Ermittlung – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Sun, 07 Dec 2025 13:30:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Zimmervollbrand im Dachgeschoss eines Wohngebäudes https://www.die-neue-welle.de/zimmervollbrand-im-dachgeschoss-eines-wohngebaeudes-1823468/ Sun, 07 Dec 2025 13:30:16 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1823468 Baden-Baden (pm/nr) – Die Feuerwehr Baden-Baden wurde in der Nacht zum Sonntag gegen 2:00 Uhr zu einem Zimmerbrand in einem Wohngebäude in der Rheinstraße alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Zimmer im Dachgeschoss bereits vollständig in Flammen.

Einsatzleute der Feuerwehr mit Atemschutz vor Ort

Umgehend wurde ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt. Parallel dazu wurde die Drehleiter in Stellung gebracht, um den Dachbereich zu kontrollieren. Im Gebäude befanden sich insgesamt vier Personen, die das Haus jedoch bereits vor Ankunft der Feuerwehr selbstständig verlassen konnten.

Gefährliche Hitze im obersten Geschoss

Besonders herausfordernd waren zu Beginn die starke Rauchentwicklung sowie die hohe Hitze im Brandraum. Nach rund 30 Minuten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend waren umfangreiche Nachlöscharbeiten erforderlich, um verbliebene Glutnester abzulöschen.

Polizei, Stadtwerke und Rettungsdienst Mittelbaden auch vor Ort

Die Feuerwehr Baden-Baden war mit insgesamt 35 Einsatzkräften und 9 Einsatzfahrzeugen der Abteilungen Berufsfeuerwehr, Stadtmitte und Oos im Einsatz. Der Grundschutz im Stadtgebiet wurde durch dienstfreie Kräfte der Abteilung Berufsfeuerwehr und der Abteilung Stadtmitte sichergestellt.
Ebenfalls im Einsatz waren die Polizei, die Stadtwerke Baden-Baden, der Rettungsdienst Mittelbaden sowie der DRK-Kreisverband Baden-Baden.

Polizei führt Ermittlungen fort

Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Rastatt: Tracker führt Polizei zu gestohlenem Blumenstrauß https://www.die-neue-welle.de/rastatt-tracker-fuehrt-polizei-zu-gestohlenem-blumenstrauss-1805626/ Thu, 13 Nov 2025 12:18:33 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1805626 Rastatt (pm/dk) – Mehrfach verschwundene Blumen vom Grab seines Vaters haben einen Mann aus Rastatt zu einer ungewöhnlichen, aber erfolgreichen Idee gebracht: Mit einem versteckten Ortungsgerät konnte er gemeinsam mit der Polizei einen mutmaßlichen Blumendieb überführen.

Ortungsgerät im Strauß – und ein klares Signal

Der Mann hatte an Allerheiligen einen Blumenstrauß auf dem Grab seines Vaters abgelegt. Weil dort zuvor bereits mehrfach Blumenschmuck verschwunden war, bestückte er den Strauß diesmal mit einem Tracker. Wenige Tage später fehlte der Strauß erneut – und der Bestohlene schaltete die Polizei ein.

Die Beamten des Polizeireviers Rastatt orteten das Gerät, das neben der Standortübermittlung auch ein akustisches Signal abgeben kann. Am Samstag folgte das Ermittlerteam dem letzten Standort – bis ein Piepsen aus einer Wohnung im Westen Rastatts zu hören war.

Blumenstrauß steht auf dem Wohnzimmertisch

Als die Polizei die Wohnung betrat, fanden sie den vermissten Strauß unübersehbar auf dem Wohnzimmertisch eines 62-jährigen Bewohners. Der Mann ist der Polizei bereits bekannt und muss sich nun wegen Diebstahls verantworten.

Weitere Fälle im Blick

Ob der Tatverdächtige auch für andere Blumendiebstähle rund um den Friedhof Plittersdorf verantwortlich ist, wird derzeit geprüft.

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Menschenrettung bei Feuer in Karlsruhe-Grünwinkel https://www.die-neue-welle.de/menschenrettung-bei-feuer-in-karlsruhe-gruenwinkel-1373131/ Sat, 22 Mar 2025 15:00:09 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1373131 Karlsruhe (er24/nr) – Zu einem Kellerbrand mit Menschenleben in Gefahr wurden die Einsatzkräfte am Samstagvormittag in den Karlsruher Stadtteil Grünwinkel gerufen.

