Hehlerei – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Thu, 05 Sep 2024 10:41:21 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 Spezialkräfte der Bundespolizei durchsuchen Wohngebäude in Karlsruhe https://www.die-neue-welle.de/spezialkraefte-der-bundespolizei-durchsuchen-wohngebaeude-in-karlsruhe-1046496/ Thu, 05 Sep 2024 10:41:21 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1046496 Karlsruhe (pol/dk) – In den frühen Morgenstunden des 5. September durchsuchten Spezialkräfte der Bundespolizei ein Wohngebäude in Karlsruhe. Der Hintergrund des Einsatzes: ein mutmaßlicher Kabeldiebstahl, der sich im März am Bahnhof Karlsruhe-Knielingen ereignet haben soll.

Kupfer- und Glasfaserkabel im Visier

Bei dem Diebstahl wurden mehrere hundert Meter Kupferkabel und 25 Meter Glasfaserkabel gestohlen – beides wichtig für den Betrieb der Oberleitungen und die interne Kommunikation der Deutschen Bahn. Die Ermittlungen richteten sich bereits gegen eine dreiköpfige Personengruppe, bei der schon im Mai und Juni Wohnungsdurchsuchungen stattfanden.

Neue Spuren führen zu weiterem Verdächtigen

Dank der Auswertung der Beweise aus den früheren Durchsuchungen konnten weitere Diebstähle aufgedeckt werden. Zudem geriet ein 35-jähriger türkischer Staatsbürger in den Fokus der Ermittlungen. Am Donnerstagmorgen durchsuchten die Beamten seine Wohnräume und beschlagnahmten einen Teil des Diebesgutes. Der Mann steht im Verdacht, sich gewerbsmäßig an der Hehlerei beteiligt zu haben. Der Schaden beläuft sich auf etwa 100.000 Euro.

Ermittlungen laufen weiter

Die Bundespolizei und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe setzen ihre Ermittlungen fort, um das volle Ausmaß der Tat aufzuklären und weitere Hintermänner zu identifizieren.

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Diebstahl am Arbeitsplatz: 30-Jähriger in Gaggenau unter Verdacht https://www.die-neue-welle.de/diebstahl-am-arbeitsplatz-30-jaehriger-in-gaggenau-unter-verdacht-883725/ Mon, 24 Jun 2024 13:40:57 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=883725

Gaggenau (pol/dk) – Ein 30-jähriger Mann sieht sich seit dem Wochenende einem Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls gegenüber. Er soll bei seiner Arbeitsstelle mehrfach Material im Gesamtwert von über 35.000 Euro entwendet und weiterverkauft haben.

Auf frischer Tat ertappt

Der Werksschutz des Unternehmens hatte den richtigen Riecher und informierte die Polizei am Samstag über die mutmaßlichen Diebstähle, die wohl seit Ende Mai abliefen. Am Wochenende wurde der Verdächtige dann tatsächlich auf frischer Tat ertappt. Die Beamten des Polizeireviers Gaggenau kamen sofort vorbei, fanden aber nichts mehr bei ihm.

Durchsuchung bei Abnehmer

Ein Durchsuchungsbeschluss führte die Polizei zur Werkstatt eines 76-jährigen gewerblichen Abnehmers. Und siehe da, sie fanden eine ganze Menge an Werkzeugen, die eindeutig von der Arbeitsstelle des 30-Jährigen stammten. Während der junge Mann sich nun einem Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmäßigem Diebstahl stellen muss, darf sich der ältere Herr wegen gewerbsmäßiger Hehlerei vor Gericht erklären.

Die Polizei ermittelt weiter, um das volle Ausmaß des Diebstahls und der Hehlerei aufzudecken.

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Rastatt: Geklaute Kennzeichen, Geldbeutel und Ausweispapiere gefunden https://www.die-neue-welle.de/rastatt-geklaute-kennzeichen-geldbeutel-und-ausweispapiere-gefunden-620466/ Thu, 14 Dec 2023 14:17:27 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=620466 Rastatt (pol/svs) – Weil ein Auto in Rastatt im absoluten Halteverbot stand, haben Anwohner die Polizei gerufen. Was die Beamten dann letztendlich in dem Wagen fanden, hätten sie vorab wohl auch nicht erwartet. Den Tatverdächtigen konnten sie auch noch gleich festnehmen.

