Abkühlung – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Thu, 06 Aug 2026 08:55:52 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.4 Niedrigwasser birgt Lebensgefahr: Landratsamt und DLRG warnen vor Baden im Rhein https://www.die-neue-welle.de/niedrigwasser-birgt-lebensgefahr-landratsamt-und-dlrg-warnen-vor-baden-im-rhein-1947627/ Thu, 06 Aug 2026 07:49:15 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1947627 Rastatt (pm/tk) – Der derzeit niedrige Wasserstand des Rheins vermittelt stellenweise einen trügerischen Eindruck von Sicherheit. Im Bereich der Rheinfähre Plittersdorf wird vermehrt beobachtet, dass sich Menschen im Rhein aufhalten oder größere Strecken im Wasser zurücklegen. Das Landratsamt Rastatt und die DLRG Bezirk Mittelbaden warnen deshalb eindringlich davor, den Rhein zum Schwimmen oder zur Abkühlung zu nutzen.

Starke Strömung trotz Niedrigwasser

Auch bei Niedrigwasser bleibt der Rhein ein stark strömendes Gewässer und eine viel befahrene Bundeswasserstraße. Da weniger Wasser vorhanden ist, nimmt die Fahrrinne einen größeren Anteil der verbleibenden Wasserfläche ein. Personen im Wasser geraten dadurch besonders schnell in den Bereich der Schifffahrt.

Hinzu kommen plötzlich tiefe Stellen, starke Strömungen sowie Wirbel und Rückströmungen im Bereich der Buhnen. Vorbeifahrende Schiffe verursachen außerdem Sog, Wellenschlag und einen zeitverzögerten Rückschwall. Menschen können dadurch umgerissen, in tieferes Wasser gezogen und weit abgetrieben werden.

Schiffe erkennen Schwimmer kaum

Auch gute Schwimmer dürfen diese Gefahren nicht unterschätzen. Personen im Wasser sind für Schiffsbesatzungen kaum zu erkennen. Gleichzeitig können große Schiffe weder kurzfristig ausweichen noch rechtzeitig anhalten.

26 Badetote in Baden-Württemberg

Die Ertrinkungsstatistik der DLRG verdeutlicht, wie gefährlich insbesondere Flüsse sind: Allein in den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 kamen 261 Menschen an deutschen Badestellen ums Leben. Davon 26 in Baden-Württemberg.

Von diesen tödlichen Badeunfällen dieses Jahr ereigneten sich laut DLRG 9 in Flüssen und Bächen sowie 14 in Badeseen. Nur 3 Badetote wurden in Schwimmbädern im Südwesten verzeichnet.

Flüsse wirken vom Ufer aus häufig ruhig und gut einschätzbar. Unter der Wasseroberfläche können jedoch starke Strömungen, Strudel und weitere kaum erkennbare Gefahren auftreten. Anders als in einem Schwimmbad lassen sich die Bedingungen nicht kontrollieren und können sich innerhalb kürzester Zeit verändern.

„Niedrigwasser bedeutet nicht Niedriggefahr“

Landratsamt und DLRG appelieren deshalb an die Bevölkerung, nicht im Rhein zu schwimmen: „Versuchen Sie nicht, den Fluss zu durchqueren. Beachten Sie Verbote und Warnhinweise und lassen Sie Kinder am Wasser niemals unbeaufsichtigt.“

Stattdessen sollten zur Abkühlung Schwimmbäder sowie ausgewiesene und möglichst beaufsichtigte Badestellen genutzt werden. „Niedrigwasser bedeutet nicht Niedriggefahr. Der Rhein bleibt lebensgefährlich“, warnt das Landratsamt.

]]>
Ihr könnt bedenkenlos Baden gehen: Badeseen überzeugen mit sehr guter Wasserqualität https://www.die-neue-welle.de/baden-wuerttembergs-badeseen-ueberzeugen-mit-sehr-guter-wasserqualitaet-1916151/ Mon, 03 Aug 2026 14:28:12 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1916151 Baden-Württemberg (pm/tk) – Die überwältigende Mehrheit der Badeseen in Land bieten auch in diesem Sommer beste Voraussetzungen für unbeschwerte Erholung am Wasser. Die aktuelle Badegewässerkarte zeigt: Von 312 im vergangenen Jahr hygienisch überwachten Badestellen wurden 96 Prozent mit „sehr gut“ oder „gut“ bewertet, haben also eine sehr gute oder gute Wasserqualität. Damit gehört Baden-Württemberg im europäischen Vergleich zur Spitzengruppe bei der Badegewässerqualität.

