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Trainer-Tausch beim Oberligisten 1. CfR Pforzheim

Pforzheim (pm/as) Das hatte sich der CfR Pforzheim wohl auch anders vorgestellt: Nach dem ersten Spiel muss der Trainer seinen Hut nehmen. Gökhan Gökce hatte den Kader neu aufgebaut und zum größten Erfolg der Vereinsgeschichte geführt: Das DFB-Pokalspiel im eigenen Stadion gegen den Bundesligisten Leverkusen. Ob und wie der 35-Jährige dem Verein erhalten bleibt, ist noch unklar.

Symbolbild. Foto: stux / pixabay

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Ergebnisse zwingen zum Handeln

Der 1. CfR Pforzheim erlebte in den letzten Tagen einen Saisonauftakt, den sich alle Beteiligten anders vorgestellt hatten. Nach dem frühen Ausscheiden im Rothauspokal gegen den Verbandsligisten VfR Mannheim bezog die Erste Mannschaft auch beim ersten Oberligaspiel eine verdiente 0:2-Niederlage beim Aufsteiger Freiburger FC. Um diese negative Entwicklung zu stoppen, ist die Vereinsführung nach intensiven Gesprächen mit Cheftrainer Gökhan Gökce übereingekommen, die Verantwortung für die Mannschaft ab sofort auf Fatih Ceylan zu übertragen.

Keine Alternative zur Entlassung

Der Vorstand des 1. CfR schätzt die in vielen Jahren geleistete Arbeit von Gökhan Gökce sehr und bedauert deshalb umso mehr diese Entwicklung. Das Vereinswohl muss stets über alle persönlichen Interessen gestellt werden, deshalb ist dieser Schritt aus Sicht der Vereinsführung alternativlos. Gleichzeitig wünscht sich das Gremium, dass Gökhan Gökce als „CfR-Urgestein“ dem Verein auch weiterhin erhalten bleibt. In welcher Funktion dies möglich sein könnte, werden Gespräche in den nächsten Tagen zeigen.

Nachfolger sollen’s richten

Mit Fatih Ceylan und Alexander Freygang übernehmen zwei hoch motivierte Fachleute die anstehende Aufgabe, die Mannschaft wieder ins richtige Fahrwasser zu bringen. Beide sind bereits viele Jahre im Verein tätig, sie kennen die Mannschaft und das Umfeld. Der CfR-Vorstand ist davon überzeugt, dass dies neue Impulse setzen wird und wünscht beiden viel Erfolg in ihren neuen Positionen.