Heidelberg – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Wed, 03 Jun 2026 11:56:52 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Stau-Alarm zum Ferienende: Auf diesen Autobahnen wird es voll https://www.die-neue-welle.de/stau-alarm-zum-ferienende-auf-diesen-autobahnen-wird-es-voll-1908669/ Wed, 03 Jun 2026 04:18:36 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1908669 Baden-Württemberg (dpa/dk) – Zum Ende der Pfingstferien wird es auf den Straßen im Südwesten nochmal eng. Der ADAC Württemberg warnt rund um Fronleichnam und das kommende Wochenende vor starkem Verkehr. Besonders Ferienrückkehrer, Kurzurlauber und Ausflügler dürften für volle Autobahnen sorgen.

Diese Strecken sind besonders betroffen

Im Vergleich zum Ferienauftakt rechnen die Experten zwar mit etwas weniger Andrang. Trotzdem sollten Autofahrerinnen und Autofahrer mehr Zeit einplanen.

Als besonders staugefährdet nennt der ADAC Württemberg mehrere Autobahnabschnitte im Südwesten:

A5 zwischen Karlsruhe und Heidelberg, A6 zwischen Heilbronn und Mannheim sowie A8 zwischen Karlsruhe und Stuttgart.

Gerade diese Strecken dürften durch die Mischung aus Ausflugsverkehr, Kurzurlaubern und Ferienrückkehrern stark frequentiert sein.

Rückreiseverkehr erreicht am Samstag den Höhepunkt

Gegen Ende der Woche kommen viele Menschen aus Bayern und Baden-Württemberg aus dem Pfingsturlaub zurück. In beiden Bundesländern enden die zweiwöchigen Schulferien.

Der Rückreiseverkehr soll laut ADAC am Samstag seinen Höhepunkt erreichen. Dann ist vor allem auf den Routen in Richtung Norden mit Staus zu rechnen.

Am Sonntagnachmittag dürften zusätzlich viele Menschen aus dem Kurzurlaub zurück auf den Straßen sein.

Freitag könnte ruhiger werden

Der ruhigste Tag auf den Autobahnen dürfte nach Einschätzung des ADAC der Brückentag am Freitag werden. Dann geht der Automobilclub von weitgehend störungsfreier Fahrt aus.

Zum Vergleich: Am Mittwoch vor Fronleichnam im vergangenen Jahr, dem 18. Juni 2025, wurden in Baden-Württemberg insgesamt 424 Kilometer Stau mit einer Dauer von 218 Stunden gezählt. Der Freitag vor dem Pfingstwochenende 2026 war mit 682 Kilometern und 287 Stunden Stau im Südwesten noch deutlich staureicher.

Auch an den Flughäfen wird es voller

Nicht nur auf den Straßen, auch an den Flughäfen ist zum Ferienende reger Betrieb zu erwarten.

Der Flughafen Stuttgart rechnet am Freitag mit den meisten Flugbewegungen zum Ende der Pfingstferien. Erwartet werden 239 Starts und Landungen. An normalen Tagen ohne Ferien sind es im Schnitt etwa 200.

Der stärkste Tag der gesamten Pfingstferien in Stuttgart war der 22. Mai zum Auftakt mit rund 260 Flugbewegungen.

Am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden werden die meisten Urlaubsrückkehrer am Samstag erwartet. Nach Angaben eines Sprechers wird an diesem Tag mit etwa 4.800 ankommenden Passagieren gerechnet. An anderen Tagen sind es eher rund 4.000 Personen.

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Warnstreiks an Unikliniken – was Patienten erwartet https://www.die-neue-welle.de/warnstreiks-an-unikliniken-was-patienten-erwartet-1901178/ Tue, 19 May 2026 02:14:40 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1901178
Patientinnen und Patienten an drei Universitätskliniken sollten sich heute auf mögliche Einschränkungen einstellen. Wegen eines ganztägigen Warnstreiks in den Häusern in Freiburg, Heidelberg und Tübingen kann es zu längeren Wartezeiten kommen.

