Belastung – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Thu, 22 May 2025 02:26:52 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Wasserwerke wegen Chemikalien-Belastung im Rhein alarmiert https://www.die-neue-welle.de/wasserwerke-wegen-chemikalien-belastung-im-rhein-alarmiert-1477180/ Thu, 22 May 2025 02:25:11 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1477180

Karlsruhe (dpa/tk) – Die Ewigkeitschemikalie Trifluoracetat (TFA) bedroht zunehmend das Trinkwasser. Rasches Handeln ist nötig, sagen Experten.

Wasserwerke sehen Trinkwasser bedroht

Nach dem neuesten Rhein-Bericht der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke Bodensee-Rhein (AWBR) verbreitet sich TFA ungebremst weiter. Das Trinkwasser sei direkt betroffen, warnten die Verbandspräsidenten Matthias Maier und Roman Wiget anlässlich ihrer Mitgliederversammlung.

Belastung am Rhein verdoppelt

TFA ist ein Abbauprodukt zahlreicher chemischer Erzeugnisse wie Kältemittel, Pharmaka und Pflanzenschutzmittel, das mit bisherigen Methoden nicht aus dem Wasser herausgefiltert werden kann.

Allein am Hochrhein habe sich die TFA-Konzentration in den letzten acht Jahren wertemäßig verdoppelt: von 0,1 Mikrogramm auf 0,8 oder 1 Mikrogramm je Liter, berichtet Maier. «Und die TFA-Einträge werden in den in nächsten 20 Jahren zunehmen», prognostiziert er.

Wasserwerke fordern Verbot der Substanz

«TFA baut sich nicht ab, sondern jeder weitere Eintrag findet sich in der Umwelt und im Wasser.» Die AWBR fordert deshalb das Verbot von Ewigkeitschemikalien, wo immer diese in die Umwelt gelangen. «Unsere Trinkwasserqualität ist direkt davon abhängig, wie wir uns jetzt entscheiden, mit Stoffen wie TFA umzugehen», so das Fazit von Maier und Wiget.

Dichtes Messnetz

Der Verband verfügt über Messnetze an Aare, Rhein, Donau und Neckar sowie unter anderem am Bodensee, Zürichsee, Vierwaldstädtersee und Bielersee. Mit rund 30 regelmäßig beprobten Messstellen hat er das umfassendste Messnetz am Hoch- und Oberrhein.

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Böser Boden rund um Rastatt – neue Simulation zeigt die PFC-Belastung https://www.die-neue-welle.de/boeser-boden-rund-um-rastatt-neue-simulation-zeigt-die-pfc-belastung-1284713/ Wed, 22 Jan 2025 02:59:51 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1284713 Rastatt (pm/tk) – Die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hat ihre neue Simulation zum PFC-Skandal in Rastatt/Baden-Baden veröffentlicht. Das Modell liefert wertvolle Informationen für Nutzung und Schutz des Grundwassers.

Gift im Grundwasser

Die Belastung des Grundwassers durch PFC/PFAS-Verbindungen ist seit 2013 ein zentrales Umweltthema in Mittelbaden. Mittlerweile haben sich Industriechemikalien auf einer Fläche von 127 Quadratkilometern ausgebreitet. Das zeigt die neue interaktive Karte des LUBW.

Im Sommer 2013 wurde bei einer Routineuntersuchung eines Trinkwasserbrunnens im Landkreis Rastatt eine PFAS-Verunreinigung festgestellt. Weitere kontaminierte, landwirtschaftlich genutzte Böden wurden in der Region gefunden. Dies führte zu Einschränkungen bei der Entnahme von Grundwasser. Ein Kompostunternehmer hatte giftige Papierschlämme unter seine Erde gemischt und damit Landwirte in der Region beliefert.

„Für alle Betroffenen ist wichtig, im Vorfeld möglichst genau abschätzen zu können, wie sich in den kommenden Jahren die Schadstoffe im Grundwasser weiterbewegen“, so Dr. Ulrich Maurer, Präsident der LUBW. „Deshalb haben wir unsere Prognosen erweitert.“

Interaktive Karten bis 2033

Die Simulation zeigt für drei verschiedene Tiefenbereiche des Grundwassers die derzeitige Situation und prognostiziert die räumliche Ausdehnung der PFAS-Verunreinigung bis zum Jahr 2033. Nutzerinnen und Nutzer der interaktiven Karten können selbst wählen und sich für drei verschiedene Tiefenbereiche im Grundwasserleiter und unterschiedliche Prognosejahre die Entwicklung darstellen lassen. Die Simulation basiert auf dem Grundwassermodell der LUBW für Mittelbaden.

Die interaktiven Karten können über die Webseiten der LUBW abgerufen werden: PFAS-Karten-Online.

Trinkwasserverordnung legt Grenzwerte fest

Mit der zweiten Novelle der Trinkwasserverordnung (TrinkwV), die am 24.06.2023 in Kraft getreten ist, wird auch den Herausforderungen durch PFAS im Wasser Rechnung getragen.

Erstmals werden Grenzwerte für die Industriechemikalien festgelegt und in zwei Stufen eingeführt. Ab dem 12. Januar 2026 gilt ein Summengrenzwert von 0,1 Mikrogramm pro Liter (µg/L) für eine Gruppe von 20 PFAS-Verbindungen.

Zusätzlich enthält die Trinkwasserverordnung einen Grenzwert in Höhe von 0,02 μg/L für die Summe von PFOA, PFNA, PFHxS sowie PFOS (Summe PFAS-4). Dieser Grenzwert gilt ab dem 12. Januar 2028.

