Anklage – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Wed, 13 May 2026 06:07:20 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Bestechungsskandal im Enzkreis – Anklage gehen Mönsheimer Bürgermeister https://www.die-neue-welle.de/bestechungsskandal-im-enzkreis-anklage-gehen-moensheimer-buergermeister-1898607/ Wed, 13 May 2026 06:06:47 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1898607 Mönsheim (tk) – Bürgermeister Michael Maurer ist wegen Korruptionsverdacht suspendiert. Nun hat die Staatsanwaltschaft Pforzheim auch Anklage erhoben.

Bestechungsvorwürfe gegen Rathauschef

Der Fall bewegt die kleine Enzkreis-Gemeinde schon seit über einem Jahr: Bürgermeister Michael Maurer (parteilos) werden Untreue und Bestechlichkeit vorgeworfen. Das Landratsamt hat ein Dienstverbot gegen ihn ausgesprochen. Die Rathausgeschäfte in Mönsheim übernimmt seitdem die stellvertretende Bürgermeisterin Margit Stähle.

Nun kommt neue Bewegung in den Fall: Die Staatsanwaltschaft Pforzheim hat nach Abschluss der Ermittlungen Anklage gegen Maurer erhoben. Unter anderem wegen Bestechlichkeit in zwei Fällen, wie die Pforzheimer Zeitung berichtet. Maurer soll Geld von Unternehmen angenommen haben. Wann der Fall vor Gericht kommt, ist allerdings noch unklar.

Billige Möbel und teurer Container

Im Mönsheimer Bestechungsskandal geht es um die Beschaffung eines Bürocontainers für einen Kindergarten und neue Schulmöbel. Maurer hatte diese im Jahr 2023 und 2024 kaufen lassen. Die hochpreisigen Möbel für die Schule haben sich im Anschluss als billige Discounter-Ware herausgestellt. Die Kosten für den Bürocontainer hingegen wurden nach Unterzeichnung des Kaufvertrags deutlich höher. In beiden Fällen soll Maurer Zuwendungen der Unternehmen erhalten haben.

Michael Maurer selbst wollte sich zu den Vorwürfen bislang nicht äußern.

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Prozess zu Wasserbecken-Unfall im Europa-Park startet erneut https://www.die-neue-welle.de/prozess-zu-wasserbecken-unfall-im-europa-park-startet-erneut-1884123/ Wed, 15 Apr 2026 02:26:26 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1884123

Rust (dpa/tk) – Wegen eines Unfalls bei einer Wassershow im Europa-Park steht ein verantwortlicher Geschäftsführer erneut vor Gericht. Acht Menschen wurden damals verletzt.

Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung

Mehr als zweieinhalb Jahre nach dem Unglück bei einer Wassershow im Europa-Park beginnt am heutigen Mittwoch (9.00 Uhr) erneut der Prozess vor dem Amtsgericht Ettenheim. Angeklagt ist der Geschäftsführer des externen Unternehmens, das zum Zeitpunkt des Unfalls vom Park beauftragt und für den Aufbau sowie Ablauf der Show verantwortlich war. Dem Mann wird fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen vorgeworfen.

Zweiter Anlauf nach Krankheitspause

Der Prozess war ursprünglich bereits vergangenen November gestartet – wegen einer längeren Erkrankung des Verteidigers muss der Fall jedoch vor Gericht neu aufgerollt werden. Im ersten Prozess hatte der Angeklagte Versäumnisse zugegeben. Beim Montieren der Türme und diverser Etagen aus Blechplatten seien weniger Schrauben als vorgeschrieben und teils keine Unterlegscheiben verwendet worden.

Im Sommer 2023 war das Wasserbecken vor den Augen der Zuschauer während der Show «Retorno dos Piratas» plötzlich verrutscht und gerissen, Sprungtürme stürzten ein. Sechs Artisten und zwei Besucher, ein Ehepaar, wurden verletzt.

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Anklage nach Missbrauch von Sechsjähriger aus Rulantica-Bad https://www.die-neue-welle.de/anklage-nach-missbrauch-von-sechsjaehriger-aus-rulantica-bad-1853301/ Tue, 03 Feb 2026 08:56:35 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1853301

Freiburg (dpa/tk) – Ein junges Mädchen wird im Sommer aus dem Erlebnisbad beim Europa-Park mitgenommen. Nun wurde Anklage gegen den Tatverdächtigen erhoben.

