Hans Jürgen Pütsch – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Tue, 14 Nov 2023 10:12:31 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Modernisierter Bahnhof Rastatt eingeweiht https://www.die-neue-welle.de/barrierefrei-an-und-abreisen-modernisierter-bahnhof-rastatt-eingeweiht-577267/ Mon, 13 Nov 2023 19:17:42 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=577267 Rastatt (pm/dk) – Mehr Komfort und Barrierefreiheit – das gibt es ab sofort am Rastatter Bahnhof. Am Ende sind sich die Beteiligten einig – die 21,3 Millionen Euro Investitionen haben sich gelohnt – aber wofür wurden diese eigentlich getätigt und was gibt es Neues?

Sechs Wochen früher als geplant

Fahrgäste können am Bahnhof der Barockstadt Rastatt ab jetzt barrierefrei an- und abreisen. Die Deutsche Bahn (DB) hat den Bahnhof umfassend modernisiert. Reisende gelangen stufenfrei bis zum Zug dank erhöhter Bahnsteige und einer neuen Fußgängerbrücke mit vier Aufzügen, die die Bahnsteige miteinander verbindet. Mit der heutigen Einweihung können die Fahrgäste die Aufzüge rund sechs Wochen früher nutzen als ursprünglich geplant. Der Bund, das Land Baden-Württemberg, die Stadt Rastatt und die DB investierten gemeinsam 21,3 Millionen Euro in den Ausbau des Bahnhofs.

Alle sind sich einig: Das war nötig

Die Modernisierung ist lange überfällig – findet auch Rastatts Oberbürgermeister Hans-Jürgen Pütsch:

Jahrzehntelange Bemühungen um einen barrierefreien und modernen Bahnhof liegen hinter uns. Heute können wir mit Stolz sagen: Der barrierefreie Bahnhof ist endlich Realität geworden. Er ist ein Zeugnis unseres gemeinsamen Engagements und unserer Entschlossenheit, Barrieren zu beseitigen und die Mobilität für alle zu gewährleisten.

Eine wichtige Maßnahme – findet auch Michael Theurer, der Beauftragte der Bundesregierung für Schienenverkehr:

Jede Zugfahrt beginnt und endet am Bahnhof. Um mehr Menschen vom Bahnfahren zu überzeugen oder es ihnen überhaupt erst zu ermöglichen, investiert der Bund massiv in attraktive und barrierefreie Bahnhöfe. Hier in Rastatt allein mit knapp 17 Millionen Euro. Denn für rund 10 Millionen Menschen in Deutschland ist die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel aufgrund von Mobilitätseinschränkungen keine Selbstverständlichkeit. Für uns ist klar: Wir wollen beim Thema Barrierefreiheit dringend vorankommen, um allen Menschen in unserem Land Mobilität zu ermöglichen.

Was gibt es Neues?

Seit Beginn der Bauarbeiten im Dezember 2020 hat die DB die vier Bahnsteige in Rastatt sukzessive umgebaut und in Betrieb genommen. Dafür wurden die Bahnsteige auf 55 bzw. 76 Zentimeter erhöht. Das ermöglicht einen komfortablen Einstieg in unterschiedliche Zugtypen. Blickfang der Modernisierung ist eine überdachte und verglaste Brücke mit vier Aufzügen und Treppenanlagen, die alle Bahnsteige verbindet und stufenfrei erreichbar macht. Damit die Reisenden vor Regenwetter geschützt bis zu den neuen Aufzügen gelangen, hat die DB die bestehenden Dächer auf den Bahnsteigen 2 bis 4 entsprechend verlängert. Ein taktiles Leitsystem unterstützt Menschen mit Sehbehinderung bei der Orientierung am Bahnhof. Für mehr Reisendenkomfort hat die DB die Bahnsteige zudem mit neuen Sitzbänken, Vitrinen und Mülleimern ausgestattet und mit einer energiesparenden LED-Beleuchtung ausgerüstet. Durch moderne, digitale Zugzielanzeiger und eine neue Beschilderung werden die Reisenden umfassend informiert. Die Treppenanlagen zur bestehenden Personenunterführung wurden von der DB erneuert und an die neuen Bahnsteighöhen angepasst. Abschließend wird die DB bis April 2024 noch die Beleuchtung in der Personenunterführung austauschen.

