Kraftwerk – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Wed, 30 Jul 2025 08:37:38 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 EnBW plant XXL-Batteriespeicher im Energiepark Philippsburg https://www.die-neue-welle.de/enbw-plant-xxl-batteriespeicher-im-energiepark-philippsburg-1628095/ Wed, 30 Jul 2025 08:37:38 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1628095

Philippsburg (dpa/tk) – Große Batteriespeicher sind wichtig für die Energiewende. Philippsburg soll zum zentralen Knotenpunkt für Strom aus erneuerbaren Quellen in Deutschland werden.

800 Megawattstunden geplant

Am Kraftwerksstandort Philippsburg nördlich von Karlsruhe will der Energieversorger EnBW einen der größten Batteriespeicher Deutschlands bauen. Die geplante Kapazität von 800 Megawattstunden entspricht den Angaben zufolge rechnerisch dem täglichen Strombedarf von rund 100.000 Haushalten. Im Zuge der Energiewende sind Batteriespeicher wichtig, um die Stromversorgung und das Netz stabil zu halten.

Hintergrund ist, dass ein System, das vor allem auf Solar- und Windstrom setzt, für eine sichere Versorgung Ausgleichsmechanismen braucht. Steht viel Strom aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung, nehmen Speicher ihn aus dem Netz auf. «Wird der Strom benötigt, wird er wieder eingespeist», teilte EnBW mit.

Wie wichtig sind Batteriespeicher?

Vor ein paar Jahren hatte das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE den Bedarf an elektrischen Speichern auf 180 Gigawattstunden (GWh) bis zum Jahr 2045 beziffert. Doch derzeit haben die Speicher eine Kapazität von 21,4 GWh, wie aus den Battery Charts der RWTH Aachen hervorgeht.

«Großbatteriespeicher haben im Energiesystem der Zukunft die Aufgabe, kurzfristig zwei Seiten miteinander in Einklang zu bringen: die wetterabhängige Erzeugungsleistung der erneuerbaren Energien und den tatsächlichen Strombedarf von Haushalten, Gewerbe und Industrie», sagte der EnBW-Vorstand für Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur, Peter Heydecker.

Warum Philippsburg?

Mit der Großbatterie würde Philippsburg den Angaben nach zu einem zentralen Knotenpunkt und Speicherort für Strom aus erneuerbaren Energien in Deutschland. Der Standort hat unter anderem den Vorteil, dass es schon einen Netzanschluss und die entsprechende Infrastruktur gibt.

Auf einem Teil des Energieparks, auf dem auch das abgeschaltete Atomkraftwerk steht, hat der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW ein großes Gleichstrom-Umspannwerk gebaut. Dieser sogenannte Konverter ist wichtig, um Windstrom aus Norddeutschland im Südwesten bereitzustellen.

Wie geht es weiter?

Dem Gemeinderat der Stadt hat EnBW das Vorhaben nun vorgestellt. Es braucht aber auch noch die finale Investitionsentscheidung des Karlsruher Konzerns und eine Baugenehmigung. «Bei einem optimalen weiteren Verlauf ist eine Realisierung bis Ende 2027 denkbar», hieß es weiter.

Zu den Kosten äußerte sich ein Sprecher zum jetzigen frühen Zeitpunkt noch nicht. Das Projekt soll den Angaben nach ohne staatliche Förderung umgesetzt werden. «Neben den Erlösen aus der Vermarktung der Strommengen soll sich der Speicher über das Angebot von netzdienlichen Leistungen finanzieren.»

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Öffentlichkeitsbeteiligung zu geplantem H2-ready Gaskraftwerk im Karlsruher Rheinhafen https://www.die-neue-welle.de/oeffentlichkeitsbeteiligung-zu-geplantem-h2-ready-gaskraftwerk-im-karlsruher-rheinhafen-1592467/ Tue, 15 Jul 2025 07:27:55 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1592467 Karlsruhe (pm/tk) – Die EnBW plant auf dem Gelände des Rheinhafen-Dampfkraftwerks den Bau einer neuen Gas- und Dampfturbinenanlage. Heute ist dazu eine Bürger-Info.

