Energiesparen – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Thu, 20 Nov 2025 08:30:46 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Der Experte gibt Tipps: So könnt ihr beim Heizen sparen https://www.die-neue-welle.de/der-experte-gibt-tipps-so-koennt-ihr-beim-heizen-sparen-1810041/ Mon, 24 Nov 2025 03:57:25 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1810041 Landau (pm/dk) – Die Heizsaison läuft, viele Haushalte blicken angesichts hoher Energiepreise sorgenvoll auf die nächste Abrechnung. Wie lässt sich im Alltag Heizenergie sparen? Wann lohnt sich ein Austausch der alten Anlage? Und welche Heizsysteme gelten derzeit als die besten Optionen? Antworten liefert Energieexperte Oliver Decken von der Klimastabsstelle der Stadt Landau.

Heizen wird teurer – und bleibt teuer

Oliver Decken macht deutlich, warum sich viele Gedanken um ihre Heizkosten machen: „Also der Erdgaspreis ist in den letzten fünf Jahren hat er sich etwa verdoppelt.“ Die Gründe sieht er in globalen Entwicklungen und politischen Krisen – und in einer klaren Tendenz: „man muss sich darauf einstellen, dass das Heizen mit Gas und Öl immer teurer wird.“

So könnt ihr sofort Heizkosten sparen

Decken betont: Jeder Haushalt kann direkt etwas tun. „Ein Durchschnittshaushalt, der bisher noch nicht so viel gemacht hat, kann seinen Verbrauch locker halbieren.“

Seine wichtigsten Alltags-Tipps:

1. Raumtemperatur bewusst steuern

„20 Grad ist ja sozusagen der normale Wert. Jedes Grad mehr oder auch weniger heißt 6 % mehr Heizenergie.“

2. Stoßlüften statt Kippfenster

„Bitte nicht Dauerlüften machen … sondern hier Stoßlüften betreiben.“ Kipplüften sei der größte Energiefresser: „Da können Sie die 10 € Scheine fürs Erdgas gleich hinten rausschmeißen.“

3. Heizung richtig einstellen

Viele Anlagen laufen falsch eingestellt – oft unnötig nachts oder im Urlaub. „Ich empfehle, sich mal die Bedienungsanleitung der Heizung anzugucken.“

4. Nachts oder unterwegs: Heizung runter oder aus

„Wir schalten sie komplett aus, dann über Nacht.“ Wichtig sei nur der Frostschutz bei starken Minusgraden.

Wann sollte man die Heizung erneuern?

„Spätestens wenn die Heizung kaputt ist, dann brauchen Sie eine neue Heizung.“ Als Orientierung sagt Decken: „Die Kernlebenszeit einer Öl- oder Gasheizung, das sind so 20 Jahre.“ Wer eine alte Anlage betreibt, sollte früh planen – auch mithilfe der Verbraucherzentrale: „Die bietet … einen Heizcheck an.“

Diese Heizsysteme empfiehlt Decken

Bei neuen Heizungen nennt Decken einen klaren Favoriten – die Wärmepumpe. „Wir empfehlen ganz klar im Außenbereich … eine Wärmepumpe.“ Auch in der Stadt sei sie oft sinnvoll – und technologisch längst Alltag. „Eine Wärmepumpe haben wir alle bei uns zu Hause. Das ist der Kühlschrank.“ Vorteile sind unter anderem:

  • klimafreundlich

  • niedrige Betriebskosten

  • gut kombinierbar mit Photovoltaik

„Wenn man es dann auf 20 Jahre umrechnet, ist die Wärmepumpe viel günstiger.“ Eine gute und klimafreundliche Alternative sei außerdem die Pelletheizung.

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Stutensee hat auf LED umgerüstet – spart Strom und Kosten https://www.die-neue-welle.de/stutensee-hat-auf-led-umgeruestet-spart-strom-und-kosten-937029/ Tue, 16 Jul 2024 07:10:53 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=937029 Stutensee (pm/tk) – Der Wandel kommt voran: Die Stadt Stutensee hat jetzt ihre komplette Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik umgerüstet. Das kostet viel Geld – spart aber auch viel.

