Ettlingen – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Mon, 20 Jul 2026 02:58:44 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Auto überschlägt sich auf A5 Höhe Malsch https://www.die-neue-welle.de/auto-ueberschlaegt-sich-auf-a5-hoehe-malsch-1938057/ Mon, 20 Jul 2026 02:58:44 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1938057 Malsch (er24/tk) – Auto überschlägt sich und bleibt auf dem Dach liegen. Die Feuerwehr muss verletzte Person befreien. Langer Rückstau in Fahrtrichtung Rastatt.

Auto landet auf dem Dach

Am Samstagabend hat sich auf der A5 zwischen Ettlingen und Rastatt in Fahrtrichtung Karlsruhe auf Höhe Ettlingen/Malsch gegen kurz nach 18 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Aus bislang ungeklärter Ursache überschlug sich ein Toyota und blieb auf dem Dach liegen.

Frau verletzt

Die verletzte Person konnte das Fahrzeug nicht selbst verlassen und musste von der Feuerwehr aus dem Unfallwrack befreit werden. Nach der Erstversorgung wurde sie mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, so ein Sprecher der Polizei auf Anfrage.

Stau auf der A5

Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es auf der Autobahn zu einem kilometerlangen Rückstau. Die Polizei hat die Ermittlungen zur bislang ungeklärten Unfallursache aufgenommen.

 

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Attacke im Zug bei Ettlingen: Was die Ermittler noch klären müssen https://www.die-neue-welle.de/attacke-im-zug-bei-ettlingen-was-die-ermittler-noch-klaeren-muessen-1938027/ Mon, 20 Jul 2026 02:22:25 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1938027
Nach der Attacke auf einen Bahnmitarbeiter, der bei Ettlingen-Bruchhausen aus einem fahrenden Regionalzug stürzte und lebensgefährlich verletzt wurde, stehen die Ermittler vor zahlreichen offenen Fragen. Der mutmaßliche Täter ist auf freiem Fuß, der Haftbefehl wurde vom Amtsgericht Karlsruhe abgelehnt. Ein Bahnvideo wirft weitere Zweifel auf.

Streit mit Fahrgast

Der 26 Jahre alte Sicherheitsmitarbeiter war am Freitagabend nach einer eskalierten Ticketkontrolle aus einem mit rund 120 Stundenkilometern fahrenden Regionalzug gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft soll ein 36-Jähriger ihn geschlagen und getreten haben. Während des Gerangels gab die Zugtür nach und der Bahnmitarbeiter fiel durch einen Spalt aus dem fahrenden Zug. Offen ist, wieso genau die Tür nachgab. Der Zug war unterwegs nach Karlsruhe.

Darum wurde ein Haftbefehl abgelehnt

Das Amtsgericht Karlsruhe teilte mit, der Haftrichter habe kurz nach der Anhörung des Beschuldigten ein Überwachungsvideo der Bahn ausgewertet. Die Aufnahmen hätten Zweifel am konkreten Ablauf des Geschehens ergeben. Welche Erkenntnisse sich daraus ergeben, ließ das Gericht offen. Der genaue Hergang der Tat sei weiter Gegenstand intensiver Ermittlungen, Auskünfte dazu könnten nur die Ermittlungsbehörden geben.

Nach Angaben des Amtsgerichts war das Video einer der Gründe, weshalb der von der Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl gegen den 36-Jährigen wegen Körperverletzung abgelehnt wurde.

Angaben zum Beschuldigten stimmten laut Gericht nicht

Nach Einschätzung des Haftrichters fehlte der für einen Haftbefehl erforderliche dringende Tatverdacht. Zudem habe sich herausgestellt, dass der Beschuldigte entgegen den Angaben im Haftbefehlsantrag einen festen Wohnsitz habe, familiär gebunden sei und einer Vollzeitbeschäftigung nachgehe. Damit habe auch kein ausreichender Haftgrund wie Fluchtgefahr vorgelegen.

