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KSC im DFB-Pokal gegen Hannover 96: Aufsteiger und Tabellenführer gegen Absteiger

Karlsruhe (jl/as) Es war der 19.08.2018 – also fast auf den Tag genau vor einem Jahr – Hannover 96 war Gast zum DFB-Pokalspiel im Karlsruher Wildparkstadion. Die Ausgangslage: Erstligist gegen Drittligist. Der KSC war klarer Außenseiter und das hat sich nach 90 Spielminuten dann auch im Ergebnis bemerkbar gemacht. Die Badener unterlag den Niedersachsen deutlich mit 0:6. Jetzt gibt es eine Neuauflage der Partie - unter anderen Vorzeichen.

Foto: dnw / Andrea Schindler

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Spiel-Neuauflage unter anderen Voraussetzungen

Vor fast genau einem Jahr unterlag der KSC dem damaligen Bundesligisten Hannover 96 mit 0:6 im DFB-Pokal. 358 Tage später gibt es wieder ein DFB Pokalspiel im Karlsruher Wildparkstadion – und wieder ist Hannover 96 zu Gast. Ausgangslage: Ligen-Gleichheit. Der KSC stieg in Liga 2 auf und Hannover aus der Ersten ab. Man trifft sich also in Liga zwei. Die Blau-Weißen starteten fulminant mit zwei Siegen und sind Tabellenführer. Hannover verlor das erste Spiel und schaffte gegen Jahn Regensburg nur ein unentschieden – das bedeutet aktuell: ein Punkt und Tabellenplatz 12.  Auf der Bank von 96 sitzt jetzt Mirko Slomka, der in der Spielzeit 2016/2017 als KSC-Trainer glücklos agierte.

Letztes Mal “schön eins auf die Nase bekommen”

Dennoch sieht KSC-Trainer Alois Schwartz die Niedersachsen in der Favoritenrolle: “Wir spielen gegen einen Absteiger, der ein ganz anderes Budget und auch eine ganz andere Qualität hat als wir als Aufsteiger. Wir haben letztes Jahr schön auf die Nase bekommen, haben unser Lehrgeld bezahlt ein bisschen naiv und das darf uns nicht mehr passieren.” Sportdirektor Oliver Kreuzer ist sehr zufrieden mit dem Saisonstart des KSC. Am Sonntag ist er zu Gast in der Martin Wacker Show  von der neuen welle und da war auch das Pokalspiel Thema:

 


 

Vier Jahre lang scheiterte der KSC in der ersten Pokalrunde. Wenn das Team am Montagabend die gute Leistung der letzten Spiele abrufen kann, stehen die Chancen nicht schlecht, im fünften Anlauf mal wieder in die zweite Runde einzuziehen. Das würde den Blau-Weißen gut tun: in Runde zwei gibt es schon knapp 350.000 Euro für die klamme Vereinskasse. Anstoß ist am Montagabend im Wildparkstadion um 18:30 Uhr – die neue welle berichtet live vom Spiel. Erstmals dürfen Fans übrigens auf der provisorischen Südtribüne stehen: Die Baufreigabe ist inzwischen da.