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Hitzewarnung im Südwesten – Heute bis zu 37 Grad möglich https://www.die-neue-welle.de/hitzewarnung-im-suedwesten-dienstag-bis-zu-37-grad-moeglich-1000506/ Mon, 12 Aug 2024 14:12:06 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1000506

heiß und schwül im Südwesten, sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD). Mit dem Hitzehöhepunkt rechnen die Meteorologen bei bis zu 37 Grad am Dienstag.

Neuer Hitzerekord

Viel trinken, im Schatten bleiben, nachts lüften, leichte Kleidung tragen, mit Sonnencreme einschmieren und auf Mitmenschen achten: Es sind die immer gleichen Tipps, die bei Hitzewellen gelten. Heute soll die Sonne wieder über dem Südwesten brüten.

Am Montag wurde in Bad Neuenahr-Ahrweiler in Rheinland-Pfalz mit 35,7 Grad bereits der bisherige Jahres-Höchstwert eingestellt. Der war Ende Juli mit 35,4 Grad in Müllheim (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) gemessen worden.

Sturm, Blitz und Donner denkbar

Temperaturen bis zu 37 Grad in der Kurpfalz, gefühlt sogar teils um 40 Grad, sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) voraus. Sogar im Bergland könnten die Maximalwerte demzufolge knapp an die 30-Grad-Marke heranreichen. Das gehe mit einer extremen Wärmebelastung einher, hieß es.

Erste Schauer und Gewitter waren schon am Montag übers Land gezogen. Nun könnten diese laut der Prognose Dienstagnachmittags sowie abends örtlich kräftiger ausfallen. Dann seien auch Sturmböen möglich, teilten die Meteorologen mit. Mancherorts schauert es voraussichtlich eher. In der Nacht auf Mittwoch soll es nur noch vereinzelt regnen.

Saft statt Schampus

Hitzewellen sind nach Angaben des Stuttgarter Gesundheitsministeriums vor allem für ältere, pflegebedürftige und vorerkrankte Menschen, Schwangere, Säuglinge und Kinder mit besonderen gesundheitlichen Risiken verbunden. Daher gelte es, auch auf solche Mitbürgerinnen und Mitbürger zu achten und ihnen zu helfen.

Generell rät das Ministerium, sich während der Mittagshitze möglichst in Innenräumen oder im Schatten aufzuhalten und körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Statt Alkohol und Koffein sollte man vor allem Wasser und Saftschorlen trinken. Geeignet für die Flüssigkeitszufuhr seien auch Suppen oder wasserreiche Früchte. «Nehmen Sie mehrere kleine, leichte Mahlzeiten zu sich», heißt es in den Empfehlungen aus dem Vorjahr.

Abends lüften

Die Abkühlung der Nacht und der frühen Morgenstunden sollten Menschen nutzen, um Räume zu lüften. Tagsüber hingegen sollten Fenster abgedunkelt werden. Leichte, nicht einengende Baumwollkleidung in hellen Farben, eine Kopfbedeckung und Sonnenschutz werden ebenso empfohlen wie öffentliche klimatisierte Räume in der Nähe wie Bibliotheken.

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Cyanid in der Pfinz – Keltern bittet Bürger, sich vom Fluss fernzuhalten https://www.die-neue-welle.de/cyanid-in-der-pfinz-keltern-bittet-buerger-sich-vom-fluss-fernzuhalten-391704/ Fri, 09 Jun 2023 02:31:42 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/cyanid-in-der-pfinz-keltern-bittet-buerger-sich-vom-fluss-fernzuhalten-391704/ Keltern (pm/tk) – In der Pfinz bei Keltern ist schon wieder ein erhöhter Cyanid-Wert festgestellt worden. Das Landratsamt Enzkreis bittet die Menschen, bis auf Weiteres kein Wasser aus der Pfinz zu entnehmen und Hunde nicht darin baden zu lassen.

Verunreinigung festgestellt

Erneut ist in der Kläranlage in Keltern-Ellmendingen in einer Abwasserprobe eine Cyanid-Verunreinigung festgestellt worden. Es besteht im Moment allerdings keine akute Gefahr für die Bevölkerung. Auch zeigen die Überprüfungen des Gewässers bisher keine Schädigung der Tierwelt, teilte das Landratsamt Enzkreis mit. Seit Mittwoch sind Vertreter der Gemeinde, des Abwasserverbandes Oberes Pfinz- und Arnbachtal, der Polizei und des Umweltamtes vor Ort im Einsatz, um den Schadstoffeintrag einzugrenzen, Ursachenforschung zu betreiben und damit vor allem auch eine erneute Verunreinigung zu verhindern. Die Überprüfungen dauern derzeit noch an.

Da die Reinigungsleistung der Kläranlage durch den wiederholten Schadstoffeintrag stark beeinträchtigt ist, bittet das Umweltamt aus Vorsorgegründen die Bevölkerung, kein Wasser für Mensch und Tier aus der Pfinz zu entnehmen, keine Hunde trinken zu lassen und nicht in dem Gewässer zu baden. Am besten sollte Abstand von der Pfinz gehalten werden.

Cyanid schon früher in der Pfinz

Bereits am Freitagvormittag vergangener Woche (2. Juni) hatten Mitarbeiter der Ellmendinger Kläranlage bei ihrer täglichen Kontrolle in einer Abwasserprobe eine Cyanid-Verunreinigung festgestellt. Am Nachmittag desselben Tages konnte jedoch bereits dank des schnellen Eingreifens von Gemeinde, Abwasserverband und Umweltamt Entwarnung für die Bevölkerung gegeben werden, da die Belastung seinerzeit räumlich auf die Kläranlage Ellmendingen begrenzt war.

Wer sich weiter auf dem Laufenden halten will, findet aktuelle Informationen auf der Homepage der Gemeinde Keltern unter www.keltern.de.

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