Missbrauch, Nötigung und gefährliche Körperverletzung

Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat Anklage gegen einen Mann erhoben, der vergangenen August ein sechsjähriges Mädchen aus dem Erlebnisbad Rulantica in Rust mitgenommen haben soll. Dem 31-jährigen Rumänen wird unter anderem sexueller Missbrauch, sexuelle Nötigung und versuchte gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

Kind ins Maisfeld gelockt…und später ausgesetzt

Den Ermittlungen zufolge soll der Mann das Mädchen am Abend des 9. August aus dem Innenbereich des Erlebnisbads gelockt und in ein angrenzendes Maisfeld geführt haben. Die Sechsjährige habe lediglich ihre Badekleidung getragen. Dort angekommen soll der Mann Rauschmittel konsumiert und das Mädchen dazu aufgefordert haben, es ihm gleichzutun. Sie habe die Drogen jedoch zu Boden fallen lassen. Anschließend sei es zum sexuellen Missbrauch gekommen.

Schließlich habe der Mann das Kind in ein Gebüsch an der angrenzenden Straße geworfen und sei gegangen. Die Sechsjährige sei danach selbstständig bis nach Kappel-Grafenhausen gelaufen, wo ein Kraftfahrer rund zwei Stunden nach Verschwinden des Mädchens die Polizei verständigte.Der Tatverdächtige war rund eine Woche nach der Tat in Rumänien festgenommen und wenige Tage später nach Deutschland ausgeliefert worden. Das Landgericht Freiburg entscheidet nun über eine Eröffnung des Hauptverfahrens.

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Anklage gegen Messerstecher von Gernsbach https://www.die-neue-welle.de/anklage-gegen-messerstecher-von-gernsbach-1748155/ Wed, 08 Oct 2025 10:06:50 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1748155 Baden-Baden (pm/tk) – Anfang des Jahres hat ein Mann seinen Mitbewohner mit dem Messer angegriffen. Nun wurde gegen ihn Anklage wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung erhoben.

Attacke mit Taschenmesser

Der Angeklagte soll im Februar 2025 in einer Wohnung in Gernsbach mit seinem Mitbewohner in Streit geraten sein und im Rahmen des Streits seinem Mitbewohner mit einem Taschenmesser in den Bauch gestochen haben, wodurch das Opfer eine vier cm breite und acht cm tiefe Stichverletzung im Bauchgewebe erlitten habe. Der Angeklagte sei mit in der Hand erhobenem Taschenmesser erneut auf das Opfer zugegangen und habe geäußert, ihn töten zu wollen. Weitere Stichverletzungen konnten durch das Opfer und einen weiteren Mitbewohner verhindert werden.

Täter in Rumänien verhaftet

Der Angeklagte, der aufgrund einer im Rahmen des Geschehens erlittenen Fraktur ebenfalls zu Behandlung im Krankenhaus war, verließ am Morgen des Folgetags das Krankenhaus und setzte sich nach unbekannt ab. Er konnte auf der Grundlage der erlassenen nationalen sowie europäischen Haftbefehle im Juni 2025 in Rumänien festgenommen und im Juli 2025 nach Deutschland ausgeliefert werden. Er befindet sich seither in dieser Sache in Untersuchungshaft.

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Als Baufirma-Mitarbeiter ausgegeben – Prozess nach Überfall in Ötigheim https://www.die-neue-welle.de/als-baufirma-mitarbeiter-ausgegeben-prozess-nach-ueberfall-in-oetigheim-1577023/ Tue, 08 Jul 2025 06:03:27 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1577023 Baden-Baden (tk) – Mit einem Trick sollen sich zwei Männer Zugang zu einem Haus verschafft und den Besitzer ausgeraubt haben. Ab heute stehen sie in Baden-Baden vor Gericht.

Falsche Baufirma-Mitarbeiter

Vor dem Landgericht Baden-Baden beginnt heute ein Prozess wegen eines Raubüberfalls in Ötigheim. Angeklagt sind zwei Männer im Alter von 25 und 45 Jahren.

Die Beiden sollen im vergangenen November bei einem Mann in Ötigheim an der Haustür geklingelt haben. Als angebliche Mitarbeiter einer Baufirma sollten sie eine Wasserleitung reparieren. So verschafften sie sich Zugang ins Haus.

Geschlagen, gefesselt, bedroht

Dann sollen sie den Besitzer mit einer Waffe bedroht, geschlagen und im Keller gefesselt haben. Anschließend durchwühlten sie laut der Anklage die Räume und raubten Geld und Wertgegenstände im Wert von 1.000 Euro. Das Opfer erlitt bei dem brutalen Überfall unter anderem Knochenbrüche und musste ins Krankenhaus.

