Krawalle, – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Fri, 30 Oct 2026 06:54:36 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Innenminister Hagel: «Extremisten versuchen die Demos zu unterwandern» https://www.die-neue-welle.de/innenminister-hagel-extremisten-versuchen-die-demos-zu-unterwandern-1993242/ Fri, 30 Oct 2026 06:50:47 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1993242
Die Vorbereitungen der Polizei auf die angekündigten Jugendproteste am Samstag sind aus Sicht von Innenminister Manuel Hagel keine Panikmache, «sondern unsere Pflicht». Frankreich habe jüngst 2.400 Festnahmen an einem einzigen Tag erlebt, 150 Polizisten seien verletzt worden, sagte der CDU-Politiker. «Im Netz werden diese Bilder teils als Vorbild geteilt. Extremisten versuchen die Demos zu unterwandern.»

Hagel warnt vor Ausschreitungen

Wer friedlich demonstriere, stehe unter dem Schutz des Grundgesetzes und der Polizei, sagte er. «Wer Steine wirft, andere in Gefahr bringt oder randaliert, nicht.» Unter anderem der Landesjugendbeirat Baden-Württemberg und der Landesschülerbeirat hatten sich gegen pauschale Kritik verwahrt – und Gewalt verurteilt. «Die beste Nachricht am Sonntag wäre für mich: Baden-Württemberg hat demonstriert – und alles ist friedlich geblieben», sagte Hagel.

Protest auch in Karlsruhe und Mannheim

Zu den Protesten am Samstagnachmittag ruft eine Initiative namens «Gen Z regelt» im Netz auf. Nach Angaben auf der Internetseite sind Demonstrationen unter anderem in Stuttgart, Mannheim, Karlsruhe, Freiburg und Ulm geplant. Gewalt lehnt die Gruppe ab. Dennoch befürchten manche, dass es Ausschreitungen wie bei ähnlichen Protesten etwa in Frankreich geben könnte.

Minister: Sorgen der «Gen Z» berechtigt

Die Sorgen der «Gen Z» seien berechtigt, bekräftigte der Minister. «Corona hat Schuljahre genommen. Wohnungen sind kaum bezahlbar. Fragen von Krieg und Frieden. KI und die Zukunft der Bildung.» Sich Sorgen um seine Zukunft zu machen, sei kein Problem. Es sei «für uns ein politischer Auftrag», so Hagel.

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Gen-Z-Protest im Südwesten: Austausch mit französischen Behörden https://www.die-neue-welle.de/gen-z-protest-im-suedwesten-austausch-mit-franzoesischen-behoerden-1992186/ Wed, 28 Oct 2026 10:02:01 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1992186

Kehl (dpa/tk) – In sozialen Netzwerken wird zu Halloween für Proteste mobilisiert, die sich an Krawallen in Frankreich orientieren. Welche Entwicklung die Polizei im Südwesten besonders aufmerksam verfolgt.

Kontinuierlicher Austausch

Angesichts der für Samstag angekündigten Jugendproteste sind die Sicherheitsbehörden im Südwesten auch mit ihren Kollegen in Frankreich in Kontakt. Es gebe einen kontinuierlichen Informationsaustausch mit den französischen Sicherheitsbehörden, unter anderem über das Gemeinsame Zentrum der deutsch-französischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Kehl, teilte das Innenministerium in Stuttgart mit.

Proteste u.a. in Karlsruhe

In mehreren Städten ruft eine Initiative namens Gen Z regelt zu Protesten auf, darunter Karlsruhe, Freiburg, Stuttgart und Ulm. «In Frankreich, Belgien und Spanien protestieren Jugendliche bereits», heißt es in einem Positionspapier. Der Funke sei nach Deutschland übergesprungen. Da es vor allem in Frankreich Krawalle gegeben hatte, befürchten manche auch hierzulande Probleme.

LKA behält Lage im Blick

Neben den regional zuständigen Polizeipräsidien beobachte das Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg die Entwicklungen aufmerksam und bewerte die Erkenntnislage fortlaufend, um mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen, teilte eine Sprecherin des Ministeriums mit. Auf verschiedenen sozialen Plattformen werde für die Proteste mobilisiert.

Für Baden-Württemberg waren wiederholt die Städte Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und zwischenzeitlich Ulm als mögliche Veranstaltungsorte genannt worden. «Darüber hinaus sind aktuell weitere, themenbezogene Versammlungen im Land bekannt geworden», teilte die Sprecherin mit.

Deeskalation und Kooperation

Dem LKA seien zudem unterschiedliche Aufrufe in sozialen Netzwerken bekannt, «die sich an den Protestgeschehen in Frankreich orientieren und zu bundesweiten Aktionen Ende Oktober ermuntern». Innenminister Manuel Hagel (CDU) hatte angekündigt, dass die Polizei gegen Gewalt durchgreifen werde.