Der 36-Jährige war nach der Tat zunächst festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft hatte Untersuchungshaft wegen Körperverletzung beantragt. Das Amtsgericht lehnte den Antrag jedoch ab. Gegen den Mann wird ermittelt.

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Spatenstich für L613-Sanierung in Ettlingen https://www.die-neue-welle.de/spatenstich-fuer-l613-sanierung-in-ettlingen-1935546/ Thu, 16 Jul 2026 04:26:44 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1935546 Ettlingen (pm/tk) – Die Verbindungsstraße zwischen Ettlingen und Spessart ist in einem furchtbaren Zustand. Doch dank Verhandlungsgeschick beginnen heute Bauarbeiten.

Straße mit Schlaglöchern

Der Zustand der Schöllbronner Straße/L613 ist seit Jahren regelmäßig Stein des Anstoßes und sorgt für massive Beschwerden in der Ettlinger Bürgerschaft und den Umlandgemeinden. Umso mehr freut sich die Stadt Ettlingen, dass die Sanierung jetzt unmittelbar bevorsteht. Um 14 Uhr ist der feierliche 1. Spatenstich zur Sanierung.

Stadt baut, Land zahlt

Zwar war die Dringlichkeit seit Jahren bekannt, die Sanierung der Straße nach der Priorisierungsliste allerdings erst in in vielen Jahren vorgesehen. Glücklicherweise konnte Ettlingen mit dem Verkehrsministerium eine Vereinbarung treffen: die Stadt  übernimmt Verantwortung und baut für das Land, das die Kosten übernimmt.

Damit ist dieses Projekt eine win-win-Situation für Land und Kommune und bringt für Bürgerinnen und Bürger einen spürbaren Mehrwert.

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Potenziell gefährliche Stoffe in ehemaliger Apotheke in Ettlingen entdeckt https://www.die-neue-welle.de/potenziell-gefaehrliche-stoffe-in-ehemaliger-apotheke-in-ettlingen-entdeckt-1935267/ Wed, 15 Jul 2026 02:19:11 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1935267

Ettlingen (dpa/lsw) – In einer leerstehenden Apotheke werden mutmaßlich gefährliche Stoffe entdeckt. Polizei und Experten des Landeskriminalamtes reagieren.

Giftige Sachen beim Aufräumen gefunden

Der Fund von potenziell gefährlichen Stoffen in einer seit vielen Jahren leerstehenden Apotheke hat in Ettlingen einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Die Stoffe seien bei Aufräumarbeiten entdeckt und die Einsatzkräfte gerufen worden, sagte ein Polizeisprecher.

Theoretisch Explosionsgefahr

Worum es sich handelte, sagte er nicht – vermutlich seien die Stoffe einst dafür gebraucht worden, Medikamente herzustellen. Theoretisch wäre es möglich gewesen, dass sie wegen der langen Liegezeit ein explosives Gemisch hätten bilden können.

Experten des Landeskriminalamtes hätten das Material entsorgt, Gefahr für die Menschen bestand den Angaben zufolge nicht.

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Badeziele in Baden-Württemberg – Badesee Buchtzig und Heidesee unter Top Ten https://www.die-neue-welle.de/badeziele-in-baden-wuerttemberg-badesee-buchtzig-und-heidesee-unter-top-ten-1934928/ Tue, 14 Jul 2026 09:46:57 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1934928 Berlin (pm/tk) – Passend zum Sommer wird das Ranking der beliebtesten Badeziele veröffentlicht. Der Bodensee läuft allen den Rang ab – aber auch Ettlingen und Forst schneiden gut ab.

Für das Ranking des Portals kurzurlaub.de wurden 100 Badeziele nach durchschnittlichen Google-Bewertung, Aktivitätsangebot, Infrastruktur, Hotelnähe und Erreichbarkeit bewertet. Neben Gesamtsieger Friedrichshafen landen auch der Badesee Buchtzig und der Heidesee in Forst auf Top-Positionen.