Warnstreik im Tarifkonflikt

Die Gewerkschaft Verdi rief die Klinikbeschäftigten in der laufenden Tarifrunde zu Arbeitsniederlegungen auf. Am Montag war der Auftakt der Warnstreiks in dieser Woche an der Universitätsklinik in Ulm. Die Gewerkschaft rechnet an beiden Tagen mit insgesamt rund 1.500 Teilnehmenden.

Notfallversorgung gewährleistet, aber …

Die Notfallversorgung und lebenswichtige Behandlungen sollen weiter gewährleistet bleiben. In Einzelfällen könne es aber zu Einschränkungen oder Verzögerungen kommen, sagte ein Verdi-Sprecher.

Die Uniklinik in Tübingen teilte mit: «Dringliche Behandlungen werden weiterhin durchgeführt, die Akut- und Notfallversorgung wird zu jeder Zeit gewährleistet.» Es könne zu längeren Wartezeiten kommen.

Patientinnen und Patienten, deren Termine verschoben werden müssten, seien aktiv durch die jeweiligen Fachabteilungen informiert worden. Zu den zum Warnstreik aufgerufenen Beschäftigten zählen unter anderem der Pflege- und Funktionsdienst, der medizinisch-technische Dienst und Verwaltungsmitarbeitende.

Rund 26.000 Beschäftigte betroffen

Hintergrund des Warnstreiks ist der festgefahrene Tarifstreit für rund 26.000 Beschäftigte der vier Unikliniken. Verdi fordert 7,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 320 Euro zusätzlich pro Monat für die Beschäftigten. Auszubildende sowie Praktikantinnen und Praktikanten sollen monatlich 250 Euro mehr erhalten. Zudem verlangt die Gewerkschaft für Azubis einen Mobilitätszuschuss in Höhe des Deutschlandtickets.

Die nächste Verhandlungsrunde ist laut dem Arbeitgeberverband der Universitätsklinika (AGU) am 17. Juni. Verdi werde dann ein konkretes Angebot unterbreitet, sagte Heinz Falszewski, Geschäftsführer des AGU. Die wirtschaftliche Situation der Unikliniken in Baden-Württemberg sei schwierig. Hinzu kämen zu erwartende weitreichende Folgen der aktuellen Gesundheitsreform.

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BGV steigert Einnahmen und Gewinn https://www.die-neue-welle.de/bgv-steigert-einnahmen-und-gewinn-1899945/ Fri, 15 May 2026 12:52:39 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1899945 Karlsruhe (pm/ms) – Der BGV Badische Versicherungen blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz deutlich gestiegener Schadenaufwendungen konnte die Versicherungsgruppe ihre Einnahmen erhöhen und den Gewinn steigern. Am Ende steht ein Jahresüberschuss von 11,1 Millionen Euro.

Gewinn steigt auf 11,1 Millionen Euro

Das Geschäftsjahr 2025 ist für den BGV sehr zufriedenstellend verlaufen. Der Jahresüberschuss nach Steuern lag bei 11,1 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 8,1 Millionen Euro. Der Gewinn fließt nach Angaben des Unternehmens in die Sicherheiten des BGV.

„Wir sind mit dem Geschäftsergebnis des Jahres 2025 sehr zufrieden und haben unsere Planungen sogar leicht übertroffen“, erklärte Vorstandsvorsitzender Matthias Kreibich bei der Veröffentlichung der Zahlen. „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass der BGV ein stabiles und sicheres Unternehmen ist, das für gesamtwirtschaftliche Krisenzeiten gut gerüstet ist.“

Beiträge legen deutlich zu

Auf der Einnahmenseite konnte der BGV deutlich zulegen. Die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 9,4 Prozent auf 507,5 Millionen Euro. Im Jahr 2024 waren es noch 464,5 Millionen Euro.

Als Gründe nennt das Unternehmen eine leicht steigende Zahl an Versicherungsverträgen sowie Beitragsanpassungen, die zum Jahreswechsel 2024/2025 vorgenommen wurden.

Mehr Schäden durch Brände und Unwetter

Gleichzeitig sind auch die Schadenaufwendungen deutlich gestiegen. Sie lagen 2025 bei 320,9 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 302,8 Millionen Euro.

Zu den Ursachen zählen mehrere Großschäden durch Brände, unter anderem in einem Kindergarten in Durmersheim und im Kurpfälzischen Museum Heidelberg. Außerdem steigen die durchschnittlichen Kosten pro Schadenfall weiter an, besonders in der Kfz-Sparte.