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Monika Müller zur neuen Oberbürgermeisterin von Rastatt gewählt https://www.die-neue-welle.de/monika-mueller-zur-neuen-oberbuergermeisterin-von-rastatt-gewaehlt-540659/ Sun, 15 Oct 2023 17:20:23 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=540659

Kopf-an-Kopf-Rennen

Es war ein unglaublich spannendes Wahlrennen in Rastatt: Beim ersten vorläufigen Ergebnis kurz nach Schließung der Wahllokale lag Monika Müller mit fast komfortablen 57 Prozent vorne. Doch bald schon wendete sich das Blatt und Michael Gaska lag plötzlich mit rund 52 Prozent vorne. Jedoch wechselte die Führung erneut und diesmal gab sie Monika Müller nicht wieder aus der Hand – auch wenn sich die Beiden fast auf Augenhöhe bewegten. Als dann alle 47 Wahlbezirke ausgezählt waren, stand fest: Monika Müller ist die Siegerin mit 50,26 Prozent; Michael Gaska kommt auf 49,74 Prozent.

Die Wahlbeteiligung war wieder mal eine Enttäuschung für die Beteiligten. Sie lag mit 35 Prozent in der Stichwahl sogar noch unter der Beteiligung im ersten Wahlgang mit 38 Prozent.

Aus der Ferne in die Region zurückgekehrt

Monika Müller ist 49 Jahre alt und ursprünglich aus der Region. Sie ist im nahen Muggensturm aufgewachsen, hat aber Karriere woanders gemacht. Zunächst war die SPD-Politikerin Sozialdezernentin in Pforzheim und anschließend in Wolfsburg. Mit der Wahl zur Oberbürgermeisterin von Rastatt kehrt Monika Müller in die Heimat zurück. Im Wahlkampf setzte Müller auf Familienfreundlichkeit für alle Generationen – etwa in den Bereichen Bildung, Soziales und Verkehr. Sie wolle dabei den Austausch mit den Rastatterinnen und Rastattern suchen und Politik sowie Verwaltung «durchschaubar» machen.

Stichwahl war Wahlrechts-Premiere

Erstmals wurde bei dieser Wahl in Rastatt ein Oberbürgermeister per Stichwahl nach dem neuen Kommunalwahlrecht bestimmt. Die Amtszeit des Rastatter Rathauschefs Hans Jürgen Pütsch (CDU) endet am 16. Dezember. Er war nach 16 Jahren als Oberbürgermeister nicht mehr angetreten.

Bürgermeisterwahlen finden in Baden-Württemberg in der Regel unabhängig von der Wahl des Gemeinderats statt. Nur in kreisfreien Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern – Stadtkreise genannt – und sogenannten Großen Kreisstädten ab 20 000 Einwohnern werden die Rathauschefs als Oberbürgermeister/Oberbürgermeisterin bezeichnet.

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Rastatt: Müller und Gaska sind weiter – wie läuft die Stichwahl ab? https://www.die-neue-welle.de/ob-wahl-in-rastatt-erste-ergebnisse-506976/ Mon, 25 Sep 2023 10:58:06 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=506976 Rastatt (dk) – Bei der Oberbürgermeister-Wahl in Rastatt kommt es zur Stichwahl. Nach dem ersten Wahlgang liegen Monika Müller (SPD) und Michael Gaska (parteilos) vorne und müssen nun in eine Stichwahl. Müssen dafür Wahlunterlagen neu beantragt werden? Wie ist es bei der Briefwahl. Alle Informationen gibt’s hier!