Die zwei Angeklagten haben die Vorwürfe weitgehend gestanden. Mit einem Urteil vor dem Landgericht Baden-Baden wird Ende Juli gerechnet.

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Rassistisches Gegröle in Nagold – Verfahren eingestellt https://www.die-neue-welle.de/rassistisches-gegroele-in-nagold-verfahren-eingestellt-1431616/ Wed, 30 Apr 2025 02:00:48 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1431616 Rassistische Gesänge während einer Maiwagenfahrt im Bereich Calw und Nagold im vergangenen Jahr bleiben ungeahndet. Die Voraussetzungen für eine Anklage wegen Volksverhetzung reichten nicht, teilte die Staatsanwaltschaft Tübingen mit. Das Ermittlungsverfahren gegen sieben Männer und eine Frau wurde eingestellt.

Rassismus am 1. Mai

Im sozialen Netzwerk Facebook war ein Video geteilt worden, auf dem Teilnehmer einer größeren Gruppe während der alljährlichen Maiwagen-Tour in der Region rassistische Sprüche skandierten. Zum Lied «L’amour toujours» von Gigi D’Agostino grölten einige «Deutschland den Deutschen, Ausländer raus». Unter anderem die Organisatoren des Umzugs verurteilten den Vorfall.

Abwägungssache

Das Geschehen sei zwar «offensichtlich ausländerfeindlich», erklärte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Der Ausspruch stelle aber zunächst einmal eine Meinungsäußerung dar und unterliege dem grundrechtlichen Schutz der Meinungsfreiheit, «so verletzend er für Betroffene auch sein mag».

Zwar können Meinungen nach Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts den verfassungsrechtlichen Schutz verlieren. Es lägen aber im konkreten keine Umstände hierfür vor, erläuterte der Sprecher. Dass das Gegröle am Nagolder Busbahnhof in Gegenwart von Ausländern beziehungsweise Menschen mit Migrationshintergrund stattfand, reiche hierfür nicht aus.

Ähnliche Entscheidung zu Sylt

Zu einem ähnlichen Ergebnis kam auch die Staatsanwaltschaft in Flensburg, die wegen eines Vorfalls in einer Bar auf Sylt ermittelt hatte. Dieser hatte durch ein damals viral gegangenes Video große Empörung ausgelöst. Vor kurzem teilte die Behörde mit, die Verfahren überwiegend eingestellt zu haben.

Nur ein 26-Jähriger solle wegen eines «winkenden Grußes» mit ausgestrecktem Arm und der Andeutung eines «Hitlerbärtchens» mit einem Strafbefehl verwarnt werden, hieß es. Die Gesten sind ebenfalls in dem Video zu sehen.

Die Staatsanwaltschaft sieht der Mitteilung zufolge den Straftatbestand des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erfüllt. Unter anderem solle der Mann einer gemeinnützigen Einrichtung 2.500 Euro zahlen.

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Mordanklage: Mann soll Ehefrau getötet haben https://www.die-neue-welle.de/mordanklage-mann-soll-ehefrau-getoetet-haben-1156094/ Tue, 22 Oct 2024 07:31:25 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1156094

Tübingen/Bad Liebenzell (dpa/tk) – Bei einem Unfall auf der A81 machen Ermittler eine grausame Entdeckung: Auf der Rückbank ist die Leiche einer Frau. Die Tat geschah im Kreis Calw. Nun wurde Anklage in dem Fall erhoben.

Anklage gegen Ehemann

Weil er seine Ehefrau getötet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Tübingen Anklage gegen einen zur Tatzeit 35 Jahre alten Mann erhoben. Die Ermittlungsbehörde wirft ihm Mord vor. Er soll seine 30 Jahre alte Ehefrau Mitte Juni unter einem Vorwand auf einen abgelegenen Parkplatz bei Bad Liebenzell im Landkreis Calw gelockt und dort mit einem Messer angegriffen und getötet haben, teilte die Behörde in Tübingen mit. Als Motiv geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Mann den Plan seiner Frau, sich von ihm zu trennen, nicht akzeptiert habe.

Unfall provoziert

Nachdem er die Frau getötet hatte, habe er die Leiche in sein Auto geladen und sei auf die Autobahn 81 gefahren. Dort prallte der Wagen nach früheren Angaben der Polizei kurz nach der Ausfahrt Oberndorf mit hoher Geschwindigkeit erst gegen die Mittelschutzplanke und schließlich gegen die rechte Leitplanke. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich der Mann dabei selbst töten wollte. Er wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt und sitzt in Untersuchungshaft.