Neues Kraftwerk geplant

Das Projekt Rheinhafen-Dampfkraftwerk 9 (RDK 9) soll die schwankende Erzeugung erneuerbarer Energien ausgleichen und den Kohleausstieg am Standort Karlsruhe beschleunigen. Das neen Gas-Kraftwerk soll bereits für eine spätere Umrüstung auf Wasserstoff ausgelegt werden. Die Auskopplung von Fernwärme aus der neuen Anlage ist technisch möglich und würde – vorausgesetzt die Stadtwerke Karlsruhe haben Interesse an der angebotenen Fernwärme – auch vorgesehen werden.

Frühe Öffentlichkeitsbeteiligung startet

Das Stadtplanungsamt Karlsruhe und die EnBW laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur sogenannten ‚Frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung‘ im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens ein. Die Informationsveranstaltung findet am Dienstag, den 15. Juli 2025, um 18:00 Uhr im Hafencafé, Fettweisstraße 42, 76189 Karlsruhe statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Ziele des geplanten Projekts, mögliche städtebauliche und ökologische Auswirkungen sowie die Beteiligungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit. Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit, sich frühzeitig zu informieren, Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen. Zusätzlich wird der Entwurf des Bebauungsplans ab dem 16. Juli bis einschließlich 1. August 2025 online unter www.karlsruhe.de/bebauungsplanung bereitgestellt. In diesem Zeitraum können Stellungnahmen digital eingereicht werden.

Beitrag für Versorgungssicherheit und Klimaschutz

RDK 9 soll der disponiblen, also regelbaren Stromerzeugung dienen und dann einspringen, wenn in Südwestdeutschland nicht ausreichend viel Strom aus erneuerbaren Energiequellen zur Verfügung steht. „Die Erneuerbaren sind das Arbeitspferd unserer Energieversorgung“, sagt Michael Class, Leiter der Geschäftseinheit Erzeugung Portfolioentwicklung. „Doch um auch in windstillen und dunklen Stunden Versorgungssicherheit zu gewährleisten, brauchen wir flexible Gaskraftwerke wie RDK 9.“ Die geplante Anlage schafft so die Voraussetzung dafür, Kohlekraftwerke in die Netzreserve zu überführen bzw. stillzulegen. „RDK 9 wäre hochflexibel, kurzfristig verfügbar und klimafreundlich – genau das, was unser Energiesystem künftig braucht“, betont Andreas Pick, Leiter Portfolioentwicklung disponible Erzeugung. Im Erdgasbetrieb spart die Anlage rund 50 Prozent CO₂ im Vergleich zu einem modernen Kohlekraftwerk. „Mit der geplanten Umstellung auf Wasserstoff ab Mitte der 2030er-Jahre ließen sich diese Emissionen noch deutlich weiter senken“, so Pick.

Politische Entscheidungen bestimmen den weiteren Weg

Ob die EnBW das Projekt umsetzen kann, hängt stark von den politischen Rahmenbedingungen ab, vor allem von der Ausschreibung von Kraftwerkskapazitäten im Rahmen des Kraftwerkssicherheitsgesetzes (KWSG). „Mit RDK9 bringen wir Karlsruhes Energieversorgung auf Zukunftskurs. Damit wir weiter planen können, braucht es jetzt klare gesetzliche Regelungen und Investitionsanreize vom Bund“, erläutert Class.

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Vulcan Energy erhält Baugenehmigungen für Geothermiekraftwerk und Umspannstation in Landau https://www.die-neue-welle.de/vulcan-energy-erhaelt-baugenehmigungen-fuer-geothermiekraftwerk-und-umspannstation-in-landau-1524658/ Fri, 13 Jun 2025 07:38:09 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1524658 Landau (pm/tk) – Vulcan Energy hat die offiziellen Baugenehmigungen für ein neues ORC-Geothermiekraftwerk sowie eine Umspannstation im Gewerbegebiet D12 in Landau erhalten. Die Genehmigungsunterlagen wurden im Rahmen einer feierlichen Übergabe durch Oberbürgermeister Dr. Dominik Geißler und Bürgermeister Lukas Hartmann an Carsten Bachg, Chief
Operations Officer und Geschäftsführer der Vulcan Energie Ressourcen GmbH, überreicht.

