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Karlsruher SC gewinnt Derby und holt wichtige Punkte im Abstiegskampf

Karlsruhe (jl) Der Karlsruher SC holt drei enorm wichtige Punkte im Abstiegskampf der zweiten Liga. Am Ende schlagen die Badener den schwäbischen Nachbarn mit 2:1 und dürfen sich „Derbysieger“ nennen - zum ersten Mal in der zweiten Liga gegen den VfB. Der Kampfgeist der Eichner-Truppe wurde am Ende zu Recht belohnt.

Symbolbild: GES

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KSC kämpft um wichtige Punkte

Trainer Eichner hatte wieder auf vier Positionen gewechselt. Philipp Hofmann und Manuel Stiefler kamen nach der Gelbsperre zurück ins Team. Zudem startete Änis Ben-Hatira und Dominik Kother. Marco Thiede, Marc Lorenz und Marco Djuricin nahmen auf der Bank Platz. Manuel Röser war nicht mehr im Kader dabei. Mit viel Druck und einem guten Auftritt wollten die Karlsruher den Stuttgartern das Leben im Wildpark schwer machen. Der VfB stand vor dem Spiel auf dem Relegationsplatz drei. Durch den Sieg des HSV am Freitag haben die Schwaben den zweiten Platz abgeben müssen. Einen Punkt haben die Landeshauptstädter Rückstand auf den HSV. Einen Punkt noch Vorsprung auf den schwäbischen Nachbarn Heidenheim. Der Druck beim VfB war vor der Begegnung auch sehr hoch, wollen die Stuttgarter doch wieder direkt zurück in Liga 1.

Der KSC benötigt dringend Punkte um in der Liga zu bleiben. Durch den Sieg von Wiesbaden, rutschten die Karlsruher, auf den 17. Platz ab. Mit einem Sieg gegen den Rivalen, würde der KSC am Sonntagnachmittag auf Platz 15 springen und die Abstiegsplätze verlassen.

KSC ging in Führung

Die erste Chance gehörte dem VfB. Nach fünf Minuten kam Hamadi Al Ghaddioui nach einem Eckball zum Abschluss – Uphoff klärte. Dann kam der KSC. Gondorf kam über die rechte Seite und legte den Ball flach in die Mitte und da stand Marvin Wanitzek komplett frei – nahm den Ball an und zog ab. Keine Chance für Kobel im Kasten des VfB. Nach sieben Minuten führte der KSC mit 1:0.

Ausgleich durch Strafstoß

Der KSC stand nach der Führung gut. Die Blau-Weißen ließen kaum Chancen zu. Der VfB investierte etwas mehr, aber der KSC verteidigte sicher und schaffte es auch schnell umzuschalten. Gegen Ende der ersten Hälfte, kam der VfB öfter vor den KSC-Kasten. Bis dato blieben die Schwaben aber noch ungefährlich. Dann aber war Silas Wamangituka alleine durch und wurde von Stiefler gestoppt. Schiedsrichter Timo Gerach entschied sofort auf Strafstoß. In der 35. Minute traf Gonzalez vom Punkt zum 1:1. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.

Keine Wechsel zur Pause

Unverändert kamen beide Teams aus den Kabinen. Der VfB machte gleich druckvoll weiter. Eine Minute nach Wideranpfiff war es Silas Wamangituka der zum Abschluss kam – der Ball ging am Kasten vorbei. In den ersten Minuten merkte man sofort, dass der VfB hier mehr wollte. Die KSC Abwehr kam ordentlich unter Druck und verlor auch etwas leichtinnig die Bälle in der eigenen Hälfte. Das lud den VfB zu Torchancen ein. Klement scheiterte in der 47 Minute mit seinem Fernschuss an Uphoff. Nach 57 Minuten mal wieder ein Lebenszeichen des KSC. Nach einer Flanke von Gondorf kam Kother im Sechzehner zum Kopfball. Das Leder ging über den Kasten des VfB. In der 64 Minute hatte Wanitzek einen Freistoß gefährlich auf das Tor der Stuttgarter gebracht – der Ball ging knapp am linken Pfosten vorbei. In der 70 Minute wechselte Eichner doppelt. Marco Thiede und Marc Lorenz kamen für Manuel Stiefler und Dominik Kother. In der 72 Minute ging der KSC dann wieder in Führung. Nach einem Eckball bekam die VfB Abwehr das Leder einfach nicht geklärt und bei dem ganzen herum gestochere im fünf Meter Raum kam Fröde an den Ball und kickte ihn über die Linie zum 2:1.

VfB warf alles nach vorne

Der VfB wechselte offensiv und Gomez kam. Die Schwaben warfen nun alles nach vorne und wurden sichtlich nervöser. Am Ende half alles Anrennen der Stuttgarter nicht mehr, der KSC verteidigte clever und versuchte die Bälle lange zu halten um Zeit von der Uhr zu nehmen. Der Kampfgeist der Blau-Weißen wurde nach 94. Minuten mit dem ersten Sieg gegen den VfB in der 2. Liga belohnt. Damit verlassen die Badener die Abstiegsränge und klettern nach dem 31. Spieltag auf Platz 15. Am Mittwoch gehts zum nächsten Endspiel gegen Jahn Regensburg. Los geht es dort um 18:30 Uhr.