Auch schwere Gewitter haben die Bilanz belastet. Allein das Unwetter am Bodensee im August 2025 verursachte einen Schadenaufwand von 3,4 Millionen Euro.

Kfz-Sparte verbessert sich leicht

Der Kfz-Bereich ist die größte Sparte beim BGV. Dort hat sich die Lage laut Unternehmen leicht verbessert. Die Sanierungsmaßnahmen der vergangenen Jahre zeigen demnach erste Erfolge.

Trotzdem ist die Sparte weiterhin nicht rentabel. Deshalb hat der BGV 2025 weitere Maßnahmen ergriffen. Besonders im Firmenkundengeschäft trennte sich der Konzern von verlustreichen Verbindungen.

Mehr Erträge aus Kapitalanlagen

Positiv entwickelte sich auch das Anlagegeschäft. Die Erträge aus Kapitalanlagen stiegen auf 26,4 Millionen Euro. 2024 waren es 22,0 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 20 Prozent.

Die Kapitalanlagen des BGV wuchsen von 1,168 Milliarden Euro auf 1,228 Milliarden Euro. Das ist ein Anstieg um 5,2 Prozent.

Rückzahlungen an Mitglieder und Kundinnen und Kunden

Auch 2025 gibt es beim BGV eine Beitragsrückerstattung auf Rekordniveau. Insgesamt schüttet der Konzern 10,2 Millionen Euro aus. Im Vorjahr waren es 9,7 Millionen Euro.

Davon profitieren sowohl die Mitglieder der Konzernmutter, die Kommunen in Baden, als auch die Kundinnen und Kunden der BGV-Versicherung AG. Sie erhalten satzungsgemäß Überschüsse zurück.

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Freibadsaison startet – Wo im Südwesten die Preise steigen https://www.die-neue-welle.de/freibadsaison-startet-wo-im-suedwesten-die-preise-steigen-1892316/ Mon, 04 May 2026 02:10:57 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1892316

Baden-Württemberg (dpa/tk) – Freibadbesucher müssen mancherorts tiefer in die Tasche greifen. Welche Gründe nennen die Betreiber für die Preise? Und wo bleiben sie konstant?

Städte mit Finanzproblemen

Zum Start in die Freibadsaison müssen sich die Menschen im Südwesten mancherorts auf höhere Eintrittspreise und eingeschränkte Öffnungszeiten einstellen. Grund dafür sind die großen Finanzprobleme von Städten und Gemeinden. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den größeren Städten in Baden-Württemberg.

In Stuttgart müssen Freibadnutzer für einen einzelnen Eintritt künftig zehn Prozent mehr bezahlen, dort steigen die Preise von 5,00 Euro auf 5,50 Euro. Auch in Ulm steigen die Preise um 50 Cent an, in Mannheim müssen Besucher sogar einen Euro mehr bezahlen als noch im vergangenen Jahr. In Karlsruhe wurde der Eintritt in allen städtischen Bädern einem Sprecher zufolge zum Jahresbeginn ebenfalls erhöht: Dort werden seither 1,50 Euro pro Eintritt mehr fällig.

In Freiburg, Heilbronn, Pforzheim und Heidelberg bleiben die Eintrittspreise Sprechern zufolge zum Start der neuen Freibadsaison stabil.

Steigende Personal- und Energiekosten

Der Gründe für die steigenden Eintrittspreise klingen in allen Städten ähnlich. Man reagiere mit den Preisanpassungen auf gestiegene Energie- und Personalkosten, teilte ein Sprecher der Stuttgarter Bäder mit. Die Hälfte der gestiegenen Preise sei auf die Badegäste umgelegt worden, die anderen Hälfte trage die Landeshauptstadt. Eine Sprecherin der Stadt Karlsruhe teilte mit, die Erhöhung der Eintrittspreise sei vom Gemeinderat im Zuge der «Haushaltssicherung» beschlossen worden.