Lithium und Strom aus dem Oberrheingraben

Die neuen Anlagen sind ein zentraler Bestandteil der ersten Projektphase „Lionheart“, die die kombinierte Produktion von klimaneutralem Lithium sowie erneuerbarer Energien aus Tiefengeothermie vorsieht. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energiewende und unterstützt das Ziel der Bundesregierung, bis 2030 mindestens 100 zusätzliche Geothermie-Projekte in Deutschland zu realisieren.

Mit dem geplanten ORC-Geothermiekraftwerk stärkt Vulcan die klimafreundliche Energieversorgung der Stadt Landau – sowohl durch die Einspeisung erneuerbaren Stroms in das öffentliche Netz als auch durch die Erweiterung der Wärmelieferung für die Fernwärmeversorgung. Bereits seit April liefert Vulcan erneuerbare Wärme aus dem bestehenden Geothermieheizwerk an der Eutzinger Straße in das von der EnergieSüdwest AG betriebene Fernwärmenetz Landau Süd. Das bestehende Geothermiekraftwerk in Insheim versorgt zudem rund 6.500 Haushalte mit erneuerbarem Strom.

Für die sichere Anbindung der ORC-Geothermieanlage im Gewerbegebiet D12 an das Stromnetz errichtet Vulcan ein eigenes 110/20-kV-Umspannwerk, das an das Hochspannungsnetz der Pfalzwerke angebunden wird. Hier wird die elektrische Energie aus der Geothermieanlage auf die benötigte Spannung transformiert, um sie effizient sowohl für den Eigenverbrauch als auch für die Netzeinspeisung bereitzustellen.

Wichtig für die Wärmewende

„Dass wir Vulcan Energy jetzt die Baugenehmigungen für den Standort D12 erteilen können, ist ein wichtiger Schritt für die Wärmewende in Landau“, betonen Landaus Oberbürgermeister Dominik Geißler und Bürgermeister Lukas Hartmann. „Die Tiefengeothermie ist für unsere kommunale Wärmeversorgung v-er.eu 2 das zentrale Zukunftsthema – und wir freuen uns, dass mit Vulcan Energy ein innovatives Unternehmen dieses Vorhaben bei uns maßgeblich mitgestaltet.”

Carsten Bachg, Chief Operations Officer und Geschäftsführer der Vulcan Energie Ressourcen GmbH, ergänzt: “Wir freuen uns, die Genehmigungen erhalten zu haben, um mit dem Bau unserer neuen Anlagen in Landau starten zu können.“

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Boom der Balkonkraftwerke in Deutschland: Zahl hat sich verdoppelt https://www.die-neue-welle.de/boom-der-balkonkraftwerke-in-deutschland-zahl-hat-sich-verdoppelt-1285601/ Wed, 29 Jan 2025 03:00:16 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1285601 Baden-Württemberg (ms) – Im Jahr 2024 hat die Zahl der Balkonkraftwerke in Deutschland einen beachtlichen Anstieg erlebt: Die Anzahl der in Betrieb befindlichen kleinen Solaranlagen hat sich mehr als verdoppelt. Am Ende des Jahres waren über 780.000 Balkonkraftwerke im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur verzeichnet, was einen erheblichen Zuwachs bedeutet. Diese sogenannten Steckersolargeräte haben mittlerweile eine installierte Leistung von etwa 0,7 Gigawatt.

Der große Zuwachs der Balkonkraftwerke

Im vergangenen Jahr gingen mehr als 430.000 neue Anlagen ans Netz. Der Boom ist auf gesunkene Preise und vereinfachte gesetzliche Regelungen zurückzuführen. Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, Carsten Körnig, prognostiziert, dass dieser Trend sich fortsetzen wird. Er erwartet, dass noch im ersten Halbjahr 2025 das millionste Balkonkraftwerk in Betrieb genommen wird.