Friedrichshafen holt den Bundessieg

Ganz vorne in Deutschland liegt das Strandbad Friedrichshafen. Mit 88,0 Punkten erreicht es den höchsten Wert des Rankings. Bodensee-Strand, Riesenschach, Beachvolleyball, Wassersport- und SUP-Angebote, Kiosk, Umkleiden und Duschen sorgen für ein besonders starkes Gesamtpaket.

Auch bei Infrastruktur und Erreichbarkeit schneidet Friedrichshafen hervorragend ab. Hinzu kommt die große Auswahl an Hotels in der Umgebung. Damit punktet das Strandbad bei Einheimischen, Tagesgästen und Urlaubern gleichermaßen.

Bodensee klare Nummer eins

Am Bodensee liegen auch weitere Preisträger: Das Strandbad Bodman in Bodman-Ludwigshafen schiebt sich mit 78,3 Punkten auf Platz 2 im Landesvergleich schiebt.

Auch das Strandbad Horn in Konstanz gehört zu den festen Größen am See. Mit 75,3 Punkten landet es auf Platz 4 in Baden-Württemberg.

Titisee auf Platz 3

Neben dem Bodensee mischt auch der Schwarzwald weit vorne mit. Die Badestelle Titisee in Titisee-Neustadt erreicht 76,3 Punkte und landet auf Platz 3 in Baden-Württemberg.

Ettlingen unter Top Ten im Südwesten

Der Badesee Buchtzig in Ettlingen gehört zu den stärkeren Badezielen im Südwesten. Mit 71,3 Punkten landet er auf Platz 5 in Baden-Württemberg. Statt mit einzelnen Details zu punkten, überzeugt der See vor allem durch sein Gesamtpaket: viel Platz, gute Ausstattung und eine entspannte Atmosphäre machen ihn zu einer beliebten Adresse für heiße Tage.

Heidesee solide Alternative

Auch dahinter bleibt das Niveau hoch. Der Freizeitpark Heidesee in Forst erreicht mit 69,5 Punkten Platz 6. Das Gelände ist klar auf Familien ausgelegt und bietet viel Abwechslung rund ums Wasser, was sich im Ranking positiv bemerkbar macht.

Baden-Württembergs Top-Badeziele im Überblick

  1. Strandbad Friedrichshafen / Friedrichshafen / 88,0 Punkte
  2. Strandbad Bodman / Bodman-Ludwigshafen / 78,3 Punkte
  3. Badestelle Titisee / Titisee-Neustadt / 76,3 Punkte
  4. Strandbad Horn / Konstanz / 75,3 Punkte
  5. Badesee Buchtzig / Ettlingen / 71,3 Punkte
  6. Freizeitpark Heidesee / Forst / 69,5 Punkte
  7. Strandbad Mettnau / Radolfzell am Bodensee / 68,3 Punkte
  8. Breitenauer See / Obersulm / 65,2

Hier geht’s zum kompletten Ranking

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Verfolgungsjagd mit der Polizei endet mit Unfall in Ettlingen https://www.die-neue-welle.de/verfolgungsjagd-mit-der-polizei-endet-mit-unfall-in-ettlingen-1932522/ Mon, 13 Jul 2026 02:48:26 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1932522 Ettlingen (er24/tk) – Eine Polizeistreife will einen Mercedes kontrollieren, doch der Fahrer gibt Gas. Wenig später finden sie den Mercedes verunfallt vor, der Fahrer ist abgehauen.

Verfolgungsjagd in der Mörscherstraße

Am späten Sonntagabend gegen 23.20 Uhr wollten Beamte in der Mörscherstraße einen weißen Mercedes kontrollieren. Statt anzuhalten, beschleunigte der Fahrer jedoch und flüchtete. Nachdem das Fahrzeug außer Sichtweite der Streife geraten war, verunglückte der Mercedes wenig später in einer Kurve der Mörscherstraße.

Fahrer rennt weg

Der Fahrer stieg anschließend aus dem Wagen aus und flüchtete zu Fuß. Ob der Flüchtige bei dem Unfall verletzt wurde, war zunächst unklar. Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein, die sich bis in die Nacht hinein erstreckte.