In Baden-Württemberg werden Freibäder meist von Städten und Gemeinden betrieben. Diese warnen seit Jahren vor massiven Finanzproblemen. So musste etwa die Landeshauptstadt Stuttgart wegen massiver Rückgänge bei der Gewerbesteuer kurz vor Weihnachten einen scharfen Sparhaushalt verabschieden. Auch in Karlsruhe waren heftige Einschnitte bei den Ausgaben nötig.

Für das laufende Jahr rechnet der Städtetag mit einer weiteren Verschärfung der Finanzlage. Der jüngsten Steuerschätzung zufolge müssen die Kommunen mit 630 Millionen Euro weniger als eigentlich erwartet rechnen.

Personal fehlt vielerorts

Viele Betreiber von Freibädern berichten auch von Personalproblemen. Man suche weiterhin nach Personal, um einen sicheren und reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, teilte eine Sprecherin der Heilbronner Bäder mit. Auch aus Pforzheim hieß es, die Personallage sei sehr angespannt. Auswirkungen auf die Öffnungszeiten hat das aber in den meisten Städten keine. In Heilbronn öffnen bestimmte Bäder dieses Jahr etwas früher am Tag und schließen etwas früher am Abend. In Karlsruhe sollen laut Stadt in einem von vier städtischen Freibädern die Öffnungszeiten geändert werden.

Der Startschuss für die Freibadsaison fällt in den Städten recht unterschiedlich. In Stuttgart hat seit dem 25. April bereits ein Freibad geöffnet, auch in Heidelberg kann schon an der frischen Luft geschwommen werden. In Heilbronn, zwei Bädern in Stuttgart und zwei Bädern in Freiburg sollte am 1. Mai der Startschuss für die Openair-Saison fallen. Ab Mitte Mai dürften die Bäder in den größeren Städten dann fast flächendeckend geöffnet sein.

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KSC verpflichtet Torwart Ferdinand Gebert https://www.die-neue-welle.de/ksc-verpflichtet-torwart-ferdinand-gebert-1888194/ Fri, 24 Apr 2026 08:24:55 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1888194 Karlsruhe (pm/tk) – Aller guten Dinge sind drei: Nach Mittelfeldspieler Kevin Wiethaup und Stürmer Noel Eichinger hat der Karlsruher SC den dritten Neuzugang für die Saison 2026/27 verpflichtet: Torhüter Ferdinand Gebert.

Gebert unter Vertrag genommen

Der 20-jährige Schlussmann wechselt zur neuen Spielzeit vom Regionalligisten FC-Astoria Walldorf zu den Fächerstädtern. Der in Heidelberg geborene 1,90-Meter-Mann durchlief nach den Jugendvereinen SC Gaiberg, VfB Leimen und FC-Astoria Walldorf die Nachwuchsmannschaften der TSG Hoffenheim, bei der er von 2017 bis 2025 für insgesamt acht Jahre spielte. Zur vergangenen Saison kehrte der Keeper zum FC-Astoria Walldorf zurück und gehörte dem Kader des Südwest-Regionalligisten an. Nun folgt der Schritt zum KSC.

Pauls: „junger, entwicklungsfähiger Torwart“

„Wir freuen uns, mit Ferdinand Gebert einen jungen, entwicklungsfähigen Torwart verpflichtet zu haben, den wir bei uns Schritt für Schritt an den Profibereich heranführen und gewöhnen wollen. In Kombination mit Hans Christian Bernat und Robin Himmelmann haben wir für die kommende Saison die Idealbesetzung in allen drei Alterssegmenten auf der Torhüterposition“, kommentiert Direktor Profifußball Timon Pauls den Transfer zufrieden. Der junge Schlussmann selbst freut sich ebenfalls über den Wechsel. „Ich schätze das Vertrauen der Vereinsführung sehr und bin hochmotiviert, meine nächsten Entwicklungsschritte beim Karlsruher SC zu machen. Für mich ist der Wechsel zum KSC eine große Chance. Ich möchte hier jeden Tag dazulernen und mich in diesem professionellen Umfeld weiterentwickeln. Besonders die Zusammenarbeit mit Markus Miller ist für mich ein entscheidender Faktor. Ich brenne auf diese neue Herausforderung und die Chance“, gibt Ferdinand Gebert voller Vorfreude abschließend zu Protokoll

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Truppenübung mit hunderten Soldaten in der Region https://www.die-neue-welle.de/truppenuebung-mit-hunderten-soldaten-in-der-region-1886271/ Wed, 22 Apr 2026 13:36:50 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1886271 Region (pm/tk) – Soldaten in Kampfmontur, Panzerfahrzeuge und Boote – keine Angst: in der Region findet diese Woche eine große Bundeswehr-Übung statt!

