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Karlsruher SC holt wichtigen Punkt im Abstiegskampf

Hannover/Karlsruhe (cmk) Nachdem sich der Karlsruher SC am vergangenen Sonntag mit einem 0:0 Unentschieden vom VfL Bochum trennte, mussten die Badener schon am Mittwoch wieder ran. Auswärts ging es beim Tabellenneunten Hannover 96 um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Nach einer hart umkämpften Schlussphase trennten sich beide Mannschaften mit einem 1:1 Unentschieden.

Foto: GES/Marvin Ibo Güngör

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Vier Wechsel in der Startelf

Im Vergleich zum letzten Spieltag wechselte KSC-Cheftrainer Christian Eichner gleich vier Positionen in der Startelf aus. Thiede, Roßbach und Groiß, sowie der gelbgesperrte Fröde mussten auf die Bank. Dafür starteten Carlson, Kobald und Djuricin, auch Gondorf durfte nach abgesessener Gelbsperre wieder von Beginn an aufs Feld. Schon in der dritten Spielminute gabs die erste KSC-Chance. Nach einem Freistoß von Lorenz kam Kobald an den Ball und zog ab, die Kugel verfehlte das Tor nur knapp. Es war eine hektische viertel Stunde zu Beginn der Partie, wirklich große Chancen blieben bis dato aber aus. Keinem der Teams gelang es wirklich Geschwindigkeit ins Spiel zu bringen, daher hatten die Defensivreihen auf beiden Seiten zunächst keine Probleme, die Angriffe abzuwehren.

Ausgeglichene erste Halbzeit

Doch dann wurde es aus Sicht der Badener brenzlig. In der 32. Spielminute kam Hannovers Kaiser nach einem Pass quer durch den Strafraum frei an den Ball – der Pfosten rettete die Karlsruher vor einem Rückstand. Die Elf von Christian Eichner tat sich im Offensivspiel schwer, dafür gabs für Hannover in der 38. Minute einen gefährlichen Freistoß nur knapp vor dem Strafraum. Prib trat zum Schuss an, traf aber nur die Stange. Die Gastgeber machten weiter Druck, Karlsruhes Abwehr hatte zwischenzeitlich alle Hände voll zu tun. Mit einem 0:0 ging es dann in die Halbzeitpause.

Führung für die Gastgeber

Personell unverändert ging es für die Badener in die zweite Halbzeit. Und die startete denkbar schlecht für die Gäste. Nach einem von KSC-Torwart Uphoff abgewehrten Freistoß gabs die Ecke für die Gastgeber. Die Karlsruher Abwehr konnte den Ball nicht richtig klären, der sprang an den Elfmeterpunkt, dort konnte Hannovers Prib völlig frei zum Abschluss kommen und den Ball ins rechte Eck verwandeln. Es stand in der 49. Minute also 1:0 für die Hausherren. Hannover schien befreit vom Führungstreffer und machte Druck, der KSC versuchte dagegenzuhalten. Wanitzek schickte Carlson in der 56. Minute auf der rechten Außenbahn, der flankte in den Strafraum, wo Djuricin den Ball aus der Luft nahm und abzog. Der Schuss verfehlte das Tor nur knapp. Dann der erste Wechsel beim KSC. In der 59. Minute musste Lorenz vom Feld, für ihn kam Ben-Hatira ins Spiel.

Ausgleich durch Hoffmann

Hannover 96 dominierte das Spiel nach der Führung, schon in der 61. Minute die nächste Top-Chance für die Gastgeber. Weydandt wurde stark von Prib bedient und köpfte den Ball perfekt aufs Tor, KSC-Keeper Uphoff konnte in letzter Sekunde retten. Doch auch Karlsruhe hatte kurz darauf eine Riesenchance. Stiefler flankte in den Strafraum perfekt auf Hoffmann, der kam zum Kopfball aber auch dieser Versuch in der 65. Minute scheiterte. In der 68. Minute durfte dann Thiede aufs Feld, für ihn ging Kobald raus. Beide Mannschaften drängten nun auf ein Tor. Und dann die Erleichterung für die zuhause gebliebenen KSC-Fans: Nach einer schönen Flanke von Wanitzek in der 70. Minute kam Hoffmann erneut zum Kopfball und traf dieses Mal zum 1:1 Ausgleich. Djuricin hatte in der 80. Minute die Chance auf den Führungstreffer, er rannte alleine auf den Hannoveraner Torwart zu und zog frei ab, der Ball ging aber ins Toraus. Kurz danach kamen Fink und Grozurek für Djuricin und Stiefler ins Spiel.

Spannende Schlussphase

In der Schlussphase war also nochmal alles offen. Beide Teams wollten sich nicht mit dem einen Punkt begnügen und kämpften um den Führungstreffer. In der 87. Minute war es dann absolutes Pech für die Karlsruher. Ben-Hatira kam überraschend im gegnerischen Fünfmeterraum an den Ball, er traf aber nur den Pfosten – das hätte die Führung sein müssen. Genauso sah es dann aber auch auf der Gegenseite aus, Hannover konterte und Maina sprintete alleine auf Uphoff zu, auch dieser Schuss verfehlte den Kasten nur knapp. Schlussendlich netzte keine der beiden Mannschaften mehr ein, das Spiel endete 1:1 Unentschieden.