Fahndung läuft

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Flucht sowie zum Unfallhergang wurden aufgenommen. Warum sich der Fahrer der Polizeikontrolle entzog, ist derzeit noch unklar.

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DLRG warnt vor Gefahren an Badeseen und Flüssen: „Die meisten gehen sang- und klanglos unter“ https://www.die-neue-welle.de/dlrg-warnt-vor-gefahren-an-badeseen-und-fluessen-die-meisten-gehen-sang-und-klanglos-unter-1929420/ Thu, 09 Jul 2026 06:30:58 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1929420 Region (ms) – Die Hitze treibt viele Menschen ans Wasser. Badeseen und Schwimmbäder sind voll, auch Flüsse wirken an heißen Tagen verlockend. Für die DLRG bedeutet das aber: genau hinschauen, schnell reagieren und im Notfall Leben retten. Die DLRG Ettlingen und der DLRG-Bezirk Karlsruhe erklären, wo die größten Gefahren lauern und was im Ernstfall wichtig ist.

An Badeseen ist gerade besonders viel los

Neben Einsätzen kommen im Sommer auch viele Wachdienste dazu. Barbara Fleck macht Kommunikationsarbeit für den DLRG-Bezirk Karlsruhe. Sie sagt: „Wir haben sehr viele Leute, die im Moment im Einsatz sind, die an den Badesee in den Schwimmbädern ihren Dienst leisten und die eigentlichen lokalen Leute unterstützen.“

Dabei sei es gerade bei vollen Badeseen nicht immer leicht, alles im Blick zu behalten. Die Einsatzkräfte müssen genau hinschauen, ob jemand plötzlich nicht mehr krault oder nicht mehr auftaucht. „In dieser Masse von Menschen ist das manchmal auch nicht ganz einfach“, sagt Barbara Fleck. Der Job am Wasser sei deshalb mit viel Verantwortung verbunden.

Die Gefahr wird oft unterschätzt

An Badeseen lauern laut DLRG mehrere Gefahren, die viele Menschen nicht direkt erkennen. Dazu gehören Untiefen, plötzliche Absturzkanten, unterschiedliche Wassertemperaturen und mögliche Strömungen. Auch Pflanzen im Wasser können gefährlich werden, wenn man sich darin verheddert.

Ein großes Problem ist außerdem Selbstüberschätzung. „Vor allen Dingen leider Gottes überschätzen sich die Menschen ganz oft und schwimmen viel zu weit raus und kommen nicht zurück“, sagt Barbara Fleck.

Besonders wichtig ist der Blick auf Kinder. Die DLRG kann nicht alle Kinder gleichzeitig im Auge behalten. Eltern, Großeltern oder andere Begleitpersonen müssen deshalb aufmerksam bleiben und dürfen sich nicht zu stark ablenken lassen.

Klare Warnung der DLRG: Nicht in Flüssen baden

Eine der wichtigsten Baderegeln aus Sicht der DLRG: nicht in Flüssen baden. Barbara Fleck sagt dazu deutlich: „Bitte nicht in Flüssen baden. Bleibt vom Rhein weg.“

Der Rhein habe viele verschiedene Strömungen. Diese könnten laut Fleck bis zu 20 Stundenkilometer schnell sein. „Das schafft kein Schwimmer mehr, dagegen anzugehen.“

Hitze verändert die eigene Kraft

Auch die Hitze selbst kann gefährlich werden. David Fleck erklärt, dass der Körper bei sehr hohen Temperaturen anders reagiert. Was bei 20 Grad noch locker klappt, kann bei 40 Grad deutlich anstrengender sein.

Wichtig ist deshalb: Vor dem Baden abkühlen und nicht direkt ins kalte Wasser springen. „Wenn der direkt ins eiskalte Wasser geht, dann kriegt er einen Schock“, sagt Fleck.