Truppenübung ab Mittwoch

Das Feldjägerregiment 3 Bruchsal führt im Zeitraum von Mittwoch, 22. April, bis Donnerstag, 30. April, eine militärische Übung durch. Das Einsatzgebiet der Übung „Orange Road I/26“ erstreckt sich dabei über Bruchsal, Speyer, Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und Kehl. Bereits ab Montag kann es zu Truppenbewegungen kommen.

Kriegsspiel zu Wasser und an Land

Bis zu 850 Soldatinnen und Soldaten üben den Ernstfall. Im Einsatz sind auch zahlreiche Rad- und Kettenfahrzeuge sowie Boote und Faltbrücken. Es kann dabei zum Einsatz von Signalrauch kommen, um Angriffe realistisch zu simulieren. Auch nachts geht die Übung weiter. Ziel ist es, Feldjäger optimal vorzubereiten, damit sie jederzeit einsatzbereit, belastbar und einsetzbar sind.

Für besorgte Anwohner hat die Bundeswehr ein Info-Hotline eingerichtet. Das ist 24 Stunden besetzt: 07251 / 938 6003 oder per E-Mail: fjgrgt36.kporangeroadi26@bundeswehr.org

 

 

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Baden-Württemberg bei Hausärzten fast Schlusslicht https://www.die-neue-welle.de/baden-wuerttemberg-bei-hausaerzten-fast-schlusslicht-1866480/ Thu, 12 Mar 2026 13:35:11 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1866480 Baden-Württemberg (dpa/dk) – In Baden-Württemberg kommen deutlich weniger Hausärzte auf die Bevölkerung als in fast allen anderen Teilen Deutschlands. Neue Zahlen zeigen: Der Südwesten liegt bundesweit auf dem vorletzten Platz. Und die Lage könnte sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen.

Weniger Hausärzte als fast überall sonst

Ende vergangenen Jahres kamen in Baden-Württemberg nach Daten des Bundesarztregisters 63,7 Hausärzte auf 100.000 Einwohner. Weniger gibt es demnach nur im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe.

Am besten ist die Versorgung laut Auswertung in Mecklenburg-Vorpommern. Dort kommen 76,8 Hausärzte auf 100.000 Menschen.

Viele Hausärzte sind bereits über 65

Auch mit Blick auf die kommenden Jahre ist die Entwicklung aus Sicht der Auswertung problematisch. 17,7 Prozent aller Hausärzte in Baden-Württemberg sind bereits älter als 65 Jahre.

Der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Stephan Hofmeister, sagte: „Die Abgangsraten durch die Babyboomer werden zukünftig noch weiter steigen. Deshalb brauchen wir dringend Strukturreformen – unter anderem etwa weniger Bürokratie und eine bessere Patientensteuerung.“

Schon jetzt fehlen rund 1.000 Hausärzte

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung fehlen in Baden-Württemberg schon jetzt rund 1.000 Hausärztinnen und Hausärzte.

Die Landesregierung versucht gegenzusteuern. Sie setzt seit einigen Jahren auf die sogenannte Landarztquote. Dabei werden pro Jahr 75 Medizinstudienplätze an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die sich verpflichten, nach dem Studium für einige Zeit in einem Mangelgebiet zu arbeiten.

Lucha fordert bessere Steuerung und weniger Bürokratie

Gesundheitsminister Manne Lucha betonte, entscheidend sei nicht nur die Zahl der Ärztinnen und Ärzte, sondern auch die Zeit, die für Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehe.

Diese könne nach seinen Angaben durch eine gezielte Patientensteuerung, die Übertragung bestimmter Aufgaben an neue Berufsbilder und den Abbau von Bürokratie gesteigert werden. Außerdem setze sich das Land seit längerem für eine Reform der Bedarfsplanung auf Bundesebene ein.

