DRK – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Sat, 20 Jun 2026 08:55:53 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Neun Verletzte nach Blitzeinschlag auf Handballfest in Rastatt-Niederbühl https://www.die-neue-welle.de/neun-verletzte-nach-blitzeinschlag-auf-handballfest-in-rastatt-niederbuehl-1917336/ Sat, 20 Jun 2026 08:55:53 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1917336 Rastatt (dpa/er24/svs) – Das schwere Gewitter in der Nacht zu Samstag hatte in Rastatt dramatische Folgen: Während eines Sportfests der Handballer in Niederbühl zieht ein Unwetter auf – dann schlägt ein Blitz ein. Neun Menschen werden verletzt, sechs von ihnen kommen ins Krankenhaus.

Eine Person schwer verletzt

Zahlreiche Kinder und Erwachsene, die dort im Rahmen des Festes übernachteten, wurden von dem aufziehenden Unwetter überrascht.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei schlug der Blitz direkt auf dem Zeltplatz ein. Dabei wurden insgesamt neun Menschen verletzt. Eine Person erlitt schwere Verletzungen, die anderen acht Personen wurden wohl eher leicht verletzt. Dies bestätigte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Offenburg auf Anfrage in der Nacht.

Großaufgebot an Rettungskräften

Unmittelbar nach dem Vorfall wurde ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei alarmiert. Die Einsatzkräfte versorgten die Verletzten vor Ort. Zahlreiche Einsatzfahrzeuge waren auf dem Sportgelände im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wo es am Samstag noch gewittern könnte

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnete für Samstag mit weiteren Gewittern. Von den Mittelgebirgen bis zu den Küsten könnten sie gebietsweise kräftig ausfallen. Unwetter seien nicht ausgeschlossen. Die Gewitterfront werde langsam in Richtung Osten ziehen. «Dort dann im Laufe des Nachmittags Intensivierung und vereinzelte Unwetter wahrscheinlich», hieß es vom DWD.

Am Spätnachmittag und Abend seien dann auch in den übrigen Regionen – abgesehen vom äußersten Nordwesten – erneut einzelne kräftige Gewitter möglich, «allerdings nur sehr kleinräumig und bei Weitem nicht überall».

Bereits am Freitag waren über die südwestlichen Teile Nordrhein-Westfalens Gewitter gezogen. Über größere Schäden wurde zunächst nichts bekannt. Der DWD hatte zuvor Unwetterwarnungen unter anderem für die Regionen Aachen, Bonn, Köln, Neuss, Düsseldorf, Solingen und Wuppertal sowie den Oberbergischen Kreis und den Kreis Olpe veröffentlicht. Auch in Rheinland-Pfalz gab es Unwetter.

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Blutspende rettet Leben – das solltet ihr wissen! https://www.die-neue-welle.de/blutspende-rettet-leben-das-solltet-ihr-wissen-1520416/ Thu, 11 Jun 2026 02:30:36 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1520416

Region (dpa/dk) – Am Sonntag war Weltblutspendetag. Eine Blutspende kann Leben retten – und doch wissen viele nicht genau, wie sie selbst helfen können oder ob sie überhaupt infrage kommen. Zum Weltblutspendetag haben wir für euch die wichtigsten Fakten und Antworten rund um das Thema Blutspende auf einen Blick.

Wer darf überhaupt Blut spenden?

Grundsätzlich dürfen alle Menschen ab 18 Jahren spenden, sofern sie mindestens 50 Kilogramm wiegen. Vor jeder Spende wird der Hämoglobinwert geprüft – bei Frauen muss er über 12,5 liegen, bei Männern über 13,5. Ausschlussgründe können bestimmte Medikamente, Insulin bei Diabetes, kürzliche Operationen, Impfungen oder frische Tattoos sein. Wer unsicher ist, kann sich bei der DRK-Hotline unter 0800/119 49 11 oder auf www.blutspendedienst.com informieren.

Gibt es eine Altersgrenze?

Nein – zumindest keine starre mehr. Seit 2023 ist die Altersgrenze offiziell aufgehoben. Entscheidend ist der individuelle Gesundheitszustand, der in einem ärztlichen Gespräch vor jeder Spende beurteilt wird. Auch ältere Menschen dürfen also spenden – wenn sie fit genug sind.

Welche Arten der Spende gibt es?