Auch beim Essen und Trinken rät die DLRG zur Vorsicht. Eine riesige Portion Pommes mit Bratwurst direkt vor dem Baden ist keine gute Idee. Ein leerer Magen aber auch nicht. Wichtig ist außerdem, viel zu trinken. Barbara Fleck betont: „Aber bitte bitte keinen Alkohol.“

Ertrinken sieht oft anders aus, als viele denken

Wer an Ertrinken denkt, stellt sich oft Menschen vor, die laut rufen und mit den Armen fuchteln. Laut DLRG ist das aber meistens nicht so. „Die meisten Leute fuchteln nicht, die gehen sang und klanglos unter“, sagt Barbara Fleck.

Den Menschen gehe die Kraft aus. Sie seien mit sich selbst beschäftigt und könnten oft gar nicht mehr auf sich aufmerksam machen. Dann seien sie plötzlich unter Wasser und weg.

Was tun, wenn jemand im Wasser in Not ist?

Wer sieht, dass jemand im Wasser in Schwierigkeiten ist, sollte sich nicht selbst in Gefahr bringen. David Fleck sagt: „Die größte Hilfe ist einfach, sich selber nicht in Gefahr zu bringen, wenn man keine Ahnung hat, wie man Leute aus dem Wasser holt.“

Wichtig ist dann: selbst in Sicherheit bleiben, den Notruf wählen und sich genau merken, wo die Person zuletzt gesehen wurde. Damit sei den Rettungskräften schon sehr geholfen.

Wer selbst stark genug ist und helfen kann, kann eine Person aus dem Wasser holen. Die DLRG warnt aber davor, sich dabei zu überschätzen.

Was tun, wenn die eigene Kraft nachlässt?

Wer selbst mitten im See merkt, dass die Kraft nicht mehr reicht, sollte möglichst ruhig bleiben. Barbara Fleck rät: „Erst mal auf den Rücken legen. Wie ein Schneeengel. Gar nicht bewegen. Erst mal schön locker. Ruhig atmen, tief atmen und sich ausstrecken und einfach mal zur Ruhe kommen.“

So könne der Körper erst einmal an der Oberfläche bleiben. Danach könne man versuchen, sich langsam auf dem Rücken wieder in Richtung sicheres oder weniger tiefes Wasser zu bewegen.

Schreien und fuchteln kostet dagegen viel Kraft. David Fleck empfiehlt außerdem, eher in Ufernähe zu bleiben, damit man schneller wieder aus dem Wasser kommt.

Auffällige Badebekleidung kann helfen

Auch die Farbe der Badebekleidung kann eine Rolle spielen. Laut Barbara Fleck sind knallige Neonfarben im Wasser oder unter Wasser besser zu sehen. Geeignet seien zum Beispiel Neonorange, Neonpink oder Neongelb. Blau eigne sich gar nicht, Schwarz sei ebenfalls nicht geschickt.

Gerade bei Kindern können auffällige Farben helfen, sie im Wasser schneller wiederzufinden.

Baderegeln gibt es online in vielen Sprachen

Die Baderegeln der DLRG können online nachgelesen werden. Laut Barbara Fleck gibt es sie auf der DLRG-Homepage auch mit Bildmaterial und in sehr vielen Sprachen.

Das sei besonders wichtig, damit möglichst viele Menschen die Regeln verstehen und Unfälle vermieden werden können.

DLRG sucht Menschen mit Spaß am Wasser

Die DLRG lebt vom Ehrenamt. David Fleck kam ursprünglich zur DLRG, um schwimmen zu lernen. Geblieben ist er auch wegen der Gemeinschaft. „Wir als Verein sind eine Familie. Wir stehen zusammen, wir machen viel zusammen, sehr viel Spaß auch“, sagt er.

Auch Barbara Fleck beschreibt die DLRG als Gemeinschaft, in der trainiert, geübt und ständig dazugelernt wird. Wer mitmachen will, muss nicht unbedingt direkt in den Einsatz gehen. Es gibt auch andere Bereiche, zum Beispiel die Ausbildung als Schwimmtrainer.

Wichtig seien vor allem Spaß am Wasser und eine soziale Ader.