96 Prozent „sehr gut“ oder „gut“ getestet

„Die hohe Qualität unserer Badeseen im Land ist kein Zufall“, sagte Gesundheitsminister Oliver Hildenbrand bei der Vorstellung der aktuellen Badegewässerkarte. „Sie ist das Ergebnis konsequenter Kontrollen und der guten Zusammenarbeit von Gesundheitsämtern, Kommunen sowie Betreiberinnen und Betreibern. Gerade an heißen Sommertagen sind unsere Seen wertvolle Orte für Erholung, Gesundheit und Lebensqualität.“

Baden in der freien Natur ist eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten im Sommer. Damit der Aufenthalt an Seen und Badestellen sicher bleibt, werden die Gewässer in Baden-Württemberg regelmäßig nach den Vorgaben der Europäischen Union kontrolliert. Während der Badesaison – in der Regel vom 1. Juni bis zum 15. September – entnehmen die örtlichen Gesundheitsämter mindestens einmal im Monat Wasserproben und lassen diese in Laboren untersuchen.

Die Ergebnisse für die Badesaison 2025 bestätigen das hohe Niveau in Baden-Württemberg:

  • 301 Badestellen (96 Prozent) erhielten die Bewertung „sehr gut“ oder „gut“
  • 2 Badestellen wurden als „ausreichend“ eingestuft und sind in der Karte gelb gekennzeichnet
  • 2 weitere Badestellen wurden vorübergehend mit „mangelhaft“ bewertet
  • 7 Badestellen erhielten für 2025 keine Bewertung (schwarzer Punkt), weil die Badestellen während der letzten Saison entweder saniert, abgemeldet oder für eine Bewertung noch nicht ausreichend beprobt waren.

Interaktive Gewässerkarte

Aktuelle Informationen zur Wasserqualität stehen über die interaktive Badegewässerkarte des Landes www.badegewaesserkarte.landbw.de zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können sich dort online über ihre Badestelle informieren oder sich bei Gemeinden und Gesundheitsämtern erkundigen.

Vom Baden in Flüssen rät das Ministerium weiterhin ab. Abgesehen von wenigen ausgewiesenen Badestellen sind Flüsse in Baden-Württemberg nicht zum Baden geeignet und werden nicht amtlich überwacht. Verunreinigungen können deshalb dort nicht zuverlässig ausgeschlossen werden. „Wer sicher baden will, sollte einen ausgewiesenen Badesee nutzen“, sagte der Minister.

]]>
Ab ins Wasser: Das sind die beliebtesten Freibäder der Region https://www.die-neue-welle.de/ab-ins-wasser-das-sind-die-beliebtesten-freibaeder-der-region-1944012/ Sat, 01 Aug 2026 06:13:26 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1944012

Region (dk) - Die Sommerferien sind gestartet, die Temperaturen steigen. Da zieht es viele von euch wieder in die Freibäder der Region. Wo sich ein Sprung ins kühle Wasser besonders lohnt, zeigt unsere Übersicht mit euren Favoriten.

Diese zehn Freibäder waren im Finale

Im vergangenen Sommer haben wir von der neuen welle nach dem besten Freibad in Baden, Württemberg und der Südpfalz gesucht. Diese zehn Bäder schafften es in die Auswahl:

  1. Waldfreibad Bad Herrenalb

  2. Rheinstrandbad Rappenwört in Karlsruhe

  3. Freibad Loßburg

  4. Schlossbad Remchingen

  5. Bernsteinbad Sulzbach

  6. Paul-Kieselmann-Bad Knittlingen

  7. Nachtwächterbad Höfen

  8. Freibad Malsch

  9. Waldseebad Gaggenau

  10. Badepark Wörth am Rhein

Waldfreibad Bad Herrenalb holt den Sieg

Den ersten Platz sicherte sich das Waldfreibad in Bad Herrenalb. 47 Prozent aller Stimmen entfielen auf das Freibad im Nordschwarzwald.

Aber natürlich habt ihr uns noch weitaus mehr Bäder vorgeschlagen. Auf unserer Karte findet Ihr deshalb noch viele weitere Freibäder aus der gesamten Region. So könnt Ihr schnell sehen, welches Bad in Eurer Nähe liegt und wo sich der nächste Sprung ins kühle Wasser anbietet.

Karlsruhe gehört bundesweit zur Freibad-Spitze

Auch in einem bundesweiten Freibad-Ranking konnte die Region überzeugen. Karlsruhe belegte 2026 den dritten Platz unter den besten Freibad-Städten Deutschlands und war damit die bestplatzierte Stadt aus Baden-Württemberg.

Für das Ranking wurden mehr als 226.000 Google-Bewertungen von 256 Freibädern ausgewertet. Die fünf berücksichtigten Karlsruher Bäder kamen im Durchschnitt auf 4,44 Sterne.

Besonders gut schnitt das Freibad Wölfle in Wolfartsweier ab. Mit 4,6 Sternen landete es bundesweit auf Platz acht der Einzelwertung. Auch das Rheinstrandbad Rappenwört und das Turmbergbad trugen zum guten Karlsruher Ergebnis bei.

