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Spätes Pokalaus für den Karlsruher SC

Karlsruhe (jp) Nach einem 0:1 gegen Bundesligist Union Berlin scheidet der KSC in der erste Runde des DFB-Pokals aus. Bitter, denn der Siegtreffer fiel erst kurz vor Ende der Verlängerung.

Symbolbild: Pixabay

450 Fans im Wildpark

Erstmals seit rund sechs Monaten durften endlich wieder Zuschauer ins Wildparkstadion: 450, und die machten das erste Mal auf sich aufmerksam, als der KSC eine gute halbe Stunde vor Anpiff den Rasen zum Aufwärmen betrat. Wer es vorher noch nicht mitbekommen hatte, dem fiel es spätestens jetzt auf: Christian Eichner beförderte Marius Gersbeck zur neuen Nummer eins im KSC-Tor und gibt ihm also ab sofort den Vorzug vor Neuzugang Markus Kuster. Die übrigen drei externen Neuzugänge - Robin Bormuth, Philip Heise und Benjamin Goller - hingegen standen in der Startelf. Die musste allerdings schon nach wenigen Minuten das erste Mal durchschnaufen, als Union-Verteidiger Friedrich nach einer Ecke lediglich den Pfosten traf. Der KSC hatte in der Anfangsviertelstunde mit quierligen und offensivstarken Berlinern einiges zu tun, bekam anschließnend durch mehr eigenen Ballbesitz aber mehr Sicherheit ins eigene Spiel und wurde mutiger. Große Chancen sprangen für den KSC bis zur Halbzeitpause aber nicht heraus - die beste, ein Freistoß aus 25 Metern, setzte Wanitzek links neben das Tor.

0:0 nach 90 Minuten

Mit viel Tempo und Elan kam der KSC aus der Kabine, ohne zunächst zu einem gefährlichen Abschluss zu kommen. Der sprang erstmals nach einem Freistoß heraus, doch Bormuth köpfte den Ball am Ende über die Latte (59.). Von Union war bis dahin in der Offensive nur noch wenig zu sehen - anders der KSC, der die Gäste in der Defensive fast dauerhaft beschäftigte. Aus dem Nichts wurde es dann doch gefährlich für das KSC-Tor: Becker setzte aus rund 20 Metern zum Schlenzer an, der letztendlich auf dem Tornetz landete. Im Gegenzug konnte Union-Keeper Luthe einen Schuss von Djuricin gerade noch zur Ecke klären. Wenige Minuten später ging ein Versuch von Wanitzek aus kurzer Distanz rechts am Tor vorbei. Auch Hofmann hatte die Chance zum entscheidenden Tor, doch auch sein Kopfball verfehlte den Kasten. Gegen Ende der regulären Spielzeit übernahm Union die Initiative und drückte den KSC in die Defensive, doch nach 90 Minuten hieß es weiter 0:0

KSC unterliegt 0:1 in der Verlängerung

Der KSC startete auch in die Verlängerung besser als die Gäste. Hofmann per Kopf und Wanitzek per Freistoß vergaben aber ihre guten Gelegenheiten. Auch Union versuchte es wieder in der Offensive und so entwickelte sich ein zunehmend spannender Pokalabend, der sich dann ganz bitter für den KSC herausstellte. Denn wenige Minuten bevor es ins Elfmeterschießen gegangen wäre, schlug der Bundesligist aus Berlin zu. Verteidiger Nico Schlotterbeck versenkte den Ball nach einem Freistoß von der linken Seite per Seitfallzieher im KSC-Tor (118.). Der KSC versuchte nochmal alles, aber vergleblich. Während sich Union Berlin über den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals freuen darf, heißt es für den KSC jetzt: Vorbereitung auf den Saisonstart in Liga 2, nächstes Wochenende bei Hannover 96.


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