Gefördert vom Bund

In Stutensee hat sie endgültig ausgedient: Die alte Straßenlaterne. Stattdessen kommt nun LED-Technik zum Einsatz. Insgesamt wurden 2.000 Leuchten in den vergangenen vier Monaten umgestellt. Die Große Kreisstadt hat dabei rund 700.000 Euro in die Sanierung investiert. Der Bund fördert das Projekt mit rund 175.000 Euro im Zuge der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Spart Strom und CO2

Zur Bilanz sagt die Erste Beigeordnete der Stadt Stutensee, Tamara Schönhaar: „Ein wesentlicher Vorteil der neuen Leuchten ist, dass sie deutlich weniger Strom verbrauchen. Außerdem sorgen sie für eine flächenmäßig bessere Ausleuchtung der Straßen und Gehwege.“ Die jährliche Stromersparnis liegt bei rund 500.000 Kilowattstunden, das sind etwa 80 Prozent. Die Umwelt wird jährlich um einen Wert entlastet, der über 225 Tonnen Kohlendoxid liegt.

Lange Lebensdauer

Neben der Energieeinsparung verfügen die LED-Leuchtmittel über weitere Vorzüge: Sie haben eine längere Lebensdauer und geringere Wartungskosten als die herkömmlichen so genannten Gasentladungslampen. Zudem gilt das erzeugte warmweiße Licht als besonders insektenfreundlich: Es lockt aufgrund seiner Beschaffenheit weniger Insekten an.

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Mittelbaden: Videos und CO2-Rechner helfen beim Energiesparen https://www.die-neue-welle.de/mittelbaden-videos-und-co2-rechner-beim-energiesparen-helfen-379719/ Mon, 05 Dec 2022 12:03:02 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/mittelbaden-videos-und-co2-rechner-beim-energiesparen-helfen-379719/ Mittelbaden (pm/mt) – Die Bürger der Region unterstützen – das hat sich die Energieagentur Mittelbaden insbesondere in Zeiten der Energiekrise auf die Fahnen geschrieben. „Mit Hilfe verschiedener digitaler Angebote informiert die Energieagentur über Einsparpotenziale, Fördermöglichkeiten sowie aktuell geltende Gesetze und hat hierfür ihren Internetauftritt angepasst“, erläutert Fabienne Körner, Geschäftsführerin der Agentur.

Ausführliche Übersicht

Die Agentur hat bereits vor einigen Wochen eine ausführliche Übersicht zu kostengünstigen und kurzfristig umsetzbaren Energiesparmaßnahmen ausgearbeitet und stellt diese in ihrem Info-Bereich für Privatpersonen zur Verfügung.

Einfache Tipps, innerhalb wenigen Minuten

Nun können sich interessierte Bürger auch über eine Video-Reihe zu diesen Themen informieren. „Mit der Video-Reihe verfolgen wir das Ziel, innerhalb weniger Minuten einfache Tipps zu unterschiedlichen Energie-Themen aufzuzeigen. Diese können im eigenen Haushalt schnell umgesetzt werden und dabei können effektiv Energiekosten eingespart werden“, macht Simon Friedmann, Klimaschutzmanager des Landkreises Rastatt, deutlich. Neben dem richtigen Umgang beim Heizen oder beim Stromverbrauch werden auch individuelle Tipps für Küche, Bad und Unterhaltungsmedien gegeben. Die Videos können auf dem Youtube-Kanal der Energieagentur angesehen werden.

Überblick über aktuelle Gesetze

Um beim Energiesparen nicht den Überblick über aktuelle Gesetze oder Fördermöglichkeiten zu verlieren, stehen im Info-Bereich der Homepage unterschiedliche Übersichten zur Verfügung. Neben einer ausführlichen Fördermittelübersicht werden dort auch Informationen zu Energieeinsparverordnungen, zur Strom- und Gaspreisbremse oder zur Photovoltaikpflicht veröffentlicht.

Energiesparen und Co2-Emissionen verringern

Wer Energie einspart, verringert in der Regel seine CO2-Emissionen. Auch hierbei möchte die Energieagentur unterstützen. Denn nur wer sich über die Auswirkungen der eigenen Handlungen bewusst ist, weiß was zu tun ist, um den CO2-Verbrauch zu senken. Aus diesem Grund stellt die Agentur den CO2-Rechner des Klimafonds Mittelbaden über ihre Website zur Verfügung, welcher zusätzlich über die Homepage des Landkreises erreichbar ist. Der Rechner ermöglicht die Darstellung eines individuellen CO2-Szenarios und beantwortet Fragen auf dem Weg zur CO2-Neutralität. Neben der Berechnung der CO2-Bilanz bietet der Klimafonds die Möglichkeit, nicht vermeidbare Emissionen auszugleichen. So kann eine CO2-Neutralität erreicht werden, gleichzeitig werden regionale Klimaprojekte unterstützt.