]]>
Abkühlung bei Hitze – Bühl testet Wassernebelanlagen https://www.die-neue-welle.de/abkuehlung-bei-hitze-buehl-testet-wassernebelanlagen-1943748/ Thu, 30 Jul 2026 06:56:21 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1943748 Zum Menschen und Bäumen bewässern Ganz bewusst wurde ein Standort mit kleinem Grünbereich gewählt: Das Wasser dient dadurch nicht nur der Abkühlung für Passanten, sondern bewässert gleichzeitig die Bäume und das Grün vor Ort, sodass es nicht einfach verdampft. Zusätzlich hängt bereits eine Wasservernebelung am Kirchplatz, an der sich Bürger bei Hitze ebenfalls kurz abkühlen können.

Stadt bittet um Bewertung

Die Anlagen sind als erste, kurzfristige Maßnahme gedacht und werden zunächst im Testbetrieb eingesetzt. Je nachdem, wie sie angenommen werden und wie gut sie funktionieren, möchte die Stadtverwaltung solche Angebote zukünftig häufiger einsetzen. Dabei sind ihr auch die Rückmeldungen aus der Bevölkerung wichtig: Bürger, die Erfahrungen mit den Wassernebelanlagen, positive wie negative, gemacht haben oder Anregungen zur Verbesserung haben, können diese gerne per E-Mail an klimaschutz@buehl.de übermitteln.]]>
Baden-Baden rüstet sich: Hitzeaktionstag auf der Fieser-Brücke https://www.die-neue-welle.de/baden-baden-ruestet-sich-hitzeaktionstag-auf-der-fieser-bruecke-1927224/ Thu, 02 Jul 2026 06:33:04 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1927224 Informieren und vorsorgen Baden-Baden beteiligt sich auch in diesem Jahr mit einem eigenen Aktionstag am Donnerstag, 2. Juli. Von 12 bis 18 Uhr erwartet Besucherinnen und Besucher auf der Fieser-Brücke ein abwechslungsreiches Programm mit Informationen, Mitmachaktionen und Angeboten für die ganze Familie.

Mitmachen, entdecken und ausprobieren

Der Hitzeaktionstag bietet zahlreiche Mitmachangebote für Groß und Klein. Am Stand des Gesundheitsamts können Kinder mit UV-Perlen basteln und an einer Malaktion teilnehmen. Beim Bevölkerungsschutz haben die Besucher die Möglichkeit, Feuerwehrschutzkleidung anzuprobieren und die zusätzliche Belastung bei hohen Temperaturen selbst zu erleben. Das Forstamt lädt mit Quizzen und weiteren Mitmachaktionen dazu ein, die Bedeutung des Waldes für Klima und Lebensqualität spielerisch kennenzulernen. Für Erfrischung sorgt der Trinkwasserwagen der Stadtwerke Baden-Baden.

Gesundheit im Fokus

Ein Schwerpunkt des Aktionstags liegt auf dem Schutz der Gesundheit bei hohen Temperaturen. So bietet das Gesundheitsamt Informationen zum richtigen Verhalten bei Hitze, um gesundheitliche Risiken auszuschließen. Der Bevölkerungsschutz erläutert die Gefahren extremer Hitze und zeigt anhand eines Fahrzeugs anschaulich, wie schnell sich Innenräume aufheizen und welche Risiken entstehen, wenn Kinder oder Haustiere im Auto zurückgelassen werden. Das Ernährungsforum informiert darüber, wie eine geeignete Ernährung an heißen Tagen zum Wohlbefinden beitragen kann.

Klimaanpassung und städtische Maßnahmen

Neben dem Gesundheitsschutz stehen auch Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Mittelpunkt. Das städtische Gartenamt stellt das Förderprojekt „Zukunft Baden-Badener Kuranlagen“ vor und informiert darüber, wie Grünflächen an die Folgen des Klimawandels angepasst werden. Die Stadtwerke Baden-Baden beraten zu Photovoltaik, während die Energieagentur Mittelbaden Informationen zu Energieeinsparung und Reduzierung von Hitze in Wohnräumen bietet. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich direkt vor Ort an der Erstellung des kommunalen Klimaanpassungskonzeptes beteiligen. Mithilfe einer interaktiven Karte werden Hinweise zu Orten gesammelt, die besonders von Hitze, Starkregen, Dürre oder Stürmen betroffen sind. Außerdem können Ideen und Wünsche für weitere Anpassungsmaßnahmen eingebracht werden.]]>
So sorgt eine Eiswürfelfabrik für Nachschub an heißen Tagen https://www.die-neue-welle.de/so-sorgt-eine-eiswuerfelfabrik-fuer-nachschub-an-heissen-tagen-1923324/ Fri, 26 Jun 2026 06:49:59 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1923324

