreundlich. Das ist ein großer Gewinn für die Fahrgäste, für die ganze Region und fürs Klima. Die neue Bahn wird für andere Regionen ein Anstoß und eine Ermutigung sein, ihre Bahnstrecken wieder in Betrieb zu nehmen“, so der Minister.

Der Calwer Landrat Helmut Riegger zeigte sich tief bewegt von der großen Resonanz und der Stimmung während der gesamten Feierlichkeiten: „Was wir heute erleben durften, war weit mehr als die Eröffnung einer Bahnlinie. Es war ein Tag voller Emotionen, Begegnungen und ehrlicher Freude. Die Hermann-Hesse-Bahn ist das Ergebnis von Mut, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen für eine Strategie zu einer modernen Mobilität in der Region. Diese Bahn steht für neue Chancen in der Wirtschaft und im Tourismus und für eine gute Zukunft unserer Region. Heute haben wir nicht nur Gleise eröffnet, sondern vor allem Perspektiven für den Landkreis.“

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Schnelles Internet: Landkreis SÜW bekommt 35 Millionen Euro vom Bund https://www.die-neue-welle.de/schnelles-internet-landkreis-suew-bekommt-35-millionen-euro-vom-bund-1851885/ Sat, 31 Jan 2026 08:41:00 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1851885 Landau (pm/tk) – Der Bund stellt dem Landkreis Südliche Weinstraße für den Gigabitausbau Fördergelder in Höhe von
35 Millionen Euro zur Verfügung. Damit wurden alle fünf Förderanträge bewilligt.

Landrat Seefeldt freut sich

„Das sind tolle Neuigkeiten für unseren Landkreis. Eine solche Summe kriegt man nicht alle Tage zugesagt“, staunt Landrat Dietmar Seefeldt und ergänzt: „Zunächst hatten wir die Zusage für drei der von uns gestellten fünf Anträge erhalten, dann kamen noch die beiden anderen hinzu. Das war nicht unbedingt zu erwarten und freut uns umso mehr.“

Karolin Söltner, Gigabit-Beauftragte des Landkreises Südliche Weinstraße, ergänzt: „Von der Förderung profitieren die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis, die bis jetzt nicht vom eigenwirtschaftlichen Ausbau profitieren können oder konnten beziehungsweise keinen HFC-Anschluss über Vodafone haben.“

Ausbau ab 2027

Mit den Mitteln vom Bund sollen (voraussichtlich ab 2027) folgende Ortsgemeinden vollständig ausgebaut werden: Albersweiler, Annweiler-Bindersbach, Annweiler-Gräfenhausen, Gossersweiler-Stein, Münchweiler, Silz, Völkersweiler, Waldhambach, Waldrohrbach, Wernersberg, Birkenhördt, Blankenborn und Gleiszellen-Gleishorbach. „Hinzu kommen circa 2500 über den Landkreis verteilte Einzeladressen, insgesamt über 7000 Hausanschlüsse“, erklärt Karolin Söltner, die den Förderbescheid in Berlin von Bundes-Digitalminister Karsten Wildberger erhielt (siehe Foto).

Weitere Fördergelder beantragt

Ergänzend hat der Landkreis Südliche Weinstraße darüber hinaus Fördergelder beim Land Rheinland-Pfalz beantragt. „Diese Genehmigung erfolgt immer erst im Anschluss an die des Bundes, da zunächst der Bund als Projektträger in der Regel die Anträge inhaltlich prüft“, erläutert Söltner. „Sobald wir die Landesgelder erhalten haben, können wir in die Ausschreibung gehen.“

Die Kosten für die fünf neuen Gigabitausbauprojekte im Landkreis belaufen sich voraussichtlich auf rund 61 Millionen Euro. Der Eigenanteil des Kreises liegt bei zehn Prozent, also 6,1 Millionen Euro. Bei den umfangreichen Tiefbaumaßnahmen werden, nach ersten groben Schätzungen, knapp 500 Kilometer neue Netzinfrastruktur in die Erde gebracht, um eine zukunftssichere Infrastruktur zu ermöglichen.

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Calw: Landrat Helmut Riegger für dritte Amtszeit verpflichtet https://www.die-neue-welle.de/calw-landrat-helmut-riegger-fuer-dritte-amtszeit-verpflichtet-1845282/ Tue, 20 Jan 2026 03:39:09 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1845282 Calw (pm/tk) – Am Montag wurde Helmut Riegger im Rahmen einer öffentlichen Sitzung des Kreistags feierlich in seine dritte Amtszeit als Landrat des Landkreises Calw eingesetzt. Den Amtseid nahm Regierungspräsidentin Sylvia Felder entgegen.

