2025 – die neue welle https://www.die-neue-welle.de Immer deine Lieblingsmusik. Tue, 10 Mar 2026 07:25:30 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 Die Gelben Engel fuhren 2025 mehr Einsätze als im Vorjahr https://www.die-neue-welle.de/die-gelben-engel-fuhren-2025-mehr-einsaetze-als-im-vorjahr-1865523/ Tue, 10 Mar 2026 07:25:30 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1865523 Karlsruhe (pm/tk) – Die Pannenhilfe des ADAC Nordbaden wurde im vergangenen Jahr 124.000 Mal angefordert. Spitzentag war der 29. Dezember. Pannenursache Nummer eins bleibt die Autobatterie.

Mehr Pannenhilfe in 2025

Die Pannenhilfe bleibt auch im Jahr 2025 die Kernleistung des ADAC. Wie der Club nun in seiner Bilanz vorstellte, wurden die Gelben Engel sowie die Mobilitätspartner im Jahr 2025 deutschlandweit zu 3.691.813 Einsätzen gerufen. Dies entspricht einem Zuwachs von knapp 60.000 Pannen (1,6 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr.

Einen überdurchschnittlichen Zuwachs gab es bei der Pannenhilfe in Baden-Württemberg. Das Hilfeleistungsvolumen stieg landesweit auf 490.532, dies entspricht einem Plus von 2,4 Prozent. 2024 lag der Wert noch bei 479.183 Einsätzen.

Die Pannenhilfe in Nordbaden

Auch in Nordbaden gab es im Jahr 2025 einen Anstieg zu verzeichnen, wie die aktuelle ADAC Pannenhilfebilanz zeigt. Der Club registrierte hier 124.336 Hilfeleistungen (2024: 122.259) für seine Mitglieder durch die 63 nordbadischen Gelben Engel und die ADAC Mobilitätspartner. In Nordbaden wurde die Pannenhilfe am stärksten am Montag, den 29. Dezember, in Anspruch genommen. An diesem Tag erreichte die Zahl der Hilfseinsätze mit 579 unterstützten Mitgliedern ihren Höchststand in der Region.

Am Rekordtag 70 Prozent mehr Einsätze

Markus Loh, Bereichsleiter der Pannenhilfe in Baden, kennt die Gründe: „Rund um die Weihnachtstage mit dem direkt folgenden Wochenende und einem Temperatursturz wurden viele Autos nicht oder nur sehr wenig bewegt. In der Folge versagte bei vielen Autofahrerinnen und Autofahrer die Batterie und der Motor sprang nicht mehr an. Dies hat am 29. Dezember zu einem 70 Prozent höheren Pannenhilfeaufkommen im Vergleich zu einem normalen Tag geführt.“ Über das Gesamtjahr gesehen versorgten die nordbadischen Gelben Engel im Schnitt 340 Mitglieder pro Tag.

Batterie bleibt Pannenursache Nummer eins

Der 29. Dezember war auch deutschlandweit der Tag mit den meisten Pannenhilfen: Insgesamt verzeichnete der Club an diesem Montag insgesamt 18.588 Einsätze; die Pannenhilfe musste alle fünf Sekunden ausrücken. Die Pannenursache Nummer eins ist und bleibt auch im Jahr 2025 die Autobatterie: Probleme mit der Starterbatterie waren mit 45,4 Prozent die häufigste Pannenursache, gefolgt von Defekten im Motormanagement oder Hochvoltsystem mit 21,8 Prozent (Einspritzung, Zündung, Sensorik).

Zuwachs bei Pannenhilfe fürs Fahrrad

Wie die aktuelle Bilanz der Pannenhilfe zeigt, erfreut sich auch die Hilfeleistung fürs Fahrrad immer weiterwachsender Beliebtheit und Bekanntheit. Waren es 2024 bundesweit noch 16.934 Einsätze, wuchs diese Zahl 2025 auf 19.455 an, ein Plus von 15 Prozent. Der häufigste Hilfegrund mit 72 Prozent: ein defekter Reifen. In Nordbaden halfen die Gelben Engel und ADAC Mobilitätspartner vergangenes Jahr 487 Radfahrerinnen und Radfahrern dabei, ihr Zweirad wieder fit zu machen.

Wenig überraschend war auch 2025 der 1. Mai, traditionell ein Feiertag mit vielen Radtouren, der einsatzstärkste Tag mit bundesweit 235 Meldungen.

Pannenmeldung per App

Autofahrerinnen und Autofahrer erreichten den Club im Falle einer Panne nicht nur telefonisch, sondern 2025 auch vermehrt über die ADAC Pannenhilfe App. Mit 695.520 digitalen Pannenmeldungen verzeichnete der ADAC einen deutlichen Zuwachs um 16 Prozent im Vergleich zu 2024.

