Heidenheim – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Fri, 14 Mar 2025 12:20:33 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Budu Zivzivadze verlässt den KSC – ist ein Ersatz schon gefunden? https://www.die-neue-welle.de/budu-zivzivadze-verlaesst-den-ksc-wohl-schon-zur-rueckrunde-1263976/ Fri, 03 Jan 2025 09:47:20 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1263976 Karlsruhe (dk/dpa) – Paukenschlag im Wildpark: Budu Zivzivadze verlässt schon zur Rückrunde den Karlsruher SC. Wie der Verein am Freitagmittag bestätigt hat hat der Georgier beim 1. FC Heidenheim unterschireben. Eine Hiobsbotschaft für viele Fans – kann so eine erfolgreiche Rückrunde gelingen?

Meldet sich auf Instagram zu Wort

In einer Videobotschaft auf dem Instagram-Account des KSCs meldete sich Budu am Freitagmittag zu Wort:

Hallo Zusammen, al erstes möchte ich euch ein frohes neues Jahr wünschen. Aber ich habe auch eine traurige Nachricht. Nach zwei Jahren in Karlsruhe habe ich beschlossen den Club zu verlassen. Es war nicht leicht diese Entscheidung zu treffen, aber im Fußball und im Leben bevorzuge ich diesen Weg. Ich werde immer Karlsruhe in guter Erinnerung behalten. Es wird in meinem Herzen sein. Danke für alles, für eure Unterstützung und viel Glück. Ich werde immer Fan von Karlsruhe sein.

Sebastian Freis, Bereichsleiter Profis sagt zum Abgang des Gerogiers:

Budu Zivzivadze war einer unserer Leistungsträger und ein wichtiger Spieler für uns. Insbesondere die 12 Liga-Tore, die er in der Hinrunde erzielt hat, zeigen, welche Fähigkeiten er besitzt. Diese Qualität hat selbstverständlich national und international Begehrlichkeiten geweckt. Budus Traum war es immer, in der Bundesliga zu spielen – weshalb er uns mitgeteilt hat, dass er den KSC noch in diesem Winter verlassen möchte. Die Vertragssituation von Budu – im Sommer auslaufend und mit geringer Chance auf Verlängerung – ist bekannt. Vor diesem Hintergrund und unter Berücksichtigung aller sportlichen und wirtschaftlichen Argumente haben wir uns dazu entschieden, dem Wunsch des Spielers zu entsprechen. Selbstverständlich werden wir unserem Kader in diesem Winter noch einen neuen Stürmer zuführen. In Kombination mit dem vorhandenen, funktionierenden Kollektiv unserer Mannschaft haben wir unser Ziel, in der 2. Bundesliga oben anzugreifen, damit weiterhin klar im Blick.

Fehlt beim Trainingsauftakt

Der Wechsel von Torjäger Budu Zivzivadze vom Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC zum Bundesligisten 1. FC Heidenheim stand schon am Morgen de facto fest. Der georgische Nationalstürmer fehlte beim Trainingsauftakt der Badener. Für das Trainingslager in Spanien, das der KSC am Samstag bezieht, war Zivzivadze laut Sportchef Sebastian Freis nicht mehr eingeplant. Der Club arbeite stattdessen mit «Hochdruck» an einer Nachfolgelösung, so Freis.

Kaufmann zurück zum KSC?

Die Heidenheimer stecken als Tabellen-16. mitten im Abstiegskampf der Bundesliga und können einen treffsicheren Stürmer gut brauchen. Womöglich geben sie Mikkel Kaufmann im Zuge des Zivzivadze -Transfers zurück in den Wildpark ab. Der 24 Jahre alte Ex-Karlsruher musste sich beim FCH bisher häufig mit der Reservistenrolle zufriedengeben. Der Däne sei «eine Personalie, die eine Rolle spielen kann», sagte KSC-Sportchef Freis.

Kam vor zwei Jahren

Vor knapp zwei Jahren kam „Budu“ vom ungarischen Club Fehérvár FC in den Wildpark. Seine Zeit in Ungarn beschrieb er als «sehr schlimme Zeit» – in Karlsruhe wollte er zurück in die Erfolgsspur finden. Im Sommer 2024 fuhr der Georgier zur Fußball-Europameisterschaft. Spätestens danach war der Stürmer wie ausgewechselt, schoss ein Tor nach dem anderen und wurde schnell zum Publikumsliebling.

Leere Versprechen?