Über die Zulassung der Anklage muss nun das Landgericht Tübingen entscheiden.

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Tod von zwei Ukrainerinnen – Mordanklage gegen Ehepaar https://www.die-neue-welle.de/tod-von-zwei-ukrainerinnen-mordanklage-gegen-ehepaar-1042083/ Tue, 03 Sep 2024 13:11:07 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1042083

Bad Schönborn/Hockenheim (dpa/tk/svs) – Eine Geschichte wie aus dem Drehbuch einer Netflix-Serie: Ein Ehepaar soll eine 27-Jährige und ihre Mutter am Rheinufer getötet haben, um das Baby der Jüngeren als das eigene auszugeben. Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat nun Anklage gegen ein Ehepaar wegen Mordes erhoben.

Mord wegen unerfülltem Kinderwunsch

Die Frau und ihr Mann sollen demnach im März die 27-Jährige und ihre 51-jährige Mutter getötet haben, um das damals fünf Wochen alte Baby der Jüngeren als das eigene auszugeben. Daher wird den beiden auch die Entziehung Minderjähriger vorgeworfen.

Das Motiv für die Tat war laut Staatsanwaltschaft, dass die 44-Jährige und ihr 43 Jahre alter Mann aus Sandhausen bei Heidelberg seit Längerem den unerfüllten Wunsch nach einer gemeinsamen Tochter gehegt hätten. Spätestens im März 2023 hätten sich die beiden Deutschen damit befasst, ein neugeborenes Mädchen zu entführen und als ihres auszugeben.

Ehefrau suchte Kontakt zu Ukrainerinnen

Die Ehefrau habe deswegen gezielt Kontakt zu ukrainischen Geflüchteten gesucht und sei einer Telegram-Gruppe zu deren Unterstützung beigetreten, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Dadurch habe sie die 27-Jährige kennengelernt, die dort nach Hilfe beim Übersetzen für die bevorstehende Geburt ihrer Tochter gesucht habe. Die Mutter, die Großmutter und das Baby waren zum Tatzeitpunkt in einer Flüchtlingsunterkunft im Rhein-Neckar-Kreis untergebracht.

Spätestens nach der Geburt des Babys im Februar soll das Ehepaar den Entschluss gefasst haben, Mutter und Großmutter zu töten, um das Baby als das eigene auszugeben. Dafür sollen die mutmaßlichen Täter den beiden Frauen bei einem Restaurantbesuch am 6. März zunächst heimlich sedierende Medikamente verabreicht haben.

Betäubungsmittel ins Essen gemischt

Als sich die 51-Jährige daraufhin unwohl fühlte, brachte das Ehepaar nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft die 27-Jährige und das Baby zunächst nach Hause. Sie behaupteten, die Großmutter anschließend ins Krankenhaus bringen zu wollen. Stattdessen hätten sie sie zu einem Anglersee bei Bad Schönborn (Landkreis Karlsruhe) gefahren. Der Mann habe der Frau mit einem unbekannten Gegenstand mehrfach auf den Kopf geschlagen und sie im See versenkt. Sie sei an den Kopfverletzungen gestorben.

Anschließend soll das Ehepaar die 27-Jährige und ihr Baby unter dem Vorwand, die Mutter habe einen Herzinfarkt erlitten und sei im Krankenhaus, abgeholt haben. Sie seien laut Staatsanwaltschaft nach Hockenheim in die Nähe des Rheindamms gefahren. Dort habe ebenfalls der Mann die junge Frau erschlagen. Das Ehepaar zündete die Leiche demnach an und fuhr mit dem Säugling nach Hause.

Ermittler fanden Baby bei dem Ehepaar

Am 7. März entdeckte ein Passant die Leiche der 27-Jährigen am Rheinufer. Am 13. März nahm die Polizei das Paar fest, bei dem die Ermittler das Baby unversehrt fanden. Am 19. März fanden Polizeitaucher die Leiche der Großmutter in dem See. Das Ehepaar befindet sich laut Staatsanwaltschaft weiter in Untersuchungshaft. Es hat sich demnach bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Das mittlerweile rund sieben Monate alte Baby lebte anschließend mehrere Monate bei einer Pflegefamilie. Im Frühsommer übernahm die Tante – die heute 21 Jahre alte Schwester der Getöteten – die Vormundschaft für das Mädchen. Ende Juni kehrte sie mit dem Baby in die Ukraine zurück, wie der Anwalt der jungen Frau sagte. Die Adoption des Mädchens sei dort beantragt, das Verfahren könne aber Monate dauern.

