Gewinner – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Wed, 21 Jan 2026 03:25:55 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Umfrage zu Abfallkalender und drei glückliche Gewinner im Enzkreis https://www.die-neue-welle.de/umfrage-zu-abfallkalender-und-drei-glueckliche-gewinner-im-enzkreis-1846005/ Wed, 21 Jan 2026 03:25:55 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1846005 Enzkreis (pm/tk) – Das Landratsamt hat eine Umfrage zum Abfallkalender gestartet und es mit einem Preisausschreiben verbunden. Am Ende stehen viele Erkenntnisse und drei glückliche Gewinner.

Drei Genusskisten

Jasmin Marusic aus Remchingen, Gerhard Brandt aus Neuenbürg und Peter Werthwein aus Ötisheim: Das sind die glücklichen Gewinner einer Verlosung unter rund 1700 Teilnehmern einer Umfrage, die das Landratsamt Enzkreis im Herbst vergangenen Jahres zum Abfallkalender gestartet hatte. „Diese drei und viele andere haben unsere Fragen offen und ehrlich beantwortet und uns wertvolle und konstruktive Hinweise gegeben.“, bedankte sich Dezernent Frank Stephan. Er überreichte den Gewinnern jeweils eine Genusskiste – prall gefüllt mit kulinarischen Delikatessen aus der Region.

„Das ist sehr wichtig für uns, denn wir können uns viele Dinge ausdenken – aber letztlich müssen die Nutzer sagen, was für sie Sinn macht und wo der Schuh drückt. Und nur so können wir unsere abfallwirtschaftlichen Angebote weiter verbessern und noch kundenfreundlicher gestalten“, so Stephan weiter.

Gedruckter Abfallkalender sehr erwünscht

Besonders erfreulich war laut Stephan, dass Menschen aller Altersgruppen aus dem gesamten Enzkreis an der Umfrage teilgenommen haben. Ziel war es, ein möglichst umfassendes Stimmungsbild zu den bestehenden Informationsangeboten der Abfallberatung zu erhalten.

Rund 55 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus, den gedruckten Abfallkalender weiter beizubehalten. Sehr gut weg kam bei der Umfrage auch das Team der Abfallberatung, zu dessen Arbeit es fast ausschließlich positive Rückmeldungen gab, worüber sich der bei der Gewinnübergabe anwesende Abfallberater Reinhard Schmelzer sehr freute.

Eine detaillierte Auswertung der Ergebnisse ist ab Februar im Internet unter https://www.abfallwirtschaft-enzkreis.de abrufbar.

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„ICONICS“ und „JUST IN CASE“ sind die besten Bands der Region https://www.die-neue-welle.de/iconics-und-just-in-case-sind-die-besten-bands-der-region-1755832/ Sun, 12 Oct 2025 10:25:13 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1755832 Karlsruhe (pm/nr) – Die große Final-Show am 11. Oktober 2025 von der „Goldenen Gitarre“ ist zu Ende gegangen. Beste Coverband ist „ICONICS“ aus Karlsruhe, beste Band mit eigenen Songs ist „JUST IN CASE“ aus Pforzheim.

Finale ausgetragen auf Karlsruher Marktplatz

Wie bereits die letzten Jahre zuvor, wurde das Finale des Musikwettbewerbs auf dem Marktplatz in Karlsruhe während
des Stadtfestes ausgetragen. Die Goldene Gitarre auf dem Marktplatz zu veranstalten, hat sich als voller Erfolg
herausgestellt und die Besucher des Stadtfestes bestens unterhalten.

Über 100 Bands teilgenommen

Insgesamt hatten sich über 100 Bands aus der Region beworben. Nach der ersten Vorauswahl durch die Redakteure
der neuen welle stellten sich sechs Bands der Final-Jury. Die Jury, bestehend aus Lorena Huber (Sängerin), Franzi
Vogel (die neue welle), Lutz Boden (Sparkasse Karlsruhe) und die neue welle-Geschäftsführer Robin Schuster lobte
besonders das professionelle Songwriting und das sehr hohe Niveau.