«Wie bei allen polizeilichen Einsätzen gilt der Grundsatz der Deeskalation und Kooperation», teilte das Ministerium mit. Dabei setze die Polizei seit Jahren auf eine frühzeitige und transparente Kommunikation mit Versammlungsleitungen und der Versammlungsbehörde. «Personen, die jedoch das hohe Gut der Versammlungs- und Meinungsfreiheit missbrauchen und unter dem Deckmantel des Protests Gewalttaten, Sachbeschädigung oder sonstige Straftaten begehen, werden mit Konsequenz zur Verantwortung gezogen.»

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Nach Derby-Krawallen in Mannheim: Innenminister Hagel lädt Vereine zum Krisentreffen https://www.die-neue-welle.de/nach-derby-krawallen-in-mannheim-innenminister-hagel-laedt-vereine-zum-krisentreffen-1960221/ Wed, 26 Aug 2026 10:33:35 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1960221 Mannheim (dpa/dk) – 120 Verletzte, Pyrotechnik und ein Platzsturm: Nach den heftigen Ausschreitungen beim DFB-Pokalspiel zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern zieht Baden-Württembergs Innenminister Manuel Hagel Konsequenzen. Anfang September will er sich mit mehreren Fußballvereinen treffen.

Treffen mit sieben Vereinen geplant

Das Gespräch soll am 3. September in Stuttgart stattfinden. Eingeladen sind laut einer Sprecherin sieben Vereine, vor allem aus der ersten bis dritten Liga.

Hagel will bei dem Treffen klare Vereinbarungen treffen und die sogenannten Stadionallianzen weiterentwickeln. In seiner Einladung schreibt der Innenminister: «Unser aller Ziel ist klar: Gewalt hat in unseren Stadien keinen Platz. Dies muss auch für emotional aufgeladene Spielbegegnungen gelten.»

Welche konkreten neuen Vereinbarungen Hagel vorschlagen will, geht aus dem Schreiben nicht hervor.

120 Verletzte beim Pokalspiel in Mannheim

Auslöser für das Treffen sind die Vorfälle beim DFB-Pokalspiel zwischen dem SV Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern. Die Partie im ausverkauften Carl-Benz-Stadion stand kurz vor dem Abbruch.

Kaiserslautern gewann das Spiel nach Verlängerung mit 1:0. Überschattet wurde die Begegnung von Krawallen, Pyrotechnik und einem Platzsturm.

Rund 1.400 Polizisten waren im Einsatz. 35 Einsatzkräfte wurden verletzt. Außerdem mussten 85 Zuschauer medizinisch versorgt werden, acht von ihnen kamen zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus.

Hagel sieht Handlungsbedarf bei Hochrisikospielen

Die Vorfälle hätten ihn und weite Teile der Bevölkerung tief betroffen gemacht, schreibt Hagel. «Die massive Gewalt gegen Einsatzkräfte und andere Fans ist nicht hinnehmbar; an keinem Spielort in Baden-Württemberg.»

Durch die Angriffe und den Einsatz von Pyrotechnik seien Zuschauer jeden Alters, Spieler und Personal in große Gefahr gebracht worden.

Für Hagel ist deshalb klar: «Sie zeigen, dass bei Hochrisikospielen Handlungsbedarf besteht». Außerdem schreibt er: «Gemeinsam sind wir uns einig, dass wir uns auf gar keinen Fall an solche Bilder gewöhnen dürfen.»

Stadionallianzen sollen weiterentwickelt werden

An den Stadionallianzen in Baden-Württemberg will Hagel grundsätzlich festhalten. Dabei arbeiten Fans, Vereine, Polizei und Kommunen zusammen.

«An diesem Weg möchte ich festhalten», schreibt der Innenminister. Gleichzeitig soll bei dem Treffen geklärt werden, ob die bisherigen Verfahren auch für heutige und künftige Herausforderungen ausreichen.

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Verletzte bei Krawallen zwischen Oberliga-Fans in Karlsruhe https://www.die-neue-welle.de/verletzte-bei-krawallen-zwischen-oberliga-fans-in-karlsruhe-1900701/ Mon, 18 May 2026 01:51:45 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1900701 Karlsruhe (pol/tk) – Vor dem Oberligaspiel zwischen dem KSC II und dem SSV Reutlingen kam es am Samstag vor dem Badenia-Stadion in Karlsruhe zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Fußballvereine.