Neben der klassischen Vollblutspende, bei der rund ein halber Liter Blut entnommen wird, gibt es auch die Möglichkeit, nur bestimmte Blutbestandteile zu spenden – zum Beispiel Blutplasma oder Thrombozyten. Letztere sind besonders gefragt, weil sie sich nur sehr kurz halten und beispielsweise bei Krebspatienten dringend benötigt werden.

Was sollte ich vor und nach der Spende beachten?

Vor der Blutspende sollte man viel trinken – idealerweise rund drei Liter Wasser – und gut, aber nicht zu fettig essen. Nach der Spende ist Ruhe angesagt: Erst zehn Minuten vor Ort ausruhen, dann einen kleinen Imbiss einnehmen und am selben Tag keine größeren körperlichen Anstrengungen unternehmen. In den Tagen danach empfiehlt sich eine eisenreiche Ernährung – zum Beispiel mit Hülsenfrüchten, Fleisch oder grünem Gemüse.

Wo kann ich Blut spenden?

Der größte Anbieter ist der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes. Aber auch die Malteser, Johanniter oder große Kliniken organisieren regelmäßig Spendetermine. Viele Einrichtungen zahlen zudem eine kleine Aufwandsentschädigung.

Weitere Informationen gibt es auch unter www.blutspende.de.

Lasst uns zusammen Blut spenden gehen! Das neue welle Team geht am Montag, den 15. Juni 2026 um 10:30 Uhr in die Blutspendezentrale Karlsruhe. Wollt ihr ebenfalls spenden gehen?
Dann registriert euch hier:
https://reservierung.blutspende-karlsruhe.de/#/desktop-view

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Großbrand in Bruchsal beschäftigt Feuerwehr die ganze Nacht https://www.die-neue-welle.de/grossbrand-in-bruchsal-beschaeftigt-feuerwehr-die-ganze-nacht-1905912/ Thu, 28 May 2026 08:44:58 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1905912 Bruchsal (pm/dk) – Großeinsatz am Mittwochabend in Bruchsal: Auf einem Betriebsgelände in der Lußhardtstraße sind gepresste Papierblöcke in Brand geraten. Rund 150 Einsatzkräfte kämpften bis in die frühen Morgenstunden gegen die Flammen und immer wieder aufflammende Glutnester.

Brand auf Betriebsgelände in der Lußhardtstraße

Die Feuerwehr Bruchsal wurde am Mittwochabend um 20:06 Uhr mit allen Abteilungen und der Führungsgruppe Bruchsal zu dem Großbrand alarmiert. Zur Unterstützung kamen außerdem die Feuerwehren Karlsdorf-Neuthard und Bad Schönborn sowie das Technische Hilfswerk hinzu.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannten bereits rund 50 von etwa 500 gelagerten, gepressten Papierblöcken. Das Feuer hatte sich außerdem auf angrenzende Papierballen ausgebreitet. Mitarbeitende des Betriebs hatten schon vor dem Eintreffen der Feuerwehr erste Löschmaßnahmen eingeleitet.

Rauch zieht durchs Industriegebiet

Durch die starke Brand- und Hitzeentwicklung barsten Fensterscheiben einer angrenzenden Halle. Rauch drang in das Gebäude ein und löste dort die automatische Brandmeldeanlage aus. Zur Sicherheit wurde in der Halle gelagerter Papiermüll mit Wasser benetzt und aus dem Gebäude gebracht.

Wegen der starken Rauchentwicklung im Bereich des Industriegebietes wurde über die NINA-WarnApp eine Warnung an die Bevölkerung verschickt. Anwohnerinnen und Anwohner sollten Fenster und Türen geschlossen halten und den Bereich meiden. Als die Rauchentwicklung später nicht mehr vorhanden war, wurde Entwarnung gegeben.

Glutnester sorgen für aufwendige Nachlöscharbeiten

Die Feuerwehr übernahm die weiteren Löschmaßnahmen. Um Glutnester freizulegen und gezielt löschen zu können, kamen zwei Greifbagger des betroffenen Betriebs zum Einsatz. Sie wurden von betriebseigenem Personal bedient.

Die Wasserversorgung wurde über das Hydrantennetz und aus einem offenen Gewässer sichergestellt. Wegen des hohen Wasserbedarfs erhöhten die Stadtwerke den Wasserdruck. Zusätzlich setzten die Einsatzkräfte Netzmittel und Schaummittel ein. Im weiteren Verlauf wurde geklärt, dass das Löschwasser nicht in ein Gewässer gelangt, sondern in Richtung Klärwerk abfließt.