Warum Balkonkraftwerke immer beliebter werden

Die Vereinfachung der Vorschriften hat den Anstoß für diesen Anstieg gegeben. Im Herbst 2024 trat eine Gesetzesänderung in Kraft, die es Vermietern und Wohnungseigentümern nunmehr verpflichtend macht, Steckersolargeräte zu genehmigen. Zudem sind die Preise für die Geräte weiter gesunken, was dazu führt, dass immer leistungsstärkere Modelle gekauft werden. Carsten Körnig betont, dass dies den Solarboom auf den Balkonen noch weiter anheizen wird.

Förderungen für Balkonkraftwerke: Pforzheim und Stutensee machen mit

Immer mehr Städte fördern Balkonkraftwerke, um Bürgerinnen und Bürger bei der Energiewende zu unterstützen. Pforzheim und Stutensee gehen hier mit gutem Beispiel voran und bieten finanzielle Anreize für die Installation der kleinen Solaranlagen.

In Pforzheim können auch 2025 Anträge gestellt werden. Die Stadt übernimmt 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal jedoch 250 Euro. Umweltbürgermeister Tobias Volle sieht die Förderung als großartigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende: „Balkonkraftwerke sind oft der Einstieg in erneuerbare Energien und machen diese im Stadtbild sichtbar.“ Schon 2024 wurden knapp 100 Anträge gestellt und fast alle genehmigt. Die Förderung richtet sich an private Haus- und Wohneigentümer, Mieter oder Erbbauberechtigte und deckt sowohl Anschaffungs- als auch Materialkosten ab.

Auch in Stutensee gibt es finanzielle Unterstützung. Hier werden Balkonsolarmodule pauschal mit 100 Euro gefördert. Ziel ist es, den Photovoltaik-Ausbau zu steigern und auch Mieterinnen und Mieter an der Energiewende teilhaben zu lassen. Interessierte sollten vor der Installation die Zustimmung des Vermieters oder der Wohneigentümergemeinschaft einholen und gegebenenfalls den Denkmalschutz berücksichtigen.

Beide Städte leisten mit diesen Programmen einen wichtigen Beitrag zur Förderung erneuerbarer Energien und machen es Bürgerinnen und Bürgern leichter, selbst aktiv zu werden.

Balkonkraftwerke: Ein wichtiger Bestandteil der Energiewende

Die zunehmende Beliebtheit von Balkonkraftwerken ist nicht nur eine individuelle Entscheidung zur Energieversorgung, sondern auch ein Beitrag zur Energiewende. „Deutschland ist mittlerweile ein Leitmarkt für Balkonkraftwerke“, erklärt Körnig. Weltweit beobachtet man mit Interesse, wie die deutschen Regelungen und technischen Rahmenbedingungen zur sicheren Nutzung dieser Systeme beitragen.

Top-Platzierungen der Bundesländer

Die größten Zahlen an Balkonkraftwerken entfallen auf die bevölkerungsreichsten Bundesländer. Nordrhein-Westfalen führt mit 157.000 Anlagen, gefolgt von Bayern mit 119.000. Niedersachsen (103.000) und Baden-Württemberg (102.000) liegen dicht dahinter.

Ausblick: Keine Sorge vor zukünftiger Regierungspolitik

Körnig äußert sich zuversichtlich hinsichtlich der politischen Zukunft der Balkonkraftwerke: Trotz der bevorstehenden Bundestagswahl erwartet er keine negativen Auswirkungen auf die Rahmenbedingungen. Es gebe breite Zustimmung aller Parteien für Regelungen, die Mieter und Wohnungseigentümer zur aktiven Teilnahme an der Energiewende ermutigen.