Heidelberg und Freiburg bei Arztdichte vorne

Auffällig ist: In Baden-Württemberg liegen zugleich auch die beiden Städte mit der höchsten Dichte an niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten in ganz Deutschland.

Bundesweiter Spitzenreiter ist der Stadtkreis Heidelberg mit 434,7 niedergelassenen Medizinern je 100.000 Einwohner. Dahinter folgt Freiburg mit 420,7 Ärzten je 100.000 Einwohner.

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Besuchszahlen bei den Staatlichen Schlösser und Gärten auch 2025 auf Rekordniveau https://www.die-neue-welle.de/besuchszahlen-bei-den-staatlichen-schloesser-und-gaerten-auch-2025-auf-rekordniveau-1858176/ Tue, 17 Feb 2026 09:24:03 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1858176 Baden-Württemberg (pm/tk) – Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr
rund vier Millionen Besucherinnen und Besucher verzeichnet. Damit lag die zahl fast auf dem Rekordniveau von 2024. Damals kamen 4,1 Millionen Gäste.

Besuchermagnet Schloss Heidelberg

Schloss Heidelberg blieb mit 1.055.000 Gästen wieder der wichtigste Besuchermagnet. Damit ist die ehemalige Residenz der pfälzischen Kurfürsten nach wie vor Spitzenreiterin unter den historischen Monumenten des Landes. Schloss und Schlossgarten Schwetzingen als weiterer kultureller Leuchtturm erreichte 2025 mit rund 820.000 Besucherinnen und Besuchern erneut einen Top-Wert. Den Kur- und Schlosspark Badenweiler besuchten rund 350.000 Menschen. Das Residenzschloss Ludwigsburg verzeichnete über 270.000 Gäste.

Kloster Maulbronn mit Angebot für Kinder

Im UNESCO-Welterbe Kloster Maulbronn wurden nahezu 205.000 Gäste gezählt. Schloss Bruchsal erreichte über 160.000 Gäste.

Bei Kindern und Jugendlichen setzten die Staatlichen Schlösser neue Akzente. In Maulbronn eröffnete das innovative und interaktive Kindermuseum „Psst…! Die junge Klosterwelt“ 2025 seine Pforten auf dem Gelände der Welterbestätte. Dort können die Gäste selbst in die Rolle von Zisterziensermönchen schlüpfen und so den Klosteralltag nacherleben.

Kulturelles Erbe des Landes

Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg verwalten und pflegen die historischen Monumente des Landes. Finanzstaatssekretärin Gisela Splett: „Ich freue mich, dass auch 2025 wieder so viele Gäste das kulturelle Erbe des Landes besucht haben. Unsere Monumente stehen für Identität und Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Sie sind beliebte Orte für Begegnung und Austausch. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Staatlichen Schlösser und Gärten für ihr großes Engagement.“

Viele kleinere und größere Ausstellungen in den Schlössern und Klöstern trugen im vergangenen Jahr zum konstant hohen Niveau der Besuchszahlen bei. Geschäftsführerin Patricia Alberth: „Dieses Ergebnis ist in dem außergewöhnlichen Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken. Zugleich leisten unsere Monumente damit einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.“

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Mann soll Senioren in Kliniken beklaut haben https://www.die-neue-welle.de/mann-soll-senioren-in-kliniken-beklaut-haben-1856346/ Tue, 10 Feb 2026 03:28:24 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1856346

Heidelberg/Mühlacker (dpa/tk) – Ein Mann soll in Krankenhäusern vor allem ältere Menschen bestohlen haben. Mit den Bankkarten soll er für Tausende Euro eingekauft haben.

Angehörige erstatten Anzeige

Weil er Patienten in Krankenhäusern in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen bestohlen haben soll, steht ein 47-Jähriger von heute an in Heidelberg vor Gericht. Der Mann soll laut Anklage von insgesamt zehn – vor allem älteren – Geschädigten die Geldbeutel gestohlen haben. Mit deren Bankkarten soll er 16.500 Euro abgehoben und die EC-Karten für Einkäufe im Wert von insgesamt 4.600 Euro verwendet haben.

Dem Mann wird unter anderem gewerbsmäßiger Computerbetrug vorgeworfen. Ihm drohen laut Landgericht Heidelberg bis zu zehn Jahre Haft.