]]>
Polizeipräsidium Karlsruhe registriert die wenigsten Straftaten seit 20 Jahren https://www.die-neue-welle.de/polizeipraesidium-karlsruhe-registriert-die-wenigsten-straftaten-seit-20-jahren-1859496/ Fri, 20 Feb 2026 09:38:55 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1859496 Karlsruhe (pol/tk) – Im Jahr 2025 hat das Polizeipräsidium Karlsruhe insgesamt 38.643 Straftaten registriert – das sind 3.755 Fälle weniger als im Vorjahr – die niedrigste Zahl der letzten 20 Jahre. Damit ist die Kriminalität im Stadt- und Landkreis Karlsruhe um 8,9 Prozent gesunken.

Weniger Fälle – aber auch weniger Aufklärung

Im Landesvergleich liegt der Rückgang über dem Durchschnitt von Baden-Württemberg von minus 6,1 Prozent. Karlsruhe bleibt damit landesweit auf Platz 9 unter den 13 Polizeipräsidien. Die Aufklärungsquote sank leicht auf 59,3 Prozent (Vorjahr: 59,7 Prozent) und liegt damit etwas unter dem Landeswert von 62,5 Prozent. „Die vorliegenden Zahlen bestätigen die professionelle Arbeit unserer Beamtinnen und Beamten. Zur Sicherheit gehören jedoch nicht nur statistische Erfolge, sondern auch das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung.“, betont Polizeipräsidentin Caren Denner.

Diebstahl bleibt Spitzenreiter – wenn auch spürbar rückläufig

Mit 12.879 Fällen ging die Zahl der Diebstahlsdelikte zwar erneut nach unten, macht jedoch wieder den größten Anteil an der Gesamtkriminalität aus – trotz eines Rückgangs um 1.580 Fälle. Die Aufklärungsquote lag mit 31,7 Prozent leicht über dem Vorjahreswert (31,4 Prozent).

Körperverletzungsdelikte bleiben auf hohem Niveau

Die Zahl der Körperverletzungsdelikte sank im Vergleich zum Vorjahr von insgesamt 3.966 auf 3.710 leicht, bleibt jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Anzahl der einfachen Körperverletzungen ging auf 2.607 (Rückgang um 6,7%), gefährliche und schwere Körperverletzungen um 10,2 Prozent auf 903 zurück.

„Wir beobachten, dass die Hemmschwelle für Gewalt weiterhin sinkt. Der leichte Rückgang ist zwar eine erfreuliche Tendenz, jedoch in keinem Fall Anlass für eine Reduktion polizeilicher Maßnahmen.“, erklärt Leitender Polizeidirektor Dr. Gustav Zoller. „Repressive Maßnahmen der Polizei allein reichen nicht aus, um dieser Entwicklung wirksam entgegenzutreten. Dafür braucht es ein breit angelegtes, gemeinschaftliches Engagement, das Schulen, Vereine, soziale Einrichtungen und die breite Zivilgesellschaft einschließt.“

Messerkriminalität

Die Zahl an Straftaten mit Messerbeteiligung bleibt weiter hoch: 189 Fälle wurden 2025 im öffentlichen Raum registriert, im Vorjahr lag die Zahl bei 190.

Mehr Wohnungseinbrüche – aber viele bleiben im Versuchsstadium

Wie bereits im Vorjahr steigt die Zahl der Wohnungseinbruchsdiebstähle um etwa 11 Prozent weiter an. Das stellt den höchsten Wert seit 2017 dar. In rund der Hälfte der Fälle blieb es jedoch beim Versuch. Häufig hebelten die Täter Fenster oder Türen auf – meist organisiert vorgehend, in vielen Fällen bandenmäßig agierend aus dem ost- oder südosteuropäischen Raum. „Der Einsatz von Sicherungstechnik, umfassende Beratung, regelmäßige Kontrollen und die enge Zusammenarbeit mit den Anwohnern haben sich als wirksam erwiesen.“, erklärt Leitender Kriminaldirektor Detlef Erny.

Betrügerische Anrufe rückläufig

Die Zahl betrügerischer Anrufstraftaten wie „Enkeltrick“, „Schockanruf“ oder „angeblicher Polizeibeamter“ ging 2025 erneut zurück. Es wurden 51 Inlandsstraftaten registriert, von denen 19 vollendet wurden – zehn davon konnten aufgeklärt werden. Der entstandene Vermögensschaden stieg hingegen deutlich, um knapp 600.000 Euro im Vergleich zum Vorjahr, auf etwa 1,1 Millionen Euro. „Die Tätergruppierungen agieren in Teilen hochprofessionell aus dem Ausland, was uns die Ermittlungsarbeit deutlich erschwert. Wir müssen und werden hier wachsam bleiben und insbesondere in der Präventionsarbeit aktiv sein, um potentielle Opfer bestmöglich zu schützen und vor finanziellem Schaden zu bewahren“, so Erny.

Sexualdelikte – Rückgang bei digitaler Verbreitung

Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung gingen um etwa 4 Prozent auf insgesamt 946 Fälle zurück. Der bereits im Vorjahr verzeichnete Rückgang bei der Verbreitung pornografischer Schriften setzte sich auch 2025 fort (um etwa fünf Prozent). Die Zahl der Sexualdelikte im öffentlichen Raum sank ebenfalls um 27 auf nun 368 Fälle. Von 120 angezeigten Vergewaltigungen fanden 24 im öffentlichen Raum statt.

