Cyber Monday – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Thu, 27 Nov 2025 05:24:58 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.0.2 Verbraucherminister Hauk warnt: Betrüger nutzen Rabattjagd an «Black Friday» aus https://www.die-neue-welle.de/verbraucherminister-hauk-warnt-betrueger-nutzen-rabattjagd-an-black-friday-aus-1815996/ Thu, 27 Nov 2025 06:20:36 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1815996

Stuttgart (dpa/tk) – Viele freuen sich auf die Rabattschlacht am Black Friday und Cyber Monday. Aber auch Kriminelle nutzen die Schnäppchenjagd. Der Verbraucherminister hat einen Tipp – und eine Warnung.

Hauk empfiehlt Verbraucherzentrale-Tool

Online Geschenke zu Weihnachten zu besorgen, spart viel Zeit – die Rabattschlacht an Black Friday und Cyber Monday öffnet aber auch Tür und Tor für Betrüger. Sie nutzen das hohe Bestellaufkommen vor dem Fest aus, warnt der baden-württembergische Verbraucherminister Peter Hauk (CDU). Er rät dazu, das Online-Tool der Verbraucherzentralen zu nutzen, um unseriöse Shops zu enttarnen.

Wer online nach Produkten suche, sollte aus seiner Sicht unbedingt vor der Bestellung prüfen, mit wem er es zu tun habe, mahnen Hauk und die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Sie verweisen auf ein Tool namens Fakeshop-Finder. Es prüft die Websites auf Merkmale von oft täuschend echt gestalteten Fakeshops.

Unseriöse Anbieter

Das geht denkbar einfach: Nutzerinnen und Nutzer können die Adresse eines Shops eingeben und bekommen umgehend eine Einschätzung, ob es sich um ein seriöses Angebot handelt oder nicht. Das Tool gibt zum Beispiel an, ob ein Impressum angegeben ist und ob der Sitz des Shops außerhalb der EU liegt.

In der Vorweihnachtszeit und an den Tagen der purzelnden Preise lockten auch unseriöse Anbieter im Internet mit Schnäppchen, versendeten dann aber keine oder nur minderwertige Ware, sagte Hauk und ergänzte: «Wir wollen mit dem kostenfreien Fakeshop-Finder die Verbraucher vor fingierten Online-Angeboten schützen.» Nach früheren Angaben der Verbraucherzentrale hat das Tool bereits mehrere Zehntausend Fakeshops identifiziert. Es wurde seit dem Start im Jahr 2022 bundesweit rund 7,25 Millionen Mal genutzt.

Nach Angaben des Verbraucherministeriums wurde der Fakeshop-Finder gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg entwickelt, in diesem Jahr folgte zudem ein Update. «Wir beobachten, dass die Betreiber von Fakeshops immer professioneller agieren und Werbung in den sozialen Medien schalten», sagte Hauk. Der Fakeshop-Finder könne nun auch Werbeanzeigen analysieren und Betrügereien auf Social-Media-Kanälen schneller ausfindig machen.

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Millionen Spam-Mails in der Black Week – so passiert euch nichts https://www.die-neue-welle.de/millionen-spam-mails-in-der-black-week-so-passiert-euch-nichts-587293/ Mon, 20 Nov 2023 18:56:11 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=587293 Region (pm/svs) – Während wir auf der Jagd nach Schnäppchen sind, haben die Online-Kriminellen jetzt in der sogenannten Black-Week nur ein Ziel: Unsere Daten. In den Tagen rund um Black Friday und Cyber Monday wird es besonders gefährlich. Etwa 150 Millionen Spam-Mails mehr als üblich werden in diesen Wochen bei den E-Mail-Anbietern registriert und rausgefiltert. Wie wir die fiesen Maschen durchschauen und uns schützen können, darüber sprechen wir mit einem Experten.

Spammer haben Hochsaison

Damit ihr nicht von sogenannten Spammern übers Ohr gehauen werdet, sprechen wir mit Christian Friemel von WEB.DE.

Wieso haben die Spammer denn ausgerechnet in der Black Week Hochsaison?

„Also, im Moment sind wir ja alle auf Schnäppchenjagd und das ist eine hochemotionale Situation. Ich will natürlich immer der Erste sein bei einem guten Angebot. Und in so einer emotionalen Situation funktioniert Spam am besten, denn dann werde ich unvorsichtig. Ich klicke also eben schneller mal auf den Link als sonst oder ich gebe vielleicht sogar mein Passwort irgendwo ein, um an das günstige Angebot ranzukommen, ohne weiter nachzudenken und schon schnappt die Falle zu. Dann gebe ich nämlich, zum Beispiel den Onlinekriminellen, meinen Anmeldenamen und mein Passwort über eine Phishing-Seite mit und dann können die meinen Account übernehmen.“

Welche Spam-Maschen sind am Black Friday besonders beliebt?

„Das ist im Moment ganz klar Paketdienste-Spam, also gefälschte Versandmitteilungen von DPD, DHL oder Hermes. Da soll ich dann zum Beispiel eine Gebühr für eine Lieferung nachzahlen. Und so kommen die Betrüger eben nicht nur an das Geld, sondern eben auch gleich an meine Kontodaten oder an mein PayPal-Konto zum Beispiel. Und dann gibt es gefälschte Angebotsnewsletter von Onlineshops, wo ich mich ganz, ganz schnell über einen Link in der E-Mail in mein Shoppingkonto einloggen soll, um ein Angebot nicht zu verpassen. Und natürlich eine gefakte E-Mail vom E-Mail-Anbieter, dass ich dringend ins Postfach gucken muss. Denn auch hier greifen die Spammer dann die Zugangsdaten ab und können den Account entsprechend übernehmen.“

Was wollen die Spammer bzw. Angreifer denn mit den Zugangsdaten oder Konten?

„Zum einen geht es natürlich darum, möglichst schnell an Geld zu kommen. Das klappt mit einem PayPal-Konto oder mit einem Onlinebanking-Konto besonders einfach. Da kann man das Geld dann einfach transferieren. Über ein geklautes Shoppingkonto bei Amazon, Zalando usw. können die Kriminellen dann auf fremde Rechnung einkaufen. Aber auch ein gekapertes E-Mail-Konto ist wertvoll, denn von da aus lässt sich zum Beispiel weiterer Spam verschicken. Und außerdem kann man an die Kontakte im Adressbuch von so einem geklauten E-Mail-Konto einfach Bettel-E-Mails schicken und kann die Leute betrügen im Namen des Kontoinhabers.“

Wie können wir uns denn schützen?

„Die allerwichtigste Regel lautet: unbedingt Ruhe bewahren beim Blick ins Postfach. Denn kein Schnäppchen der Welt ist so gut, dass wir dafür unsere persönlichen Daten riskieren sollten. Also unbedingt zweimal checken, ob die E-Mail wirklich vom echten Onlineshop ist. Und dann am besten nicht auf den Login-Link in der verdächtigen Mail klicken, sondern eben ein neues Browserfenster aufmachen, da manuell die Website aufrufen und sich dort einloggen. Und wer den Verdacht hat, dass jemand anderes schon in einen der eigenen Accounts eingedrungen ist, der sollte unbedingt da das Passwort ändern und natürlich wenn möglich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten.“

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