Infos zum Großeinsatz

Gegen 11.12 Uhr kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Herrmann-Leichtlin-Straße in Karlsruhe zu einem Brandausbruch im Keller des Gebäudes. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten noch nicht alle Personen das Gebäude verlassen können. Aufgrund der Rauchentwicklung und den daraus entstehenden und giftigen Gasen waren noch Bewohner im Obergeschoss des Hauses gefangen, deswegen waren die Beteiligten vor Ort besorgt und eilten dementsprechend schnell zur weiteren Rettungsaktion.

Weitere Ermittlungen folgen

Die Feuerwehr Karlsruhe war mit zwei Löschzügen im Einsatz. Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Mehrere Kräfte unter Atemschutz waren im Gebäude. Über Verletzte ist derzeit noch nichts bekannt. Die Brandursache wird von der Polizei ermittelt.

Updates zur Ursache

Vermutlich ein technischer Defekt einer Kochplatte hat in Karlsruhe ein Feuer in einem Keller ausgelöst. Am späten Vormittag wurde laut Polizei ein Mensch verletzt, der eine Rauchvergiftung erlitt. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden zwei Menschen vom Rettungsdienst behandelt.

Zwischenzeitlich war das gesamte Treppenhaus des Mehrfamilienhauses den Angaben der Feuerwehr zufolge verraucht. Eine Familie habe das Haus selbstständig verlassen können. Die Feuerwehr schätzte den entstandenen Schaden auf etwa 50.000 Euro.

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Polizei schnappt Dieb in Ubstadt-Weiher dank couragierter Zeugen https://www.die-neue-welle.de/polizei-schnappt-dieb-in-ubstadt-weiher-dank-couragierter-zeugen-957654/ Tue, 23 Jul 2024 12:06:37 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=957654

Ubstadt-Weiher (pol/svs) – Dank des beherzten Eingreifens zweier aufmerksamer Zeugen konnte ein 29-jähriger Mann in Weiher vorläufig festgenommen werden, der im Verdacht steht, ein Auto aufgebrochen und daraus Gegenstände geklaut zu haben.

Tat und Verfolgung

Gegen 03:30 Uhr bemerkten die Zeugen, wie der Tatverdächtige in der Ritterstraße ein Auto öffnete und Gegenstände entwendete. Die beiden Verfolger, 26 und 19 Jahre alt, informierten umgehend die Polizei und nahmen die Verfolgung des Täters zu Fuß auf.

Drohungen und Fluchtversuch

Als der Verdächtige die Verfolgung bemerkte, bedrohte er die Zeugen mit einer Weinflasche und versuchte zu flüchten. Die Zeugen hielten aus sicherer Entfernung weiterhin Sichtkontakt und gaben der herbeigerufenen Polizeistreife entscheidende Hinweise.

Festnahme und Ermittlungen

Nach kurzer Fahndung wurde der 29-Jährige in der Nähe vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung stellte sich heraus, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wurde. Zudem fanden die Beamten mutmaßliches Diebesgut aus dem Pkw bei ihm.

Am Montag wurde der Beschuldigte auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Das Kriminalkommissariat Bruchsal hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Zeugenaufruf

Das Polizeipräsidium Karlsruhe bittet Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder mögliche Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst Karlsruhe in Verbindung zu setzen.

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Karlsruhe: Ermittlung zu totem Corona-Patienten https://www.die-neue-welle.de/karlsruhe-ermittlung-zu-totem-corona-patienten-467616/ Sun, 03 Sep 2023 13:53:54 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=467616 Das Aufsehen war groß, als 2021 ein Patient in einem Karlsruher Krankenhaus starb – angeblich nicht behandelt wegen seines Impfstatus. Lange haben die Behörden ermittelt und das Verfahren dann eingestellt. Ein Nachspiel vor Gericht soll der Fall trotzdem haben.

Ermittlungen im Frühjahr eingestellt

Nach dem Tod eines angeblich wegen fehlender Corona-Impfung nicht behandelten Patienten im Klinikum Karlsruhe hat die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen beendet. Es habe keine Hinweise auf unterlassene Hilfeleistung gegeben, sagte ein Sprecher. Das Verfahren sei im Frühjahr eingestellt worden.