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Erzieher wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagt https://www.die-neue-welle.de/erzieher-wegen-sexuellen-missbrauchs-von-kindern-angeklagt-1013235/ Fri, 16 Aug 2024 12:49:12 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1013235 Gernsbach (dpa/dk) – Ein Erzieher aus Gernsbach steht im Verdacht, sich im Jahr 2015 an zwei Jungen vergangen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden hat ihn deshalb wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern angeklagt. Die mutmaßlichen Taten soll der damals 19-Jährige in seiner Wohnung begangen und dabei Videos und Fotos der Übergriffe erstellt haben. Eines der Opfer soll höchstens zehn Jahre alt gewesen sein, das andere zehn bis zwölf Jahre.

Keine Verbindung zu seiner beruflichen Tätigkeit

Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft stehen die Taten nicht im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit des Mannes als Erzieher. Ob er bereits 2015 als Erzieher tätig war und wo er zu diesem Zeitpunkt lebte, ist derzeit noch unklar. Der 28-Jährige wurde im März von der Berliner Polizei festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Das Landgericht Baden-Baden muss nun entscheiden, ob es die Anklage zulässt und einen Prozess ansetzt.

Weitere Vorwürfe: Besitz und Verbreitung von Kinderpornografie

Neben den schweren Missbrauchsvorwürfen wird dem Mann auch der Besitz und die Verbreitung von kinder- und jugendpornografischen Inhalten vorgeworfen. Ermittler fanden auf beschlagnahmten Speichermedien über 4.000 Bilddateien und fast 3.000 Videos mit kinderpornografischem Inhalt sowie über 12.000 Bilddateien und mehr als 11.000 Videos mit jugendpornografischem Inhalt. Zudem soll der Beschuldigte kinderpornografisches Material über einen Instant-Messaging-Dienst an unbekannte Nutzer weitergegeben haben.

Ermittlungen decken schwerwiegende Taten auf

Die Ermittlungen hatten ursprünglich wegen des Besitzes und der Verbreitung von kinderpornografischem Material begonnen. Erst im Verlauf dieser Ermittlungen ergab sich der Verdacht des schweren sexuellen Missbrauchs. Das Ausmaß der gesicherten Daten und die Schwere der Vorwürfe verdeutlichen die Dringlichkeit eines möglichen Prozesses.

Das Gericht steht nun vor der Entscheidung, ob es die Anklage zulässt und der Fall verhandelt wird. Die betroffenen Familien und die Öffentlichkeit hoffen auf eine gründliche Aufarbeitung und eine angemessene Bestrafung, falls sich die Vorwürfe bestätigen.

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Frau tödlich verletzt – Mordanklage nach Verfolgungsfahrt https://www.die-neue-welle.de/frau-toedlich-verletzt-mordanklage-nach-verfolgungsfahrt-973608/ Tue, 30 Jul 2024 11:25:15 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=973608

Baden-Baden/Gaggenau (dpa/ms) – Nach einem schweren Unfall, bei dem eine 72-Jährige tödlich verletzt wurde, hat die Staatsanwaltschaft Baden-Baden Anklage gegen einen jungen Erwachsenen erhoben. Der damals 20-Jährige floh im Januar ohne Führerschein und unter Cannabis-Einfluss vor einer Polizeistreife. Während der Flucht erreichte er Geschwindigkeiten von über 100 km/h und verursachte einen Unfall, bei dem er die Passantin auf einem Fußgängerweg erfasste. Einen Monat später erlag die Frau ihren Verletzungen im Krankenhaus. Dem Angeklagten wird Mord in Tateinheit mit verbotenem Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge vorgeworfen.

Die Flucht und der Unfall

Die Polizei wollte den Angeklagten einer Verkehrskontrolle unterziehen, als dieser die Flucht ergriff. Mit mehr als 100 Kilometern pro Stunde versuchte er, der Streife zu entkommen. Beim Abbiegen auf einer Kreuzung in Gaggenau kam es zum verhängnisvollen Unfall, bei dem die Passantin auf einem Fußgängerweg erfasst und schwer verletzt wurde. Die 72-Jährige verstarb gut einen Monat später im Krankenhaus an den Folgen des Unfalls.

Anklage und Untersuchungshaft

Die Staatsanwaltschaft erhob bereits Ende April Anklage gegen den 20-Jährigen. Die Verhandlungstermine wurden nun veröffentlicht. Der Fall wird voraussichtlich an sechs Tagen im September und Oktober verhandelt. Der Angeklagte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Ihm werden Mord und ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen mit Todesfolge zur Last gelegt.

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