DRK Karlsruhe – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Fri, 22 May 2026 11:10:54 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Teddy-Klinikum in Karlsruhe: Wenn Kuscheltiere ins Krankenhaus müssen https://www.die-neue-welle.de/teddy-klinikum-in-karlsruhe-wenn-kuscheltiere-ins-krankenhaus-muessen-1903137/ Fri, 22 May 2026 11:10:54 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1903137 Karlsruhe (pm/dk) – Ein Teddy mit gebrochenem Arm, eine Puppe mit Bauchweh und viele neugierige Kinder: Beim ersten Teddy-Klinikum am Städtischen Klinikum Karlsruhe konnten Kinder in dieser Woche spielerisch erleben, wie ein Krankenhaus funktioniert.

Rund 160 Kinder waren mit dabei

An zwei Tagen haben rund 160 Kinder aus umliegenden Kindertagesstätten das Klinikum Karlsruhe besucht. Mit dabei waren ihre Kuscheltiere und Puppen – als kleine „Patientinnen und Patienten“.

Gemeinsam mit Mitarbeitenden des Klinikums gingen die Kinder durch verschiedene Stationen und begleiteten ihre Stofftiere bei Untersuchung und Behandlung.

Vom Anmeldebogen bis in den OP

Los ging es an der Anmeldung. Dort füllten die Kinder zunächst einen Anmeldebogen aus. So wurde geklärt, was dem Kuscheltier oder der Puppe fehlt.

War zum Beispiel ein Teddy am Arm verletzt, wurde er zuerst geröntgt. Danach ging es weiter in den OP. Bei Bauchweh wurde der Bauch mit einem Ultraschallgerät untersucht.

Das Klinikpersonal nahm sich viel Zeit für jedes „kranke“ Kuscheltier. Gemeinsam mit den Kindern wurde ein Behandlungsplan ausgefüllt. Darin stand dann zum Beispiel, ob der Teddy Bettruhe braucht, besondere Kost bekommen soll – oder ob erstmal eine feste Umarmung hilft.

Weniger Angst vor Krankenhaus und Behandlungen

Das Teddy-Klinikum soll Kindern helfen, medizinische Behandlungen besser zu verstehen und mögliche Ängste abzubauen.

„Das Ziel des Teddy-Klinikums ist es, Kindern in einem geschützten Raum die Angst vor medizinischen Behandlungen zu nehmen“, erklärt Bettina Lisbach, Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe und Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums Karlsruhe. „Viele Kinder verunsichert der Besuch in einem Krankenhaus mit den vielen fremden Menschen und medizinischen Geräten. Da kann das Teddy-Klinikum helfen, Vertrauen aufzubauen und Sicherheit zu geben.“

Rettungswagen, Apotheke und kleine Arzttasche

Zum Abschluss ging es für die Kinder in die Apotheke. Dort bekamen sie eine kleine Arzttasche.

Im Außenbereich zeigte außerdem der DRK-Kreisverband Karlsruhe, wie Patientinnen und Patienten in einem Rettungswagen versorgt werden.

Auch das Maskottchen des Karlsruher SC war dabei: Willy Wildpark verteilte Autogrammkarten und ließ sich mit den Kindern fotografieren.

Teddy-Klinikum soll wiederkommen

Pflegedirektorin Elvira Schneider freut sich über die Aktion: „Es war schön zu sehen, wie die Kinder neugierig und ohne Scheu die verschiedenen Stationen entdeckt haben“, sagt sie. „Für das Projekt haben viele verschiedene Bereiche aus dem Klinikum Karlsruhe zusammengearbeitet und den Kindern ein tolles Erlebnis ermöglicht. Im kommenden Jahr wollen wir das Teddy-Klinikum auf jeden Fall wieder öffnen.“

Möglich wurde das Teddy-Klinikum durch eine finanzielle Spende der BBBank. Auch der DM-Markt am Europaplatz war mit Sachspenden beteiligt.

Christian Hilgendorf von der BBBank sagt dazu: „Wir unterstützen das Projekt, weil es einen echten Mehrwert für die Kinder und ihre Familien bietet. Die positive Erfahrung im Krankenhaus kann prägend sein und hilft, medizinische Themen früh verständlich zu machen.“

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Entwarnung nach Gefahrgut-Austritt und Gestank in Waghäusel-Wiesental https://www.die-neue-welle.de/bevoelkerungswarnung-nach-gefahrgut-austritt-in-waghaeusel-wiesental-1607716/ Mon, 21 Jul 2025 13:06:00 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1607716 Waghäusel (pm/svs) – Ein stechender Geruch zieht am Morgen durch das Industriegebiet in Wiesental. Ein noch unbekannter Stoff ist ausgetreten. Mittlerweile hat die Polizei Entwarnung gegeben. Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Anwohner.

Mitarbeitende retten sich ins Freie

Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich zwölf Mitarbeitende in der Produktion sowie zwei im Büro. Sie reagierten schnell, verließen das Gebäude selbstständig und alarmierten die Einsatzkräfte. Die Feuerwehr Waghäusel wurde gemeinsam mit dem Gefahrstoffzug Nord des Landkreises Karlsruhe, dem Rettungsdienst und der Polizei zur Einsatzstelle gerufen.

Keine akute Gefahr durch freigesetzte Stoffe

Spezialkräfte mit Schutzanzügen und Atemschutzgeräten erkundeten die Lage in der Produktionshalle und führten umfassende Messungen durch. „Die Messergebnisse bestätigten unsere Einschätzung, dass keine Gefahrstoffe mehr austreten“, erklärte Christian Sommer, stellvertretender Einheitsführer des Gefahrstoffzuges.

Vorsorglich wurde über die Warnapp NINA ein Hinweis für angrenzende Gebiete verbreitet. Eine tatsächliche Gefahr für die Bevölkerung habe jedoch nicht bestanden. Die Halle wurde durch die Feuerwehr mit Lüftern belüftet und anschließend wieder an das Unternehmen übergeben.

Ursache vermutlich wetterbedingt

Als mögliche Ursache vermutet das Unternehmen eine unerwartete Reaktion von bereits vorbereiteten Mischungen aufgrund veränderter Luftfeuchtigkeit oder Wasserkontakt. „Wir vermuten, dass es durch die veränderte Luftfeuchtigkeit oder durch Wasser zu einer Reaktion der für die Produktion bereits vorbereiteten Mischungen gekommen ist“, so eine Betriebsangehörige.

70 Feuerwehrleute im Einsatz – OB Deuschle vor Ort

Insgesamt waren unter Leitung von Feuerwehrkommandant Dieter Niemann rund 70 Feuerwehrangehörige im Einsatz, unterstützt von zehn haupt- und ehrenamtlichen Kräften des DRK und zwei Polizisten. Der organisatorische Leiter des Rettungsdienstes war Klaus Müller. Auch Oberbürgermeister Thomas Deuschle war vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

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