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Zwangspause für den Amateurfußball im Land

Karlsruhe (dpa/lk) - Der Spielbetrieb im baden-württembergischen Amateurfußball wird nach den Entscheidungen der Politik mit sofortiger Wirkung bis Ende November eingestellt. Damit werden schon an diesem Wochenende keine Partien mehr ausgetragen. Diese Regelung haben der Württembergische, der Südbadische und der Badische Fußballverband beschlossen. Sie betrifft den Spielbetrieb von der Oberliga abwärts und gilt auch für Pokal- und Freundschaftsspiele.

Foto: Symbolbild/Pixabay

Erneuter Spielbetrieb in diesem Jahr ungewiss

"Der Schritt, den Spielbetrieb wieder und vor allem sofort auszusetzen, ist uns allen schwer gefallen", sagte der Präsident des Badischen Fußballverbandes (bfV), Ronny Zimmermann. "Wenn ein Ministerpräsident sagt: "Jeder Tag zählt", haben wir aber keine Alternative." Es sei gelungen, die "Verantwortung für den Amateurfußball und die Gesellschaft gemeinsam und einheitlich wahrzunehmen." Es sei offen, ob der Spielbetrieb in diesem Jahr nochmal aufgenommen werden kann und derzeit nicht absehbar, ob die Saison 2020/2021 ordnungsgemäß beendet werden kann.

Training mit sofortiger Wirkung einstellen

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten hatten am Mittwoch unter anderem vereinbart, dass wegen der Coronavirus-Pandemie im November der Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports von kommender Woche an eingestellt werden soll. Die baden-württembergischen Verbände forderten die Vereine dazu auf, auch auf das Training "mit sofortiger Wirkung" zu verzichten, selbst wenn die Sportstätten noch geöffnet sein sollten. Das gelte für alle Herren-, Frauen- und Jugendmannschaften.