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Energiesparen einfach gemacht – Informationsveranstaltung in Bühl https://www.die-neue-welle.de/energiesparen-einfach-gemacht-informationsveranstaltung-in-buehl-377250/ Wed, 19 Oct 2022 03:00:20 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/energiesparen-einfach-gemacht-informationsveranstaltung-in-buehl-377250/ Bühl (pm/mt) – Die Stadt Bühl, die Stadtwerke Bühl und die Energieagentur Mittelbaden laden heute Abend um 18.30 Uhr, unter dem Titel „Bewältigung der Energiekrise – Energiesparen einfach gemacht!“ zu einer gemeinsamen Bürger-Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Neuer Markt ein.

Einfach und kostengünstige Maßnahmen

Wegen der derzeitigen Gasknappheit und der gestiegenen Preise ist es wichtiger denn je, den eigenen Energieverbrauch zu senken. Doch mit welchen Maßnahmen kann einfach und kostengünstig eine schnelle Reduzierung der Energieverbräuche erfolgen? Was unternimmt die Stadt Bühl, um Energie einzusparen? An dem Abend informieren zunächst die Stadtwerke Bühl zu Energiekrise und Versorgungssicherheit.

Livestream auf Youtube-Kanal

Nach den Maßnahmen und Vorhaben der Stadt Bühl gibt die Energieagentur Mittelbaden Hilfestellungen zur eigenen Energieeinsparung. Die Veranstaltung wird auch zeitgleich live auf dem Youtube-Kanal der Energieagentur Mittelbaden übertragen. Neben dem Vortragsprogramm sind auch Energieberater und Mitarbeiter der Energieagentur und der Stadtwerke vor Ort, um individuelle Fragen der Besucher zum Themenbereich Energiesparen klären zu können.

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Südwesten will in Weihnachtszeit Energiesparen https://www.die-neue-welle.de/suedwesten-will-in-weihnachtszeit-energiesparen-375933/ Thu, 22 Sep 2022 11:00:23 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/suedwesten-will-in-weihnachtszeit-energiesparen-375933/ Region (dpa/lsw) – Lichterketten und leuchtend bunt geschmückte Weihnachtsbäume gehören vielerorts fest zur Vorweihnachtszeit. Doch durch die drohende Energiekrise gilt für Kommunen und Städte in Baden-Württemberg Stromsparen als wichtiges Ziel – auch bei der Weihnachtsbeleuchtung. Früher war also nicht nur mehr Lametta, sondern auch mehr Lichterglanz. Vielerorts ist die Planung des Weihnachtsschmucks noch nicht abgeschlossen: In Karlsruhe will man „mit gutem Beispiel vorangehen“ und gleichzeitig nicht auf vorweihnachtliche Atmosphäre verzichten. Wie genau das gehen soll, werde in den nächsten Wochen ausgearbeitet, teilte ein Pressesprecher der Stadt mit.

Keine Weihnachtsbeleuchtung am Stuttgarter Rathaus

Das Stuttgarter Rathaus verzichte ganz auf seine Weihnachtsbeleuchtung und den Adventskalender in den Fenstern des Hauses, teilte eine Pressesprecherin der Stadt mit. Auch die Weihnachtsbäume in der Stadt sollen seltener leuchten: Die Lichterketten am großen Baum am Schlossplatz zum Beispiel waren in früheren Jahren rund 450 Stunden im Betrieb. Dieses Jahr sollen sie nur 240 Stunden eingeschaltet sein.

Kritik an Maßnahmen

Nicht alle heißen diese Maßnahmen gut: „Durch die fehlende Weihnachtsbeleuchtung kann es ziemlich dunkel werden. Gerade in der Innenstadt, wo es öfter Schwierigkeiten mit der Sicherheit gibt, ist das ein Problem“, kritisierte Sven Hahn von der Stuttgarter City Initiative. Wer sich in einer Stadt nicht wohlfühle, komme auch nicht zum Einkaufen. Dies könnte Folgen für die städtischen Betriebe haben, gab Hahn zu bedenken.