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Explosionsgefahr und Evakuierungen bei Brand in Ettlinger Gewerbepark https://www.die-neue-welle.de/explosionsgefahr-und-evakuierungen-bei-brand-in-ettlinger-gewerbepark-1926378/ Wed, 01 Jul 2026 02:31:44 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1926378 Ettlingen (fw/er24/tk) – Ein Brand in der Alten Spinnerei forderte am Dienstagnachmittag Feuerwehr und Rettungsdienst. Da auch mehrere Gasflaschen vom Feuer betroffen waren, bestand zeitweise Explosionsgefahr. Bürgermeister Heidecker ordnete einen Sicherheitsradius und Evakuierungen an. Am späten Abend war die Gefahr gebannt.

Brand in Abbruchgebäude

Kurz vor 17 Uhr wurden die Feuerwehren aus Ettlingen und Waldbronn zu einem Dachstuhlbrand alarmiert. Gebrannt hatte es in einem Gebäude, das zum Abbruch vorgesehen war. Da auch mehrere Gasflaschen vom Feuer betroffen waren, bestand zeitweise Explosionsgefahr. Polizei und Feuerwehr evakuierten daher Bewohnerinnen und Bewohner sowie Beschäftigte aus dem umliegenden Industrie- und Gewerbegebiet.

Gasflaschen drohten zu explodieren

Die Einsatzkräfte konnten mit der Drehleiter und mehreren Löschrohren den Brand rasch bekämpfen. „Das Auffinden von insgesamt vier Gasflaschen im Brandobjekt stellte uns jedoch vor eine besondere Herausforderung“, sagte Ettlingens Feuerwehr-Kommandant Luca Arsic. Also wurden unter anderem zur nahegelegenen Alb Schläuche gelegt und mit dem heran gepumpten Wasser die Gasflaschen gekühlt.

Sicherheitsradius mit Evakuierungen und Straßensperrung

Während sich drei dieser Behälter im Gebäude befanden, lag eine weitere auf dem Dach des Brandobjekts. Als die plötzlich ins Rollen kam, wurden die Feuerwehrleute unruhig. Gemeinsam mit dem Ersten Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker und dem stellvertretenden Kreisbrandmeister Dominik Wolf wurde ein Sicherheitsradius von 200 Metern eingerichtet und der Bereich vollständig evakuiert. Die Polizei sperrte die angrenzenden Landesstraße. Auch die Albtalstrecke der AVG wurde vorübergehend gesperrt. „Wir haben mit einem örtlichen Hotel vereinbart, dass die evakuierten Personen dort untergebracht werden können“, erklärte Bürgermeister Heidecker.

Entwarnung – alles gut gegangen!

Zur Bergung der auf dem Dach liegenden Gasflasche kam ein Spezialbagger des THW zum Einsatz. Die übrigen Gasflaschen konnten im Gebäude verbleiben. „Der Wasserstand im Gebäude war so hoch, dass die Flaschen vollständig im Wasser lagen“, erläuterte Feuerwehr-Kommandant Arsic. Um 23 Uhr konnte deshalb auch Entwarnung gegeben und alle Sperrungen wieder aufgehoben werden.

Die Bevölkerung war zuvor über die Warn-App NINA sowohl vor Explosionsgefahr als auch vor möglicher Rauchbelastung gewarnt worden. Zur Lagebeurteilung lieferte eine Drohne der Feuerwehr Kronau kontinuierlich Bilder.

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Kommunen am Limit: Städte und Landkreise in der Region setzen Protestzeichen https://www.die-neue-welle.de/kommunen-am-limit-staedte-und-landkreise-in-der-region-setzen-protestzeichen-1915515/ Mon, 22 Jun 2026 02:30:11 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1915515 Region (pm/dk) – Rathäuser schließen kurzzeitig, Plakate werden aufgehängt, kommunale Einrichtungen machen symbolisch dicht: Am Montag, 22. Juni, beteiligen sich Städte, Landkreise und Gemeinden bundesweit am Aktionstag „Kommunen am Limit“. Auch in der Region machen unter anderem Karlsruhe, Pforzheim, Ettlingen, Baden-Baden, Rastatt und Freudenstadt auf die angespannte Finanzlage der Kommunen aufmerksam.