Ein Fall in Mühlacker

Die Taten ereigneten sich laut Staatsanwaltschaft in der Zeit ab Juni 2025 in den baden-württembergischen Städten Eberbach, Sinsheim, Mühlacker, Waldkirch und Buchen, im bayerischen Fürth und in München sowie in Köln. Die Ermittlungen hatten den Angaben zufolge begonnen, nachdem die Angehörigen eines im Klinikum in Eberbach (Rhein-Neckar-Kreis) verstorbenen Patienten Anzeige erstattet hatten. Sie hatten festgestellt, dass der Geldbeutel des Toten fehlte und Geld von seinem Konto abgebucht wurde.

Ein Urteil könnte am 20. Februar verkündet werden.

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Karlsruhe hat die freundlichsten Uber-Fahrgäste https://www.die-neue-welle.de/karlsruhe-hat-die-freundlichsten-uber-fahrgaeste-1824107/ Tue, 09 Dec 2025 15:55:32 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1824107 Karlsruhe (pm/dk) – Karlsruhe ist nicht nur Technologieregion, sondern jetzt auch Spitzenreiter in Sachen Freundlichkeit – zumindest bei Uber. Laut dem „Uber Atlas 2025“ kommen die freundlichsten Fahrgäste des Fahrdienstleisters in Deutschland in diesem Jahr aus der Fächerstadt.

Süden zeigt sich besonders höflich

Für den „Uber Atlas 2025“ wurden unter anderem die Bewertungen ausgewertet, die Fahrer und Fahrgäste einander in der App geben. Ergebnis: Auf Platz eins bei der Freundlichkeit der Fahrgäste liegt Karlsruhe, gefolgt von Freiburg und Nürnberg.

Auch bei der Höflichkeit der Fahrer schneidet der Süden gut ab. Besonders freundlich wurden Fahrer in Landshut bewertet, dahinter folgen Heidelberg und Freiburg.

Trinkgeld-Könige im Norden

Wenn es ums Trinkgeld geht, liegt dagegen der Norden vorne. Fahrgäste aus Lübeck und Rostock zeigten sich besonders spendabel, jede vierte Fahrt wurde dort mit einem Extra-Betrag belohnt. Das höchste Trinkgeld deutschlandweit lag bei 117 Euro.

Die Fahrgäste in Rostock gelten laut Auswertung aber nicht nur als großzügig, sondern auch als besonders vergesslich. Im Verhältnis zu den absolvierten Fahrten wurden dort bundesweit die meisten Gegenstände in den Autos zurückgelassen. Dahinter folgen Bremen und Nürnberg.

Vergessene Handys, Bratkartoffeln und ein Beerpong-Tisch

Wie in klassischen Taxis bleibt auch bei Uber am häufigsten das Mobiltelefon auf der Rückbank liegen. Daneben tauchten im vergangenen Jahr aber auch einige sehr ungewöhnliche Fundsachen auf. Unter anderem wurden ein Beerpong-Tisch, eine elektrische Zahnbürste, eine Piercing-Pistole, eine Reitgerte und sogar eine Portion Bratkartoffeln im Auto vergessen.

Kurzstrecken, Langstrecken und ein echter Vielfahrer

Nicht immer lohnt sich eine Fahrt für die Fahrer der Uber-Partnerfirmen. Die kürzeste Tour war in München nach nur zwei Minuten schon vorbei. In Berlin endete eine Fahrt nach zwei Minuten und 30 Sekunden.

Ganz anders sieht es bei den Rekordstrecken aus. Mehr als acht Stunden waren die Fahrer unterwegs, die die drei längsten Fahrten hinter sich gebracht haben. Eine Tour führte von Hamburg ins 680 Kilometer entfernte Amsterdam. Ein weiterer Fahrgast ließ sich von Berlin ins rund 653 Kilometer entfernte Minderlittgen in der Eifel fahren. Ebenfalls 653 Kilometer legte eine Fahrt von Düsseldorf ins dänische Billund zurück.

Als echter Vielfahrer gilt ein Nutzer aus Berlin: Über seinen Uber-Account wurden innerhalb eines Jahres 1.150 Fahrten gebucht.

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