Straftaten gegen das Leben sinken spürbar

2025 wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe 27 Straftaten gegen das Leben registriert – das sind neun Fälle weniger als im Vorjahr. 22 davon blieben im Versuchsstadium. Häufig handelt es sich um innerfamiliäre oder partnerschaftliche Tatkonstellationen.

Rauschgiftkriminalität sinkt weiter

Die seit April 2024 geltende Teillegalisierung von Cannabis wirkte sich auch 2025 spürbar auf die Statistik aus: Die Zahl der Rauschgiftdelikte sank erneut um etwa 14 Prozent und verzeichnete somit zum fünften Mal in Folge einen Rückgang. Es wurden wie auch im Vorjahr elf drogenbedingte Todesfälle registriert.

Gewalt gegen Polizisten leicht gesunken

Die Zahl der Angriffe auf Polizeibeamtinnen und -beamte sank leicht um 3,5 Prozent auf 411 Fälle. 201 Beamtinnen und Beamte erlitten leichte, zwei Polizeibeamte schwere Verletzungen. Die Angriffe ereigneten sich nicht nur bei Zwangsmaßnahmen, sondern zunehmend auch bei alltäglichen Einsätzen wie Verkehrskontrollen oder bei häuslichen Streitigkeiten. „Diese Tendenz bereitet mir große Sorge. Wenn Einsatzkräfte angegriffen werden, bedeutet dies letztlich einen Angriff auf Menschen, die für Sicherheit in unserer Gesellschaft sorgen – dies ist absolut inakzeptabel“, sagt Polizeipräsidentin Denner.

Partnergewalt sinkt leicht

Die Zahl der registrierten Fälle häuslicher Gewalt – polizeilich als Partnergewalt definiert – sank um 8,3 Prozent auf nun 1.087 Fälle. Acht von zehn Opfern waren weiblich und die Fallzahlen im Stadt- und Landkreis sind hierbei nahezu gleichmäßig aufgeteilt (531 Stadtkreis, 556 Landkreis Karlsruhe).

Cyberkriminalität – Täter werden jünger

Die Cyberkriminalität sank erneut minimal um 1,2 Prozent. Rund ein Viertel aller Tatverdächtigen waren jünger als 21 Jahre, drei Viertel waren männlich. Neben Betrugsstraftaten und Verbreiten pornografischer Schriften nehmen Beleidigungs- und Bedrohungsstraftaten im digitalen Raum zu.

Fazit: Positive Entwicklung – aber kein Anlass zum Zurücklehnen

]]>
Es wird weniger geklaut im Südwesten https://www.die-neue-welle.de/es-wird-weniger-geklaut-im-suedwesten-1858905/ Thu, 19 Feb 2026 03:23:05 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1858905
Ein Lippenstift in der Drogerie, ein Geldbeutel auf dem Weihnachtsmarkt, ein Fahrrad auf dem Campus: Rund alle drei Minuten findet in Baden-Württemberg ein Diebstahl statt – zumindest einer, der bei der Polizei aktenkundig wird. Klingt erst mal viel, doch die Zahl der Diebstähle in Baden-Württemberg sinkt. Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei 158.189 Fälle und damit 8,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

1000 weniger Diebstähle pro Woche als vor 10 Jahren

Das sei der zweitniedrigste Stand der vergangenen zehn Jahre, wenn man die kriminalitätsarmen Pandemiejahre nicht mitrechne, teilte das Innenministerium der Deutschen Presse-Agentur mit. Seit 2016 sei die Zahl der Diebstähle um 25,7 Prozent gesunken – das sind rund 55.000 Fälle pro Jahr weniger als damals. «Das heißt, es wird pro Woche über 1.000 Mal weniger gestohlen als vor 10 Jahren», sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU).
Auch bei der Aufklärung sieht die Statistik einen Höchstwert: 38,1 Prozent der Diebstahlfälle wurden aufgeklärt, wie das Ministerium mitteilt – so viele wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr. «Das zeigt, dass die Polizei sich erfolgreich und mit langem Atem kümmert», sagte Strobl. Diebstahlsdelikte machen mit 28,7 Prozent weiterhin den größten Anteil (28,7 Prozent) an allen registrierten Straftaten aus. Rund ein Viertel entfällt auf Ladendiebstähle, jeweils etwa elf Prozent auf Fahrrad- sowie auf Diebstähle an oder aus Kraftwagen.

Schäden in Millionenhöhe

Trotz sinkender Fallzahlen bleibt der wirtschaftliche Schaden erheblich. Die Schadenssumme ging zwar im vergangenen Jahr um 10,4 Prozent auf rund 220 Millionen Euro zurück – nach 246 Millionen Euro im Vorjahr. Dennoch ist dies laut Ministerium die zweithöchste Schadenssumme der vergangenen Dekade. Das habe auch mit den allgemeinen Preissteigerungen zu tun sowie mit einer zunehmenden Professionalisierung und Spezialisierung der Täter auf hochwertige Güter. Hinzu kämen Sachschäden, die bei den Diebstählen zusätzlich entstünden.

