Current track
Title Artist


Nach Corona-Zwangspause erwartet der KSC den SV Darmstadt 98

Karlsruhe (cmk) Nachdem es in den vergangen Tagen und Wochen zu vielen Diskussionen rund um den am Donnerstag zurückgetretenen Präsidenten Ingo Wellenreuther und die zunächst anonym aufgetretene Investorengruppe „Bündnis KSC“  gekommen war, soll es nun zur Abwechslung einmal wieder um das Sportliche gehen. Am Samstag bestreiten die Karlsruher ihr erstes Spiel nach der Corona-Zwangspause, im heimischen Wildpark muss die Elf von Christian Eichner dann gegen den SV Darmstadt 98 ran.

Symbolbild: GES

  • Weitere Beiträge in: Sport

Karlsruhe auf Platz 17

Unter strengen Hygienevorschriften dürfen die Bundesliga und die 2. Bundesliga ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen. Damit geht es auch für den Karlsruher SC weiter, der in den vergangenen Wochen zwar für viele Schlagzeilen gesorgt hat, allerdings ging es dabei um alles andere als den Sport. Die Badener starten nach der Corona-Zwangspause am Samstag im heimischen Wildpark gegen den SV Darmstadt 98 – Tabellenvorletzter gegen den Tabellensechsten.

Fokus auf den Sport

Trainer Christian Eichner vom Zweitligisten Karlsruher SC hat seinen Spielern geraten, den Insolvenz-Krimi rund um den Verein am besten auszublenden. „Wenn wir anfangen, uns noch mit anderen Dingen zu beschäftigen, verlieren wir den Fokus. Wir sind in einer Situation, in der wir alles daran setzen müssen, uns auf den Sport zu konzentrieren“, sagte Eichner zwei Tage vor dem Spiel gegen Darmstadt 98 am Samstag. Der KSC ist als Tabellenvorletzter in starker Abstiegsgefahr.

Spieler auf Trainingsplatz über Wellenreuther-Rücktritt informiert

Den Rücktritt von Clubpräsident Ingo Wellenreuther am Donnerstagvormittag hätten die Spieler, die auf dem Trainingsplatz kurz informiert worden seien, unterschiedlich aufgenommen. „Es ist wie mit allen Dingen im Leben. Der ein oder andere geht jetzt in sein Zimmer und macht sich Gedanken, und es wird sich auch beim Essen am Zweiertisch mit Sicherheit noch einmal darüber ausgetauscht“, sagte Eichner.

Ben-Hatira und Kobald gesperrt

Kyoung-Rok Choi (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Babacar Guèye (Knöchelverletzung) werden beim Re-Start der 2. Liga nicht mit dabei sein. Sie waren gar nicht erst ins Quarantänecamp mit eingezogen. Auch Burak Çamoğlu, der noch an den Folgen einer Blinddarm-Operation leidet, spielt laut Eichner in den Überlegungen noch keine Rolle. Außerdem fehlen dem KSC Stürmer Änis Ben-Hatira (Rotsperre) und Innenverteidiger Christoph Kobald (5. Gelbe Karte).