Warum die Kommunen protestieren

Die drei kommunalen Spitzenverbände – Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag und Deutscher Städte- und Gemeindebund – haben gemeinsam zu dem Aktionstag aufgerufen. Sie fordern Bund und Länder auf, entschlossen gegen die kommunale Finanzkrise zu handeln.

Das kommunale Defizit lag im Jahr 2025 bundesweit bei rund 30 Milliarden Euro. Das ist ein historischer Höchststand. Die Tendenz ist weiter steigend.

Ein Hauptgrund sind steigende Sozialausgaben, die die Kommunen aufgrund bundesgesetzlicher Vorgaben leisten müssen. Gleichzeitig seien Umfang und Standards vieler Aufgaben in der Vergangenheit immer weiter erhöht worden.

Karlsruhe kennzeichnet Rathaus als „am Limit“

Auch die Stadt Karlsruhe beteiligt sich am Aktionstag. Das Rathaus wird an diesem Tag symbolisch als „am Limit“ gekennzeichnet. Außerdem sollen kurz vor zwölf Uhr drei städtische Einrichtungen kurzzeitig geschlossen und ihre Eingänge mit Kampagnenmaterial des Deutschen Städtetags versehen werden.

Pforzheim zeigt die ganze Bandbreite kommunaler Aufgaben

In Pforzheim laden Oberbürgermeister Peter Boch, Erster Bürgermeister Dirk Büscher, Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn und Baubürgermeister Tobias Volle zu einem Fototermin auf den Marktplatz vor dem Neuen Rathaus ein.

Auf dem Gruppenbild soll sichtbar werden, wie viele Bereiche von der kommunalen Finanzlage betroffen sind. Eingeladen sind unter anderem Vertreterinnen und Vertreter der Feuerwehr, des Kommunalen Ordnungsdiensts, der Bäder, der Technischen Dienste, des Theaters, des Grünflächen- und Tiefbauamts, des Wildparks und der Stadtbibliothek. Mit Dienstkleidung, Utensilien und Aktionsplakaten wollen sie symbolisch auf die Situation der Kommunen aufmerksam machen.

Ettlingen macht eine Stunde dicht

In Ettlingen wird die Aktion besonders spürbar. Dort schließt die Verwaltung am 22. Juni von 11 bis 12 Uhr. Die Stadt ist in dieser Zeit auch telefonisch nicht erreichbar.

Außerdem werden die Brunnen in dieser Stunde nicht plätschern. Auch die Straßenreinigung ist dann nicht unterwegs.

Oberbürgermeister Johannes Arnold macht deutlich, dass es sich nicht um ein individuelles Problem handele, sondern um ein strukturelles. Er fordert „echte Reformen zur finanziellen Entlastung“. Denn: „Ohne Städte geht nichts.“

Die Stadt weist darauf hin, dass bei einer dauerhaft defizitären Haushaltslage langfristig zentrale Aufgaben vor Ort nicht mehr zuverlässig erfüllt werden könnten. Genannt werden unter anderem Infrastruktur, Kulturveranstaltungen, Blumenkugeln, Sommerlounge, Musikschule, Stadtbibliothek, Volkshochschule, Festspiele und Spielplätze.

Landkreis Rastatt: Fünf Minuten geschlossene Türen

Im Landkreis Rastatt schließen Rathäuser, Landratsamt und kommunale Einrichtungen am 22. Juni um 11.55 Uhr für fünf Minuten ihre Türen. Das soll bewusst zeigen, was auf dem Spiel steht, wenn die Politik nicht handelt.

Auch der Landkreis Rastatt schreibt seit 2023 rote Zahlen. Genannt werden 9,7 Millionen Euro Defizit im Jahr 2023, 7,3 Millionen Euro im Jahr 2024, 7,4 Millionen Euro im Jahr 2025 und ein eingeplantes Minus von 7,8 Millionen Euro für 2026. In drei Jahren summiert sich das Defizit auf 24,4 Millionen Euro.