Müller und Gaska in Stichwahl

Erstmals zur OB-Wahl in Rastatt greift eine Neuerung im baden-württembergischen Kommunalwahlrecht: Erreicht im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit, also 50 Prozent plus, dann kommt es zur Stichwahl. Statt eines zweiten Wahlgangs mit möglicherweise mehreren Kandidaten, kommen nun nur noch die zwei Bestplatzierten in die nächste Runde. Zur Stichwahl treten an Monika Müller, Dezernentin für den Bereich Soziales, Sport, Gesundheit und Klinikum in Wolfsburg, und Dr. Michael Gaska, Betriebswirt und Geschäftsführer in St. Gallen. Die beiden Kandidaten konnten bei der OB-Wahl am 24. September die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Müller erlangte 37,97 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen, während für Gaska 30,81 Prozent der Wähler stimmten. Die Stichwahl ist notwendig, da keine/r der Kandidatinnen und Kandidaten bei der ersten Wahl mehr als die Hälfte der abgegeben gültigen Stimmen erhalten hatte.

Wahlunterlagen müssen nicht nochmal beantragt werden

Wählerinnen und Wähler, die im Wahllokal gewählt haben, haben ihre Wahlbenachrichtigung direkt bei der Stimmabgabe zurückerhalten. Diese muss bei der Stichwahl am 15. Oktober erneut ins Wahllokal mitgenommen werden. Bürgerinnen und Bürger, die am 24. September nicht gewählt haben, aber bei der Stichwahl ihre Stimme abgeben wollen, bringen ihre zuvor zugesandte Wahlbenachrichtigung zur Stichwahl mit. Personen, die zwischen den beiden Wahlterminen wahlberechtigt werden, erhalten eine Wahlbenachrichtigung von der Stadt für die Stichwahl.

Achtung: Briefwahl für beide Termine beantragt?

Wer seine Briefwahlunterlagen sowohl für die Wahl am 24. September als auch für die Stichwahl am 15. Oktober beantragt hatte, bekommt die Unterlagen für die Stichwahl nun automatisch zugesandt. Ansonsten müssten die Briefwahlunterlagen für den 15. Oktober erneut beantragt werden. Dies ist ab Dienstag, 26. September, auf verschiedenen Wegen möglich:

  • bequem online über die Website der Stadt Rastatt
  • schriftlich beim Bürgerbüro per Brief, Postkarte oder Vordruck oder elektronisch per E-Mail. Zu nennen sind jeweils der Familienname, der oder die Vorname(n), das Geburtsdatum und die Wohnanschrift.
  • persönlich im Bürgerbüro in der Herrenstraße 15 oder bei den jeweiligen Ortsverwaltungen
  • per Wahlbenachrichtigung des ersten Wahlgangs.

Pütsch verabschiedet sich

Insgesamt sind fünf Bewerber um die Nachfolge des scheidenden Rastatter Oberbürgermeisters Hans Jürgen Pütsch angetreten. Brigitta Lenhard von der CDU und Volker Kek von der AfD konnten bei der Abstimmung am Sonntag nur jeweils rund zwölf Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Thomas Hentschel von den Grünen landete abgeschlagen mit 7,5 Prozent auf dem letzten Platz.

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Müller und Gaska müssen zur Stichwahl antreten https://www.die-neue-welle.de/ob-wahl-in-rastatt-erste-ergebnisse-2-505851/ Sun, 24 Sep 2023 16:35:34 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=505851 Rastatt (pm/dk) – Bei der Oberbürgermeister-Wahl in Rastatt kommt es zur Stichwahl. Nach dem ersten Wahlgang liegen Monika Müller (SPD) und Michael Gaska (parteilos) vorne. Müller kommt auf rund 38 Prozent, Gaska erreicht knapp 31 Prozent. Das ist jedoch weit weg von einer nötigen absoluten Mehrheit.

Premiere im Wahlrecht

Erstmals zur OB-Wahl in Rastatt greift eine Neuerung im baden-württembergischen Kommunalwahlrecht: Erreicht im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit, also 50 Prozent plus, dann kommt es zur Stichwahl. Statt eines zweiten Wahlgangs mit möglicherweise mehreren Kandidaten, kommen nun nur noch die zwei Bestplatzierten in die nächste Runde. Im Fall der Oberbürgermeister-Wahl in Rastatt ist die Stichwahl am 15. Oktober.

Müller und Gaska

Monika Müller stammt aus Muggensturm, war zuletzt aber Sozialdezernentin im niedersächsischen Wolfsburg. Mit der OB-Kandidatur in Rastatt will sie zurück in die Heimat. sie kam im erten Wahlgang auf 37,9 Prozent. Michael Gaska leitete zuletzt ein Familienzentrum im schweizerischen St. Gallen. Er erreichte 30,8 Prozent der Stimmen.