Gewinner der Rubriken „Beste Band mit eigenen Songs“ und Coverband

Als „Beste Band mit eigenen Songs“ wurde die Band „JUST IN CASE“ aus Pforzheim ausgezeichnet.

Beste Coverband wurde die Band „ICONICS“ aus Karlsruhe. Die Band bestach durch die hervorragende
Wiederbelebung von Party Coversongs.

„Jeder der Finalisten hätte das Zeug zum Gewinner gehabt!“

Insgesamt war bei der siebten Ausgabe des Bandwettbewerbs ein bislang unerreichtes Maß an Qualität zu sehen, wie
die neue welle Geschäftsführer Robin Schuster bestätigte: „Jede der drei Finalisten hätten in den vergangenen Jahren
das Zeug zum Gewinner gehabt! Wie im vergangenen Jahr hatten wir ein Vielfaches an Bewerbungen im Vergleich zu
den Vorjahren, was zu einer starken Qualitätssteigerung geführt hatte. Da können sich nationale Talentwettbewerbe
etwas abgucken!“

Gewinner erhalten Preisgeld von 3.000 Euro plus Albumproduktion

Die Siegerbands freuen sich über 3.000 Euro Preisgeld und eine Albumproduktion im Tonstudio von „focusonsound“ in
Pforzheim.

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KSC mit 5:0 in Meuselwitz: Einfach nur professionell gespielt https://www.die-neue-welle.de/ksc-mit-50-in-meuselwitz-einfach-nur-professionell-gespielt-1660546/ Sun, 17 Aug 2025 15:36:16 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1660546

Fünf Chancen, fünf Tore für den KSC

Der Karlsruher SC hat die Pokalhürde ZFC Meuselwitz übersprungen, beim 5:0 (3:0)-Erfolg vor allem durch eine professionelle Chancenverwertung überzeugt. Beim jederzeit verdienten Sieg waren Fabian Schleusener (1., 42.) und Nicolai Rapp (11.) bereits in der ersten Halbzeit erfolgreich für den Fußball-Zweitligisten. Vor 4369 Zuschauern erhöhten Lilian Egloff (52.) und Christoph Kobald (56.) zum Endstand.

Spiel nach kurzer Zeit schon vorhersehbar

Die Partie schien bereits nach elf Minuten entschieden. Ohne einmal den Ball berührt zu haben, lag der gastgebende Regionalligist bereits nach 18 Sekunden in Rückstand. Das 0:2 kam einer Vorentscheidung gleich. Doch Meuselwitz rappelte sich in der Folgezeit auf und kam durch René Eckardt (27./Pfosten), Andy Trübenbach (30.) und Florian Hansch (36.) zu drei Großchancen. Es rächte sich, dass die Möglichkeiten nicht genutzt wurden, denn Schleusener machte noch in der ersten Halbzeit den Deckel drauf.

ZFC Meuselwitz chancenlos

Nach der Pause nutzten die Gäste die zahlreichen Fehler in der ZFC-Deckung gnadenlos. Auf der Gegenseite war das das große Manko. Denn die Meuselwitzer hatten ebenfalls noch die eine oder andere Möglichkeit, belohnten sich aber nicht.

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Glückspilz in Ludwigsburg – Lottospieler gewinnt fast 14 Millionen https://www.die-neue-welle.de/glueckspilz-in-ludwigsburg-lottospieler-gewinnt-fast-14-millionen-1590118/ Mon, 14 Jul 2025 07:45:21 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1590118

Ludwigsburg (dpa/tk) – Im Kreis Ludwigsburg dürften die Sektkorken knallen: Sechs Richtige bescheren einem Tipper den hohen Gewinn. Teilen muss dieser ihn nicht.