Vier Verletzte und mehrere Festnahmen

Bei der körperlichen Auseinandersetzung wurden nach derzeitigem Stand mindestens zwei Karlsruher Fans sowie ein Reutlinger Fan verletzt. Eine Polizeibeamtin erlitt im Einsatz eine Handverletzung und musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Mehrere Personen wurden vorläufig festgenommen.

Vermummte überwinden Absperrung

Nach bisherigen Erkenntnissen versammelten sich gegen 15:20 Uhr rund 150 Angehörige der Karlsruher Fanszene im Bereich des Stadions und bewegten sich geschlossen in Richtung des Gästeparkplatzes P5. Dort überwanden etwa 50 teilweise vermummte KSC-Anhänger die Gittertrennung zwischen den beiden Fanlagern und sammelten sich im Eingangsbereich der Gästefans. Zeitgleich versuchten weitere Karlsruher Anhänger über den Adenauerring zur Zufahrt des Gästeparkplatzes zu gelangen.

In der Folge verließen rund 150 Angehörige der Reutlinger Fanszene den Gästebereich und bewegten sich ebenfalls in Richtung des Eingangsbereichs. Auch mehrere Reutlinger Fans vermummten sich hierbei. Anschließend suchten die rivalisierenden Fangruppierungen die körperliche Auseinandersetzung miteinander sowie der Polizei.

Pfefferspray und Schlagstock

Nur durch das sofortige Zusammenziehen starker Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Karlsruhe, des Polizeipräsidiums Einsatz sowie der Bundespolizei konnten die beiden Fanlager gestoppt und zurückgedrängt werden. Hierbei mussten die eingesetzten Polizeikräfte mehrfach unmittelbaren Zwang in Form einfacher körperlicher Gewalt sowie Pfefferspray und Schlagstock einsetzen. Durch den Einsatz von Polizeipferden gelang es schließlich, die rivalisierenden Gruppen voneinander zu trennen.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurden 36 Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die Betroffenen müssen unter anderem mit Anzeigen wegen Landfriedensbruchs sowie Körperverletzungsdelikten rechnen. Die Ermittlungen zu den genauen Abläufen sowie weiteren Beteiligten dauern an.

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Karlsruher Polizei auf Hochrisiko-Spiel gegen Dresden vorbereitet https://www.die-neue-welle.de/karlsruher-polizei-auf-hochrisiko-spiel-gegen-dresden-vorbereitet-368775/ Fri, 06 May 2022 12:04:16 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/karlsruher-polizei-auf-hochrisiko-spiel-gegen-dresden-vorbereitet-368775/ Karlsruhe (pol/mt) – Am kommenden Sonntag steht das letzte KSC-Heimspiel an. Das ist aber ein Hochrisiko-Spiel, da die Mannschaft von Dynamo Dresden zu Gast ist. Beim Spiel vor fünf Jahren haben die Dresdner Fans den Gästeblock gestürmt, sind mit Bengalos durch die Karlsruher Kleingärten marschiert und haben eine Imbissbude geplündert. Daher ist die Karlsruher Polizei am Sonntag gut vorbereitet.

Mit ausreichend Einsatzkräften vor Ort

Um die Sicherheit und Ordnung aufrecht halten zu können, ist die Polizei am Sonntag mit ausreichend Einsatzkräften vor Ort. Das Geschehen wird unter anderem auch mit zwei Drohnen beobachtet. Um mögliche Krawalle zu bewältigen, werden vorsorglich auch zwei Wasserwerfer im Bereich des Stadions bereitgehalten.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

In der Innenstadt ist am Sonntag jede Menge los. Neben dem Oldtimer-Korso findet auch noch der verkaufsoffenen Sonntag statt. Deswegen rät die Polizei dazu, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Stadion zu fahren. Der Bereich für die KSC-Fans wird wie beim letzten Heimspiel im Bereich der Südtribüne sein.

Sperrungen um das Stadion

Baustellenbedingt gibt es diverse Sperrungen in und um das Stadion. Der Adenauerring wird ab 11 Uhr für den Autoverkehr ab dem Fasanengarten gesperrt sein. Die Theodor-Heuss-Allee ist nicht befahrbar, da die Fahrbahndecke dort teilweise saniert wird. Ein Durchgang entlang des Adenauerrings im Bereich der Osttribüne ist für Motorrad- und Fahrradfahrer nicht möglich, für Fußgänger nur stark eingeschränkt.

Anreise der Fans

Die Fans des KSC wird geraten, über das vom „Durlacher Tor“ in Richtung Stadion zu gehen. Der Gästeblock von Dynamo Dresden liegt zwischen der Nord- und der Osttribüne. Für die Fans eignet sich deswegen die Anreise über die Linkenheimer Landstraße.

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