Riegger dankt Wegbegleitern und sieht große Herausforderungen

In Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Vertreterinnen und Vertretern der Partnerlandkreise Mittelsachsen und Gliwice gelobte Helmut Riegger, seine Pflichten gewissenhaft zu erfüllen und das Wohl des Landkreises Calw und seiner Bürgerinnen und Bürger nach Kräften zu fördern.

In seiner Ansprache nach der Vereidigung dankte der Landrat den Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern der vergangenen Amtszeiten für das entgegengebrachte Vertrauen und die konstruktive Zusammenarbeit. Zugleich machte er deutlich, dass der Landkreis Calw auch in den kommenden Jahren vor wichtigen Aufgaben und Herausforderungen stehe. Neben der Weiterentwicklung zentraler Infrastrukturprojekte nannte Riegger insbesondere die Sicherung der medizinischen Versorgung, die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs, den weiteren Ausbau der digitalen Infrastruktur sowie die konsequente Digitalisierung von Verwaltung und Schulen. „Bei allen Herausforderungen gilt es, den Blick für das große Ganze zu bewahren und gemeinsam Verantwortung für die Zukunft unseres Landkreises zu übernehmen – und darauf freue ich mich“, so Riegger.

Arbeitsplätze, Verkehr, bezahlbarer Wohnraum

Ein besonderes Anliegen bleibe es, den Landkreis Calw als attraktiven Lebens- und Arbeitsraum weiterzuentwickeln – gerade auch für junge Menschen und Familien. Dazu gehörten gute Arbeitsplätze, eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur, moderne Mobilitätsangebote sowie ausreichend bezahlbarer Wohnraum. Der Landrat zeigte sich überzeugt, dass der Landkreis Calw mit dem bewährten Zusammenspiel von Städten, Gemeinden und Kreis weiterhin erfolgreich vorankommen werde. Den Mitgliedern des Kreistags dankte er ausdrücklich für das erneute Vertrauen und versprach auch für seine dritte Amtszeit ein faires, transparentes und vertrauensvolles Miteinander.

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Freude über Auszeichnung: Enzkreis ist „Energiekommune des Monats“ https://www.die-neue-welle.de/freude-ueber-auszeichnung-enzkreis-ist-energiekommune-des-monats-1843977/ Sat, 17 Jan 2026 11:29:57 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1843977 Enzkreis (pm/tk) – Der Enzkreis ist von der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) im Januar als „Energiekommune des Monats“ ausgezeichnet worden. Die AEE ist ein Verein mit Sitz in Berlin, der Überzeugungsarbeit für die Energiewende und den Klimaschutz leistet. Sie zeichnet seit 2008 monatlich Kommunen aus, die auf beispielhafte Weise zeigen, wie mit Kreativität und Weitblick entscheidende Impulse für den Ausbau erneuerbarer Energien und den Klimaschutz gesetzt werden können.

Landrat Rosenau ist stolz

Der Enzkreis engagiert sich seit 2010 intensiv in Klimaschutz und -anpassung und leistet damit seinen Beitrag zur Treibhausgasneutralität bis 2040. Landrat Bastian Rosenau ist daher sehr stolz auf die Auszeichnung: „Beleg und Lohn für unsere erfolgreichen Aktivitäten sind die wiederholten Auszeichnungen mit dem European Energy Award oder die Entwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie, die ich in diesem Sommer bei den Vereinten Nationen in New York vorstellen durfte. Über die jetzige Auszeichnung zur Energiekommune des Monats Januar 2026 freue ich mich ebenfalls sehr, da sie das Engagement im Enzkreis erneut sichtbar macht.“

Energiewende im Fokus

Doch ein Landkreis müsse bei seinen Aktivitäten auch die Städte und Gemeinden sowie die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen, wie die Erste Landesbeamtin, Klimaschutz- und Mobilitätsdezernentin des Enzkreises, Dr. Hilde Neidhardt ergänzt. Gemeinsam mit der Stadt Pforzheim betreibe der Enzkreis daher die kommunale Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim (kurz: keep), die die Energiewende flächendeckend in die Kommunen, an die Bevölkerung, aber auch an Schulen und Kindergärten sowie Unternehmen und Vereine heranträgt.

Auch die kreiseigenen Liegenschaften und deren Mitarbeitende stehen im Fokus der Energiewende: Das Landratsamt setzt bereits seit 2008 auf Ökostrom und arbeitet nicht nur kontinuierlich an Gebäudesanierungen nach verbindlichen energetischen Standards, sondern auch an der Umstellung auf regenerative Wärme- und Stromversorgung.

