AWO Karlsruhe – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Wed, 10 Jun 2026 13:30:09 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Neue Kita in Oberreut: Richtfest für 82 Betreuungsplätze https://www.die-neue-welle.de/neue-kita-in-oberreut-richtfest-fuer-82-betreuungsplaetze-1911759/ Wed, 10 Jun 2026 14:26:59 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1911759 Karlsruhe (pm/dk) – In Karlsruhe-Oberreut geht der Bau der neuen Kindertagesstätte an der Johestraße sichtbar voran. Die Volkswohnung hat dort jetzt Richtfest gefeiert. Damit ist ein wichtiger Schritt geschafft: Der Rohbau steht. Ende des ersten Quartals 2027 soll die neue Kita fertig sein.

Fünf Gruppen für Kinder in Oberreut

Auf dem Grundstück in der Johestraße 9 entsteht eine fünfgruppige Kindertagesstätte. Künftig sollen dort 82 Betreuungsplätze angeboten werden.

Geplant sind eine Krippengruppe für Kinder unter drei Jahren sowie vier altersgemischte Gruppen. Träger der Einrichtung wird die AWO Karlsruhe gGmbH, die bereits im Stadtteil aktiv ist.

Die neue Einrichtung soll „Kita Ringelblume“ heißen. Der Name stellt einen Bezug zu einer der fünf Säulen des Kneipp-Konzeptes her: den Heilkräutern. Nach diesem Konzept soll die Kita künftig pädagogisch arbeiten.

Neubau reagiert auf wachsenden Bedarf

Der Neubau entsteht in einem Stadtteil, der in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen ist. Besonders im nahegelegenen Neubaugebiet an der Woerishofferstraße sind zusätzliche Wohnungen entstanden. Dort wurden 173 neue Wohnungen geschaffen, die besonders von Familien genutzt werden.

Damit steigt auch der Bedarf an wohnortnahen Betreuungsplätzen. In Oberreut leben rund 10.325 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Volkswohnung hält dort mit 2.508 Wohnungen einen großen Teil des Wohnungsbestands.

Karlsruhe verfügt zwar über mehr als 200 Kindertageseinrichtungen, trotzdem reicht das Angebot nicht überall aus, um die Nachfrage vollständig zu decken.

„Wichtiger Baustein für die Familienfreundlichkeit“

Beim Richtfest wurde deutlich, welche Bedeutung die Kita für das Quartier haben soll.

„Wir reden oft davon, in die Zukunft zu investieren. Heute sehen wir ganz konkret, wie dies aussieht: Mit der neuen Kita entsteht ein wichtiger Baustein für die zukünftige Familienfreundlichkeit in Oberreut“, sagt Daniel Fluhrer, Baubürgermeister der Stadt Karlsruhe und Aufsichtsratsvorsitzender der Volkswohnung.

Fluhrer betont außerdem: „Gerade dort, wo neue Wohnungen entstehen, müssen Bildungs- und Betreuungsangebote mitwachsen. Die Einrichtung schafft wohnortnahe Plätze und stärkt die soziale Infrastruktur im Quartier.“

Bau kommt gut voran

Erst im Februar war der Spatenstich für das Projekt gefeiert worden. Dass nun schon Richtfest ist, zeigt den schnellen Baufortschritt.

„Dass wir bereits jetzt Richtfest feiern können, zeigt, wie gut das Projekt vorankommt“, sagt Stefan Storz, Geschäftsführer der Volkswohnung. „Dieser Fortschritt ist vor allem der sehr guten Zusammenarbeit aller Baubeteiligten zu verdanken.“

Die Baukosten liegen bei rund 5,6 Millionen Euro.

So ist die neue Kita geplant

Der Neubau wird als zweigeschossiger Baukörper in Massivbauweise errichtet. Vorgesehen sind Gruppenräume mit Abstellbereichen, Intensivräume und Garderoben.

Dazu kommen ein Mehrzweckraum, mehrere Küchen und Lagerräume sowie Personalräume. Ein Vorplatz mit Fahrradstellplätzen und Parkzone soll künftig die Ankunft von Kindern, Eltern und Beschäftigten erleichtern.

Energieeffizienz und Lärmschutz

Beim Bau werden aktuelle Anforderungen an Energieeffizienz und Schallschutz berücksichtigt. Der Primärenergiebedarf der Kita liegt bei 63 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Als Energieträger ist Fernwärme vorgesehen.

Zum Schutz vor Verkehrslärm entsteht außerdem eine 4,5 Meter hohe Lärmschutzwand. Sie soll den Außenspielbereich und die Gruppenräume abschirmen.

Teil einer größeren Quartiersentwicklung

Auch rund um die Kita wurden bereits städtebauliche Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehören eine neue Planstraße und ein ergänzender Lärmschutzwall.

