Grippewelle – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Fri, 05 Dec 2025 14:22:28 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Grippewelle trifft Baden-Württemberg: Fälle vervierfachen sich https://www.die-neue-welle.de/grippewelle-trifft-baden-wuerttemberg-faelle-vervierfachen-sich-1822688/ Fri, 05 Dec 2025 14:22:28 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1822688 Baden-Württemberg (pm/dk) – In Baden-Württemberg rollt die Grippewelle an – und das deutlich früher und heftiger als im vergangenen Jahr. Seit Anfang Dezember wurden bereits 355 bestätigte Grippefälle an das Landesgesundheitsamt gemeldet, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es nur 77. Gesundheitsminister Manne Lucha zeigt sich besorgt und ruft zum Impfen und zu mehr Vorsicht auf.

Minister warnt vor Beginn der Grippewelle

„Baden-Württemberg steht am Beginn einer Grippewelle durch Influenzaviren“, sagte Lucha in Stuttgart. Ziel sei es, schwere Krankheitsverläufe zu verhindern und Krankenhäuser zu entlasten. Neben der Grippe nehmen nach Angaben des Ministeriums auch andere Atemwegsinfektionen wie Corona wieder zu.

Impfstoff schützt vor schweren Verläufen

Derzeit sind verschiedene Grippeviren im Umlauf. Ein aktueller Typ (H3N2) unterscheidet sich zwar von den Erregern, gegen die die Impfstoffe ursprünglich entwickelt wurden. Nach ersten Erkenntnissen schützen die Impfungen aber weiterhin gut vor schweren Verläufen. Der saisonale Impfstoff deckt zudem weitere Virusvarianten ab. Die volle Schutzwirkung baut sich innerhalb von zwei Wochen auf, einen Sofortschutz bietet die Impfung aber bereits direkt nach der Spritze.

Wer jetzt besonders gefährdet ist

Nach Einschätzung der Ständigen Impfkommission gelten ältere Menschen, chronisch Kranke sowie Säuglinge und Kleinkinder als besonders gefährdet. Schwere Grippeverläufe mit Krankenhausaufenthalt treffen vor allem Menschen mit Vorerkrankungen, Personen über 60 Jahre und sehr kleine Kinder. Das Robert Koch-Institut empfiehlt allen Menschen, für die die Stiko eine Grippeschutzimpfung vorsieht, diese auch wahrzunehmen. Dazu zählen unter anderem Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke, Schwangere, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie medizinisches Personal.

Einfache Maßnahmen können ebenfalls schützen

Neben der Impfung setzt der Gesundheitsminister auch auf einfache Alltagsmaßnahmen. Regelmäßiges Händewaschen und Niesen in die Ellenbeuge können helfen, Ansteckungen zu vermeiden. Lucha erinnert außerdem daran, im Krankheitsfall zu Hause zu bleiben: Wer krank ist, soll sich auskurieren und andere nicht gefährden.

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So verläuft die Grippesaison im Südwesten bisher https://www.die-neue-welle.de/so-verlaeuft-die-grippesaison-im-suedwesten-bisher-1272517/ Sun, 12 Jan 2025 11:12:15 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1272517 Stuttgart (dpa/jb) – Die Grippewelle rollt wieder an und im Südwesten hat das Landesgesundheitsamt schon deutlich mehr Grippefälle als voriges Jahr registriert. Menschen können sich auch jetzt noch mit Grippe-Impfungen wappnen.

Anstieg der Influenza-Fälle deutlich

Der Beginn der Grippewelle deutet sich auch im Südwesten an. Die Zahl der an das Landesgesundheitsamt übermittelten Influenza-Fälle ist seit Jahresbeginn deutlich angestiegen, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Stuttgart mitteilte. Für die ersten zwei Wochen des Jahres 2025 habe die Behörde Stand Freitag 1.592 Influenza-Fälle registriert. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres seien es 1.058 gewesen – also ein gutes Drittel weniger. Nicht jeder Infizierte geht aber zum Arzt.

Wann ist Grippesaison?

Auch das Robert Koch-Institut (RKI) hatte die Tage deutschlandweit steigende Zahlen gemeldet. Vom Beginn der Grippewelle könne man stark vereinfacht dann sprechen, wenn in jeder fünften Patientenprobe Influenza A- oder B-Viren nachgewiesen werden. Die jährliche Grippewelle habe in den vergangenen Jahren meist im Januar begonnen und drei bis vier Monate gedauert.

Prognose schwierig

„Der weitere Verlauf der Grippesaison lässt sich nicht vorhersagen“, erklärte die Ministeriumssprecherin. Verschiedene Faktoren beeinflussten die Zahl der Erkrankungen und die Schwere der Verläufe. Dazu zählen die zirkulierenden Virus-Subtypen beziehungsweise -Linien sowie die Immunität der Bevölkerung.

Grippe-Impfung auch jetzt noch sinnvoll

Gegen die derzeit hauptsächlich verbreiteten Viren biete der aktuelle saisonale Influenza-Impfstoff Schutz, hieß es. „Da die Grippewelle in der Regel drei bis vier Monate anhält, ist eine Impfung gegen Influenza auch zum Beginn der Grippewelle noch sinnvoll.“ Daher rufe Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) die Bevölkerung Baden-Württembergs erneut dazu auf, das Impfangebot in den Arztpraxen und in den Apotheken wahrzunehmen.

Impfkosten übernehmen Krankenkassen

In Baden-Württemberg kann die Grippe-Impfung den Angaben zufolge auf Grundlage der öffentlichen Impfempfehlung nach Abwägung mit der jeweiligen Ärztin oder dem jeweiligen Arzt auch über die Empfehlung der Ständigen Impfkommission hinaus in Anspruch genommen werden. „Auch diese Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.“

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Gute Nachrichten: Grippewelle im Südwesten klingt aus https://www.die-neue-welle.de/gute-nachrichten-grippewelle-im-suedwesten-klingt-aus-753285/ Mon, 08 Apr 2024 13:30:54 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=753285 Region (pm/dk) – Hat es euch auch erwischt? War euer Büro auch wochen- und monatelang unterbesetzt? Der Höhepunkt der Grippewelle in Baden-Württemberg war im Februar. Nun gehen die Zahlen zurück.

24 675 Influenzafälle

Die Grippesaison in Baden-Württemberg endet langsam. Die Fallzahlen sinken, was auf ein baldiges Ende hinweise, teilte das baden-württembergische Sozialministerium in Stuttgart mit. Von Anfang Oktober vergangenen Jahres bis Ende März laufenden Jahres wurden im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) 24 675 Influenzafälle an das Landesgesundheitsamt übermittelt. Darunter waren 108 Todesfälle. 90 Prozent der Verstorbenen waren über 60 Jahre alt. Der Höhepunkt der aktuellen Grippe-Welle lag Anfang Februar mit 4 021 übermittelten Fällen in einer Woche.

Corona-Höhepunkt früher

Die Infektionszahlen geben nur einen Teil des Krankheitsgeschehens wieder. Wegen der meist eindeutigen klinischen Symptome verzichten Ärzte oft auf eine Labordiagnostik, die Fälle tauchen daher nicht immer in der Statistik auf. Der Höhepunkt der aktuellen Coronawelle war bereits deutlich früher. Seit Anfang Oktober vergangenen Jahres wurden 33 713 Covid-19-Fälle in Baden-Württemberg gemeldet, 82 Prozent davon zwischen Anfang Oktober und Mitte Dezember 2023. 629 Menschen starben, davon waren 97 Prozent älter als 60 Jahre, wie das Sozialministerium weiter mitteilte.

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