Symbolpolitik

Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt Tübingen, sah diese Ansätze, Energie zu sparen, ebenfalls skeptisch: „Die Fokussierung der Diskussion auf die Weihnachtsbeleuchtung ist reine Symbolik und verdeckt Tatenlosigkeit bei den großen Verbrauchern“, teilte er mit. Aber auch die Universitätsstadt sucht Wege, um in der Vorweihnachtszeit Energie einzusparen: Die „große“ Weihnachtsbeleuchtung mit Lichtern an den Giebeln und leuchtenden Kugeln in den Bäumen werde es in diesem Jahr nicht geben, teilte eine Pressesprecherin der Stadt mit.

Heidelberg will 15 Prozent Energie einsparen

Die Stadt Heidelberg will diesen Winter mindestens 15 Prozent Energie einsparen. Der Lichterschmuck beim Weihnachtsmarkt solle „auf ein Mindestmaß“ reduziert werden, sagte ein Sprecher der Stadt. So werden vermutlich die Lichter an den Buden weniger leuchten, auf Fassadenbeleuchtung wird ganz verzichtet. Nicht nur an Beleuchtung sondern auch an Tannen will die Stadt sparen: Die Zahl der Weihnachtsbäume und das Tannengrün sollen reduziert werden.

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Landau spart Energie – öffentliches Leben soll weitergehen https://www.die-neue-welle.de/landau-spart-energie-oeffentliches-leben-soll-weitergehen-375567/ Thu, 15 Sep 2022 13:46:58 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/landau-spart-energie-oeffentliches-leben-soll-weitergehen-375567/ Landau (la) – Schon früh hat die Stadt Landau mit Planungen zum Energiesparen begonnen. Trotzdem schaut sie jetzt mit bangem Blick auf die Gesamtentwicklung. Die Energiekosten, die auf die Stadt zukommen, haben sich im Vergleich zum Vorjahresniveau vervierfacht. Das Landauer Leben soll aber weitergehen: Der traditionelle Herbstmarkt endet in den nächsten Tagen. Und auch der Nikolausmarkt öffnet nahezu uneingeschränkt Ende November.

Hunderttausende Liter Heizöl eingelagert

Die Stadt Landau scheint auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Alle Heizungen wurden zu Beginn der Gasknappheit überprüft und überholt. Auch habe man nach alternativen Beheizungsmöglichkeiten Ausschau gehalten, so der Landauer Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Wir haben schon sehr früh angefangen mit einem Notfallplan zu arbeiten“. Trotzdem besorge ihn die Gesamtsituation. Auf die Stadt kommen Kosten zu, die sich im Vergleich zu den letzten Jahren vervierfacht haben.

Sorge vor sozialen Verwerfungen

Den Oberbürgermeister bedrückt vor allem die Situation, in der sich die Stadtwerke bald befinden könnten. Die Kommunen hätten seit Langem gewarnt, dass die Stadtwerke durch das Ausbleiben russischer Gaslieferungen bundesweit in Not geraten würden. Erst jetzt sei das Thema im öffentlichen Bewusstsein angekommen. Versorgungstechnische Probleme führten, so Hirsch weiter, über Kurz oder Lang zu sozialen Verwerfungen. Schon jetzt erhöhen Gas und Stromanbieter ihre Preise. Daher stellen sich die rund 100 Stadtwerke in Baden-Württemberg auf steigende Zahlungsausfälle bei den Kunden ein.

Landaus Energiesparmaßnahmen

Die Landauer bekommen die Sparmaßnahmen insofern zu spüren, als dass am 1. September die erste Energieeinsparverordnung der Bundesregierung in Kraft getreten ist. Sichtbar werden die Auswirkungen der Verordnung in Landau abends, denn die Stadt hat die Straßenbeleuchtung reduziert. Außerdem werden beispielsweise keine öffentlichen Gebäude mehr angestrahlt.