Strobl appellierte deshalb an die Bevölkerung: «Diebe nutzen jede günstige Gelegenheit – nicht abgeschlossene Fahrräder, offene Autofenster, ungesicherte Waren. Deshalb achten Sie auf Ihre Wertgegenstände und Ihre Mitmenschen, bleiben Sie aufmerksam, wachsam, achtsam.» Es werde zwar weniger geklaut, aber der Diebstahl sei nicht verschwunden.

]]>
Besuchszahlen bei den Staatlichen Schlösser und Gärten auch 2025 auf Rekordniveau https://www.die-neue-welle.de/besuchszahlen-bei-den-staatlichen-schloesser-und-gaerten-auch-2025-auf-rekordniveau-1858176/ Tue, 17 Feb 2026 09:24:03 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1858176 Baden-Württemberg (pm/tk) – Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg haben im vergangenen Jahr
rund vier Millionen Besucherinnen und Besucher verzeichnet. Damit lag die zahl fast auf dem Rekordniveau von 2024. Damals kamen 4,1 Millionen Gäste.

Besuchermagnet Schloss Heidelberg

Schloss Heidelberg blieb mit 1.055.000 Gästen wieder der wichtigste Besuchermagnet. Damit ist die ehemalige Residenz der pfälzischen Kurfürsten nach wie vor Spitzenreiterin unter den historischen Monumenten des Landes. Schloss und Schlossgarten Schwetzingen als weiterer kultureller Leuchtturm erreichte 2025 mit rund 820.000 Besucherinnen und Besuchern erneut einen Top-Wert. Den Kur- und Schlosspark Badenweiler besuchten rund 350.000 Menschen. Das Residenzschloss Ludwigsburg verzeichnete über 270.000 Gäste.

Kloster Maulbronn mit Angebot für Kinder

Im UNESCO-Welterbe Kloster Maulbronn wurden nahezu 205.000 Gäste gezählt. Schloss Bruchsal erreichte über 160.000 Gäste.

Bei Kindern und Jugendlichen setzten die Staatlichen Schlösser neue Akzente. In Maulbronn eröffnete das innovative und interaktive Kindermuseum „Psst…! Die junge Klosterwelt“ 2025 seine Pforten auf dem Gelände der Welterbestätte. Dort können die Gäste selbst in die Rolle von Zisterziensermönchen schlüpfen und so den Klosteralltag nacherleben.

Kulturelles Erbe des Landes

Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg verwalten und pflegen die historischen Monumente des Landes. Finanzstaatssekretärin Gisela Splett: „Ich freue mich, dass auch 2025 wieder so viele Gäste das kulturelle Erbe des Landes besucht haben. Unsere Monumente stehen für Identität und Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Sie sind beliebte Orte für Begegnung und Austausch. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Staatlichen Schlösser und Gärten für ihr großes Engagement.“

Viele kleinere und größere Ausstellungen in den Schlössern und Klöstern trugen im vergangenen Jahr zum konstant hohen Niveau der Besuchszahlen bei. Geschäftsführerin Patricia Alberth: „Dieses Ergebnis ist in dem außergewöhnlichen Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken. Zugleich leisten unsere Monumente damit einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung.“

]]>
Flaschenwurf auf Polizeibeamte im Bahnhof Rastatt https://www.die-neue-welle.de/flaschenwurf-auf-polizeibeamte-im-bahnhof-rastatt-1857756/ Mon, 16 Feb 2026 10:37:55 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1857756 Rastatt (pol/tk) – Bundespolizisten wollten einen Mann im Bahnhof Rastatt kontrollieren, doch der attackierte die Beamten. Leider kein Einzelfall, wie die aktuelle Statistik beweist.

Mann widersetzt sich Polizeikontrolle

Am Samstagmittag wollten Beamte der Bundespolizei am Treppenabgang zur Bahnhofsunterführung einen 30-Jährigen kontrollieren. Dieser flüchtete zunächst in die Unterführung, schrie lautstark und warf unvermittelt eine Glasflasche in Richtung der Beamten. Die mussten ausweichen und wurden durch Glasscherben getroffen, aber nicht verletzt.

Der nigerianische Staatsangehörige wurde daraufhin mittels Handfesseln fixiert und zur Dienststelle verbracht. Bei der Durchsuchung wurde ein deutscher Aufenthaltstitel aufgefunden. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte auf freien Fuß belassen.

Gewalt gegen Polizei auf hohem Niveau

Der Fall aus Rastatt passt leider zur Zahlen, die Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) am Wochenende verkündete: Die Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten iverharrt auf besorgniserregendem Niveau – trotz leichter Rückgänge in einzelnen Bereichen. Im vergangenen Jahr wurden 6.299 Fälle registriert. Das ist nur rund ein Prozent weniger als im Rekordjahr 2024.

