EEP – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Fri, 18 Jul 2025 12:42:07 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9 Untersuchung zeigt: Daran ist Eisbär Kap gestorben https://www.die-neue-welle.de/untersuchung-zeigt-daran-ist-eisbaer-kap-gestorben-1601122/ Fri, 18 Jul 2025 09:00:31 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1601122

Karlsruhe (pm/dk) – Zwei Tage nach dem Tod von Eisbär Kap hat das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Karlsruhe die ersten Ergebnisse der pathologischen Untersuchung veröffentlicht. Die Untersuchung bestätigt die während der Narkose erhobenen Befunde, die letztlich zur Entscheidung führten, Kap zu erlösen, um weiteres Leiden zu vermeiden.

Vergrößerte Leber und gefüllte Gallenblase

Bei der Obduktion wurde eine stark vergrößerte und deutlich veränderte Leber festgestellt, zudem war die Gallenblase vermehrt gefüllt. Zur genauen Abklärung der Erkrankungsursache wurden histologische Untersuchungen sowie eine weiterführende Infektionsdiagnostik eingeleitet.

Zootierarzt erklärt Hintergrund

Zootierarzt Dr. Marco Roller erklärt:

„Wir wissen von Befunden älterer Eisbären, dass Leberveränderung und -erkrankungen, zum Beispiel in Form von Tumoren, bei vielen Tieren gefunden werden. Auf Grund einer Verschlechterung der Laborwerte trotz Therapie und den erhobenen Ultraschallbefunden, hatten wir die Entscheidung getroffen, Kap nicht wieder aus der Narkose aufwachen zu lassen.“

Kap war mit seinen 24 Jahren der älteste männliche Eisbär im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) und galt als genetisch besonders wertvoll. Erst im vergangenen Jahr war er Vater des Karlsruher Jungtiers MiKa geworden.

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Sorge um Eisbär Kap – Eisbärpapa muss wieder in den Innenbereich https://www.die-neue-welle.de/sorge-um-eisbaer-kap-eisbaerpapa-muss-wieder-in-den-innebereich-1524721/ Fri, 13 Jun 2025 14:08:08 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1524721 Karlsruhe (pm/dk) – Sorge um Eisbär Kap im Zoologischen Stadtgarten: Nachdem sich der Gesundheitszustand des betagten Tiers in den vergangenen Tagen erneut verschlechtert hat, wird der 24-Jährige nun wieder dauerhaft im Innenbereich untergebracht. Diese Maßnahme soll vor allem der besseren medizinischen Versorgung dienen.

Direkte Betreuung im Innenbereich

Im geschützten Innenbereich können die Tierpflegerinnen und Tierpfleger Kap besser beobachten und Medikamente regelmäßig und gezielt verabreichen. Bereits vor rund vier Wochen hatte sich abgezeichnet, dass es dem Eisbären nicht gut geht. Sein Allgemeinzustand verschlechterte sich zunehmend, weshalb der Zoo entschied, Kap in Narkose umfassend zu untersuchen.

Kein eindeutiger Befund – aber intensive Pflege

Die Untersuchung brachte allerdings keine eindeutige Diagnose. Auch wenn die Ursache weiterhin unklar ist, wird Kap nun engmaschig überwacht. Als das derzeit älteste Eisbärmännchen im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) steht er unter besonderer Beobachtung. Der Zoo betont, dass alles getan wird, um ihm ein möglichst stabiles und sicheres Umfeld zu bieten.

Umbau auf der Außenanlage

Während Kap im Innenbereich gepflegt wird, nutzt der Zoo die Gelegenheit, um bauliche Veränderungen auf einem größeren Teil der Außenanlage vorzunehmen. Die Abteilung Bau und Technik arbeitet dabei eng mit dem Tierpflegeteam zusammen.

Eisbären bleiben getrennt

Zukünftig könnte es auf der Anlage zu einem Wechselmodell kommen: Die beiden anderen Eisbären, das Duo Nuka und MiKa, könnten sich mit Kap auf verschiedenen Anlagenteilen abwechseln. Ein direktes Zusammenlassen ist aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen – ein ausgewachsenes Männchen stellt für ein Jungtier eine Lebensgefahr dar. Dieses Verhalten entspricht auch den natürlichen Gegebenheiten in der Wildnis, wo Männchen und Jungtiere sich aus dem Weg gehen.

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Erste Bilder vom kleinen Eisbär im Karlsruher Zoo! https://www.die-neue-welle.de/erste-bilder-vom-kleinen-eisbaer-im-karlsruher-zoo-1274627/ Fri, 17 Jan 2025 13:42:40 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1274627
Karlsruhe (pm/dk) - Es gibt tolle Neuigkeiten aus dem Zoo Karlsruhe! Der kleine Eisbär, der Anfang November das Licht der Welt erblickte, macht große Fortschritte. Nachdem er die ersten Tage seines Lebens hinter verschlossenen Türen verbracht hat, können nun auch die ersten Aufnahmen des süßen Nachwuchses gemacht werden. Zoodirektor Dr. Matthias Rheinschmidt berichtet, dass der kleine Eisbär inzwischen anfängt zu krabbeln – ein weiteres freudiges Zeichen seiner gesunden Entwicklung!