„Ich halte nichts von einem Energielockdown“

Das normale Leben solle trotzdem weitergehen, so Oberbürgermeister Hirsch. Der Landauer Herbstmarkt steht wie jedes Jahr auf dem Alten Meßplatz. Die Bürger spüren in diesem Zusammenhang nahezu keine Einschränkungen. Nur das Wasser in den Sanitäranlagen ist nicht mehr so warm wie im letzten Jahr. Beim Nikolausmarkt sollen außerdem noch reduzierte Belichtungskonzepte an den Fahrgeschäften greifen. „Jeder soll seinen Beitrag leisten, um die Einsparziele zu erreichen“, so Hirsch.

Sorgenkind Landauer Zoo

Der Landauer Zoo beherbergt rund 750 Tiere. Das Warmhaus und unzählige Stallungen verbrauchen täglich immense Energiemengen. Schon in den vergangenen Jahren wurde Wert darauf gelegt, Energieeffizienz und Energieeinsparung bei Baumaßnahmen prioritär zu behandeln. Derzeit benötigt der Zoo jährlich 800.000 Euro Zuschuss von der Stadt, um sich zu finanzieren. Das erste Ergebnis steigender Energiepreise sei der Anstieg des städtischen Zuschusses, erläutert der Oberbürgermeister. Man müsse sich aber auch Gedanken darüber machen, ob nicht auch der Eintrittspreis angehoben werden sollte.

„Es stellt sich die soziale Frage“

Die ganzen zusätzlich anfallenden Kosten sind nicht auf den Eintrittspreis umzulegen. In Zeiten von Inflation und steigender Energiekosten können sich viele Menschen nur noch wenig leisten. Es sei daher nur wenig sinnvoll, ausgerechnet öffentliche Einrichtungen teurer zu machen. Das grenze aus, betont Hirsch.

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Hälfte der Menschen im Land befürchtet Energie-Sparmaßnahmen https://www.die-neue-welle.de/haelfte-der-menschen-im-land-befuerchtet-energie-sparmassnahmen-375036/ Wed, 07 Sep 2022 13:00:40 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/haelfte-der-menschen-im-land-befuerchtet-energie-sparmassnahmen-375036/ Stuttgart (dpa/lsw) – Fast die Hälfte der Baden-Württemberger befürchtet laut einer Umfrage, dass ihre Kommune wegen der Energiekrise zu Sparmaßnahmen greift, die sie persönlich belasten. Vor allem in den großen Städten ist diese Sorge weit verbreitet. Das ergab eine Befragung des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Tageszeitungen im Südwesten. Für den sogenannten BaWü-Check hat das Institut im August mehr als 1000 Erwachsene im Land befragt.

Unterstützung für Energiesparmaßnahmen der Stadt oder Gemeinde

Trotzdem unterstützt demnach ein Großteil der Menschen die Maßnahmen der eigenen Stadt oder Gemeinde, um Energie zu sparen: Drei Viertel der Bevölkerung hält es für eine gute Idee, nachts auf das Beleuchten oder Anstrahlen öffentlicher Gebäude zu verzichten. Knapp 60 Prozent halten es für angemessen, dass öffentliche Gebäude nur noch bis maximal 19 Grad beheizt werden. Und gut die Hälfte der Menschen unterstützt den Vorschlag, die Straßenbeleuchtung früher auszuschalten. Nur wenig Unterstützung finden hingegen die Vorschläge, Schwimmbäder, Thermen oder Saunen vorübergehend zu schließen oder Volksfeste und Weihnachtsmärkte abzusagen.

Nur ein Fünftel mit Hoffnung für kommendes Jahr

Nur ein Fünftel der Menschen im Land sieht den kommenden zwölf Monaten mit Hoffnungen entgegen – so wenige wie bei keinem „BaWü“-Check zuvor. Der Eindruck, dass es seit Beginn der Corona-Pandemie immer neue Krisen gebe, ohne dass die vorherigen gelöst sind, sorge für dieses historische Stimmungstief.

Wünsche der Bürgerinnen und Bürger

Von der Landespolitik wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger vor allem, dass sie für ausreichend bezahlbaren Wohnraum und genügend Pflegekräfte sorgt. Für jeden Zweiten zählt die Förderung von Umwelt- und Klimaschutz zu den wichtigsten politischen Aufgaben der Landespolitik. Ein großer Teil der Menschen sieht zudem die Bekämpfung der Kriminalität im Land als vorrangig.