Wie es eben so oft ist – wenn es bei einem Spieler gut läuft wird spekuliert wie es weiter geht. Während er nach der EM noch sagte

Ich weiß nicht, was noch passiert, aber zu 90 Prozent bleibe ich in Karlsruhe

wurden in den letzten Wochen Spekulationen lauter. Auch Cheftrainer Christian Eichner machte sich Sorgen um den Verbleib des Georgiers.

Pro oder Contra?

Vor zwei Jahren kam Budu für 150 Tausend Euro in den Wildpark. Jetzt könnte der Verein immerhin von einer deutlich höheren Ablösesumme profitieren. Fans sind jedenfalls sauer. Instagram Nutzer kommentieren unter dem letzten Post des Vereins etwa mit „Ihr verkauft den Aufstieg für 1,8 Millionen – großes Kino“ oder „Ihr verkauft nicht nur Budu, ihr verkauft genauso uns Fans!“.

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Update: 13-Jährige Vermisste aus Pforzheim wieder da https://www.die-neue-welle.de/13-jaehrige-aus-pforzheim-vermisst-polizei-bittet-um-hinweise-1071123/ Tue, 17 Sep 2024 08:08:50 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1071123 Pforzheim (pol/tk) – Update (14.03.25): Die 13-Jährige Rebecca B wurde laut der Polizei ist wohlbehalten aufgefunden .

Seit August vermisst

Seit Sonntag, 04.08.2024, wurde die in Pforzheim wohnhafte 13-jährige Rebeca B vermisst. Sie verließ ihr gewohntes Umfeld und kehrte nicht mehr zurück.

 

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Torlos im Südwest-Duell zwischen Karlsruhe und Heidenheim https://www.die-neue-welle.de/torlos-im-suedwest-duell-zwischen-karlsruhe-und-heidenheim-375273/ Sat, 10 Sep 2022 15:17:03 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/torlos-im-suedwest-duell-zwischen-karlsruhe-und-heidenheim-375273/ Der Karlsruher SC und der 1. FC Heidenheim haben sich in der 2. Fußball-Bundesliga 0:0 (0:0) getrennt. Mit dem Unentschieden im Südwest-Duell verpasste der KSC den Sprung in die Spitzengruppe, während die Heidenheimer nun in sieben von acht Liga-Spielen punkteten.

Ausgeglichene erste Halbzeit

Sowohl KSC-Trainer Christian Eichner als auch sein Gegenüber Frank Schmidt boten dieselbe Startelf auf wie am vergangenen Spieltag. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit waren Torchancen vor 17 776 Zuschauern Mangelware. Die beste Gelegenheit hatte Karlsruhes Stürmer Fabian Schleusener, der in der 44. Minute aber nur das Außennetz traf. Bezeichnend für den ersten Durchgang: Das Tor hätte wegen einer Abseitsposition ohnehin nicht gezählt.

Partie bleibt Torlos

Auch nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften lange Zeit ein Duell auf Augenhöhe. Heidenheims Angreifer Tim Kleindienst erzielte das vermeintliche 1:0 (62.), allerdings wurde der Treffer wegen Abseits zurecht nicht gegeben. Die Partie plätscherte vor sich hin, ehe die Heidenheimer zur Schlussoffensive bliesen. Kevin Sessa legte den Ball aber am Tor vorbei (82.). Adrian Beck scheiterte mit einem satten Distanzschuss an KSC-Keeper Marius Gersbeck (83.). Und Heidenheims Verteidiger Patrick Mainka köpfte den Ball nach einer Ecke knapp am Kasten vorbei (84.), so dass es beim 0:0 blieb.

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KSC bangt vor Duell mit Heidenheim noch um Batmaz und Cueto https://www.die-neue-welle.de/ksc-bangt-vor-duell-mit-heidenheim-noch-um-batmaz-und-cueto-375150/ Thu, 08 Sep 2022 13:57:15 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/ksc-bangt-vor-duell-mit-heidenheim-noch-um-batmaz-und-cueto-375150/ Der KSC bangt vor dem Spiel gegen den 1. FC Heidenheim noch um den Einsatz von Malik Batmaz. Das bestätigte der Trainer des Fußball-Zweitligisten, Christian Eichner, am Donnerstag. Der 22-jährige Stürmer hatte bereits am Dienstag und Mittwoch wegen einer Erkältung Trainingseinheiten verpasst. „Wir müssen schauen, wie er sich darstellt“, sagte Eichner vor dem Spiel am Samstag (13.30 Uhr/Sky).