14.586 Mal wurden Polizistinnen und Polizisten demnach Opfer von Gewalt – so viele wie nie, so das Ministerium. Die Zahl verletzter Polizisten sank jedoch um 8,9 Prozent: 2.535 Beamte wurden 2025 verletzt, darunter 16 schwer.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) spricht von einem «gesamtgesellschaftlichen Problem», das «längst keine Randerscheinung mehr» mehr sei. Der Ton werde rauer. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Fälle laut Innenministerium gar um 43,4 Prozent gestiegen. Die Bandbreite reicht von Beleidigungen und Bedrohungen über Widerstand und tätliche Angriffe bis hin zu versuchten Tötungsdelikten.

Die Uniform 2.0

Zwar sank die Zahl der Messerangriffe gegen Polizeibeamte im Jahr 2025 um acht auf 47 Fälle. Laut Strobl seien das aber immer noch alarmierende Zahlen und «genau 47 zu viel». Neun Beamte wurden dabei leicht, zwei schwer verletzt. Getötet wurde im vergangenen Jahr kein Polizist bei einem Angriff. 2024 starb der Polizist Rouven Laur nach einem Messerangriff auf dem Mannheimer Marktplatz.

Um die Beamten vor Messerangriffen besser zu schützen, wird die Polizeiuniform in Baden-Württemberg nun weiterentwickelt. Die Uniformen werden mit sogenannten schnitthemmenden Elementen ausgestattet. «Wir wollen so alles dafür tun, unsere Polizistinnen und Polizisten bestmöglich auch vor brutalsten Angriffen zu schützen», so Strobl. Er will die neuen Kleidungsstücke am Montag der Öffentlichkeit präsentieren. Mit der «Blauen Uniform 2.0» würden künftig empfindliche Körperbereiche mit schnitthemmenden Elementen geschützt, so das Ministerium.

Auch Feuerwehr und Rettungsdienst betroffen

Nicht nur die Polizei ist Ziel von Übergriffen. 2025 wurden 216 Fälle von Gewalt gegen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst erfasst, leicht weniger als im Vorjahr, wo 222 registriert wurden. 91 Helfer wurden verletzt. Seit 2016 sei auch hier ein nahezu kontinuierlicher Anstieg zu beobachten, berichtet das Innenministerium – mit einem Peak im Jahr 2023.

]]>
Keine Verkehrstoten auf der Autobahn – aber mehr verletzte Fußgänger und Radfahrer https://www.die-neue-welle.de/keine-verkehrstoten-auf-der-autobahn-aber-mehr-verletzte-fussgaenger-und-radfahrer-1857750/ Mon, 16 Feb 2026 10:25:48 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1857750 Pforzheim (pol/tk) – Das Polizeipräsidium Pforzheim hat seine Verkehrsunfallstatistik 2025 veröffentlicht. Trotz vieler Unfälle auf der A8 hat es im vergangenen Jahr keine Verkehrstoten auf der Autobahn gegeben. Jedoch sind abseits – auf Bundes- und Landesstraßen sowie Innerorts – mehr Menschen dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen.

Mehr Unfälle in Pforzheim, Enzkreis, Calw und Freudenstadt

Die Gesamtzahl der registrierten Verkehrsunfälle stieg gegenüber dem Vorjahr nur leicht um 0,6 Prozent. Demgegenüber stehen jedoch deutliche Zuwächse bei Unfällen mit vulnerablen Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern, Radfahrern und Pedelec-Nutzern.

Die Polizei reagiert auf diese Entwicklung mit verstärkten Präventions- und Kontrollmaßnahmen. Ziel bleibt es, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen und die Zahl schwerer Verkehrsunfälle weiter zu senken.

Mehr Verkehrstote – außer auf der Autobahn

Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Personenschaden nahm im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent zu. Besonders deutlich fiel der Anstieg im Stadtkreis Pforzheim mit plus 20 Prozent aus. In den Landkreisen Calw und Freudenstadt war hingegen ein Rückgang festzustellen. Im Mehrjahresvergleich bewegt sich die Entwicklung weiterhin im Bereich des langfristigen Durchschnitts.

Im Jahr 2025 verloren im Präsidiumsbereich 27 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Das sind acht mehr als im Vorjahr. Während die Zahl der tödlich Verletzten im Stadtgebiet Pforzheim leicht zurück ging und in den Landkreisen Calw und Freudenstadt unverändert blieb, war im Enzkreis ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Sehr erfreulich: Auf dem im Zuständigkeitsbereich liegenden Abschnitt der A8 gab es 2025 keine tödlich verletzten Personen.

Überdurchschnittlich häufig Opfer von tödlichen Verkehrsunfällen waren ältere Menschen sowie junge Erwachsene. Mehr als die Hälfte der tödlich Verunglückten entfällt auf diese beiden Altersgruppen. Rund zwei Drittel der Getöteten gehörten zudem zu den sogenannten vulnerablen Verkehrsteilnehmern – Fußgänger, Fahrradfahrer, Pedelec-Fahrer.