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Kretschmann: „Der Waschlappen ist eine brauchbare Erfindung“ https://www.die-neue-welle.de/kretschmann-der-waschlappen-ist-eine-brauchbare-erfindung-373968/ Fri, 19 Aug 2022 07:51:38 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/kretschmann-der-waschlappen-ist-eine-brauchbare-erfindung-373968/ Region(dpa) – In Zeiten von Gasknappheit und steigenden Preisen sieht sich Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann als Energiesparer auf einem guten Weg.

„Wir heizen in der Regel nur ein Zimmer“

„Ich habe ein Elektroauto, ich habe eine riesige Photovoltaikanlage auf dem Dach“, sagte der Grünen-Politiker der „Südwest Presse“. Seit 25 Jahren erhitze er sein Wasser zu 70 Prozent solar, außerdem habe er eine Pelletheizung bestellt. Kretschmanns Tipp: „Wir heizen in der Regel nur ein Zimmer“, sagte er. „Es ist auch gesünder, wenn man im Haus nicht überall die gleiche Temperatur hat.“

Bei Fleischkonsum habe er noch Luft nach oben

Außerdem müsse man nicht dauernd duschen. „Auch der Waschlappen ist eine brauchbare Erfindung“, riet Kretschmann. Einen Schwachpunkt hat der Grünen-Politiker bei sich allerdings ausgemacht: „Bei der Reduzierung des Fleischkonsums habe ich noch Luft nach oben.“

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Murganabad in Gaggenau schließt wegen hoher Energiekosten früher https://www.die-neue-welle.de/murganabad-in-gaggenau-schliesst-wegen-hoher-energiekosten-frueher-371655/ Mon, 11 Jul 2022 06:00:47 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/murganabad-in-gaggenau-schliesst-wegen-hoher-energiekosten-frueher-371655/ Gaggenau (pm/dpa/ms) – Das Murganabad in Gaggenau geht ab heute und somit früher in die Sommerpause. Schon seit dem 18. Mai ist das Hallenbad für den normalen Publikumsverkehr geschlossen. Bis heute haben nur noch Schul- und Vereinssport sowie Schwimmkurse stattgefunden.

Hallenbad geht früher in die Sommerpause um Gas zu sparen

„Der Energieverbrauch steht aktuell in keinem Verhältnis zu den wenigen Nutzern des Bades“, so ein Verantwortlicher der Stadt. Weiter heißt es, „in den Sommermonaten steht zudem das Waldseebad als Ausweichlösung zur Verfügung.“ Daher wird das Hallenbad dieses Jahr bereits ab heute in die jährliche Sommerpause gehen. Aktuell ist geplant das Murganabad am Ende der Freibadsaison wieder in Betrieb zu nehmen. Allerdings ist die Situation auf den Energiemärkten zu verfolgen, sodass auch eine Verlängerung der Stillstandszeit des Hallenbades nicht ausgeschlossen werden kann.

Lage ist in ganz Baden-Württemberg angespannt

Wegen steigender Energiepreise sind in Baden-Württemberg mindestens 45 Bäder von der Schließung bedroht. Dies geht aus einer in Stuttgart veröffentlichten Antwort des Innenministeriums auf eine Landtagsanfrage der SPD-Fraktion hervor. Es liege in der Verantwortung der Kommunen, wie sie unter Berücksichtigung ihrer Finanz- und Haushaltslage den gestiegenen Energiekosten bei ihren Bäderbetrieben begegneten.

Stärkere Unterstützung der Kommunen gefordert

Die SPD-Fraktion forderte eine verstärkte Unterstützung der Kommunen. Dass es keine finanzielle Grundförderung für die kommunalen Bäder im Land gebe, sei ein echtes Problem, erklärte die Oppositionsfraktion. „Gut ist, dass es zumindest eine Fachförderung zum Ausbau der regenerativen Energien, wie Wärmepumpen oder Solarthermie, gibt.“ Diese müsse aber unbedingt ausgeweitet werden. In Baden-Württemberg gibt es nach Angaben des Innenministeriums mindestens 704 Frei- und Hallenbäder, die sich in kommunaler Trägerschaft befinden. Die genaue Zahl sei aber unklar, weil nicht von allen Kommunen eine Rückmeldung erfolgt sei.

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