Pütsch verabschiedet sich

Insgesamt sind fünf Bewerber um die Nachfolge des scheidenden Rastatter Oberbürgermeisters Hans Jürgen Pütsch angetreten. Brigitta Lenhard von der CDU und Volker Kek von der AfD konnten bei der Abstimmung am Sonntag nur jeweils rund zwölf Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Thomas Hentschel von den Grünen landete abgeschlagen mit 7,5 Prozent auf dem letzten Platz.

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Alles zur Oberbürgermeister-Wahl Rastatt https://www.die-neue-welle.de/alles-zur-oberbuergermeister-wahl-rastatt-449910/ Fri, 22 Sep 2023 13:30:19 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=449910

Am 24. September wählt Rastatt einen neuen Oberbürgermeister, oder eine neue Oberbürgermeisterin. Der aktuelle OB Hans Jürgen Pütsch tritt nach 16 Jahren nicht mehr an. Alles zu den Kandidaten und weitere Infos zur Wahl findet ihr hier.

Die Kandidaten

Alle Kandidatinnen und Kandidaten wurden von uns angeschrieben, mit der Bitte um ein Statement und ein Bild. Nicht alle haben uns geantwortet.

Thomas Hentschel (Grüne)

© Foto: Thomas Hentschel

Brigitta Lenhard (CDU)

© Foto: Brigitta Lenhard

Monika Müller (SPD)

© Foto: Monika Müller
  • Michael Gaska (parteilos)
  • Volker Kek (AfD)

Warum möchten Sie OB werden?

Wofür stehen Sie?

3 Punkte, die Sie als erstes angehen würden?

Wie steht Rastatt aktuell Ihrer Meinung nach da?

Zur Wahl

Am 24. September 2023 sind alle wahlberechtigten Rastatter Einwohnerinnen und Einwohner aufgerufen, einen neuen Oberbürgermeister oder eine neue Oberbürgermeisterin für die Amtszeit von acht Jahren zu wählen. Der aktuelle Amtsinhaber Hans Jürgen Pütsch tritt nach 16 Jahren nicht mehr an. Seine Amtszeit endet am 16. Dezember 2023.

Zweiter Wahlgang
Die OB-Wahl ist eine Mehrheitswahl. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten hat.
Entfällt auf keine Person mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, findet am Sonntag, 15. Oktober 2023, eine Stichwahl zwischen den zwei Personen statt, die bei der ersten Wahl die höchsten Stimmenzahlen erhalten haben; bei gleichen Stimmenzahlen entscheidet das Los.

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Ex-Pforzheimer Bürgermeisterin will OB in Rastatt werden https://www.die-neue-welle.de/ex-pforzheimer-buergermeisterin-will-ob-in-rastatt-werden-415245/ Fri, 21 Jul 2023 07:55:58 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/ex-pforzheimer-buergermeisterin-will-ob-in-rastatt-werden-415245/

Von 2011 – 2018 Bürgermeisterin in Pforzheim

Monika Müller war von 2011 bis 2018 Sozialbürgermeister in Pforzheim. Sie ist in Malsch bei Karlsruhe geboren, wuchs in Muggensturm im Kreis Rastatt auf und ist Mutter von drei Kindern. Die 49-Jährige ist Mitglied der SPD. Zu ihrer Kandidatur in Rastatt sagt Müller: “ Sollte die Wahl auf mich fallen, würde ich in meine Heimatregion zurückkehren. Dorthin, wo ich aufgewachsen und zur Schule gegangen bin. Dorthin, wo ich beruflich und politisch das Laufen lernte. Um anschließend in unterschiedlichen Städten wie Berlin, Pforzheim oder Ulm das Verwaltungshandwerk zu erlernen und kommunale Führungspraxis zu erwerben. Ich mag Rastatt! Die Barockstadt ist reich an schönen Traditionen und birgt zugleich vielfältige Chancen und Perspektiven. Zu gerne würde ich hier Weichen stellen und Wege ebnen helfen in Richtung einer guten Zukunft. Gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern. In der Kernstadt genauso wie in den dörflichen Stadtteilen.“

