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Kampf bis zum Ende: Baden Rhinos siegen gegen die Maddogs Mannheim

Karlsruhe (am/ass) Einen mühsamen Arbeitssieg erkämpften sich am Samstagabend die Baden Rhinos im Heimspiel gegen die Maddogs Mannheim. Vor 800 Zuschauern machte Denis Friedberger erst in der 59. Minuten mit seinem Treffer zum 8:6 ins leere Mannheimer Tor den Deckel auf die Partie.

Foto: Patrick Hubig

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Guter Start

Der Beginn war vielversprechend. Die Rhinos machten viel Druck nach vorne und erzielten nach 47 Sekunden durch Björn Groß die Führung. Bis zur 12. Minute hielt die Hügelsheimer Dominanz welche durch das 2:0 von Martin Vachal auch auf der Anzeigetafel zum Audruck kam. Vier teils unnötige Strafzeiten luden den Gegner daraufhin aber ein, auf der Party mitzutanzen. Den Anschlusstreffer in Überzahl durch Oliver Zbaranski (15.) beantwortete noch Graham Brulotte eine Minute später per verdecktem Distanzschuss. Eine doppelte Überzahl nutzte eine Minute vor der Drittelpause Udo Sofian zum abermaligen Anschluss.

Starker Mittelabschnitt von beiden Seiten

Im Mittelabschnitt vermieden beide Teams zwar Strafzeiten,  trugen auf Augenhöhe aber einen verbissenen Kampf aus. Maxim Engel erhöhte in der 29. Minute noch für den ESC auf 4:2. Philip Martinec und Frank Hart benötigten aber nur 71 Sekunden um in der 33. Minute auszugleichen. Keine Minute später war Jonathan Koch für die Rhinos mit dem 5:4 erfolgreich, ehe Lars White nach toller Vorarbeit von Graham Brulotte das Blatt vollends wieder zugunsten der Rhinos wendete (37.). Mannheim witterte trotz dem Rückstand seine Chance und spielte weiter druckvoll nach vorne. ESC-Keeper Constantin Haas musste immer wieder sein ganzes Können aufweisen um den Vorsprung in die zweite Pause zu retten. Aus dieser kamen die Rhinos wieder gut heraus.

Spannend bis zum Schluss

Simon Klemmer schloss direkt den ersten Angriff zum 7:4 ab. Die Maddogs zeigten sich davon allerdings wenig beeindruckt und suchten ihr Heil in der Offensive. Mit Erfolg. Oliver Zbaranski setzte gut nach und nutzte einen Fehlpass im Abwehrverbund zum fünften Treffer. Als sich Haas sechs Minuten vor dem Ende seinen einzigen Schnitzer leistete, machte es der Kanadier Frank Hart noch einmal richtig spannend. Fünf Minuten lang stockte den Fans in der Eisarena der Atem. Topchancen hüben wie drüben hätten das Spiel kippen können, doch beide Torhüter standen ihren Mann. 70 Sekunden vor dem Ende setzte Gästecoach Sascha Trivunov alles auf eine Karte, um mit sechs Feldspielern gegen fünf Nashörner, wie eine Woche zuvor gegen Ravensburg, noch einen Treffer zum Penaltyschießen zu erzwingen. Doch die Rhinos gewannen das Bully und Denis Friedberger schoss den Puck über das ganze Spielfeld zum erlösenden 8:6 ins verwaisete Gehäuse.

"Bei 14 Toren haben beide Mannschaften zwangsläufig viele Fehler gemacht. Das müssen wir nächste Woche gegen Heilbronn besser machen. Aber heute zählen einzig und alleine die drei Punkte im Rennen um die Playoffs", resümierte Trainer Richard Drewniak. Bereits am Samstag wartet auf die Eishockeyfans am Airpark das nächste "Endspiel". Um 19:30 Uhr fällt der Puck gegen die punktgleichen Eisbären. Dem Gewinner winkt der Vormarsch auf den dritten Tabellenplatz.