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EnBW-Chef gegen Habeck – Stamatelopoulos kritisierte Pläne für Kraftwerkskapazitäten https://www.die-neue-welle.de/enbw-chef-gegen-habeck-stamatelopoulos-kritisierte-plaene-fuer-kraftwerkskapazitaeten-1047702/ Fri, 06 Sep 2024 02:38:42 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1047702

Der neue EnBW-Chef Georg Stamatelopoulos hat Zweifel an den Plänen des Bundeswirtschaftsministeriums für ein neues «Strommarktdesign». «Angesichts des Zeitdrucks kann ich nicht nachvollziehen, warum wir uns hier nicht an bereits bestehenden und funktionierenden Modellen orientieren», sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Reformen am Stromsystem nötig

Wegen des massiven Ausbaus erneuerbarer Energien aus Wind und Sonne soll das Stromsystem umfassend reformiert werden. Unter anderem soll bis zum Jahr 2028 ein sogenannter Kapazitätsmechanismus eingeführt werden. Dabei geht es darum, dass Anbieter dafür honoriert werden, dass sie sogenannte steuerbare Kraftwerkskapazitäten bereitstellen – auch wenn die Kraftwerke möglicherweise nur wenige Stunden im Jahr laufen. Nötig ist das vor allem für jene Zeiten, in denen der Strombedarf nicht allein aus den Erneuerbaren gedeckt wird. Das Ministerium hatte dazu Anfang August Vorschläge vorgelegt.

Deutschland macht es sich wieder schwer

Stamatelopoulos sprach von einer Art Feuerwehr des Systems. Er kritisierte, dass sich Deutschland nicht an Modellen in anderen Ländern orientiere. «Es gäbe Vorbilder in der EU.» Die Europäische Union habe auch den Kapazitätsmarkt im Vereinigten Königreich genehmigt, der von der Struktur her mit dem deutschen relativ gut vergleichbar sei. «Aber wieder will Deutschland einen eigenen, extrem komplizierten Weg einschlagen. Dafür nehmen wir in Kauf, dass es teurer wird und dass es wahrscheinlich in 2028 nicht fertig sein wird.»

Drittgrößter Energieversorger Deutschlands

Stamatelopoulos war vor einem halben Jahr nach dem überraschenden Abgang von Andreas Schell an die Spitze des Karlsruher Konzerns gerückt. 2023 hatte die Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) mit einem Ergebnis von 6,37 Milliarden Euro abgeschlossen, was ein Plus von gut 60 Prozent bedeutete. Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einem Rückgang auf 4,6 bis 5,2 Milliarden Euro aus.

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„Kraftwerk“ in Karlsruhe – einziges Deutschland-Konzert 2023 https://www.die-neue-welle.de/kraftwerk-in-karlsruhe-einziges-deutschland-konzert-2023-385587/ Tue, 21 Mar 2023 03:24:32 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/kraftwerk-in-karlsruhe-einziges-deutschland-konzert-2023-385587/ Karlsruhe (dpa/tk) – Die legendäre Elektropop-Band „Kraftwerk“ wird am 12. August in Karlsruhe auftreten. Es ist das einzige Deutschland-Konzert der Band in diesem Jahr, teilte die Karlsruhe Marketing und Event GmbH mit.

Konzert bei Schlosslichtspielen

„Kraftwerk“ werde im Rahmen der sommerlichen Schlosslichtspiele auf dem Balkon des Karlsruher Schlosses spielen. Auf der 170 Meter breiten Fassade des historischen Gebäudes sei eine Multimedia-Show geplant.

Tribute für Peter Weibel

Für „Kraftwerk“ sei die langjährige Verbundenheit mit dem ehemaligen ZKM-Chef Peter Weibel entscheidend für das Konzert gewesen, wurde Bandgründer Ralf Hütter in der Mitteilung zitiert. «Wir werden das herausragende Lebenswerk von Peter Weibel für die Medienkunst mit einer musikalischen Botschaft in unserer Performance würdigen», sagte Hütter. Weibel war Anfang des Monats im Alter von 78 Jahren gestorben.

Vorverkauf startet

Der Ticketvorverkauf startet den Angaben zufolge am Dienstag um 8.00 Uhr auf der Webseite eventim.de.

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