Birkenfeld (dpa/tk) – Ohrenbetäubender Lärm, eiskalte Produktion: So entstehen die Eiswürfel, die an heißen Tagen in Supermärkten und Tankstellen ebenso heiß begehrt sind – und so manchen Sommer retten. Zu Gast bei der Firma Crio Ice mit der Marke Icefrocks in Birkenfeld bei Pforzheim

Bergeweise Eiswürfel

Bergeweise Eiswürfel werden hier in der Hochsaison zwischen Mai und September hergestellt, derzeit rund 1.000 Tonnen pro Woche, jeden Tag rund um die Uhr im Drei-Schicht-Betrieb. Während Otto Normalverbraucher in der extremen Hitze ächzt und stöhnt – für die Firma sind solche Temperaturen eine Voraussetzung fürs Geschäft. «Ohne die könnten wir gar nicht überleben», erläutert Geschäftsführer Carsten Schweitzer.

Ob Eis in massiven Würfeln oder als Würfel mit Hohlraum, ob Crushed Ice oder das kleinwürfelige Cocktail Ice – die Firma, die sich zu den vier größten Eiswürfelherstellern Deutschlands zählt, hat das alles im Programm und beliefert vor allem Tankstellen, aber auch den Lebensmitteleinzelhandel. Irgendwann landen die gefrorenen Schätze dann im Cocktail oder in der Eiswürfelwanne, in der bei der Sommerparty gerne mal das Bier gekühlt wird. Neuestes Produkt der Firma: Ein mit Eiswürfeln gefüllter To-Go-Becher – aufmachen, Getränk drüber gießen, fertig.

Millionen Liter Wasser für Millionen Würfel Eis

«Wir brauchen natürlich enorm große Mengen Wasser, die dann gefroren werden», sagt Schweitzer. Es dürften Millionen Liter sein, meint er. «Das Ganze passiert in Maschinen, mit Kaltgas wird es runtergekühlt.» Danach komme wieder Heißgas dazu, damit das derweil in Röhren gefrorene Eis aus den Röhren rutschen kann. Im nächsten Schritt würden die Eisstangen in Würfel gesägt, gingen dann nochmal durch einen Tiefkühltunnel und würden schließlich abgepackt, meist in Zwei-Kilogramm-Beutel. Millionen Eiswürfel finden dann den Weg zu den Kunden. Während des deutschen Fußball-WM-Sommermärchens 2006 habe man Eiswürfel sogar an die Nationalmannschaften geliefert – «da saßen dann Spieler in mit unseren Eiswürfeln gefüllten Eistonnen», so Schweitzer.

Cooler Arbeitsplatz an heißen Tagen

In den Produktionshallen herrschen angenehme 10 Grad – ein angesichts der herrschenden Hitzewelle sehr cooler Arbeitsplatz. Produktionsleiter Torsten Steller weiß die Arbeit derzeit besonders zu schätzen: Die Temperaturen in der Produktion seien sehr erträglich, er vertrage die Hitze sowieso nicht so gut – «und deswegen bin ich dankbar, hier arbeiten zu dürfen». Schweizer nennt es gar ein Paradies im Hochsommer. «Wir bringen den Menschen Freude, wir bringen Abkühlung, und ich sag‘ mal – bei den Temperaturen ist es natürlich der Traum.» Im mindestens um die minus 15 Grad kalten Kühlhaus allerdings – da, wo die fertigen Eiswürfelbeutel auf Paletten bis zur Auslieferung gelagert werden – hält man es aber nicht sehr lange aus. Nach vier Minuten wolle man da wieder raus, heißt es unisono. Zurück in die angenehm kühlen Produktionshallen – aber lieber nicht nach draußen in die schwüle Sommerhitze.
]]>
Bis zu 42 Grad? So heiß wird das Wochenende im Südwesten https://www.die-neue-welle.de/bis-zu-42-grad-so-heiss-wird-das-wochenende-im-suedwesten-1923351/ Fri, 26 Jun 2026 04:16:22 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1923351
Nach Rekordwerten am Donnerstag steuert die Hitzewelle im Südwesten auf einen neuen Höhepunkt zu. Die Wärmebelastung dürfte teilweise extrem ausfallen, sagt ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes. Neue Temperaturrekorde seien möglich. Wo war es am heißesten? Und wann wird es wieder kühler?

Rekord in Waghäusel-Kirrlach

Am Donnerstag gab es einen neuen Hitze-Rekord für Juni: In Waghäusel-Kirrlach im Kreis Karlsruhe wurden nach vorläufigen DWD-Daten 39,0 Grad gemessen. Damit wurde der bisherige Juni-Höchstwert für Baden-Württemberg von 38,9 Grad übertroffen, der am 30. Juni 2019 in Mannheim registriert worden war.