Ersatz für Batmaz steht bereit

Sollte Batmaz ausfallen, stehen aber die beiden Neuzugänge Mikkel Kaufmann und Simone Rapp bereit, um den Platz im Sturm neben Fabian Schleusener einzunehmen. Fraglich sei außerdem auch der Einsatz von Lucas Cueto, erklärte Eichner. „Er hat im Training am Mittwoch Achillessehnenprobleme bekommen.“

Eichner hat nötigen Respekt

Der Heimpartie gegen den Tabellendritten blickt Eichner mit dem nötigen Respekt entgegen. Mannschaften wie Heidenheim „hat man erst geschlagen, wenn sie im Bus sitzen und vom Hof fahren“, sagte er. Wenn er an den FCH denke, denke er „zunächst einmal an 120 plus, die sie jede Woche abliefern“, sagte der frühere Bundesligaprofi mit Blick auf die wöchentlich gezeigte Laufleistung der Gäste. „Das ist sehr viel Intensität, die da auf uns zukommt. Wir müssen da nicht nur einen kleinen Fußzeh in ihre Welt reinhalten, sondern wir müssen einen richtigen Kopfsprung setzen“, forderte Eichner.

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1. FC Heidenheim schlägt KSC 2:0 https://www.die-neue-welle.de/1-fc-heidenheim-schlaegt-ksc-20-369165/ Sun, 15 May 2022 19:35:13 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/1-fc-heidenheim-schlaegt-ksc-20-369165/ Die Mannschaft von Langzeittrainer Frank Schmidt schlug am Sonntag den Karlsruher SC vor 10 599 Zuschauern mit 2:0 (2:0) und feierte den zehnten Heimsieg der Spielzeit.

Siebte Niederlage in Folge

Diesen Sonntag war der KSC in Heidenheim zu Gast. Leider konnten die Karlsruher ihre Negativserie auch am letzten Spieltag nicht beenden. Der Tabellensechste des Vorjahres blieb zum siebten Mal nacheinander ohne Sieg und schloss die Runde als Zwölfter ab.

Nur Postenschüsse für den KSC

Die Gäste waren zunächst das überlegene Team, doch der zum VfL Bochum wechselnde Torjäger Philip Hofmann (5.) und Kilian Jakob (36.) trafen nur Pfosten und Latte. Heidenheim nutzte dagegen gleich seine ersten zwei guten Chancen und ging durch Sessa mit Schüssen jeweils aus kurzer Distanz mit 2:0 in Führung. Nach der Pause entwickelte sich ein munteres Hin und Her, erneut Hofmann vergab die Chance zum KSC-Anschlusstor, als Oliver Hüsing kurz vor der Linie klärte (58.).

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KSC reist mit Personalsorgen nach Heidenheim https://www.die-neue-welle.de/ksc-reist-mit-personalsorgen-nach-heidenheim-369126/ Fri, 13 May 2022 11:20:51 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/ksc-reist-mit-personalsorgen-nach-heidenheim-369126/ Der Karlsruher SC geht mit Personalsorgen in den letzten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga. Neben dem gelbgesperrten Marvin Wanitzek wird im Spiel beim 1. FC Heidenheim am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) auch Mittelfeld-Kollege Kyoung-Rok Choi nicht dabei sein. Der Südkoreaner habe Probleme mit dem Hüftbeuger.

Fehlen ist reine Vorsichtsmaßnahme

Das Fehlen sei aber eine Vorsichtsmaßnahme, sagte Coach Christian Eichner am Freitag. In der Innenverteidigung muss Christoph Kobald ersetzt werden. Der 24-jährige Österreicher wurde wegen eines Bänderrisses operiert und fällt monatelang aus.  Ein Geheimnis machte Eichner noch daraus, wer im letzten Spiel das Karlsruher Tor hüten wird. «Es gibt die Möglichkeit, es so zu belassen oder noch einmal einem ganz jungen Keeper die Chance zu geben», sagte der Trainer. An Unterstützung wird es nicht mangeln: Rund 1500 KSC-Fans werden die Reise an die Brenz antreten.

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Wehmut beim KSC: Zähes Ende einer „privilegierten Saison“ https://www.die-neue-welle.de/wehmut-beim-ksc-zaehes-ende-einer-privilegierten-saison-368859/ Mon, 09 May 2022 09:32:58 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/wehmut-beim-ksc-zaehes-ende-einer-privilegierten-saison-368859/ Karlsruhe (dpa/lk) – Seit sechs Spielen ist der KSC mittlerweile sieglos, dazu schmerzt der Abschied von Torjäger Hofmann. In Heidenheim wollen die Badener das Gesamtbild einer in Summe guten Saison noch mal aufhübschen.