Ein Mitarbeiter kommt ins Krankenhaus

Der Rettungsdienst sicherte die Einsatzkräfte zunächst mit einem Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug ab. Später übernahm die Schnelleinsatzgruppe Bruchsal, bestehend aus Malteser Hilfsdienst und DRK, diese Aufgabe.

Ein Mitarbeiter des Betriebs musste wegen gesundheitlicher Beschwerden mit einem Rettungswagen zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand kam es trotz der erheblichen Brandausbreitung zu keinen schwerwiegenden Personenschäden.

Einsatz dauert rund acht Stunden

Während des Einsatzes mussten die Löscharbeiten zwischenzeitlich unterbrochen werden, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Außerdem wurde ein geeigneter Ablageplatz für den Abtransport der Papierballen und des bereits abgelöschten Materials eingerichtet.

Der Transport erfolgte mit einem Containerfahrzeug des Betriebs. Bei den Abräumarbeiten wurden die Papierballen auseinandergezogen und immer wieder abgelöscht. Dabei traten erneut Glutnester und Flammenbildungen auf. Auch die Rauchentwicklung hielt weiter an. In den Ballen herrschte teilweise noch erhebliche Hitze.

Unter der Leitung von Einsatzleiter Andreas Kroll waren insgesamt rund 150 Einsatzkräfte im Einsatz. Bei den Löscharbeiten wurden 30 Atemschutztrupps eingesetzt. Der Einsatz dauerte rund acht Stunden und zog sich bis in die frühen Morgenstunden.

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Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ startet in Pforzheim und Enzkreis https://www.die-neue-welle.de/ersthelfer-app-region-der-lebensretter-startet-in-pforzheim-und-enzkreis-1857150/ Thu, 19 Feb 2026 03:36:50 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1857150 Pforzheim (pm/tk) – Die Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ ist nun auch in Pforzheim und dem Enzkreis im Einsatz. Ziel des Systems ist es, bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand medizinisch geschulte Ersthelfende in der Nähe des Notfallortes schnell zu alarmieren und so die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken.

Start am Tag des Notrufs 112

Der offizielle Start der App wurde dabei ganz bewusst auf den 11. Februar, den Europäischen Tag des Notrufs 112, gelegt, da
dieser Tag europaweit auf die Bedeutung schneller Notrufabsetzung, funktionierender Leitstellenstrukturen und einer lückenlosen Rettungskette aufmerksam macht. Diese bilden zentrale Elemente des neuen Ersthelfersystems.

Der Herz-Kreislauf-Stillstand ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen. Jährlich ereignen sich deutschlandweit mehr als 50.000 Fälle, in denen nur etwa zehn Prozent der Betroffenen überleben. Würde in mehr Fällen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen, ließe sich diese Quote mehr als verdoppeln. Denn meist dauert es mehrere Minuten, bis der Rettungsdienst eintrifft – bereits nach kurzer Zeit ohne Sauerstoff drohen aber schwere Hirnschäden.

„Diese Minuten entscheiden über Leben und Tod“, betont Prof. Dr. Wolfgang Kramer, Präsident des DRK-Kreisverbands Pforzheim-Enzkreis e.V. und Landesarzt des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg e.V. „Mit unseren Breitenausbildungen und den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vor Ort arbeiten wir seit Jahren daran, die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Mit der App ‚Region der Lebensretter‘ gehen wir nun den nächsten konsequenten Schritt, um noch schneller qualifizierte Hilfe zum Patienten zu bringen.“

So funktioniert das System

Geht bei der zuständigen Integrierten Leitstelle Pforzheim als zentraler Anlaufstelle für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz ein Notruf wegen eines vermuteten Herzstillstands ein, wird nicht nur der Rettungsdienst alarmiert. Zeitgleich sendet die Leitstelle über die App einen Hilferuf an registrierte medizinisch geschulte Ersthelfende, die sich in der Nähe des Notfallortes befinden. Diese können häufig bereits wenige Minuten nach dem Notruf mit lebensrettenden Maßnahmen
beginnen. Der Ersthelfende ist damit ein wichtiges Bindeglied zwischen der Laien-Reanimation und dem professionellen Rettungsdienst.