Einzeltipper gewinnt

Fast 14 Millionen Euro hat ein Lottospieler aus dem Landkreis Ludwigsburg am Samstag bei der Ziehung «6 aus 49» gewonnen. Es handle sich um einen Einzelspieler, sagte eine Sprecherin von Lotto Baden-Württemberg. Weitere Details sollten später bekanntgegeben werden.

10, 20, 23, 26, 31, 44, Superzahl 7

Nach Angaben von Lotto Bremen beträgt der exakte Gewinn in der ersten Gewinnklasse 13.932.806,70 Euro. Die Gewinnzahlen am Samstagabend lauteten demzufolge 10, 20, 23, 26, 31 und 44. Die Superzahl war die 7.

Die Chance auf sechs Richtige plus Superzahl beim «6 aus 49» – ein sogenannter Supersechser – ist sehr gering. Sie liegt bei nur rund eins zu 140 Millionen.

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Karlsruherin Sophia gewinnt „Das perfekte Dinner“ – mit der Höchstpunktzahl! https://www.die-neue-welle.de/karlsruherin-sophia-gewinnt-das-perfekte-dinner-mit-der-hoechstpunktzahl-1136969/ Tue, 15 Oct 2024 01:29:31 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1136969

Karlsruhe (dk) - Die Karlsruherin Sophia hat es geschafft! Sie hat in der beliebten VOX-Show „Das perfekte Dinner“ teilgenommen und mit ihrem Menü nicht nur die Herzen ihrer Gäste erobert, sondern auch die perfekte Punktzahl erreicht – 40 von 40 möglichen Punkten. Wie es dazu kam und was sie als nächstes plant, verrät sie uns im Interview.

Eine Bewerbung aus Spaß – und plötzlich war sie dabei!

Sophia hat sich selbst beim „Perfekten Dinner“ beworben, ohne wirklich zu glauben, dass sie ausgewählt würde. Doch dann kam die Überraschung: „Letztes Jahr habe ich mich einfach mal beworben, weil ich super gerne koche und die Erfahrung mitnehmen wollte. Ehrlich gesagt, dachte ich nicht, dass ich genommen werde. Aber im Mai kam dann die E-Mail!“, erzählt die Karlsruherin begeistert.

Der rote Faden: Zitrusfrüchte

Sophia hat bei ihrem Dinner auf einen roten Faden gesetzt – Zitrusfrüchte! Ihr ganzes Menü war von frischen, fruchtigen Aromen geprägt. Als Vorspeise gab es paniertes Hähnchen mit Zitronen-Aioli und Blumenkartoffeln. Als Hauptgang servierte sie gegrilltes Beef-Tatar mit Tagliatelle al Limone und zum Abschluss eine süße Verführung: Baiser-Drops mit Yuzu-Mascarponecreme und einem Mandarinen-Grapefruit-Sorbet. „Ich liebe Zitrusfrüchte einfach, und deswegen habe ich mein Menü um diese frischen Aromen aufgebaut“, erklärt sie.

40 Punkte – Ein Traum wird wahr

Dass sie mit ihrer Kreation die volle Punktzahl erreichen würde, konnte Sophia kaum glauben. „Ich bin total überwältigt. Ich hätte nie gedacht, dass ich 40 Punkte bekomme. Nach dem Feedback am Tisch habe ich gemerkt, dass es gut lief, aber mit der perfekten Punktzahl rechnet man nicht wirklich.“ Sophia gehört damit zu den wenigen, die es in die „40-Punkte-Hall-of-Fame“ der Show geschafft haben.

Probeessen mit ehrlichem Feedback

Ihr Erfolgsgeheimnis? Jede Menge Übung und ehrliches Feedback. „Ich habe vier Wochenenden lang Probe gekocht, bevor die Show gedreht wurde. Dabei haben mir meine Eltern und mein Mann geholfen. Sie waren meine härtesten Kritiker und haben nichts schön geredet – genau das hat mir geholfen, mein Menü zu perfektionieren“, sagt sie.

