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KSC: Mehr als ein Unentschieden war nicht drin in Zwickau

Karlsruhe/Zwickau (jl) Der KSC wollte nach dem 1:1 gegen Jena, am vergangenen Samstag, am Dienstagabend beim Nachholspiel gegen Zwickau einen Auswärtssieg einfahren. Trainer Alois Schwartz musste gleich zwei Änderungen in der Startelf vornehmen.

Foto: GES / Thomas Eisenhuth

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Zwickau startete mutig

Nicht mal 60 Sekunden hat es gedauert als Zwickau schon die erste Chance hatte. Nach einem Eckball rettete der Pfosten für den KSC. Es war ein mutiger Beginn von den Sachsen, die seit drei Spielen keinen Punkt mehr geholt hatten.  Nach 12 Minuten die erste Chance für den KSC, es gab einen Freistoß aus zirka 16 Metern – Marc Lorenz trat an und verfehlte das Tor nur knapp. Nach  25 Minuten versuchte es Marco Thiede mit einem Fernschuss aus 18 Metern, der Ball ging aber einen Meter am linken Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite hatte Lauberbach, nach 30 Minuten, eine große Chance für Zwickau – er lies zwei KSC Spieler stehen, kämpfte sich in den Strafraum und zog ab, Benjamin Uphoff konnte mit den Fingerspitzen den Ball noch entscheidend an den Außenpfosten lenken. 

KSC ging wieder in Rückstand

Dann kam die 44 Minute und Zwickau schlug zu – schöner Angriff über rechts und ein perfekter Pass in die Mitte – da Stand Kevin Hoffmann völlig unbedrängt und schob den Ball zum 1:0 für den FSV ins Tor. Kurz danach war Schluss für die erste Hälfte – der KSC musste mit einem späten Rückstand in die Kabine gehen. 

Keine Änderungen auf beiden Seite in Hälfte zwei

Trainer Alois Schwartz nahm keine taktische Änderung vor und schickte die gleichen elf Spieler wieder aufs Feld. Erste gute Möglichkeit hatte der KSC nach 51 Minuten. Marvin Pourié zog aus 16 Metern ab und diesmal war es der Pfosten der für Zwickau rettete. Der KSC gab sich noch nicht geschlagen, schon wie beim ersten Saisonspiel gegen Fortuna Köln sah man dem KSC früh in der zweiten Hälfte an, dass sie noch nicht aufgegeben haben.  Die Blau-Weißen nahmen das Spiel immer mehr in die Hand.

Per Handelfmeter zum Ausgleich

Trainer Schwartz wechselte in der 60 Minute das erste Mal – für Burak Camoglu kam Winterpausenzugang Sercan Sararer aufs Feld. In der 63 Minute entschied Schiedsrichter Wolfgang Haslberger, nach einem Handspiel von Lion Lauberbach im FSV-Strafraum, auf Elfmeter für die Badener. Toni Fink nutze diesen zum 1:1 Ausgleich. So blieb es auch bis zum Ende. Der KSC kann nicht die gewünschte Punkteausbeute aus den beiden Auswärtsspielen im Osten mitnehmen.  Das ist jetzt aber zweitrangig, nun heißt es voll fokussieren auf das Südwest-Derby am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern.  Los geht´s im Wildparkstadion um 14 Uhr.