Pütsch hört nach 16 Jahren auf

Der amtierende Rastatter Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch hört nach 16 Jahren Amtszeit auf und tritt Ende September nicht mehr zur Wahl an. Einige Bewerbungen für seine Nachfolge sind schon im Rastatter Rathaus eingetrudelt. Die Rastatterin  und CDU-Fraktionsvorsitzende Brigitta Lenhard bewirbt sich bei der Oberbürgermeisterwahl, ebenso der Grünen-Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel. Heute kommt mit Monika Müller dann eine dritte Bewerberin dazu. Gewählt wird am 24. September.]]>
Rastatts OB tritt nicht wieder zur Wahl an https://www.die-neue-welle.de/rastatts-ob-tritt-nicht-wieder-zur-wahl-an-381531/ Mon, 16 Jan 2023 13:39:40 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/rastatts-ob-tritt-nicht-wieder-zur-wahl-an-381531/

Nach 16 Jahren ist schluss

„Habe mich dazu entschieden, nicht erneut als Oberbürgermeister zu kandidieren“: Schlussworte von OB Pütsch beim Neujahrsempfang am 13. Januar in der BadnerHalle. Die Erklärung von Hans Jürgen Pütsch im Wortlaut: „Meine sehr geehrten Damen und Herren, sicherlich haben Sie sich schon gefragt: Wird sich unser Oberbürgermeister beim Neujahrsempfang zur Oberbürgermeisterwahl erklären? Wird er erneut für das Amt des Oberbürgermeisters kandidieren? Auf diese Frage haben Sie zu Recht eine Antwort verdient. Nach reiflichen Überlegungen habe ich mich entschieden, nicht erneut als Oberbürgermeister zu kandidieren. Ich werde für keine weitere Amtszeit zur Verfügung stehen. Ich werde meine berufliche Laufbahn Ende 2023 beenden. Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen. In den vergangenen 15 Jahren war es für mich eine Ehre für diese wunderbare Stadt arbeiten und mich für Ihr Wohl, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, einsetzen zu dürfen. Ich konnte mich bisher auf viele engagierte und hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen. Auf einen entscheidungsfreudigen und selbstbewussten Gemeinderat und eine ebenfalls engagierte Bürgerschaft. Die Zusammenarbeit mit Ihnen allen hat mir sehr viel Freude bereitet. Ich denke, ich kann ohne Übertreibung sagen: Unsere Stadt Rastatt hat sich in den zurückliegenden Jahren prächtig entwickelt, viele Herausforderungen gemeistert und steht, nach wie vor, vor gewaltigen Aufgaben. Aufgaben, die nach neuen Ideen, neuen Ansätzen und neuem Schwung verlangen. Viele große Stadtentwicklungsprojekte sind vorbereitet und werden das Bild dieser Stadt erneut verändern und prägen. Wer Bürgermeister oder Bürgermeisterin werden möchte, muss wissen, dass es seine ganze Kraft, seine ganze Aufmerksamkeit und Hingabe braucht. Ich denke, ich weiß wovon ich rede – nach 40 Jahren Öffentlicher Dienst und davon knapp 33 Jahren als Beigeordneter, Bürgermeister und Oberbürgermeister. Ich versichere Ihnen: Ich habe mich nicht gegen Rastatt entschieden, sondern nach 33 Jahren Bürgermeistertätigkeit für einen neuen Lebensabschnitt, im Interesse meiner Familie, Kinder und meines Enkelkinds, aber auch für mich selbst. Ich hoffe, Sie haben dafür Verständnis. Das klingt jetzt zu sehr nach Abschied. Der steht erst Ende des Jahres aus. Ich werde meine ganze Kraft darauf verwenden, mit Ihnen gemeinsam im Jahr 2023 unsere Stadt weiter voranzubringen, weiter die Weichen für eine gute Entwicklung zu stellen und das ein oder andere Projekt abzuschließen. Mein letzter Arbeitstag wird, so Gott will, der 16.12.2023 sein. Bis zu diesem Tag freue ich mich auf eine weiterhin gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“]]>