Neben den Gebäuden steht auch der kreiseigene Fuhrpark im Fokus der Energiewende. Bereits im Jahr 2011 hat im Enzkreis das erste E-Auto Einzug erhalten – über die Jahre wurde die Flotte immer weiter ausgebaut.

Partnerschaft mit Tansania

Der Enzkreis blickt aber auch über den eigenen Tellerrand hinaus: Seit 2011 unterhält er eine Klimapartnerschaft mit der Stadt Masasi und dem dazugehörigen Distrikt in Tansania. Angela Gewiese, Koordinatorin der Partnerschaft, erklärt: „In zahlreichen Projekten, die aus Mitteln des Bundes und des Partnerschaftsvereins „Marafiki wa Masasi e.V.“ gefördert werden, haben wir dort die Nutzung erneuerbarer Energien in Form von Solar- und Biogasanlagen forciert und somit einen weiteren Beitrag zur Energiewende geleistet.“

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Enzkreis: Landrat Bastian Rosenau wiedergewählt https://www.die-neue-welle.de/enzkreis-landrat-bastian-rosenau-wiedergewaehlt-1829297/ Tue, 16 Dec 2025 03:18:05 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1829297 Pforzheim (pm/tk) – Der Kreistag des Enzkreises hat Landrat Bastian Rosenau mit 56 zu 50 Stimmen in seinem Amt bestätigt. Er stand allerdings auch als einziger Kandidat auf dem Stimmzettel.

Rosenau geht in zweite Amtszeit

Nachdem das Innenministerium Baden-Württemberg – wie bereits zuvor der beschließende Ausschuss zur Vorbereitung der Wahl – Rosenau als alleinigen Kandidaten zur Wahl zugelassen hatte, war zwar klar, dass es dieses Mal keinen Wahlkrimi geben würde. Doch natürlich waren am Montagnachmittag alle Anwesenden im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes gespannt auf den Grad der Zustimmung.

„Das gute Wahlergebnis werte ich als Vertrauensbeweis und Auftrag zugleich“, freut sich der 45-jährige Verwaltungsfachmann. Vor acht Jahren war er nach einer spannenden Wahl bereits im ersten Wahlgang überraschend deutlich gegen einen Mitbewerber zum Nachfolger von Karl Röckinger gewählt worden. Zuvor war Rosenau von Mai 2007 bis Januar 2018 Bürgermeister der kreisangehörigen Gemeinde Engelsbrand und gehörte von 2010 bis zu seiner Wahl zum Landrat auch dem Kreistag an.

Rosenau beschwört das „Wir“

Rosenau hatte nicht nur in seiner jetzigen Bewerbungsrede, sondern bereits vor acht Jahren auf „Das Wir gewinnt“ gesetzt, also auf ein gutes und konstruktives Miteinander im Kreistag wie auch im Umgang mit den Rathaus-Chefs und -Chefinnen der 28 Städte und Kommunen des Enzkreises, von denen viele im Kreistag vertreten sind. Das ist ihm ganz offenbar gelungen.

Als wichtigste Zukunftsaufgaben sieht der Kreischef, der Vorsitzender des Sozialausschusses des Landkreistages Baden-Württemberg ist, die Stabilisierung der Finanzen und die Stärkung der Resilienz des Landkreises. „Ich freue mich sehr, dass mir der Kreistag für meine neue Amtszeit so deutlich den Rücken gestärkt hat. Gerne möchte ich auf das aufbauen, was wir gemeinsam mit der Verwaltung und den Kommunen in den vergangenen acht Jahren für den Kreis und seine Menschen und Unternehmen geleistet und entwickelt haben.“

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Calwer Landrat Helmut Riegger für dritte Amtszeit wiedergewählt https://www.die-neue-welle.de/calwer-landrat-helmut-riegger-fuer-dritte-amtszeit-wiedergewaehlt-1796437/ Tue, 04 Nov 2025 03:34:42 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1796437 Calw (pm/tk) – Der Kreistag des Landkreises Calw hat am Montag Landrat Helmut Riegger mit überzeugenden 44 von 50 Stimmen für eine dritte Amtszeit gewählt. Damit wird der seit 2010 amtierende Landrat seine erfolgreiche Arbeit an der Spitze der Landkreisverwaltung fortsetzen. Riegger war der einzige Kandidat für das Amt.

Kreistag setzt auf Kontinuität

Die Kreisrätinnen und Kreisräte setzen durch die Wiederwahl ein deutliches Zeichen für Verlässlichkeit, Erfahrung und Kontinuität und bestätigen Helmut Riegger für weitere acht Jahre im Amt.