Was als Nächstes kommt: Foodblog?

Nach ihrem Erfolg überlegt Sophia nun, ihre Leidenschaft fürs Kochen weiter auszubauen. „Ich habe so viel positives Feedback bekommen, dass ich überlege, vielleicht einen Foodblog zu starten. Der Account ist schon erstellt, aber ich habe noch nichts gepostet. Mal sehen, was daraus wird!“, erzählt sie.

Sophias Empfehlung für Zuhause

Wer Lust bekommen hat, selbst eines von Sophias Gerichten auszuprobieren, sollte sich an ihre Hauptspeise wagen: das gegrillte Beef-Tatar mit Tagliatelle al Limone. „Das ist eigentlich gar nicht so schwierig und lässt sich gut nachkochen – Pasta kann man ja auch einfach kaufen. Es lohnt sich auf jeden Fall!“, empfiehlt sie.

Ein Abend voller Erinnerungen

Nach dem Sieg im „Perfekten Dinner“ bleibt Sophia eines sicher in Erinnerung: „Ich bin so dankbar für diese Erfahrung und werde diesen Abend nie vergessen. Jetzt freue ich mich auf neue Abenteuer – und vielleicht wird es ja bald was mit dem Foodblog!“

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Lotto-Tipper aus dem Kreis Karlsruhe gewinnt mehr als 495.000 Euro https://www.die-neue-welle.de/lotto-tipper-aus-dem-kreis-karlsruhe-gewinnt-mehr-als-495-000-euro-652181/ Mon, 22 Jan 2024 11:52:45 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=652181 1, 8, 11, 25, 45 und 49 Schlüssel zum Erfolg waren die Gewinnzahlen 1, 8, 11, 25, 45 und 49. Lediglich die Superzahl 4 fehlte zum millionenschweren Jackpot-Glück im Lotto 6aus49. Die Freude dürfte dennoch groß sein: Dank seiner sechs Richtigen ist der Tipper nun um genau 495.729,90 Euro reicher, komplett steuerfrei. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Treffer in der Gewinnklasse 2 im Lotto 6aus49 liegt bei rund 1 zu 15,5 Millionen.

Mit Kundenkarte gespielt

Wer hinter dem Glückspilz steckt, ist Lotto Baden-Württemberg bereits bekannt, da der Mann bei der Abgabe seines Spielscheins in einer Annahmestelle in der Mitte des Landkreises seine GlüXCard, die kostenlose Kundenkarte von Lotto Baden-Württemberg, einsetzte. Seinen Gewinn bekommt er in den nächsten Tagen daher automatisch überwiesen.]]>
Gewinner und Verlierer des milden Winters https://www.die-neue-welle.de/gewinner-und-verlierer-des-milden-winters-381450/ Sat, 14 Jan 2023 11:30:09 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/gewinner-und-verlierer-des-milden-winters-381450/ Karlsruhe (dpa/jal) – Der vergleichsweise milde Winter mit seinen Wetterkapriolen bringt in der Natur einiges durcheinander. So manche Pflanze treibt schon Blüten, so mancher Winterschläfer wird früher aktiv. Das alarmiert Umwelt- wie Agrarexperten. Denn einige Lebewesen geraten durch die außergewöhnlichen Bedingungen in die Bredouille oder in Not. Andere können damit umgehen oder profitieren sogar.