Fuß- und Radwege sollen das Quartier künftig zusätzlich erschließen. Die neue Kindertagesstätte wird damit Teil einer Entwicklung, die auf kurze Wege, sichere Verbindungen und eine hohe Aufenthaltsqualität setzt.

Nach dem Richtfest folgen nun der Innenausbau und die technische Ausstattung. Läuft alles weiter nach Plan, kann die Kita Ende des ersten Quartals 2027 fertiggestellt werden.

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Reisen und Gutes tun: Werde Betreuer beim Jugendwerk der AWO Karlsruhe! https://www.die-neue-welle.de/reisen-und-gutes-tun-werde-betreuer-beim-jugendwerk-der-awo-karlsruhe-1232555/ Sun, 01 Feb 2026 07:20:47 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1232555 Karlsruhe (dk/ms) – Das Jugendwerk der AWO Karlsruhe-Stadt bietet dir die ideale Gelegenheit, Abenteuer zu erleben und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für Kinder und Jugendliche zu leisten. Wenn du gerne mit jungen Menschen arbeitest und Lust auf Reisen hast, kannst du als Betreuer bei den Freizeiten des Jugendwerks dabei sein. Ob am Bodensee, in Spanien oder Großbritannien – werde Teil eines engagierten Teams und gestalte unvergessliche Ferien für die Kids.

Das Projekt: Ferienfreizeiten für alle Altersgruppen

Das Jugendwerk organisiert über das Jahr hinweg zahlreiche Freizeiten und Reisen für Kinder und Jugendliche – und das in allen Schulferien. Ziel der Reisen ist es, den Teilnehmenden neben spannenden Erlebnissen auch wichtige soziale und persönliche Erfahrungen zu ermöglichen. „Wir bieten Freizeiten in den Schulferien an, aber diese sind nur möglich, weil engagierte Betreuer das Ganze mitgestalten und begleiten“, erklärt Aischa Förter-Barth, die das Projekt koordiniert.

Die Freizeiten bieten nicht nur Raum für Spaß und Abenteuer, sondern fördern auch das Miteinander und die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. „Es geht darum, Kindern und Jugendlichen eine tolle Zeit zu bieten und gleichzeitig auch für die Betreuer eine persönliche Weiterentwicklung zu ermöglichen“, fügt sie hinzu.

Vorteile für Betreuer

Betreuer beim Jugendwerk erhalten mehr als nur eine Tätigkeit: Sie nehmen an einer kostenlosen Schulung nach bundesweitem JuLeiCa-Standard teil, die sie optimal auf ihre Aufgaben vorbereitet. „Du bekommst alles an die Hand, was du für deinen Job als Betreuer brauchst“, erklärt Aischa Förter-Barth. Zusätzlich gibt es eine Ehrenamtspauschale von 30 Euro pro Tag, die dir hilft, dich auch finanziell für deinen Einsatz wertgeschätzt zu fühlen.

„Als Betreuer hast du die Möglichkeit, Berufserfahrung zu sammeln, die du sogar als Praktikum anerkennen lassen kannst“, so Aischa weiter. Das ist eine tolle Gelegenheit, die den Lebenslauf aufwertet und dir gleichzeitig die Möglichkeit gibt, in einem tollen Team mit Gleichaltrigen zusammenzuarbeiten.

Einblicke in die Reisen

Die Freizeiten des Jugendwerks führen nicht nur in den Süden Deutschlands, sondern auch in europäische Nachbarländer. „Wir fahren unter anderem an den Bodensee, nach Spanien, Großbritannien oder Kroatien“, berichtet Aischa Förter-Barth. „Jede Reise hat ihren eigenen Charme und ermöglicht den Betreuern, neue Kulturen zu entdecken und sich mit jungen Menschen in anderen Ländern auszutauschen.“

Ein besonders beliebtes Ziel ist das Surfcamp in Frankreich, aber auch die Sprachreisen nach Großbritannien und Spanien bieten den Teilnehmenden die Chance, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und gleichzeitig viel Spaß zu haben.

Wer kann sich bewerben?

Das Jugendwerk der AWO sucht junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren, die Freude daran haben, Verantwortung zu übernehmen und sich im Team einzubringen. „Es geht uns nicht um Noten oder Qualifikationen, sondern darum, dass du Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hast“, sagt Aischa. „Du solltest bereit sein, mit jungen Menschen zu arbeiten und ihnen eine tolle Zeit zu ermöglichen.“

Infoabend am 6. Februar 2026

Du interessierst dich für das Ehrenamt als Betreuer? Dann solltest du unbedingt den Infoabend am 6. Februar 2026 um 18:00 Uhr besuchen. Dort kannst du mehr über das Projekt erfahren und dich direkt anmelden.

Jetzt anmelden!

Die Anmeldung für die kommenden Freizeiten und das Betreuungsprogramm ist auf der Website des Jugendwerks der AWO Karlsruhe möglich.

