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KSC holt Punkt gegen Bochum

Karlsruhe (jl) Ein wichtiger Sieg wäre das für den KSC am Sonntag gewesen. Die Konkurrenz patzte und mit einem Dreier hätte sich der KSC etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen können. Am Ende ging die Partie 0:0 aus - ein Punkt, welcher dem KSC ein bisschen weiterhilft. Immerhin verlassen die Blau-Weißen den direkten Abstiegsplatz 17 und stehen nur auf dem Relegationsplatz 16.

Foto: Markus Gilliar/GES

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Eichner musste umstellen

Cheftrainer Christian Eichner musste nach dem Sieg gegen Darmstadt ein wenig umstellen. Grund war die fünfte Gelbe Karte von Jerome Gondorf. Der musste gegen Bochum pausieren - für ihn startete Alexander Groiß im Defensiven Mittelfeld. Zudem nahm Lukas Grozurek auf der Bank Platz und Marc Lorenz startete für ihn. Die Karlsruher begannen, wie die Woche zuvor gegen Darmstadt, wieder mutig und hatten schon nach fünf Minuten den zweiten Eckball und der letztere war sehr gefährlich. Daniel Gordon war in der Mitte wieder in den Strafraum geschlichen und sein Kopfball klärte der Bochumer Keeper gerade noch so. Der KSC hatte die besseren Chancen zum Start. Marvin Wanitzek hatte ebenfalls eine mega Chance in der achten Minute - doch der zentrale Abschluss aus zirka 12 Metern war direkt auf den Bochumer Schlussmann. Kurz danach war es wieder Marvin Wanitzek, der sich durchsetzte und zum Abschluss kam, diesmal rettet der Pfosten für Bochum. In der 23. Minute war es erneut Wanitzek, der in Szene gesetzt wurde und wieder am Bochumer Schlussmann scheiterte.

KSC nutze Chancen nicht

Der KSC ging langsam etwas fahrlässig mit seinen Chancen um. In der 38. Minute dann die erste Chance für Bochum und die hatte es in sich. Milos Pantovic setzte sich über links durch - und kam zum Abschluss - das Aluminium rettete für den KSC. Die Bochumer wurden kurz vor der Pause etwas stärker und bekamen vom KSC ein paar Abschluss-Möglichkeiten - die zum Glück noch keine Auswirkungen hatten.

Unentschieden zur Halbzeit

So ging´s mit einem 0:0 in die Kabine - etwas ernüchternd für den KSC - denn die Blau-Weißen hatten die deutlich besseren Möglichkeiten und hätten eine Führung verdient gehabt. Nach der Pause ging es für beide Teams unverändert weiter. Das erste Ausrufezeichen setzte der VfL Bochum. Das Spiel war nur ein paar Sekunden alt und durch einen Fehlpass im Mittelfeld kam Silvere Ganvoula zu einer riesen Chance - Benni Uphoff klärte in letzter Sekunde. Bochum kam wacher aus der Kabine und setzte den KSC immer mehr unter Druck. Die Blau-Weißen hatten sichtlich Probleme den Spielrhythmus aus der ersten Hälfte zu finden.

Doppelwechsel beim KSC

Trainer Eichner reagierte dann nach 65 Minuten und wechselte doppelt - Alexander Groiß und Marc Lorenz gingen vom Feld, dafür kamen Martin Röser und Lukas Grozurek. Fünf Minuten später war dann auch der Arbeitstag für Philipp Hofmann vorbei, für ihn kam Marco Djuricin. Die einzige nennenswerte KSC Chance in der zweite Hälfte, in der 85. Minute gab es einen Freistoß - da war wieder Daniel Gordon mit dem Kopf zur Stelle, der Ball ging zwei Meter am Kasten vorbei. Am Ende blieb es beim 0:0 - und mit Blick auf die beiden unterschiedlichen Halbzeiten - geht die Punkteteilung in Ordnung. Am Mittwoch ist der KSC bei Hannover 96 zu Gast - los geht´s dort um 18:30 Uhr.