Sechs Spiele ohne Sieg

Der letzte Eindruck zählt, heißt es oft. Beim KSC würde das aktuell wenig Gutes verheißen. Der badische Fußball-Zweitligist hat in Summe wieder mal eine durchaus ordentliche Saison gespielt und souverän die Klasse gehalten, seine Auftritte auf der Zielgeraden trüben das Gesamtbild allerdings etwas. Denn seit sechs Spielen ist der KSC mittlerweile sieglos. Zum Abschluss beim 1. FC Heidenheim könnte er am Sonntag noch vom elften auf den 14. Tabellenplatz abrutschen. Rund um den Wildpark ist durchaus etwas Wehmut zu spüren – ob des verpassten Sieges im letzten Heimspiel der Runde gegen Dynamo Dresden (2:2) oder auch wegen des bevorstehenden Abgangs von Torjäger Philipp Hofmann.

Abgang von Torjäger Hofmann

„Es ist schade, dass es so zu Ende geht. Ich hätte mich gerne mit einem Heimsieg verabschiedet“, sagte der Stürmer, der zum VfL Bochum wechselt, nach der Partie gegen Dresden. Eine Viertelstunde vor Schluss hatte Hofmann mit seinem 19. Saisontor das 2:1 erzielt. Nach drei vor allem für ihn persönlich erfolgreichen Jahren in Karlsruhe sah es nach der perfekten Abschiedsvorstellung für den 29-Jährigen aus. Die Region, die Stadt und der Verein seien ihm ans Herz gewachsen, sagte Hofmann danach. Man habe „voneinander profitiert“. Der Angreifer wird dem KSC fehlen. Ihn adäquat zu ersetzen, für Sportchef Oliver Kreuzer eine schwer zu lösende Aufgabe. Aber nicht nur vorne sieht Trainer Christian Eichner Arbeit auf sich zukommen.

Bild in Heidenheim aufhübschen

Es sei zwar eine „extrem privilegierte Saison“ gewesen, sagte der Coach mit Blick auf den frühzeitigen Ligaverbleib und den Vorstoß ins DFB-Pokal-Viertelfinale. Die Badener sind finanziell immerhin schmal aufgestellt. Sie wüssten aber auch, „was wir zu tun haben“ und dass sie „in vielen Bereichen besser werden“ müssten. Die Partie gegen Dynamo inklusive des ärgerlichen Last-Minute-Ausgleichs sei ein „Spiegelbild“ der letzten Wochen gewesen, sagte Eichner. Kommenden Sonntag um 15.30 Uhr in Heidenheim wollen es die Karlsruher noch mal aufhübschen.

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KSC: Tabellennachbarn teilen sich die Punkte https://www.die-neue-welle.de/ksc-tabellennachbarn-teilen-sich-die-punkte-344418/ Sat, 23 Jan 2021 14:30:44 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/ksc-tabellennachbarn-teilen-sich-die-punkte-344418/ Karlsruhe (jl) – Kein Gewinner beim Duell des Tabellen sechsten gegen den Tabellen siebten. Am Ende stand es bei der Badisch-Schwäbischen Begegnung ein 1:1 (1:0). Der KSC bleibt damit weiterhin ungeschlagen im Jahr 2021. Am Mittwoch geht es schon wieder weiter – Hannover 96 gastiert dann im Wildparkstadion.

Team-Aufstellung unverändert

Nach dem Sieg in Kiel änderte Trainer Christian Eichner nichts, damit startete der KSC zum zweiten Mal in Folge mit der exakt gleichen Startaufstellung. Der KSC hatte drei Siege im Rücken und damit einen perfekten Start ins Jahr 2021. Heidenheim verlor eine Partie im neuen Jahr und gewann die beiden anderen. 25 Punkte haben die beiden Teams – standen damit in der Tabelle auf Platz sechs und sieben – der KSC hatte das etwas bessere Torverhältnis, daher die bessere Platzierung. Das sollte auch nach dem letzte Hinrundenspiel an Spieltag 17 so bleiben.

KSC startete Dynamisch

Erster Torschuss kam von Marvin Wanitzek nach sechs Minuten. Der wurde von FCH-Schlussmann Kevin Müller noch zur Ecke geklärt. Der Karlsruher Standard Club schlug dann wieder zu – nach der Ecke war es Robin Bormuth, der in der Mitte über alle drüber sprang und zum 1:0 einköpfte. Wieder ein frühes KSC Tor und wieder ein Standardtor – der KSC ist nach Standards verdammt effektiv. Heidenheim fand die ersten 10 Minuten nichts ins Spiel, doch nach dem Rückstand schienen die Schwaben langsam zu erwachen. Die Heidenheimer nahmen langsam am Spielgeschehen teil – aber noch ohne nennenswerte Chance.