Unfallursachen und Hauptfaktoren

Als häufigste Unfallursachen erwiesen sich erneut ungenügender Sicherheitsabstand sowie nicht angepasste Geschwindigkeit. Im Stadtkreis Pforzheim waren zudem Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren die häufigste Unfallursache. Auf allen anderen Straßen war bei den tödlichen Verkehrsunfällen in rund einem Viertel der Fälle überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit unfallursächlich.

Entwicklung bei Zweirädern

Die Zahl der Motorradunfälle erhöhte sich leicht um 1,8 Prozent. Deutlich angestiegen ist hingegen die Zahl der tödlich verunglückten Motorradfahrer von drei auf acht Fälle.

Die registrierten Fahrradunfälle nahmen um 10,8 Prozent zu. Die Zahl der dabei verletzten Radfahrer stieg um 12,3 Prozent. In etwa sieben von zehn Fällen waren die Radfahrer selbst Hauptverursacher des Unfalls. Auch bei Pedelecs wurde ein Anstieg der Unfallzahlen um 10,5 Prozent festgestellt. Auffällig dabei: Alle tödlich verunglückten Radfahrer waren mit einem Pedelec unterwegs.

Unfälle unter Beteiligung von Elektrokleinstfahrzeugen (eKF) stiegen um 13,3 Prozent, die Zahl der verletzten eKF-Nutzer nahm um 16,1 Prozent zu.

Unfälle mit Kindern

Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Kindern erhöhte sich um 7,1 Prozent. Unfälle mit Personenschaden in dieser Altersgruppe stiegen um 12,2 Prozent. Diese Entwicklung wird von der Polizei besonders aufmerksam beobachtet und bildet für 2026 einen Handlungsschwerpunkt.

Alkohol- und drogenbedingte Verkehrsunfälle

Sowohl alkohol- als auch drogenbeeinflusste Verkehrsunfälle nahmen weiter zu. Die Zahl der Alkoholunfälle stieg um 7,3 Prozent, drogenbedingte Unfälle um 9,7 Prozent. Besonders betroffen waren der Enzkreis, der Landkreis Calw sowie die A8.

]]>
ADAC-Winterreifentest 2025: Große Unterschiede zwischen Premium und Billigmarken https://www.die-neue-welle.de/adac-winterreifentest-2025-grosse-unterschiede-zwischen-premium-und-billigmarken-1736311/ Wed, 01 Oct 2025 10:42:21 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1736311

Region (pm/dk) – Der ADAC hat in diesem Jahr so viele Winterreifen geprüft wie noch nie: 31 Modelle der Dimension 225/40 R18 mussten sich im Härtetest auf Schnee, Eis, Nässe und trockener Fahrbahn beweisen. Das Ergebnis zeigt deutliche Unterschiede – besonders zwischen Premium- und Billigreifen.

11 Modelle fallen durch

Von den getesteten Reifen schnitten sechs mit „gut“ ab, zehn erhielten ein „befriedigend“, vier „ausreichend“ und ganze elf ein „mangelhaft“. Auffällig: Sämtliche durchgefallenen Modelle stammen aus dem günstigen Einstiegssegment. Gerade bei Bremswegen auf Schnee und Eis offenbarten diese Reifen gravierende Sicherheitsmängel. Zwischen dem besten und schlechtesten Modell lagen beim Bremsen aus 80 km/h auf nasser Fahrbahn mehr als 15 Meter – ein Unterschied, der im Ernstfall entscheidend sein kann.

Premium-Reifen überzeugen, günstige meist nicht

Während bekannte Marken wie Continental, Goodyear oder Michelin solide Ergebnisse erzielten, zeigten No-Name-Produkte deutliche Schwächen. Zwar tragen auch sie das Schneeflocken-Symbol und gelten damit offiziell als wintertauglich, doch in der Praxis fehlte es oft an Grip und Sicherheit. Zwei Ausnahmen aus dem Budget-Bereich konnten immerhin mit einem „befriedigend“ bewertet werden: der Matador MP93 Nordicca und der Momo W-20 North Pole. Für Wenigfahrer könnten sie eine Alternative sein – ohne mit Premiumreifen mithalten zu können.

Preisunterschiede locken, doch Sicherheit zählt

Der Reiz günstiger Angebote ist groß: Während ein Reifen wie der Michelin Pilot Alpin 5 rund 177 Euro kostet, sind No-Name-Produkte teils schon für unter 100 Euro erhältlich. Auf einen kompletten Satz gerechnet ergibt das schnell eine Ersparnis von mehr als 300 Euro. Der ADAC warnt jedoch, dass diese Ersparnis im Ernstfall teuer werden kann – nämlich dann, wenn der Bremsweg zu lang ist oder die Haftung auf Schnee fehlt.

Die gesamten Testergebnisse findet ihr HIER!

]]>
Das neue KSC-Heimtrikot in klassischem Blau https://www.die-neue-welle.de/das-neue-ksc-heimtrikot-in-klassischem-blau-1573366/ Mon, 07 Jul 2025 04:32:37 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1573366 Karlsruhe (pm/tk) – Beim Familientag im BBBank Wildpark wurde es der Öffentlichkeit präsentiert: Das neue KSC-Heimtrikot für die Saison 2025/26. Ab sofort gibt es das neue Trikot im Onlineshop.