Bis zu 42 Grad am Samstag

Zum Ende der Arbeitswoche soll die Sonne nahezu ungestört scheinen. Die Temperaturen steigen laut DWD auf bis zu 40 Grad, örtlich sogar auf 41 Grad. Der bisherige Temperaturrekord im Südwesten liegt bei 40,3 Grad – gemessen am 20. Juli 2022 in Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis). Am Samstag könnte die Hitzewelle ihren Höhepunkt erreichen. Der Vorhersage zufolge werden in den Niederungen verbreitet 37 bis 41 Grad erwartet, in der Kurpfalz seien lokal sogar bis zu 42 Grad möglich. Nachts kühlt es vielerorts kaum noch ab.

Zum Sonntag wächst Unwettergefahr

Auch in der Nacht zum Sonntag dürfte es tropisch werden. Es seien kaum Tiefstwerte unter 20 Grad zu erwarten, sagte der Experte. In einigen Regionen seien neue Rekorde bei den Tiefsttemperaturen möglich. Tagsüber werden nochmals Höchstwerte zwischen 31 und 38 Grad erwartet. Im Verlauf des Sonntags nimmt nach DWD-Angaben die Gewitterneigung von Westen her deutlich zu. Ab dem Nachmittag bestehe Unwetterpotenzial. «Die Luftmasse ist sehr Gewitter-trächtig.»

Abkühlung ab Montag – aber immer noch warm

In der Nacht zum Montag könnten dann teils schwere Gewitter mit hoher Blitzaktivität, heftigem Starkregen, Hagel und Sturmböen über Baden-Württemberg hinwegziehen. Der Montag werde deutlich kühler. «Aber mit 26 bis 31 Grad immer noch sehr warm bis heiß.»
]]>
Wie ihr trotz der Hitze einen kühlen Kopf bewahrt https://www.die-neue-welle.de/wie-ihr-trotz-der-hitze-einen-kuehlen-kopf-bewahrt-1918044/ Mon, 22 Jun 2026 06:20:26 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1918044 (dpa/tk) – „Die Hitze geht in die Verlängerung!“, heißt es vom Deutschen Wetterdienst. Nach Temperaturen von bis zu 38 Grad am Sonntag startet auch die neue Woche mit hochsommerlichen Werten. Rasche Abkühlung ist nicht in Sicht – auch nicht in der Nacht. Wie könnt ihr der Hitze entkommen? Mit ein paar Tricks lässt sie sich cool meistern:

Richtig lüften – aber zur richtigen Zeit

Fenster aufreißen, wenn es draußen wie im Backofen ist? Lieber nicht! Gelüftet wird am besten frühmorgens oder spätabends, wenn die Temperaturen draußen angenehm sind. Tagsüber sollten Fenster und Türen geschlossen bleiben, um die Hitze draußen zu halten. Räume kann man zusätzlich mit Rollos oder Vorhängen verdunkeln – so bleibt die Wohnung angenehm kühl. Und Klimageräte? Davon rät die Verbraucherzentrale ab: zu teuer, stromfressend und weniger effektiv als erwartet.

Trinken, trinken, trinken – aber das Richtige!

Der Körper braucht an heißen Tagen besonders viel Flüssigkeit. Mindestens zwei bis drei Liter Wasser am Tag werden empfohlen, am besten regelmäßig über den Tag verteilt. Auf eiskalte Getränke sollte lieber verzichtet werden, denn die bringen den Kreislauf zusätzlich auf Trab. Auch Alkohol und koffeinhaltige Getränke sind keine gute Idee – sie entziehen dem Körper Wasser. Stattdessen reichen Wasser, ungesüßter Tee oder verdünnte Fruchtsäfte.

Leichte Kost bevorzugen

Schwere, fettige Mahlzeiten belasten den Körper zusätzlich. Ratsam ist es, auf leichte, wasserreiche Speisen wie Salate, Obst und Gemüse zu setzen, denn sie liefern wichtige Vitamine und helfen, den Flüssigkeitshaushalt zu regulieren. Ein bunter Obstsalat oder eine kalte Gurkensuppe sind im Sommer echte Frische-Kicks. Außerdem muss so ein Backofen für Auflauf oder Sonntagskuchen ganz schön viel Wärme produzieren. Wer nicht darauf verzichten will oder kann, sollte besser in den kühlen Morgen- oder Abendstunden backen.

Die richtige Kleidung wählen

Jetzt ist luftige Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen gefragt. Helle Farben reflektieren das Sonnenlicht und verhindern, dass sich die Kleidung aufheizt. Der Tipp: Enge Schnitte und synthetische Stoffe am besten vermeiden, denn die lassen die Haut nicht atmen. Ein Sonnenhut oder eine Kappe schützt zusätzlich vor direkter Sonneneinstrahlung.

Eiswürfel und Ventilator

Reicht der über die Haut streichende Luftzug des Ventilators nicht mehr für Abkühlung? Dann ist dieser Hack vielleicht eine Idee: Eine Schüssel mit Eiswürfeln vor den Propeller stellen, empfiehlt das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Und wichtig: Laut den Experten sollten Ventilatoren nur bis zu Temperaturen von rund 35 Grad genutzt werden. Bei höheren Werten wie eventuell an diesem Wochenende besteht laut BIÖG Gefahr, dass die Luftbewegung von so heißer Luft die Überhitzung fördert.