„Mit der Einführung der Ersthelfer-App stärken wir den Bevölkerungsschutz und erhöhen die Sicherheit für die Menschen in unserer Stadt und im Enzkreis“, betont Oberbürgermeister Peter Boch. „Schnelle Hilfe kann im Ernstfall den entscheidenden Unterschied machen.“

Gemeinsam für mehr Überleben

Aktuell sind in Pforzheim und im Enzkreis bereits über 320 Ersthelfende registriert. Wer sich ebenfalls engagieren möchte und die notwendigen Voraussetzungen erfüllt, kann sich die App „Region der Lebensretter“ herunterladen und dort registrieren. Voraussetzung ist mindestens eine medizinische Ausbildung auf dem Niveau eines Sanitätshelfers. Bei Fragen steht das Projektteam unter pforzheim@regionderlebensretter.de zur Verfügung.

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Reifenschlitzer an DRK-Fahrzeugen in Hohenwettersbach https://www.die-neue-welle.de/reifenschlitzer-an-drk-fahrzeugen-in-hohenwettersbach-1856496/ Tue, 10 Feb 2026 10:02:14 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1856496 Karlsruhe (er24/tk) – Zwei Vorfälle sorgen für Sprachlosigkeit: Unbekannte haben versucht, Reifen an Einsatzfahrzeugen des DRK-Ortsvereins Hohenwettersbach zu manipulieren. Die Polizei ermittelt.

Opfer mutwilliger Sachbeschädigung

Bereits am 22. Januar wurde bei einem Einsatzfahrzeug der Notfallhilfe eine gefährliche Manipulation festgestellt. ,,Unbekannte hatten vor beiden Hinterreifen selbstschneidende Schrauben hochkant und exakt in Fahrtrichtung platziert“, so der DRK-Ortsverein Hohenwettersbach. Wäre das Fahrzeug losgefahren, hätte dies mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem gleichzeitigen Reifenschaden geführt. Das Fahrzeug stand zu diesem Zeitpunkt auf seinem gekennzeichneten Stellplatz auf dem oberen Parkdeck der Lustgartenhalle. Der Vorfall wurde umgehend bei der Polizei angezeigt.

Am 30. Januar kam es dann zu einer weiteren mutwilligen Beschädigung. Bei einer Kontrolle wurde an einem anderen Einsatzfahrzeug ein platter Hinterreifen auf der Beifahrerseite festgestellt. Das Fahrzeug wurde daraufhin in einen Reifenfachbetrieb gebracht, wo bestätigt wurde, dass der Schaden vorsätzlich herbeigeführt worden war.

Sabotage gefährdet schnelle Notfallhilfe

Durch die Sabotage waren die betroffenen Fahrzeuge zeitweise nicht einsatzfähig. das Deutsche Rote Kreuz betont, dass solche Taten nicht nur eine erhebliche Gefährdung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte darstellen, sondern auch direkte Auswirkungen auf Menschen haben können, die im Notfall auf schnelle und zuverlässige Hilfe angewiesen sind.

Die Ermittlungen der Polizei Karlsruhe dauern an. Zeugen, die etwas Verdächtiges bemerkt haben, werden gebeten sich beim Polizeirevier Durlach unter der Telefonnummer 0721 / 490 70 zu melden.

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Weniger Blutspenden im Sommer sorgen für niedrige Bestände https://www.die-neue-welle.de/weniger-blutspenden-im-sommer-sorgen-fuer-niedrige-bestaende-2-1620952/ Sun, 27 Jul 2025 11:00:54 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1620952 Während am Strand die Liegen voll sind, bleiben sie beim Blutspenden im Sommer oftmals leer. Doch die Konserven werden immer gebraucht.

Weniger Spenden wegen Ferien

Weil weniger Menschen in den Sommer-Monaten Blut spenden, ist der Bestand von manchen Blutgruppen gering. Bei den Blutgruppen 0-, 0+ und A- ist er aktuell niedrig, wie aus einem Barometer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für Baden-Württemberg und Hessen hervorgeht. Einen Engpass gebe es aktuell aber nicht, sagte eine Pressesprecherin des DRK-Blutspendedienstes.

Blutspenden werden immer gebraucht

In den Sommer-Monaten rücke die Blutspende oftmals in den Hintergrund, weil die Menschen in den Ferien seien oder wegen der Hitze Probleme hätten. „Wir brauchen aber jeden Tag kontinuierlich Blut, um Patienten zu versorgen“, so die Sprecherin weiter. Gerade die Blutgruppe 0- werde immer gebraucht, weil sie für alle passe. Auch im Sommer sei das Spenden unproblematisch. Vorher sollte man laut DRK ausreichend essen und trinken.