In klassischem Blau mit kleinen Details

Zu haben ist dann ein Trikot in klassischem KSC-Blau auf einem glänzenden Stoff. Die Vorderseite präsentiert ein Muster aus Dreiecken in dunkleren und helleren Blautönen, das an die Karlsruher Pyramide erinnert. Außerdem dürfte das Muster einigen Fans bekannt vorkommen, wenn sie an ein KSC-Trikot aus den 1990er Jahre denken.

Als Detail ist im Nacken der Schriftzug „Meine Heimat.“ in Weiß eingestickt, die Rückseite des Trikots besteht aus atmungsaktivem Mesh-Stoff und zeigt ebenfalls das Muster der Vorderseite. Dunkelblaue und weiße Farbtöne finden sich am Kragen und den Ärmelabschlüssen, außerdem ziert ein eingenähtes Band den innenliegenden, unteren Saum des Trikots: Auf diesem ist ein Teil des Textes aus „Für immer KSC!“ zu lesen.

Retro-Rückennummer in 3D

Eine weitere Besonderheit zeigt sich bei den beflockten Trikots – wie vom Auswärtstrikot der vergangenen Saison bekannt, sind auch beim neuen Heimtrikot 2025/26 Retro-Nummern in 3D auf dem Rücken.

Sowohl das Logo der SWEG als Hauptpartner als auch von billiger.de als Ärmelpartner sind in Weiß abgebildet.

Im Sinne der Nachhaltigkeit besteht das Trikot – wie in den vergangenen Jahren – aus recycelten Materialien. Für 89,95 Euro ist das Heimtrikot in Erwachsenengrößen zu haben, für 69,95 Euro in Kindergrößen

]]>
Nachwuchs in der Neujahrsnacht – Leon und Lea die ersten Babys 2025 in Karlsruhe https://www.die-neue-welle.de/nachwuchs-in-der-neujahrsnacht-leon-und-lea-die-ersten-babys-2025-in-karlsruhe-1262983/ Thu, 02 Jan 2025 09:16:54 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1262983 Karlsruhe (pm/tk) – Die ersten Babys des neuen Jahres sind wohlbehalten auf die Welt gekommen. In der Karlsruher Marienklinik erblickte Leon das Licht der Welt. Lea heißt die Erste im Städtischen Klinikum.

Lea im Klinikum Karlsruhe

Es ist 03:00 Uhr in der Neujahrsnacht, als das erste Baby des Jahres 2025 am Klinikum Karlsruhe das Licht der Welt erblickt. Lea ist 51 cm groß und wiegt 3200 Gramm. „Die Geburt verlief absolut komplikationslos – Mutter und Kind geht es gut“, freut sich Oberärztin Jana Nagel. „Obwohl am Klinikum Karlsruhe täglich Kinder geboren werden, ist das Neujahrsbaby für uns immer etwas ganz Besonderes“, ergänzt Hebamme Anne Beck.

Auch das Ehepaar Wegner, die Eltern der kleinen Lea, haben sich gut aufgehoben gefühlt: „Es war unsere erste Geburt im Klinikum Karlsruhe. Alle waren sehr freundlich, wir wurden wunderbar betreut und wir haben uns rundum wohl gefühlt.“

Leon war etwas schneller

Wie die BNN berichtet, ist aber ein Junge doch etwas schneller gewesen. Bereits gegen 2.00 Uhr in der Neujahrsnacht wurde Leon in der Marienklinik des ViDia-Krankenhauses geboren. Auch hier lief alles glatt, Mutter und Kind sind wohlauf. Der Vater und die Geschwister freuen sich über den Nachwuchs zum neuen Jahr.

]]>
Das wird 2025 in Baden-Württemberg wichtig https://www.die-neue-welle.de/das-wird-2025-in-baden-wuerttemberg-wichtig-1252069/ Tue, 31 Dec 2024 05:06:14 +0000 https://www.die-neue-welle.de/?p=1252069
Baden-Württemberg im Wahlkampfmodus: Gleich zu Jahresbeginn dürfte es wegen der vorgezogenen Bundestagswahlen im Februar bei den Parteien ernst werden. Wahlen sind jedoch nur eines von vielen Themen, die 2025 im Südwesten eine Rolle spielen dürften. Auch besondere Prozesse und ein Jubiläum stehen an.

Wahlen und Wahlvorbereitungen

Nach dem Wahlkampf ist im kommenden Jahr vor dem Wahlkampf: Anfang des Jahres steht alles im Zeichen der vorgezogenen Bundestagswahl am 23. Februar. Danach dürfte dann auch der Wahlkampf in Baden-Württemberg an Fahrt gewinnen. Dort wird zwar erst im Frühjahr 2026 ein neuer Landtag gewählt, die Parteien müssen sich aber schon jetzt für den Urnengang aufstellen – unter anderem mit Kandidatenlisten.