Gute Nachrichten nach einem schwierigen Start

Die Geburt des Eisbärbabys war nicht ganz unkompliziert. Nuka, die Mutter des kleinen Eisbären, hatte ihre Jungtiere in einer Halbhöhle auf der Außenanlage zur Welt gebracht, was mit einigen Risiken verbunden war. Besonders gefährlich wurde es durch das kalte Wetter und mögliche Störungen, die dazu führen könnten, dass Eisbärenmütter ihre Jungen auffressen. Leider wurde eines der beiden Jungtiere in den ersten Tagen nicht mehr gehört und ist wahrscheinlich gestorben. Doch das überlebende Eisbärbaby hat sich prächtig entwickelt. Die Verantwortlichen im Zoo sind mittlerweile optimistisch, dass der kleine Eisbär die nächsten Wochen gut übersteht.

Video: Zoo Karlsruhe / Timo Deible

Noch wird Abstand gehalten – Zeit für Mutter und Jungtier

Aktuell bleibt der Bereich rund um die Eisbärenanlage für die Zoogäste abgesperrt, um Mutter Nuka und ihren Nachwuchs nicht zu stören. In der Natur verlassen Eisbärbabys ihre Höhle erst nach drei bis vier Monaten. So soll es auch im Zoo Karlsruhe sein. Der männliche Eisbär Kap, der ebenfalls in der Anlage lebt, bleibt aufgrund des natürlichen Verhaltens von Eisbären weiterhin getrennt. Eisbären sind Einzelgänger, und der Schutz der Jungtiere erfordert diese Vorsichtsmaßnahme.

Von der Arktis nach Karlsruhe – Nuka und Kap im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm

Nuka und Kap sind Teil des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP), das sich für den Erhalt dieser beeindruckenden Tiere in Menschenobhut einsetzt. Nuka kam 2023 vom belgischen Zoo Pairi Daiza nach Karlsruhe, während Kap aus Moskau stammt und als besonders genetisch wertvoll gilt. Dieses Zuchtprogramm ist entscheidend, um eine Reservepopulation zu schaffen und so zur Sicherung der Art beizutragen.

Eisbären unter Bedrohung – Artenschutz im Fokus

Der Eisbär gilt als „gefährdet“ auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN). Schätzungen zufolge gibt es nur noch 20.000 bis 25.000 Tiere in der Natur. Durch den Klimawandel, der das Eis in der Arktis schmelzen lässt, und die verstärkte Erdölförderung in arktischen Gebieten sind Eisbären stark gefährdet. Das EEP spielt eine entscheidende Rolle beim Schutz der Art und sorgt dafür, dass Eisbären auch in Menschenobhut eine Chance auf Überleben haben.

Wir dürfen also weiterhin auf das Wohl des kleinen Eisbären und seine Mutter hoffen – und können gespannt sein, wie sich der kleine Nachwuchs in den kommenden Wochen weiterentwickelt!

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Sally Özcan übernimmt Ehrenpatenschaft für Giraffen im Zoo Karlsruhe https://www.die-neue-welle.de/sally-oezcan-uebernimmt-ehrenpatenschaft-fuer-giraffen-im-zoo-karlsruhe-1278659/ Fri, 17 Jan 2025 13:10:45 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1278659 Ehrenpatenschaft für den Artenschutz „Für mich ist das ein wunderbares Erlebnis, den Giraffen einmal so nah zu sein“, sagt Sally Özcan, die mit ihrem erfolgreichen YouTube-Kanal über Kochen und Backen mehr als zwei Millionen Abonnenten begeistert. Mit der Ehrenpatenschaft möchte sie nicht nur die Giraffen im Zoo unterstützen, sondern auch auf die Bedrohung der Art hinweisen. „Artenschutz ist eine der wichtigsten Botschaften in modernen Zoos“, so Özcan. In einem Gespräch betonte sie die Bedeutung, sich für den Artenschutz einzusetzen, vor allem angesichts des Artensterbens und der Klimakrise.

Eine wichtige Botschaft für die Zukunft

Die Netzgiraffe ist in der Natur mittlerweile stark bedroht. Laut aktuellen Schätzungen gibt es nur noch weniger als 10.000 Tiere. Zoo Karlsruhe beteiligt sich daher aktiv am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) des Europäischen Zooverbands EAZA, um die Art zu erhalten. Zudem wird die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe durch eine Partnerschaft mit dem WWF in Kenia unterstützt, um den Lebensraum der Giraffen zu bewahren.

Gemeinsam für den Artenschutz

Die Übernahme der Ehrenpatenschaft ist nicht das erste Engagement prominenter Persönlichkeiten im Zoo Karlsruhe. Neben Sally Özcan gibt es bereits Thomas Gottschalk und Frank Elstner als Ehrenpaten. Auch Frank Elstner ist als Botschafter der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe aktiv. An der Giraffen-Anlage wird künftig ein Schild auf das Engagement der YouTuberin hinweisen. „Es war sicher nicht mein letzter Besuch hier im Zoo“, sagt Özcan. Sie ist gespannt, wie sie auch in Zukunft mit dem Zoo zusammenarbeiten kann.]]>