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Baden-Württemberg in Sachen Ehrenamt TOP https://www.die-neue-welle.de/baden-wuerttemberg-in-sachen-ehrenamt-top-379131/ Tue, 05 Dec 2023 03:16:26 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/baden-wuerttemberg-in-sachen-ehrenamt-top-379131/ Region (svs) – Es ist doch ein gutes Gefühl zu wissen, dass sich in Deutschland so viele Menschen ehrenamtlich engagieren. Heute, zum Internationalen Tag des Ehrenamts, wird weltweit freiwilliges Engagement in der Gesellschaft geehrt und Baden-Württemberg ist in Sachen Ehrenamtliche ganz vorne mit dabei. In keinem anderen Bundesland ist der Anteil der Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, so hoch wie in Baden-Württemberg.

Ehrenamt bei der Caritas

Etwa 200  Ehrenamtliche engagieren sich in unterschiedlichen Bereichen für die Caritas in Karlsruhe. Vom Rikscha Fahren im Seniorenzentrum, Sprechlehrer oder dem Patenprojekt „Menschen helfen Menschen“ gibt es hier etliche Angebote. Alles gebündelt in der Ehrenamtsbörse.

Freiwilligenagentur Pforzheim

Ihr wollt euch freiwillig engagieren? Die Stadt Pforzheim hilft euch das richtige Ehrenamt zu finden! Oder ihr sucht Ehrenamtliche für eure Organisation? Auch hier gibts bei der Freiwilligenagentur Pforzheim Hilfe.

Ehrenamt bei der AWO Karlsruhe

Das Jugendwerk der AWO Karlsruhe-Stadt bietet rund ums Jahr in den Schulferien Freizeiten für Kinder und Jugendliche aus der Region an. Für diese Freizeiten suchen die Verantwortlichen auch in diesem Jahr neue Betreuerinnen und Betreuer! Wenn du Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen hast, zwischen 15 und 30 Jahren alt bist und in Karlsruhe oder Umgebung wohnst, bist du bei uns genau richtig.

Was bedeutet das für dich?

– Eine kostenfreie Schulung nach bundesweitem JuLeiCa-Standard

– Tolle Teams mit Menschen in deinem Alter

– Berufserfahrung im pädagogischen Bereich, die du als Praktikum anerkennen lassen kannst

– Feriencamps mit und ohne Übernachtung

– Einsätze in Deutschland und Europa, zum Beispiel am Bodensee, in Spanien, Großbritannien oder auf Korsika

– Eine Ehrenamtspauschale von 30€ pro Tag

Das klingt interessant für dich? Dann melde dich gerne bei Felicitas unter der 0721 35007151 oder unter f.luis@jugendwerk-awo.de. Auf unserer Website findest du bereits alle Termine, außerdem den Zugangslink für unseren digitalen Infoabend am 01.03.24.

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Pflege ist Zukunft – Karlsruher AWO schickt Postkarten an Karl Lauterbach https://www.die-neue-welle.de/pflege-ist-zukunft-karlsruher-awo-schickt-postkarten-an-karl-lauterbach-389514/ Fri, 12 May 2023 04:00:06 +0000 https://dieneuewelle.prod.welocal.cloud/pflege-ist-zukunft-karlsruher-awo-schickt-postkarten-an-karl-lauterbach-389514/ Region (lea) – „Finanzierung, Wertschätzung, Bürokratieabbau – weil Pflege Zukunft braucht“. Unter diesem Motto wendet sich die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Karlsruhe anlässlich des Tags der Pflege am 12. Mai an Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Und nennt Vorschläge und Forderungen für eine grundlegende Erneuerung des Pflegesystems. Diese Forderungen finden sich neben Plakaten und Bannern auch auf Postkarten, die dem Minister zugesendet werden sollen. Dadurch soll der Pflege Gehör verschafft werden.

Postkarten an Karl Lauterbach

An der Postkartenaktion kann sich jeder beteiligen, erklärt Clarissa Simon. Sie ist zuständig für den Geschäftsbereich Gesundheit und Pflege der AWO: „In allen unseren Pflegeeinrichtungen liegen Karten aus. Die müssen nur noch unterschrieben und in den dort stehenden Kasten geworfen werden.“ Auch in der Geschäftsstelle der AWO und in öffentlichen Institutionen können die Karten gezeichnet werden. Eine Briefmarke zum Absenden ist nicht nötig – darum kümmert sich die AWO. „Von der Kampagne erhoffen wir uns Öffentlichkeit“, erklärt Simon. Die Aktion sei zwar klein, könne aber bei einer hohen Beteiligungsquote viel bewegen.

