Keine Tore im Wildpark - KSC und Regensburg teilen die Punkte

Karlsruhe (jl) Auch Jahn Regensburg knackte die Karlsruher nicht und nimmtt nur einen Punkt mit nach Bayern. Die Teams trennten sich nach 90 Minuten mit 0:0. Damit bleibt der KSC im siebten Spiel im Jahr 2021 ungeschlagen und steht mit 33 Punkten auf Platz 5 der Tabelle.

Foto: GES/Markus Gilliar

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KSC verpflichtet Kevin Wimmer

Eichner musste vor dem Spiel gegen den Jahn wieder umstellen. Marvin Wanitzek hatte im Spiel gegen Bochum die fünfte Gelbe Karte gesehen und war damit automatisch für die Begegnung gegen Regensburg gesperrt. Alexander Groiß nahm den Platz von Wanitzek ein. Linksverteidiger Philipp Heise hatte sich im Spiel gegen Bochum verletzt. Er wird wohl einige Wochen pausieren müssen, da sein Backup Dirk Carlson ebenfalls, bis wahrscheinlich Ende der Saison, verletzt ausfällt, ist der KSC am Montag nochmal auf dem Transfermarkt tätig geworden. Kurz vor Transferende verpflichteten die Blau-Weißen Kevin Wimmer von Stoke City. Der 28-jährige Österreicher war auch schon bei Köln und Tottenham angestellt. Stoke City kaufe den Verteidiger im Jahr 2017 für 20 Millionen Euro. Dort kam er aber nie richtig in Fahrt, nach Leihen zu Hannover und Royal Excel Mouscron in der letzten Saison, ist er bis Ende der Saison nun an den KSC ausgeliehen. Er bekam direkt seine Chance in der Startelf. Spielpraxis hatte der gelernte Innenverteidiger kaum, daher war abzuwarten, wie er sich nach langer Spielpause auf dem Feld einfindet. 

Im Jahr 2021 bislang ungeschlagen

Der KSC war ungeschlagen im Jahr 2021 und wollte das natürlich auch bleiben. Regensburg hatte unter der Woche noch den Bundesligisten Köln aus dem Pokal geschmissen - Nachteil für den Jahn war, dass sie über die komplette Distanz von 120 Minuten gehen mussten. Das könnte die Oberpfälzer viel Kraft gekostet haben.

Ausgeglichene Partie

In den ersten 20 Minuten ist nicht viel passiert im Wildpark. Beide Teams haben jeweils einmal auf das Tor geschossen. Größere Chancen blieben aus, vieles hat sich im Mittelfeld abgespielt. Regensburg attackierte den KSC sehr früh, die Oberpfälzer rannten, beim Aufbauspiel des KSC, immer mit drei Männern an, nun war auch deutlich zu sehen, warum Regensburg das laufstärkste Team der Liga ist, sie waren sich nicht zu schade jedem Ball hinterher zu rennen.
Die erste dicke KSC Chance gab es in der 26. Minute. Nach einem Fehlpass der Regensburger Abwehr kam Hofmann an den Ball der direkt versuchte abzuschließen, der Ball wurde vom Keeper Meyer abgewehrt. Da stand Goller noch frei, welcher nur noch ins Tor schießen musste, sein Abschluss aus etwas spitzerem Winkel, hat er einige Meter über das Regensburger Gehäuse gedroschen.

Regensburg wurde stärker

Nach der großen KSC Chance, kam Regensburg mehr ins Spiel. Der SSV hatte einige gute Angriffe, die recht gefährlich waren, aber am, Abschluss haderte es noch bei den Oberpfälzern. Allerdings blieb es bis zur Pause sehr ausgeglichen und daher ging das 0:0 auch in Ordnung.

Keine Wechsel zur Pause

Der KSC wechselte nicht zur Pause, trotzdem mussten sich die Karlsruher überlegen, wie sie die laufstarken Regensburger überlisten konnten. Erste Tor-Annäherungsversuche gab es in der 49. Minute. Alexander Groiß war der Karlsruher welcher den ersten Torschuss in Halbzeit zwei abgab. Noch kein Problem für Meyer im Regensburger Tor. Nach einer guten Stunde im Wildpark gab es immer noch keine Tore, aber der KSC arbeitete mehr daran das Erste zu erzielen. Die Bälle kamen gefährlicher in den Strafraum, aber die Abschlüsse verfehlten immer noch das Ziel. Auf der anderen Seite hatte der KSC auch Glück, dass Regensburg ihre Abschlüsse auf die, noch nicht fertige Südtribüne, hämmerten.

Regensburg 13 Minuten in Unterzahl

In der 77. Minute stellte Schiedsrichter Robert Kampka den Spielführer des SSV Benedikt Gimber mit Gelb-Rot vom Platz. Gimber foulte wiederholt und flog daher vom Feld. Damit mussten die Regensburger in der Schlussphase mit 10 Spieler auskommen. Eichner reagierte daher auch nochmal: mit Babacar Gueye und Malik Batmaz kamen weitere Offensiv-Kräfte aufs Feld. Bis zur 85. Minute passierte nichts weltbewegendes mehr. Daher brachte Eichner die letzte Option für den Angriff - Dominik Kother. So blieben dem KSC noch vier Minuten und etwas Nachspielzeit, um vielleicht doch das entscheidende Tor zu erzielen.  Doch der KSC konnte das Überzahlspiel nicht nutzen. Die letzte Konsequenz an diesem Sonntag fehlte den Badenern. Regensburg schien mit dem Punkt zufrieden.

KSC am Samstag in Sandhausen zu Gast

Am Ende ging das Unentschieden in Ordnung - der KSC ist nun am kommenden Samstag in Sandhausen zu Gast. Los geht es dort um 13 Uhr.


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