Auto wurde abgeschleppt

Die Beamten des Polizeireviers Rastatt wurden am Montagmittag von Mitarbeitern der Stadt Rastatt darüber informiert, dass in der Moltkestraße ein VW-Multivan im „absoluten Halteverbot“ parken würde, mit dessen Kennzeichen etwas nicht stimme. Bei der Überprüfung des Fahrzeuges vor Ort stellte sich heraus, dass der Multivan am 3.11.2023 in Rastatt gestohlen wurde. In dem Fahrzeug befanden sich mehrere gestohlene Kennzeichen, ein Handy, ein Geldbeutel und Ausweispapiere aus anderen Straftaten. Der Pkw wurde abgeschleppt und von der Polizei sichergestellt.

Tatverdächtiger rennt weg

Während die Beamten des Polizeireviers Rastatt mögliche Zeugen befragten, näherte sich ein Mann dem Auffindeort des Multivan und rannte beim Anblick der Polizeibeamten weg. Der Mann konnte von Zeugen als derjenige erkannt werden, der in dem Fahrzeug übernachtet haben soll. Der Flüchtende wurde kurze Zeit später von den Polizeibeamten eingeholt und konnte vorläufig festgenommen werden. Bei der Festnahme wurde der polizeibekannte und wohnsitzlose 36-jährige Mann leicht verletzt. Der Mann führte neben dem Fahrzeugschlüssel des Multivan weiteres mutmaßliches Diebesgut mit sich. Nachdem die Verletzung des Mannes im Krankenhaus behandelt wurde, kam er im Anschluss in die Gewahrsamseinrichtungen des Polizeireviers nach Gaggenau. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Baden-Baden wurde ein Haftbefehl wegen Hehlerei und mehreren Diebstählen gegen den 36-Jährigen beantragt, der am Dienstag vom Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Baden-Baden in Vollzug gesetzt wurde. Im Anschluss wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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Prozess in Karlsruhe: Autoteile in Millionenwert geklaut und verhökert https://www.die-neue-welle.de/prozess-in-karlsruhe-autoteile-in-millionenwert-geklaut-und-verhoekert-384489/ Mon, 06 Mar 2023 10:48:49 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/prozess-in-karlsruhe-autoteile-in-millionenwert-geklaut-und-verhoekert-384489/ Karlsruhe (dpa/pm/tk) – Gleich sieben Angeklagte stehen seit Montag vor dem Landgericht Karlsruhe. Ihnen wird schwerer Bandendiebstahl und Hehlerei vorgeworfen. Die sechs Männer und eine Frau sollen in wechselnder Besetzung insgesamt neun Mal aus dem Zentrallager eines Autozulieferers in Durlach palettenweise Injektoren geklaut haben. Die Beute hat einen Wert von rund drei Millionen Euro.

Autoteile nach Rumänien verkauft

Den Angeklagten im Alter zwischen 32 und 51 Jahren wird vorgeworfen, in neun Fällen aus dem Karlsruher Zentrallager eines Automobilzulieferers fast 40 mit Kraftstoff-Injektoren für Fahrzeuge beladene Paletten entwendet zu haben. Danach brachten sie die Ware laut Staatsanwaltschaft nach Rumänien und verhökerten sie dort. Zwei der Angeklagten sitzen nach wie vor in Untersuchungshaft.

Immer nach demselben Muster

Nach Worten des Staatsanwaltes waren die Taten zwischen März 2021 und Juni 2022 in teils wechselnder Besetzung verübt worden und liefen immer nach ähnlichem Schema ab: Erst wurde nach stehlenswertem Material auf dem Gelände Ausschau gehalten, dann wurden die Paletten auf die Seite geschafft und vom Hof weg zu wechselnden Treffpunkten transportiert. Dort nahmen die Angeklagten das Diebesgut in Empfang, luden es auf einen Sattelschlepper oder in einen Transporter um und brachten alles nach Rumänien. Ermittler ertappten einige der Beschuldigten schließlich auf frischer Tat und stellten dabei auch rund 65 000 Euro Bargeld sicher. Ein Teil der Angeklagten kündigte bereits an, sich äußern zu wollen. Dies sollte jedoch erst am zweiten Verhandlungstag geschehen, so der Vorsitzende Richter.

Urteil Ende März erwartet

Wer die Ware in Rumänien abnahm, ist den Angaben zufolge bisher unklar. Der Wert der gestohlenen Teile beläuft sich auf knapp drei Millionen Euro. Insgesamt sind elf Verhandlungstage anberaumt. Ein Urteil könnte am 26. Mai fallen.

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