Pflegeversicherung in aktueller Form nicht mehr zeitgemäß

„Sehr geehrter Herr Bundesminister Prof. Dr. Lauterbach, zum Tag der Pflege fordere ich neue Wege“, lauten die ersten, rot gefärbten Zeilen der vorgedruckten Postkarte. In drei knappen Absätzen werden die Forderungen zur Finanzierung, Wertschätzung und dem Bürokratieabbau aufgeführt. Simon erläutert: „Die Menschen brauchen zunehmend pflegerische Versorgung, denn sie werden hochaltriger.“ Diesem Trend werde die aktuelle Finanzierung der Pflege nicht gerecht.

Eigenbeteiligung treibt in die Sozialhilfe

Mitte der 90er wurde die Pflegeversicherung, also das „Gesetz zur sozialen Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit“, eingeführt. Oft wird das System als „Teilkaskoversicherung“ bezeichnet. Das heißt, dass die Versicherung Zuschüsse zu Pflegeleistungen zahlt. Und genau das muss sich ändern, findet Simon: „Das System ist eine riesige Belastung für die Menschen, die gepflegt werden müssen.“ Die Eigenbeteiligung sei hoch. „Heimbewohner müssen heute schon durchschnittlich 2.500 Euro selbst beisteuern. Das kann sich das Gro der Bevölkerung nicht leisten“, so die Expertin weiter. Immer mehr Menschen müssten für die Pflege ihre Ersparnisse aufbrauchen. Viele würden infolgedessen Sozialhilfe in Anspruch nehmen. „Das wiederum belastet die Kassen der Kommunen. Es braucht also neue Wege.“

Die AWO fordert daher eine Vollkaskofinanzierung. „Da gibt es unterschiedliche Modelle, das zu finanzieren“, so Simon: „Zum Teil steuerfinanziert, oder durch kombinierte Beitragszahlung.“ Hauptsache, das Finanzierungssystem werde reformiert. „Denn sonst werden die Beitragszahler immer weiter zur Kasse gebeten.“

Mehr als Applaus gefragt

„Applaus ist schön, aber nicht alles“, stellt Simon fest und muss lachen. Während der Hochphasen der Coronapandemie standen Pflegekräfte im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Es wurde von Balkonen applaudiert, Krankenhausmitarbeiter bekamen Kuchen und kleine Geschenke. „Wir bräuchten aber auch flexiblere Arbeitszeitmodelle, die Pflege muss attraktiver werden“, so die Gesundheitsbeauftragte der AWO. Die Wertschätzung der Pflege müsse für die Mitarbeiter in dieser Branche spürbar werden. Oder, wie Simon sagt, „menschenfreundlicher“. Sie kann sich die Einführung der 35-Stunden-Woche vorstellen. Und eine Aufweichung der bisher starren Schichtsysteme. „Neben einer guten Bezahlung führt das auch zu weniger psychischen Belastungen bei den Mitarbeitern.“ Und so könne man vielleicht wieder mehr Menschen für den Pflegeberuf begeistern.

Mehr Zeit zum Pflegen, weniger Papierkram

„Bürokratieabbau“ steht fett unterlegt als letzter Punkt auf der Postkarte an den Bundesgesundheitsminister. Darunter fordert die AWO mehr Eigenverantwortlichkeit für Pflegekräfte und weniger Dokumentation. „Das soll nicht heißen, dass wir Dokumentation ablehnen“, räumt Simon ein. Die sei zwar äußerst wichtig. Nehme aber zu viel Zeit ein. „Die Pflegekraft hat den Beruf gewählt, weil sie pflegen möchte. Und nicht dokumentieren.“

Im Durchschnitt benötigten die Pfleger täglich eineinhalb bis zwei Stunden, allein für das Dokumentieren ihrer Arbeit. „Das ist eine wahnsinnige Belastung“, seufzt Simon. Und es gehe auf Kosten der Interaktion mit den Pflegebedürftigen. „Wenn man das Ganze komprimieren könnte, hätte man schon viel gewonnen.“ Denn ein Pflegevertrag mit 70 Seiten, das könne einfach nicht sein.

Internationaler Tag der Pflege weckt Hoffnung

Bis Anfang Juni können Interessierte durch die Postkarten ihre Solidarität bekunden. Und auch der Internationale Tag der Pflege macht auf die unerlässliche Arbeit der Pflegekräfte aufmerksam. In Deutschland arbeiten rund 2 Millionen Menschen in Pflegeberufen. Weltweit sind es circa 28 Millionen Menschen, die ihre Arbeit täglich dem Wohlergehen anderer widmen. Am 12. Mai steht diese Berufsgruppe im Vordergrund. Und das seit mehr als 50 Jahren. Der Tag der Pflege fällt auf den Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale. Sie gilt als Pionierin der modernen Krankenpflege.

Und auch Clarissa Simon hofft, die Pflege in Deutschland durch die Forderungen der AWO und anderen Verbänden wieder zum Pionierprojekt machen zu können.

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