Anreize sollen Spender mobilisieren

Besondere Blutspendeaktionen – etwa im Freizeitpark – sollen die Menschen auch in der Ferienzeit mobilisieren. „Wir müssen dafür sorgen, dass es erst gar nicht zum Engpass kommt“, erklärte die Sprecherin. Geld gebe es für eine Blutspende nicht.

Bei zu wenig Blutreserven kann die Versorgung mancher Patienten nicht mehr sichergestellt werden. Denn Blut ist nicht künstlich ersetzbar. Etwa 19 Prozent aller Blutspenden werden laut DRK beispielsweise für Krebspatienten benötigt.

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Weniger Blutspenden im Sommer sorgen für niedrige Bestände https://www.die-neue-welle.de/weniger-blutspenden-im-sommer-sorgen-fuer-niedrige-bestaende-1619437/ Sat, 26 Jul 2025 07:44:44 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1619437 Weil weniger Menschen in den Sommer-Monaten Blut spenden, ist der Bestand von manchen Blutgruppen gering. Bei den Blutgruppen 0-, 0+ und A- ist er aktuell niedrig, wie aus einem Barometer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) für Baden-Württemberg und Hessen hervorgeht. Einen Engpass gebe es aktuell aber nicht, sagte eine Pressesprecherin des DRK-Blutspendedienstes.

Blutspenden sinken im Sommer

In den Sommer-Monaten rücke die Blutspende oftmals in den Hintergrund, weil die Menschen in den Ferien seien oder wegen der Hitze Probleme hätten. «Wir brauchen aber jeden Tag kontinuierlich Blut, um Patienten zu versorgen», so die Sprecherin weiter. Gerade die Blutgruppe 0- werde immer gebraucht, weil sie für alle passe. Auch im Sommer sei das Spenden unproblematisch. Vorher sollte man laut DRK ausreichend essen und trinken.

Anreize sollen Spender mobilisieren

Besondere Blutspendeaktionen etwa im Freizeitpark sollen die Menschen auch in der Ferienzeit mobilisieren. «Wir müssen dafür sorgen, dass es erst gar nicht zum Engpass kommt», erklärte die Sprecherin. Geld gebe es für eine Blutspende nicht.

Bei zu wenig Blutreserven kann die Versorgung mancher Patienten nicht mehr sichergestellt werden. Denn Blut ist nicht künstlich ersetzbar. Etwa 19 Prozent aller Blutspenden werden laut DRK beispielsweise für Krebspatienten benötigt.

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Warnstreiks beim DRK – Verdi fordert mehr Geld für die Retter https://www.die-neue-welle.de/warnstreiks-beim-drk-verdi-fordert-mehr-geld-fuer-die-retter-1565575/ Thu, 03 Jul 2025 02:11:08 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1565575
Im Tarifstreit beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) hat die Gewerkschaft Verdi zu Warnstreiks aufgerufen – die zentrale Aktion beginnt heute um 10.00 Uhr in Heilbronn.

Streiks in Schwaben und Bodensee

Weitere Arbeitsniederlegungen und Aktionen sind laut Verdi in Reutlingen sowie in Einrichtungen in den Landkreisen Ravensburg und dem Bodenseekreis, dem Alb-Donau-Kreis und der Stadt Ulm geplant. Es gibt eine Notdienstvereinbarung. «Die Versorgung der Bevölkerung ist gewährleistet», sagte Verdi-Landesfachbereichsleiter Gesundheit und Soziales, Jakob Becker.

Verdi fordert 8 Prozent mehr Geld

Bei der zweiten Verhandlungsrunde am 10. Juni habe es zwar ein erstes Angebot gegeben. Größter Streitpunkt sind laut Becker die Forderungen zur Eingruppierung und Entlastung. «Wer Leben rettet, verdient mehr als warme Worte in der Blaulichtwoche. Notfälle gibt es 365 Tage im Jahr», sagte Becker.

Die Gewerkschaft will unter anderem acht Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 350 Euro monatlich. Auszubildende, Praktikanten und Praktikantinnen sowie Schüler und Schülerinnen sollen 200 Euro mehr Gehalt bekommen. Auch die Zulagen im Sozial- und Erziehungsdienst sollen um 150 beziehungsweise 100 Euro monatlich erhöht werden. Außerdem sollen die Entgelte für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter auf das Niveau der Entgeltgruppe 9 angehoben werden. Die anvisierte Laufzeit des Tarifvertrags ist zwölf Monate.