Riegger dankt für Vertrauen

Nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses zeigte sich Riegger sichtlich beschwingt. „Ich freue mich über das Ergebnis und danke dem Kreistag für das große Vertrauen. Diese Wahl ist für mich Ansporn und Verpflichtung zugleich, unsere Großprojekte erfolgreich abzuschließen und die positive Entwicklung unseres Landkreises fortzusetzen: Die Hermann-Hesse-Bahn steht kurz vor der Inbetriebnahme und im neuen Krankenhaus in Calw wird im Frühjahr 2026 der Betrieb aufgenommen.“

Helmut Riegger steht seit 2010 an der Spitze des Landkreises Calw und hat in seinen bisherigen Amtszeiten zahlreiche Entwicklungen angestoßen. Mit Blick auf die kommenden acht Jahre will er den Landkreis weiterhin zukunftsfähig gestalten: „Mir ist die Sicherung und Schaffung attraktiver Lebensverhältnisse im ländlichen Raum wichtig – mit starken Gemeinden, einer leistungsfähigen Infrastruktur und einer zuverlässigen Verwaltung. Die Modernisierung unserer Kreisschulen, unsere Verantwortung im Bereich Klimaschutz, der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, die Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur und die weitere Modernisierung unserer Verwaltung gehören zu den zentralen Aufgaben der nächsten Jahre.“

Die neue Amtszeit von Landrat Helmut Riegger beginnt am 1. Februar 2026.

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Großprojekte auf der Kippe – Landrat Brandl fordert klaren Zeitplan für zweite Rheinbrücke https://www.die-neue-welle.de/grossprojekte-auf-der-kippe-landrat-brandl-fordert-klaren-zeitplan-fuer-zweite-rheinbruecke-1715851/ Tue, 07 Oct 2025 12:26:22 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1715851 Germersheim (pm/tk) – Die Zukunft der geplanten zweiten Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth sorgt erneut für Diskussionen. Offenbar steht die Brücke auf einer Streichliste des Bundes. Demnach sollen mehr als 70 Neubau-Projekte sollen aufgrund der aktuellen Finanzlage bis mindestens 2029 aufgeschoben werden.

Landrat fordert klares Bekenntnis

Der Germersheimer Landrat Martin Brandl fordert vor diesem Hintergrund einen klaren Zeitplan: „Das Hin- und Her zwischen Bund und Land müssen sofort aufhören. Rheinland-Pfalz ist in der Verpflichtung nun endlich und rechtskräftig das Baurecht herzustellen und der Bund darf gerade wegen des Sondervermögens für die Infrastruktur nicht auf notwendige Neubauprojekte verzichten. Jede Ebene hat eine klar zugewiesene Verantwortung und steht in der Verpflichtung dieser auch nachzukommen.“

Brandl weist dabei ausdrücklich darauf hin, dass die zweite Rheinbrücke auch ohne das offene Planfeststellungsverfahren in Baden-Württemberg gebaut werden kann. „Die Anbindung der zweiten Rheinbrücke an die B10 ist im aktuell von Rheinland-Pfalz betriebenen Verfahren gesichert, auch wenn ich mir eine bessere Anbindung an die B36 gewünscht hätte. Ein klarer Zeitplan für den Bau der Brücke würde sicherlich auch den Druck auf die baden-württembergische Seite erhöhen.“

Brückenplanung seit Jahrzehnten

Die Forderung nach einer zweiten Rheinbrücke begleitet die Region schon seit Jahrzehnten. Bereits in den 1990er Jahren wurde das Projekt in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen, 2012 erging der Planfeststellungsbeschluss. Gegen diesen folgten langwierige Klageverfahren, hinzu kamen weitere Planungen etwa für den begleitenden Radweg.

„Dass sich die Länder so viel Zeit gelassen und über so viele Jahre kaum sichtbare Fortschritte ergeben haben, ist eine enorme Belastung für die Bürgerinnen und Bürger. Wer täglich im Stau steht, weiß, dass die Region dringend eine zweite Rheinquerung braucht.“, so Brandl weiter.

„Was wir brauchen, ist eine klare Perspektive und einen verbindlichen Umsetzungsfahrplan. Viele Menschen in der Südpfalz und am Oberrhein erwarten Fortschritte. Die zweite Rheinbrücke ist ein Projekt, das beiden Ländern nützt und das nur gemeinsam mit Bund, Land und Kommunen realisiert werden kann. Wichtig ist, dass jetzt alle Verantwortungsträger an einem Strang ziehen – mit dem klaren Ziel, dass die Brücke kommt“, so Martin Brandl.

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