Lauwame Duschen und erfrischende Fußbäder

Eine kalte Dusche klingt verlockend, wenn der Schweiß rinnt. Sie belastet den Körper aber eher: Der Körper muss sich danach wieder aufwärmen auf Außentemperatur – und das kostet Energie. Also lieber lauwarm duschen, das bringt ebenfalls schnelle Abkühlung und ist sanfter zum Kreislauf als eiskaltes Wasser. Zwischendurch helfen auch kalte Fußbäder oder ein feuchtes Tuch im Nacken, um die Körpertemperatur zu senken. Wer mag, kann auch die Unterarme unter kaltes Wasser halten – das wirkt wahre Wunder.

Elektrische Geräte ausschalten

Es liegt auf der Hand: Wärmequellen, die man nicht unbedingt braucht, lässt man an heißen Tagen besser aus. Dazu zählen viele Elektrogeräte – jeder Computer, jeder Fernseher und jede Lampe erhitzt die Luft im Zimmer etwas mehr. Am besten zieht man laut Verbraucherzentrale Baden-Württemberg auch den Stecker, denn viele Geräte bleiben sonst im Stand-by-Modus.

Von den Spaniern lernen

Bei Hitze kann man von der Siesta der Spanier lernen. Sport, Einkaufen oder Gartenarbeit? Am besten in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden legen, wenn die Sonne weniger Kraft hat. Während der heißen Mittagszeit lässt es sich am besten im Schatten oder in kühlen Innenräumen aushalten. So wird der Kreislauf geschont.

Teppich entfernen

Bewohner südlicher Länder machen es vor: Ihre Böden bestehen aus kühlen Fliesen oder angenehmen Holzbelägen, die eher nicht mit Teppichen belegt sind und in denen sich die Wärme nicht stauen kann. Daher am besten im Sommer die Teppiche einrollen und einlagern.

Mit Wärmflasche ins Bett

Dieser Tipp ist kein schlechter Scherz: An heißen Tagen verschafft man sich Abkühlung, wenn man mit der Wärmflasche ins Bett geht. Allerdings gefüllt mit kaltem Wasser, so der Rat des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Auch kühle Tücher auf Stirn, Unterschenkeln oder Unterarmen können dem Körper Wärme entziehen und das Einschlafen erleichtern. Und legen Sie Bettlaken und Schlafgewand kurz in einer Plastiktüte ins Eisfach.

Und Sport? Keine gute Idee

Eine Runde Joggen, ein Tennismatch oder Fußball auf der Sportanlage – das ist bei 15 oder 20 Grad sicher kein Problem. Aber wenn die Säule im Thermometer auf Werte weit über 30 Grad klettert, raten Ärzte deutlich von Sport ab. Wer dennoch unbedingt will, der sollte den frühen Morgen oder die Abendstunden nutzen, schattige Wälder bevorzugen und eine Kappe oder Mütze tragen. «Auf den eigenen Körper hören», heißt es zudem in vielen Gesundheitsportalen.]]>
Karlsruhe auf Platz 3 im bundesweiten Freibad-Ranking https://www.die-neue-welle.de/karlsruhe-auf-platz-im-bundesweiten-freibad-ranking-1915260/ Wed, 17 Jun 2026 09:34:56 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1915260 Karlsruhe auf dem Treppchen Pünktlich zum Start der Badesaison liefert Fit Reisen die dritte Auflage des Rankings der besten Freibäder Deutschlands. Dafür hat der Wellness-Reiseveranstalter über 226.000 Google-Bewertungen von 256 Freibädern ausgewertet und daraus für jede Stadt einen Durchschnittswert ermittelt. Neben den besten Freibad-Städten hat Fit Reisen auch die beliebtesten einzelnen Bäder gekürt. Karlsruhe gehört auch 2026 zu den besten Freibad-Städten Deutschlands. Mit fünf Bädern und einem Schnitt von 4,44 Sternen belegt die Fächerstadt den dritten Platz im bundesweiten Vergleich und ist damit die bestplatzierte Stadt aus Baden-Württemberg. Für das Glanzlicht sorgt ein Neuling: Das vereinsgeführte Freibad Wölfle im Stadtteil Wolfartsweier steigt mit 4,6 Sternen direkt auf Platz acht der deutschlandweiten Einzelwertung ein.

