Kontakt – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Wed, 11 Feb 2026 08:37:27 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Stadtjäger in Bühl – Wildtiermanagement zwischen Häusern https://www.die-neue-welle.de/stadtjaeger-in-buehl-wildtiermanagement-zwischen-haeusern-1856877/ Wed, 11 Feb 2026 08:37:27 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1856877 Bühl (pm/tk) – Die Stadt Bühl setzt neuerdings Stadtjäger ein. Bei Problemen mit Wildtieren innerhalb der bebauten Gebiete und befriedeten Bezirke – Flächen, auf denen die reguläre Jagd nicht ausgeübt werden darf – sind sie Ansprechpartner für Bürger, inklusive aller Ortsteile. Für die Jagdbezirke sind weiterhin die jeweiligen Jagdpächter zuständig.

Beratung und Prävention

Die Aufgaben der Stadtjäger umfassen insbesondere die Beratung und Prävention sowie – als letztes Mittel – die Gefahrenabwehr. Sie sind speziell für das Wildtiermanagement in urbanen Gebieten ausgebildet und können Abhilfe schaffen durch Beratung zu präventiven Maßnahmen und bei der Schadensabwehr, Vergrämung von Wildtieren sowie Bejagung von verletzten, kranken oder seuchenverdächtigen Wildtieren.

Fuchs, Dachs, Marder

Die Jagd darf dabei nur ausgeübt werden, wenn präventive Maßnahmen keinen Erfolg versprechen oder eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung besteht. Stadtjäger dürfen nur im Zusammenhang mit bejagbaren Wildtieren wie Steinmarder, Fuchs, Dachs, Waschbär oder Iltis tätig werden. Eine Liste lässt sich dem Jagd- und Wildtiermanagementgesetz (JWMG – Anlage zu §7) entnehmen.

Die Stadtjäger sind selbstständig tätig und können direkt von den Grundstückseigentümern beauftragt werden, die auch die Kosten für den Einsatz tragen. Die Abrechnung erfolgt direkt zwischen dem Auftraggeber und dem Stadtjäger.

Kontaktdaten der Stadtjäger

Siegfried Adolf, Telefon 0174 / 974 76 73

Malus Nold, Telefon 0152 / 2601 81 26

Lothar Loris, Telefon 0157 / 59 60 45 78.

Per E-Mail sind die Stadtjäger an buehl@stadtjagd-rastatt.de zu erreichen.

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Essen auf Rädern – Höhere Preise treffen viele Senioren https://www.die-neue-welle.de/essen-auf-raedern-hoehere-preise-treffen-viele-senioren-1832717/ Sun, 21 Dec 2025 09:39:36 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1832717

Essenslieferungen als einziger sozialier Kontakt?

Die Lieferung von Essen auf Rädern ist für viele Seniorinnen und Senioren oft der einzige tägliche soziale Kontakt. Gestiegene Kosten für Lebensmittel, Energie und Personal treiben die Preise für den Service jedoch in die Höhe und machen damit ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden kostspieliger.

Naben den Johannitern, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) berichten auch die Malteser, dass sie die Mehrkosten selbst nicht vollständig aufbringen könnten und es mit den Preisen daher nach oben gehe. „Damit der Menüservice weiterhin in der gewohnten Qualität und Zuverlässigkeit angeboten werden kann, müssen die Preise zum 1. Januar 2026 angepasst werden“, sagt eine Sprecherin. Im Schnitt werde jedes Menü etwas weniger als einen Euro teurer, lässt Leonard Bartosch vom Menüservice Region Baden-Württemberg wissen.

Den Maltesern sei es wichtig, dass die Kundinnen und Kunden auch künftig auf eine sichere Versorgung und den sozialen Mehrwert des Services zählen könnten. „Deshalb setzen sie auf eine faire und nachvollziehbare Anpassung“, sagt die Sprecherin.

Wärme für Magen und Herz: „Ein Lächeln und Zeit für einen Plausch“

Warmes Essen bis an die Haustür geliefert zu bekommen, wärmt nicht nur den Magen. Die Lieferung des Essens sei für viele alte Menschen der einzige soziale Kontakt am Tag. „Die Fahrerinnen und Fahrer der Malteser nehmen sich kurz Zeit für ein freundliches Gespräch, schauen, ob es den Menschen gut geht und können im Notfall Hilfe organisieren“, sagt die Sprecherin der Malteser in Baden-Württemberg.

Die Johanniter Baden-Württemberg haben verschiedene Regionalverbände mit unterschiedlichen Dienstleistungen – nicht überall wird Essen auf Rädern angeboten. In den Regionen, in denen man den Menüservice anbiete, hätte man den Dienst trotz gestiegener Preise gut aufrechterhalten können, sagt eine Sprecherin. Der Kundenstamm sei relativ stabil geblieben. „Die Preise sind auch bei uns gestiegen, die Nachfrage, auch von neuen Kundinnen und Kunden, bleibt aber trotzdem erhalten.“ Die Fahrerinnen und Fahrer seien oft wichtige Bezugspersonen. „Sie bringen neben dem Mittagessen auch ein Lächeln und Zeit für einen kleinen Plausch mit.“ Die älteren Menschen nutzten auch gerne die Möglichkeit der telefonischen Bestellung und seien froh, wenn sie nicht nur online bestellen könnten.

Die Malteser bieten in über 200 Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg den Menüservice an und versorgen mehr als 4.500 Menschen mit einer warmen Mahlzeit zu Hause. Auch in Schulen und Kindertagesstätten liefern die Malteser Mahlzeiten. „Mit vielen Kundinnen und Kunden arbeiten wir schon jahrelang zusammen. Das Essen wird an zwölf Standorten in Baden-Württemberg aufbereitet“, sagt die Malteser-Sprecherin.

Auch Lieferanten kämpfen mit Preissteigerungen

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) berichtet, dass es auch bei den Menüservice-Lieferanten oft jährliche Preissteigerungen gebe. Die Lieferanten berichten laut einem Sprecher von Kostensteigerungen, die die gesamte Lebensmittelbranche belasteten. Dazu gehörten höhere Lohnkosten, hohe Energiepreise, gestiegene Preise für Rohstoffe wie beispielsweise Getreide und Fleisch. „Preiserhöhungen für die Tischgäste der DRK-Kreisverbände werden daher auch bei uns nicht ausbleiben“, sagt der DRK-Sprecher.

Das Geschäftsfeld sei finanziell kaum attraktiv, die DRK-Kreisverbände versuchten jedoch, den Menüservice so lange wie möglich im Angebotsportfolio zu halten. „Wir setzen alles daran, die Dienstleistung aufrechtzuerhalten, damit alte Menschen so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können“, so der DRK-Sprecher.

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