Frühling im Winter und die Folgen

Pflanzen wachsen in einem Rhythmus, der von der Witterung und vom Klima bestimmt wird. Ausschlaggebend sind nach Angaben der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) dabei Temperatur-, Strahlungs- und Niederschlagsverhältnisse über mehrere Wochen. Die Beobachtung der Experten: Generell blühen Pflanzen früher im Jahr als noch vor 30 Jahren. Je nach Art kann das mehr Generationen in einem Vegetationszeitraum mit sich bringen. Bei einem verfrühten Vegetationsbeginn sind Pflanzen aber empfindlicher bei späterem Frost, was wiederum eine Entwicklungsbremse sein kann. «Der Klimawandel ist für alle spürbar und hat weitreichende Auswirkungen auf den Garten-, Obst- und Weinbau sowie auf die Entwicklung unserer Wälder», sagt dazu Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU).

Tiere wachen früher aus dem Winterschlaf auf

Nach Beobachtung des Naturschutzbundes Nabu bringt ein milder Winter auch die Tierwelt durcheinander. Winterschläfer wachen vorzeitig auf, der Zug-, Brut- und Fortpflanzungszyklus ändert sich. Wenn Blau- und Sumpfmeisen oder Kleiber früher brüten, ist das Nahrungsangebot noch begrenzt. Eine frühe Pflanzenblüte stimmt möglicherweise nicht mehr mit dem Flugzeitpunkt von Insekten überein. Wild- und Honigbienen sowie manche Hummel- und Schmetterlingsarten sind dem Nabu zufolge öfter schon im Januar aktiv und konkurrieren um das Blütenangebot. Fehlt Schnee, gibt es bei starkem Frost keinen Schutz für Pflanzen und Insekteneier. Ist es wärmer, droht Pilzbefall und Überwinterungsstadien von Insekten können verschimmeln, so die LUBW.

Die möglichen Verlierer

Wenn längere milde Phasen sich mit Kälteeinbrüchen abwechseln, haben Winterschläfer wie Igel oder manche Fledermäuse dem Nabu zufolge ein Problem. Sie verbrauchen beim Aufwachen viel Energie – angelegte Fettreserven reichen eventuell nicht mehr für das Überleben. Auch für schon wandernde Amphibien kann es gefährlich werden, wenn plötzlich die Kälte zurückkehrt: Sie können sich nicht mehr rechtzeitig eingraben und erfrieren, so der Umweltverband. Weil die Goldammer Kälte bevorzugt, zieht der Vogel bei ungewöhnlicher Wärme weiter. Die Folge laut Nabu: Der Bestand schrumpft, weil Rückzugsorte kleiner werden. Dumm kann es für Zugvögel wie Weißstorch, Nachtigall und Kuckuck laufen. Kommen sie zu spät aus dem Süden zurück, könnten die besten Brutplätze schon besetzt sein. Der Trauerschnäpper, der erst im April und Mai aus Afrika zurückkehrt, ist nach Beobachtung der Naturschützer schon jetzt im Ländle selten.

Erneutes Bienensterben könnte die Folge sein

Viele Pflanzen orientieren sich an der Tageslänge, Insekten reagieren auf Temperatur. Deshalb können der LUBW zufolge zu früh erwachte Wildbienen verhungern. Imker wiederum müssen mit einem hohen Befall durch die Varroamilbe rechnen: Wenn Bienenvölker früh mit der Brutaufzucht beginnen, vermehrt sich auch der Schädling früh, so das Agrarministerium. Wetterkapriolen sind auch für Wildbienen nicht gut, weil Schlupfzeitpunkt und Blühphase bevorzugter Pflanzen nicht mehr passen.

Auch unser Gemüse bleibt nicht unbeschadet

Beim Spargel verhindern zu viele warme Wintertage einen kraftvollen Austrieb. Simon Schumacher, Geschäftsführer des Verbandes Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer, erwartet deshalb im Frühjahr einen verhaltenen Erntestart – aber super Qualitäten dank guter Wachstumsbedingungen im Sommer. Auch Getreide braucht längere Kälte, um zum Blühen angeregt zu werden. Ein vorzeitiges Erwachen der Natur macht Menschen ebenso zu schaffen: Heuschnupfler können schon unter Frühblühern wie Haselnuss leiden.