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Brand in Baden-Badener Klinik – Mitarbeiter löschen https://www.die-neue-welle.de/brand-in-baden-badener-klinik-mitarbeiter-loeschen-1424287/ Fri, 25 Apr 2025 06:46:18 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1424287 Baden-Baden (pm/svs) – Dank des schnellen und entschlossenen Handelns der Mitarbeiter ist am frühen Freitagmorgen ein Brand in einer Fachklinik in der Innenstadt von Baden-Baden glimpflich ausgegangen. Gegen 5:42 Uhr wurde die Feuerwehr durch die automatische Brandmeldeanlage alarmiert. Noch während der Anfahrt ging die Meldung ein, dass es tatsächlich in einem Patientenzimmer brenne – die Einsatzkräfte erhöhten daraufhin die Alarmstufe.

Mitarbeitende löschen Brand noch vor Eintreffen der Feuerwehr

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte war die betroffene Station bereits vollständig evakuiert. Der Brand selbst war durch das beherzte Eingreifen der Klinikmitarbeitenden bereits mit mehreren Feuerlöschern gelöscht worden. Die Feuerwehr übernahm die Nachlöscharbeiten und sorgte mit Belüftungsmaßnahmen dafür, dass die Station schnell wieder rauchfrei war.

Zwei Personen vorsorglich untersucht – keine Verletzten

Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Zwei Personen wurden vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht, mussten jedoch nicht weiter behandelt werden.

Großeinsatz in der Stadtmitte

Insgesamt waren 9 Fahrzeuge und 51 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz, darunter die Berufsfeuerwehr und die Abteilungen Lichtental, Stadtmitte, Varnhalt sowie die Führungsgruppe. Unterstützt wurde der Einsatz von Polizei, Technischem Hilfswerk, dem Rettungsdienst Mittelbaden und dem DRK Kreisverband Baden-Baden. Der Grundschutz für das übrige Stadtgebiet wurde parallel durch dienstfreie Kräfte sichergestellt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen. Angaben zum Auslöser können derzeit noch nicht gemacht werden.

]]> Neue Rettungswache in Hagenbach geplant https://www.die-neue-welle.de/neue-rettungswache-in-hagenbach-geplant-1367846/ Wed, 19 Mar 2025 08:07:39 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1367846 Hagenbach (pm/tk) – Da die DRK-Rettungswache in Wörth-Maximiliansau nicht mehr aktuellen Standards entspricht, soll ein Neubau her – und zwar in Hagenbach!

Standort für neue Rettungswache

Eine strategische Untersuchung ergab dabei, dass der optimale Standort für eine neue Rettungswache in Hagenbach liegt, da von dort die Einsatzzeiten kürzer wären. Dementsprechend wurde die Verlegung der Rettungswache von Maximiliansau nach Hagenbach mit einem Neubau im Dezember 2024 von der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst Südpfalz (KARS) beschlossen. Die Rettungswache soll von Wörth kommend am Ortseingang Hagenbach auf der rechten Seite am Kreisel Hagenbach entstehen.

„Dass wir in der Verbandsgemeinde Hagenbach einen Standort für eine neue Rettungswache gefunden haben, ist eine sehr gute Nachricht für die Menschen in der Region“, so der Landrat des Kreises Germersheim, Martin Brandl.

Baubeginn 2026

Aktuell laufen die baurechtlichen Vorbereitungen für die Neubauplanung der Rettungswache. Nach jetzigem Stand soll ab 2026 gebaut werden. Die Kosten für den Neubau werden dabei zu 75 Prozent von den beteiligten Kommunen und der Rest vom Deutschen Roten Kreuz getragen.

Sobald die Rettungswache in Hagenbach ihren Dienst aufnimmt, wird die Rettungswache in Maximiliansau aufgegeben. Zum Betriebsumfang der neuen Rettungswache in Hagenbach berichtet der Geschäftsführer der DRK Rettungsdienst Südpfalz GmbH Jürgen See, dass dort dann planmäßig ein Rettungswagen mit zwei Rettungsdienstmitarbeitenden täglich rund um die Uhr einsatzbereit stationiert sein wird. Sollte es einen Mehrbedarf geben, kann die Vorhaltung um ein weiteres Einsatzfahrzeug erweitert werden.

Im Jahr 2024 wurden durch die DRK-Rettungswache Wörth-Maximiliansau 2.117 Einsätze geleistet, davon etwa 1.960 Notfalleinsätze. Weitere Rettungswachen gibt es im Landkreis Germersheim in Kandel, Rülzheim und Germersheim.

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