Frank-Walter Steinmeier – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Fri, 28 Nov 2025 14:49:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Pforzheimer Delegation trifft Bundespräsident Steinmeier in der Partnerstadt https://www.die-neue-welle.de/pforzheimer-delegation-trifft-bundespraesident-steinmeier-in-der-partnerstadt-1817468/ Fri, 28 Nov 2025 14:49:20 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1817468 Pforzheim (pm/dk) – Ein Besuch mit viel Symbolkraft: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht auf seiner Spanienreise die baskische Stadt Gernika. Das ist ein historischer Moment, denn es war das erste Mal, dass ein deutsches Staatsoberhaupt offiziell in die Stadt gereist ist, die 1937 durch den Luftangriff der Legion Condor fast komplett zerstört wurde. Mit dabei war auch eine Delegation aus Pforzheim rund um Oberbürgermeister Peter Boch.

Erstmals deutsches Staatsoberhaupt in Gernika

Empfangen wurde Steinmeier von Gernikas Bürgermeister José Maria Gorroño Echebarrieta. Gemeinsam mit dem spanischen König Felipe VI. und der Pforzheimer Delegation besuchte der Bundespräsident zentrale Erinnerungsorte wie den Friedhof Zallo und das Friedensmuseum. Der Tag stand im Zeichen des Gedenkens an die Zerstörung Gernikas und an die Rolle Deutschlands im Spanischen Bürgerkrieg. Heute gilt Gernika weltweit als Symbol für Frieden.

Oberbürgermeister Boch würdigt die Partnerschaft

Für Oberbürgermeister Peter Boch zeigt der Besuch, wie wichtig die Verbindung zwischen den Städten ist. Er sagte: „Der Besuch des Bundespräsidenten in unserer baskischen Partnerstadt ist ein starkes Zeichen – für Frieden, demokratisches Miteinander und globale Solidarität. Unsere Partnerschaft mit Gernika steht für gelebte Völkerverständigung. Diese Brücken zwischen Städten sind es, die Europas Zusammenhalt tragen.“

Jugendliche aus Pforzheim im Gespräch mit Steinmeier

Zur Delegation aus Pforzheim gehörten neben dem Oberbürgermeister auch Europabeauftragte Anna-Lena Beilschmidt, Städtepartnerschaftskoordinatorin Monika Finna sowie sechs Schülerinnen und Schüler der Austauschschulen. Besonders eindrucksvoll war ein gemeinsames Gesprächsformat mit den Jugendlichen. Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender interessierten sich für deren Eindrücke, Erfahrungen und dafür, wie wichtig internationale Begegnungen für junge Menschen sind.

Der Bundespräsident betonte dabei die Bedeutung von Erinnerung und Partnerschaften in unruhigen Zeiten: „So wichtig die Erinnerung und so wichtig solche Zeremonien sind, wir müssen die Mahnung hören, die aus einem solchen Gedenken und der Erinnerung an die Vergangenheit hervorgeht. Die Mahnung, dass wir Nationalismus, Hass und Gewalt entgegentreten müssen. Aber auch die Mahnung, dass wir Frieden, Freiheit und Demokratie verteidigen müssen. Das ist die Botschaft des heutigen Tages hier aus Gernika.“

Delegation bleibt bis Samstag vor Ort

Zum Abschluss bedankte sich Oberbürgermeister Boch bei Bürgermeister Gorroño für das Programm und den Austausch: „Vielen Dank für die herzliche Gastfreundschaft und Ihr unermüdliches Engagement für unsere Städtepartnerschaft. Unsere Freundschaft zeigt: Europa lebt vom Miteinander der Menschen.“ Die Pforzheimer Delegation bleibt noch bis Samstag, 29. November, in Gernika.

Spanienreise des Bundespräsidenten

Der Staatsbesuch Steinmeiers umfasste neben dem Aufenthalt in Gernika auch politische Gespräche mit König Felipe VI., Ministerpräsident Pedro Sánchez, Vertreterinnen und Vertretern des spanischen Parlaments sowie der baskischen Regionalregierung. Dazu kamen Termine aus Kultur, Zivilgesellschaft, Sport und Wirtschaft. Ziel der Reise ist es, die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Spanien zu vertiefen und die Zusammenarbeit innerhalb der EU zu stärken.

Städtepartnerschaft Pforzheim–Gernika seit 1989

Die Partnerschaft zwischen Pforzheim und Gernika besteht seit 1989 und ist im Geist der Versöhnung entstanden. In mehr als 35 Jahren ist daraus eine tragfähige Freundschaft gewachsen – getragen von Bürgerbegegnungen, Vereinstreffen und langjährigen Schüleraustauschen. Symbolträchtige Aktionen waren unter anderem die Friedenswanderung von Pforzheim nach Gernika über 2.100 Kilometer im Jahr 2005 sowie die Partnerschaftsradfahrten, die seit über drei Jahrzehnten ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit setzen.

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Bundespräsident Steinmeier besucht Karlsruhe und Heidelberg https://www.die-neue-welle.de/bundespraesident-steinmeier-besucht-karlsruhe-und-heidelberg-1791931/ Thu, 30 Oct 2025 03:51:46 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1791931
Hoher Besuch im Südwesten: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist heute zu zwei öffentlichen Terminen in Baden-Württemberg. In Karlsruhe feiert er das 75-jährige Bestehen von BGH und Bundesanwaltschaft. Danach reist er weiter zur Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in Heidelberg.

Festakt im Badischen Staatstheater

Zunächst kommt Steinmeier nach Karlsruhe. Dort wird mit einem Festakt im Badischen Staatstheater das 75-jährige Bestehen des Bundesgerichtshofs (BGH) und der Bundesanwaltschaft gefeiert. Beide Institutionen wurden am 1. Oktober 1950 gegründet und blickten in diesem Jahr bereits auf mehrere Jubiläumsveranstaltungen zurück.

Der Festakt mit dem Bundespräsidenten nun gilt als Höhepunkt der Feierlichkeiten. Neben Steinmeiers Ansprache sind ein Video-Gruß von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Reden von BGH-Präsidentin Bettina Limperg und Generalbundesanwalt Jens Rommel geplant.

Weiter zu Friedrich Eberts Geburtsort

Am Nachmittag geht es weiter nach Heidelberg in den Geburtsort des ersten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Elke Büdenbender besucht Steinmeier die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte. Auf dem Programm steht unter anderem eine Führung durch die historische Wohnung und die Dauerausstellung.

In der Wohnung, in der Ebert geboren wurde, wurde schon 1962 eine erste Gedenkstätte eingerichtet. 1989 wurde dann das Friedrich-Ebert-Haus mit einer 275 Quadratmeter großen Ausstellung über das Leben und die Zeit Eberts eröffnet. Für reguläre Besucherinnen und Besucher bleibt das Haus am Donnerstag geschlossen.

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