Die möglichen Gewinner

Für Landwirte kann ein warmer Winter von Vorteil sein – eine längere Vegetationsperiode kann mehr Ertrag bedeuten. Zitrusfrüchte und andere mediterrane Gewächse im Garten fühlen sich bei hohen Temperaturen ohnehin ausgesprochen wohl, auch der Feldsalat sprießt. Die Meisen pfeifen den Frühling schon von den Dächern. Da sie nicht in die Ferne schweifen, können sie sich die besten Nester sichern und früher mit der Balz beginnen. Damit steigt die Chance auf ein zweites Gelege, auch wenn das Angebot an Raupen noch mager ist. Vogelarten wie Bienenfresser, Girlitz und Wiedehopf haben ohnehin gute Karten. Sie profitieren laut Nabu von warmen Sommern und milden Wintern.

Honigbienen könnten auch zu den Gewinnern zählen

Ist es wärmer, gelingt es nach Angaben der LUBW auch mediterranen Insekten wie dem Taubenschwänzchen in Deutschland zu überwintern und im Frühjahr neue Generationen auszubilden. Wanderfalter wie der Admiral überwintern schon hier. Auch Honigbienen könnten den Experten des Agrarministeriums zufolge Gewinner sein: Kleinere Bienenvölker können schnell wachsen, so dass sie den Frühling erfolgreich überstehen und eine reiche Honigernte erzeugen. Frost darf dann nicht die Frühjahrsblüten töten – sonst hätte das wachsende Bienenvolk zu wenig Nahrung. Bei Wärme vermehren sich zudem Schädlinge wie die Varroamilbe, Blattläuse und Zecken. Was den Garten-, Obst- und Weinbau angeht, kann das Agrarministerium noch keine Prognose abgeben. Zumindest den Winzern gefällt das jetzige Wetter: «Das ist ideal zum Rebenschneiden», heißt es beim Badischen Weinbauverband.]]>
Karlsruher Eurojackpot-Glückspilz gewinnt mehr als zwei Millionen Euro https://www.die-neue-welle.de/karlsruher-eurojackpot-glueckspilz-gewinnt-mehr-als-zwei-millionen-euro-351261/ Sat, 29 May 2021 10:26:52 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/karlsruher-eurojackpot-glueckspilz-gewinnt-mehr-als-zwei-millionen-euro-351261/

Glück gehabt

Der noch unbekannte Teilnehmende hatte zwar nur zwei Spielfelder ausgefüllt, dafür aber einen Gewinn von exakt 2 724 741, 30 Euro eingefahren, wie Lotto Baden-Württemberg am Samstag mitteilte. Seine fünf Zahlen 15, 26, 35, 37 und 43 auf der Spielquittung stimmten ebenso überein wie die 8 als eine der beiden Zusatzzahlen der europäischen Lotterie. Es war der 13. Millionentreffer im Südwesten in diesem Jahr.

Gewinner auch in Rheinland-Pfalz

Gewinne in derselben Höhe gingen in der zweiten Gewinnklasse auch an Glücksspieler in Rheinland-Pfalz, Sachsen, Dänemark und der Tschechischen Republik. Den mit 90 Millionen Euro maximal gefüllten Eurojackpot räumte dagegen ein Mann aus dem Rhein-Main-Gebiet in Hessen ab. Seinen Tipp gab er für acht Euro im Internet ab, teilte Lotto Hessen mit.

Vorsicht, Suchtgefahr!

Glücksspiel kann süchtig machen. So empfiehlt auch Lotto Baden-Württemberg nur dann zu spielen, wenn man nicht zwingend gewinnen muss. Zudem sollten Spieler ihr monatliches Spielkapital vorab festlegen – und das nicht nachträglich erhöhen. Auch sollte man nicht unter Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss spielen, wenn man unkonzentriert und unausgeruht ist oder gerade in einer depressiven Stimmung, rät das Unternehmen.]]>