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Foto: Baden Rhinos

Rhinos wollen Tabellenführung gegen Stuttgart verteidigen

Hügelsheim (am) Für die Baden Rhinos gilt es am Samstag um 19:30 Uhr die nach dem letzten Heimsieg über Freiburg wiedererlangte Tabellenführung zu verteidigen. Mit dem Stuttgarter EC gastiert dabei die vielleicht unglücklichste Mannschaft des bisherigen Saisonverlaufs am Baden Airpark. Das Team vom früheren ESC 09-Trainer Pavol Jankovic könnte nämlich vom Potential her durchaus um die Playoffs mitmischen, hatte aber gerade zu Saisonbeginn die Glücksgöttin Fortuna nicht wirklich auf seiner Seite.

Rhinos als der Lieblingsgegner

Die ersten vier Spiele wurden gegen Hügelsheim, Mannheim, Ravensburg und Heilbronn denkbar knapp verloren. Zweimal verloren die Rebels dabei nach Penaltyschießen, die “höchste” Niederlage kassierte man gegen die Maddogs  (2:4), wobei der vierte Treffer Sekunden vor dem Ende in das zugunsten eines sechsten Feldspielers verwaiste SEC-Tor ging. Es folgten Auf und Ab’s, aber immer wenn eine kleine Serie gestartet wurde, folgte schon bald die nächste knappe Niederlage. Im Dezember schien es, als hätte die Truppe resigniert und hatte bis auf den Sieg gegen Freiburg alle weiteren vier Spiele überwiegend klar verloren. Nun wartet aber am Samstag mit den Rhinos so etwas wie der Lieblingsgegner. Vier Punkte aus zwei Spielen konnten die Rebels bisher gegen den ESC verbuchen.

Tabellenführung verteidigen

Die letzte Partie in der Landeshauptstadt endete mit 7:4 für die Schwaben. Die Rhinos haben nicht nur deshalb etwas gutzumachen, sondern sind hinsichtlich der näherrückenden Playoffs auch zum Siegen verdammt, während die Rebels frei aufspielen können. Dass Kapitän Christian Böcherer, Jonathan Koch und Andy Mauderer (fällt bis Februar aus) fehlen werden, macht es für Trainer Richard Drewniak nicht einfacher, denn alle drei spielen in unterschiedlichen Reihen, so dass der Coach die Aufstellung komplett durcheinanderwürfeln muss. Dennoch zählt für die Rhinos nur ein Heimsieg, weswegen Drewniak eindringlich ermahnt: “Wir haben gegen Freiburg wieder gesehen, dass es keine schwache Mannschaften gibt, gegen die man im Vorbeigehen gewinnen kann. Das gilt auch und besonders gegen Stuttgart. Wir werden nicht immer so viel Glück haben wie letzte Woche. Nur wenn wir endlich wieder diszipliniert auftreten und fünf gegen fünf spielen, können wir dem Gegner unser Spiel aufzwingen.”