Die zehn besten Freibad-Städte Deutschlands

Platz 1 (geteilt): Wolfsburg und Braunschweig – Niedersachsen An die Spitze im Städte-Vergleich schwimmen zwei niedersächsische Nachbarn: Wolfsburg und Braunschweig teilen sich mit jeweils drei Bädern und einem Schnitt von 4,47 Sternen den ersten Platz. Wolfsburg rückt dabei vom dritten Rang nach oben und zieht mit dem Vorjahressieger gleich. In der Autostadt führt das Freibad Fallersleben (4,5) vor dem Freibad Almke (4,5) und dem geschichtsträchtigen VW-Bad, das die Volkswagen-Bauabteilung einst in nur 90 Tagen errichtete und das heute als Natur- und Landschaftsdenkmal gilt. In Braunschweig liegt das Freibad Waggum (4,6) vorn, das sich auch in der bundesweiten Einzelwertung unter den besten zehn platziert, gefolgt vom Freibad Raffteich (4,5), das vor allem durch seine vielfältige Ausstattung punktet. Platz 3: Karlsruhe – Baden-Württemberg Den dritten Platz belegt Karlsruhe, im Vorjahr noch Zweiter, mit fünf Bädern und einem Schnitt von 4,44. Aushängeschild ist das Rheinstrandbad Rappenwört (4,4), das in vielen Rezensionen als eines der landschaftlich schönsten Freibäder Deutschlands hervorgehoben wird. Es erstreckt sich auf 16 Hektar zwischen Rheinufer und urwüchsigem Auwald und wartet mit Wellenbecken, Sprungturm und Strömungskanal auf. Die höchste Einzelnote der Stadt holt allerdings das kleine Familienbad Freibad Wölfle (4,6) in Wolfartsweier, das es im bundesweiten Freibad-Vergleich auf den achten Platz schafft. Auch das Turmbergbad (4,5) im Stadtteil Durlach trägt zum starken Gesamtergebnis bei. Platz 4: Bielefeld – Nordrhein-Westfalen Bielefeld behauptet mit sieben Bädern und durchschnittlich 4,40 Sternen seinen vierten Rang und ist damit eine der bäderreichsten Städte innerhalb der Top Ten. Vorn liegt das Freibad Schröttinghausen (4,7), das in der bundesweiten Einzelwertung sogar Platz zwei erreicht. Dahinter überzeugen das Naturbad Brackwede (4,5), das auf chlorfreie Wasseraufbereitung setzt, sowie das Freibad Gadderbaum und das Senner Waldbad (beide 4,5). Die Mischung aus naturnahen Anlagen und gepflegten Stadtteilbädern verschafft Bielefeld einen festen Platz unter den besten Freibad-Städten. Platz 5 (geteilt): Münster und Göttingen – Nordrhein-Westfalen/ Niedersachsen Punktgleich mit jeweils drei Bädern und einem Schnitt von 4,37 Sternen teilen sich Münster und Göttingen den fünften Platz. In Münster führt das Freibad Hiltrup (4,4), das mit Wellenrutsche, Sprudelliegen, einer Fontänen-Insel, mehreren Sprungtürmen und einem Strömungskanal für Abwechslung sorgt. Darauf folgen das Freibad Coburg (4,4) und das Freibad Stapelskotten (4,3). In Göttingen ragt das Naturerlebnisbad Grone (4,6) heraus, das sein Wasser über eine Pflanzenkläranlage reinigt und es auf Platz fünf der bundesweit besten Freibäder schafft. Ergänzt wird das Angebot dort durch das Freibad Brauweg (4,3) und das Parkbad Weende (4,2). Platz 7: München – Bayern Platz 8: Erfurt – Thüringen Platz 9: Wuppertal – Nordrhein-Westfalen Platz 10: Kassel – Hessen]]>
Hitze im Südwesten: Was jetzt auf Baden-Württemberg zukommt https://www.die-neue-welle.de/hitze-im-suedwesten-was-jetzt-auf-baden-wuerttemberg-zukommt-1914054/ Tue, 16 Jun 2026 12:12:52 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1914054

Mehr als 35 Grad, erste Tropennächte und ungewöhnlich hohe Temperaturen für Mitte Juni: Baden-Württemberg steht vor den bislang heißesten Tagen des Jahres. Schon ab Mittwoch steigen die Temperaturen ordentlich an, zum Wochenende sind vielerorts deutlich mehr als 30 Grad zu erwarten. «Das ist gerade für einen so frühen Zeitpunkt im Sommer schon ungewöhnlich», sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Was auf die Menschen im Südwesten zukommt.

Wie heiß wird es im Südwesten wirklich?

Nach Angaben des DWD ist eine Warmfront über Frankreich in den Südwesten im Anmarsch. Die Temperaturen steigen im Laufe der Woche schrittweise an. Ab Mittwoch wird laut DWD schon verbreitet die 30-Grad-Marke geknackt. Südlich des Oberrheins werden 33 Grad erwartet – und das ist noch nicht der Höchstwert für die Woche: «Die letzten Hochrechnungen zeigen da vereinzelt sogar 37 Grad im Maximum», so der DWD-Meteorologe. Die absoluten Temperaturrekorde in Baden-Württemberg von rund 40 Grad würden zwar nicht erreicht. Für die Jahreszeit seien die Werte aber schon rekordverdächtig.