Umkämpftes Spiel

Nach der KSC Führung war das Spiel sehr umkämpft – vor allem im Mittelfeld. Beide Teams hatten keine hundertprozentige Torchance mehr bis zur Halbzeit. Der KSC zeigte zwar immer wieder ein schönes Aufbauspiel aus der eigenen Hälfte, aber am Rande des Sechzehner der Heidenheimer war meistens Schluss. Ebenso auf der anderen Seite. Heidenheim hatte bis auf einen Torschuss keine weiteren Szenen. Daher ging es mit der 1:0 Führung für die Badener in die Kabine.

KSC wechselte nicht nach der Pause

Eichner schickte die gleiche Elf wie zu Spielbeginn auf das Feld – es kam kein Wechsel bei den Blau-Weißen. Die erste Chance in der zweiten Hälfte gehörte den Heidenheimern. Direkt nach Wideranpfiff gab es einen Eckball – der Kopfball auf das KSC Tor landete am Außennetz. Der KSC hatte in der 51. Minute die erste Chance in der zweiten Hälfte und die große Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen. Nach einem schönen Angriff landete der Ball auf der rechten Seite bei Lorenz, der in die Mitte flankte. Hofmann war frei und köpfte an die Latte. Knappes Teil – etwas genauer und das Ding wäre rein. Zwei Minuten später durchatmen auf der anderen Seite. Heidenheim hatte eine ähnliche Chance wie der KSC – doch der Kopfball ging knapp über die Querlatte.

Heiteres Hin- und Her in Hälfte zwei

Was in der ersten Hälfte Mangelware war, häufte sich in den zweiten 45 Minuten – mehr Torraum-Szenen auf beiden Seiten. Heise mit einer weiteren guten KSC Chance – Abschluss aus zirka 20 Metern – Müller im Heidenheimer Tor klärte in aller letzter Sekunde zur Ecke.

Heidenheim gleicht aus

In der 66. Spielminute glich Heidenheim aus. Da wurde der KSC für etwas Nachlässigkeit direkt bestraft. Ein steiler Ball in die Spitze der Heidenheimer war das Übel aller Dinge. Der KSC dachte Marnon Busch kommt da auf der rechten Seite nicht mehr ran und der Ball geht ins Aus. Aber der Heidenheimer legte einen Sprint an den Tag und rettete den Ball kurz vor der Eckfahne vor dem Aus. Die darauffolgende flache Flanke kam bei Christian Kühlwetter an der direkt abzog und zum 1:1 traf.

Heidenheim wurde stärker

Der KSC nutze seine guten Chancen nach der Pause nicht und hatte nun das Problem, dass Heidenheim mehr drückte und mit dem einen Punkt nicht zufrieden war. Das Team von Frank Schmidt warf nun mehr in die Waagschale und wurde vor allem nach Vorne mutiger. Robin Bormuth kassierte in der 70 Minute noch eine gelbe Karte – das war damit auch seine fünfte, daher muss er am Mittwoch gegen Hannover 96 die Rolle als Zuschauer einnehmen.

Heiße Schlussphase

Beide Teams versuchten nochmal alles um doch noch den entscheidenen Treffer zu erzielen. Eichner wechselte daher nochmal für die Offensive. Neuzugang Xavier Amaechi kam für Goller rein und Kother für Lorenz. In der 82. Minute lies Kother alle KSC Fans jubeln. Er machte das 2:1 für die Karlsruher, aber Patrick Alt, der Schiedsrichter, hatte einen Karlsruher davor im Abseits gesehen, daher wurde das Tor nicht gegeben. Der KSC wechselte nochmal, Batmaz kam für Choi – nun warfen die Karlsruher alles nach Vorne um doch irgendwie den vierten Sieg im neuen Jahr zu schaffen.

Punkteteilung im Wildpark

Am Ende blieb es beim 1:1. Für die Heidenheimer ein etwas glücklicherer Punktgewinn – für den KSC wäre am diesem Samstagmittag mehr drin gewesen. Doch der KSC bleibt weiterhin ungeschlagen im neuen Jahr. Nun kommt am Mittwoch Hannover 96 in den Wildpark – los geht’s da um 20:30 Uhr.

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