Für die Grünen geht Bundesminister Cem Özdemir ins Rennen um die Nachfolge von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Für die CDU dürfte Partei- und Fraktionschef Manuel Hagel antreten. Er hat sich zur Spitzenkandidatur aber bislang nicht offiziell geäußert.

Angriff gegen Mannheimer Polizisten

Am Oberlandesgericht Stuttgart wird voraussichtlich 2025 das Verfahren gegen einen Afghanen eröffnet, der am 31. Mai 2024 auf dem Mannheimer Marktplatz fünf Teilnehmer einer Kundgebung der islamkritischen Bewegung Pax Europa (BPE) sowie einen Polizisten mit einem Messer verletzt hat. Der 29 Jahre alte Polizist Rouven Laur erlag später seinen Verletzungen.

Die Bundesanwaltschaft hat Anklage unter anderem wegen Mordes und versuchten Mordes erhoben. Sie geht von einer religiösen Motivation der Tat aus. Nun muss der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Stuttgart entscheiden, ob er einen Prozess ansetzt. Der zum Zeitpunkt des Messerangriffs 25 Jahre alte Täter hatte zuletzt im hessischen Heppenheim gelebt.

Kleine Gartenschau

Am 23. Mai startet die Gartenschau – als kleinerer Ableger der Landesgartenschauen – in Freudenstadt und Baiersbronn. 143 Tage lang bis 12. Oktober sollen unter dem Motto «Vielfalt im Tal» mehr als 1.000 Veranstaltungen Besucherinnen und Besucher anlocken. Dafür wollen die Veranstalter ein idyllisches Tal «für einen langen Sommer aus dem Dornröschenschlaf» erwecken.

Prozess gegen Naidoo

Ein Verfahren gegen den Musiker Xavier Naidoo («Dieser Weg», «Sie sieht mich nicht») wegen Volksverhetzung könnte noch im Frühjahr 2025 am Landgericht Mannheim beginnen. Die Staatsanwaltschaft hatte im Sommer 2024 Anklage erhoben. Sie wirft dem 53-Jährigen vor, im März 2021 über einen Telegram-Kanal den Holocaust leugnende und antisemitische Inhalte durch Verlinkung eines Videos sowie durch eine mit einem Text versehene Bilddatei veröffentlicht zu haben.

Naidoos Anwälte haben die Vorwürfe zurückgewiesen. «Die von der Staatsanwaltschaft behaupteten Vorwürfe der Volksverhetzung und Holocaustleugnung sind falsch und werden ausdrücklich bestritten», hieß es in der Mitteilung des Rechtsbeistands von Naidoo.

Eurovision Song Contest in Basel

Am 17. Mai ist es so weit: Der Eurovision Song Contest (ESC) lockt in die Schweizer Grenzstadt Basel. Die Stadt liegt direkt an der Grenze zu Deutschland und Frankreich. Unter dem Motto «Grenzen überwinden» hatte sich Basel erfolgreich beworben.

Auch die deutsche Grenzregion will vom ESC profitieren. Lörrach liegt keine zehn Kilometer von Basel entfernt. Der parteilose Oberbürgermeister der Stadt, Jörg Lutz, hatte sich in dem Bewerbungsvideo von Basel auch für den nahen ESC starkgemacht. «Aus dem Dreiländereck machen wir mit dem Eurovision Song Contest das 40 Länder-Eck», hatte er gesagt. In Lörrach könnten zum Beispiel viele Gäste übernachten. In Basel waren die Hotelpreise schon vor der Bekanntgabe auch für einfache Unterkünfte auf mehrere Hundert Euro pro Nacht emporgeschnellt.

200 Jahre KIT

1825 als Polytechnische Schule gegründet und damit die älteste technische Universität in Deutschland feiert das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) im neuen Jahr 200-jähriges Bestehen.

Als Zusammenschluss aus Forschungszentrum, das seinen Ursprung in der Kernforschung hat, und Universität ist das KIT seit 2009 deutschlandweit einmalig. Offiziell nennt es sich die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft und zählt zu den Exzellenzunis. Fast 23.000 Menschen studieren hier, rund 10.000 arbeiten am KIT. Unter dem Motto „Wir gestalten Zukunft. Forschung | Lehre | Transfer“ soll es das ganze Jahr über Programm geben.

Schloss ade

Ende September 2025 schließt das Badische Landesmuseum im Karlsruher Schloss seine Pforten. Grund ist eine mehrjährige Sanierung des Wahrzeichens der Stadt. Schon ab Mai ist Museumschef Eckart Köhne nicht nur Karlsruher Schlossherr. Er hat dann auch für fünf Jahre das Sagen in der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden.

Das Museum freut sich auf das noble Ausweichdomizil an Baden-Badens Prachtmeile, der Lichtentaler Allee. In der Kunsthalle stößt die Umwandlung zur «Interimsspielstätte» des Museums dagegen sauer auf. Nicht nur dort gibt es Sorgen um die Zukunft des renommierten Kunsttempels.

]]>