Landrat Prof. Dr. Christian Dusch sagt: „Wer den Kommunen Aufgaben überträgt, ohne sie zu finanzieren, gefährdet die Handlungsfähigkeit der Demokratie vor Ort. Die kommunale Finanzkrise ist längst Realität — jetzt brauchen wir keine Absichtserklärungen mehr, sondern Entscheidungen.“

Der Landkreis Rastatt und seine 23 Städte und Gemeinden fordern unter anderem die vollständige Beseitigung des kommunalen Finanzierungsdefizits, jährliche Soforthilfe, einen höheren kommunalen Anteil an den Gemeinschaftssteuern und echte Reformen in den sozialen Sicherungssystemen. Außerdem gilt aus ihrer Sicht der Grundsatz: Wer bestellt, bezahlt.

Baden-Baden setzt Zeichen auf dem Jesuitenplatz

Auch Baden-Baden beteiligt sich am Aktionstag. Oberbürgermeister Thomas Jung will gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung sowie Mitgliedern des Gemeinderats am 22. Juni um 11.55 Uhr auf dem Jesuitenplatz auf die angespannte Finanzlage aufmerksam machen.

Mit Plakaten und Bannern soll ein sichtbares Zeichen für eine bessere finanzielle Ausstattung der Städte und Gemeinden gesetzt werden.

Freudenstadt macht Lage am Klinikum deutlich

Im Landkreis Freudenstadt lädt Landrat Andreas Junt gemeinsam mit den Oberbürgermeistern, Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Städte und Gemeinden zu einem Pressetermin ein.

Der Landkreis verweist darauf, dass die kommunale Finanzkrise für Bürgerinnen und Bürger direkt spürbar werden kann. Betroffen seien zum Beispiel Schulen, Bibliotheken, Schwimmbäder, Kultur- und Sportangebote, der ÖPNV, die Krankenhausversorgung, die Wirtschaftsförderung und viele soziale Angebote.

Was auf dem Spiel steht

Der Aktionstag soll zeigen: Die Finanzkrise der Kommunen betrifft nicht nur Rathäuser und Haushaltspläne. Sie betrifft viele Dinge, die das Leben vor Ort ausmachen.

Wenn Geld fehlt, geraten vor allem Angebote unter Druck, die nicht gesetzlich verpflichtend sind. Dazu gehören vielerorts Kultur, Sport, Schwimmbäder, Bibliotheken, Jugendarbeit, soziale Angebote oder Veranstaltungen.

Mit dem Aktionstag wollen die Kommunen in der Region deutlich machen: Ohne eine bessere finanzielle Ausstattung könnten gewohnte Leistungen vor Ort künftig nicht mehr im bisherigen Umfang aufrechterhalten werden.

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Sechs Bands, viele Kulturen, ein Festival: Das 32. WatthaldenFestival 2026 https://www.die-neue-welle.de/sechs-bands-viele-kulturen-ein-festival-das-32-watthaldenfestival-2026-1916247/ Fri, 19 Jun 2026 06:33:24 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1916247 Ettlingen (pm/tk) – Am Sonntag, 21. Juni, lädt die Stadt Ettlingen zum 32. WatthaldenFestival in den Watthaldenpark ein.

Vielfältiger Musikmix

Von 11:00 bis 22:00 Uhr erwartet euch ein vielfältiges Open-Air-Programm mit internationalen Bands und Musikstilen von Jazz, Swing und Folk über afro-lusitanische Klänge bis hin zu Ska, Balkan, Reggae und Latin. Mit dabei sind unter anderem das australische Folk-Duo Charm of Finches, das transkulturelle Quartett AYOM sowie Skyline Green aus Nürnberg.

Abwechslungsreiches Rahmenprogramm

Ergänzt wird das Festival durch ein abwechslungsreiches Kinder- und Familienprogramm mit Tanztheater, Mitmachaktionen und kreativen Angeboten. Selbstverständlich ist auch wieder für ein vielseitiges kulinarisches Angebot gesorgt. Der Eintritt ist frei.

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