Prozess wegen übler Nachrede

Dennoch soll der Fall aus dem Herbst 2021 ein Nachspiel vor Gericht haben: Weil eine Rechtsanwältin Stimmung gegen das Krankenhaus gemacht hatte, beantragte die Staatsanwaltschaft Heidelberg im Juni einen Strafbefehl wegen übler Nachrede. Es geht laut einem Sprecher der Behörde um 60 Tagessätze à 200 Euro, also 12 000 Euro. Da die Frau den Strafbefehl nicht akzeptiert habe, sei für den 25. Oktober am Amtsgericht Heidelberg eine Verhandlung dazu angesetzt worden.

Empörung in sozialen Medien

Der Vorfall hatte vor allem deshalb Aufsehen erregt, weil ein Video auftauchte, das den Mann auf dem Boden liegend in einem Zimmer der Klinik zeigen sollte. In sozialen Netzwerken empörten sich viele. Mehrere Anzeigen gingen bei der Polizei ein. Per Pressemitteilung wies die Klinik die Vorwürfe entschieden zurück und stellte ihrerseits Strafanzeige. «Das Klinikum hat eine umfassende Behandlungspflicht gegenüber allen Patientinnen und Patienten, die es in jedem Fall und unabhängig vom individuellen Impfstatus der behandlungsbedürftigen Personen grundsätzlich uneingeschränkt wahrnimmt», hieß es weiter.

An Lungenentzündung gestorben

Die Karlsruher Staatsanwaltschaft leitete ein Todesermittlungsverfahren ein. Der Obduktion der Leiche zufolge war der Mann an Atemversagen bei einer schweren Lungenentzündung gestorben. Er habe einen positiven Corona-Schnelltest gehabt.

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Engelsbrand: Polizei ermittelt nach Tod einer 90-Jährigen gegen Pforzheimer Polizisten https://www.die-neue-welle.de/engelsbrand-polizei-ermittelt-nach-tod-einer-90-jaehrigen-gegen-pforzheimer-polizisten-336441/ Thu, 30 Jul 2020 09:25:43 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/engelsbrand-polizei-ermittelt-nach-tod-einer-90-jaehrigen-gegen-pforzheimer-polizisten-336441/ Pforzheim (pol/ass) Nach dem Tod einer 90-jährigen Frau in Engelsbrand, ermittelt die Staatsanwaltschaft Karlsruhe nun gegen zwei Pforzheimer Polizeibeamte. Der Grund hierfür ist vermutlich fahrlässige Tötung. Die Beamten sollen nach einem Notruf nicht richtig gehandelt haben, woraufhin die Frau starb.

Polizei findet Frau leblos vor

Eine Zeitungsausträgerin fand am Mittwochmorgen des 15. Julis in Engelsbrand eine 90-jährige Frau  auf. Die Frau lag im Hof ihres Anwesens vor der Eingangstreppe. Eine Zeugin, die nur schlecht Deutsch sprach, verständigte daraufhin das Polizeirevier Neuenbürg. Die Beamten fanden bei ihrer Ankunft die offenbar gestürzte Person nur noch leblos vor.

Erstes Revier reagierte wohl nicht auf Anruf

Bei der Vernehmung der Zeitungsausträgerin mit einer Dolmetscherin stellte sich heraus, das diese bereits vorher ein anderes Revier angerufen hatte, das aus bisher unbekannten Gründen nichts unternahm. Um welches Revier es sich dabei handelte, gab die Polizei nicht bekannt. Die Obduktion der Verstorbenen legt laut Polizei nahe, dass die Frau ohne Fremdeinwirkung gestürzt und deswegen verstorben sei. Die bisherigen Ermittlungen sprechen außerdem dafür, dass die Frau zum Zeitpunkt des ersten Anrufes noch lebte.

Ermittlungen gegen Polizisten laufen

Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe mit Zweigstelle in Pforzheim hat deswegen Ermittlungen gegen zwei Polizeibeamte eingeleitet. Zur Wahrung der Neutralität untersucht die Kriminalpolizei des Ludwigsburger Präsidiums den Fall jetzt. Wie der SWR berichtete, wurden die beiden verdächtigten Beamten vorläufig vom Dienst freigestellt.

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