Ist das normales Sommerwetter oder schon eine Hitzewelle?

Für den Meteorologen ist die Sache klar: «Das ist kein normales Sommerwetter. Das ist schon eine Hitzewelle», sagt er. Solche Temperaturen würden normalerweise eher im Juli oder Anfang August auftreten. Schon am Donnerstag könnten an einzelnen Orten Werte erreicht werden, die für Mitte Juni selten vorkommen. «Hin zum Wochenende spricht einiges dafür, dass wir Tagesrekorde sehen werden.» Wie lange die Hitzewelle genau andauern wird, ist noch nicht klar. Auch zu Beginn der kommenden Woche zeichne sich noch kein Wetterwechsel ab.

Wo soll es am heißesten werden?

Wie weit es über die 30-Grad-Marke hinaus geht, hängt von Region zu Region ab. Die höchsten Temperaturen werden laut DWD voraussichtlich im Breisgau erreicht. Besonders schwitzen müssen die Menschen demnach in den Regionen rund um Freiburg, Offenburg, aber auch in Karlsruhe und Mannheim soll es richtig heiß werden.

Warum ist es in Freiburg oft am wärmsten?

Dafür gebe es mehrere Gründe, so der Experte. Freiburg liege vergleichsweise tief und weit im Süden Deutschlands. Die Region liege häufig direkt im Zustrom heißer Luft aus Spanien oder Frankreich. «Das ist ein Hotspot im wahrsten Sinne des Wortes.» Auch die Lage im Oberrheingraben spiele eine Rolle: Dort können sich warme Luftmassen besonders gut sammeln und halten. «Je weiter südlich ein Ort liegt, umso eher kommt er in den Zustrom von Subtropenluft.»

Wo sind die kühlsten Orte im Land?

Deutlich angenehmer bleibe es in den Hochlagen des Schwarzwalds und auf der Schwäbischen Alb. Zu den kühlsten Regionen zählten der Feldberg und andere höhere Schwarzwaldlagen. Mit jedem Höhenmeter sinken die Temperaturen. Die sicherste Abkühlung gibt es wohl in Freibädern.

Wird es auch tropische Nächte geben?

Ja, zumindest örtlich seien tropische Nächte zu erwarten, sagte der Experte. Von einer Tropennacht sprechen Meteorologen, wenn die Temperaturen nachts nicht unter 20 Grad fallen. Solche Nächte sind laut DWD zum Wochenende hin vor allem in Stuttgart, Mannheim und im Breisgau möglich.

Drohen auch Hitzegewitter?

Das ist gut möglich. Nach mehreren sehr heißen Tagen steigt die Wahrscheinlichkeit für sogenannte Hitzegewitter. Sie entstehen, wenn sich die aufgeheizte Luft stark nach oben bewegt und auf kühlere Luftschichten trifft. Besonders in den Mittelgebirgen wie Schwarzwald und Schwäbischer Alb entstehen solche Gewitter häufig zuerst. Ob und wann genau sie auftreten, lässt sich allerdings oft erst wenige Tage vorher zuverlässig vorhersagen. Typisch sind dann Starkregen, Sturmböen, Hagel und Blitze.

Ist das El Niño?

Nach Angaben des DWD kann man nicht sagen, ob El Niño bei der aktuellen Wetterlage in Baden-Württemberg eine Rolle spielt. Die Hitze werde vor allem durch warme Luftmassen aus dem Mittelmeerraum und Südwesteuropa verursacht. Allerdings gelten El-Niño-Jahre weltweit oft als besonders warm, weil das Klimaphänomen die globale Durchschnittstemperatur zusätzlich anheben kann. Bei einem El Niño erwärmt sich das Meer im Pazifik vor Südamerika, was zu Hitze und Dürren in anderen Regionen führen kann.

Wie kann ich mich vor der Hitze schützen?

Experten empfehlen, ausreichend zu trinken und körperliche Anstrengungen möglichst in die Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Räume sollten tagsüber verschattet und nur in den kühleren Nacht- und Morgenstunden gelüftet werden. Besonders auf ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke sollte geachtet werden. Wer draußen unterwegs ist, sollte Sonnenschutz nutzen und die Mittagshitze möglichst meiden.

Wieso ist Hitze ein Problem?

Deutschland ist überdurchschnittlich von der Erderwärmung betroffen und hat sich dem DWD zufolge gegenüber der vorindustriellen Zeit bereits um 2,5 Grad erwärmt. Hitzewellen werden mit dem Klimawandel intensiver und wahrscheinlicher. Das geht mit gesundheitlichen Risiken insbesondere für Ältere oder Vorerkrankte einher. Gerade tagelange Hitzeperioden mit mehr als 30 Grad strengen den Körper an, schreibt das Gesundheitsministerium auf einer Infoseite.
]]>