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Foto: Baden Rhinos

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Heimsieg für die Baden Rhinos: Erster Tabellenplatz der Regionalliga

Hügelsheim (pm). Der ESC Hügelsheim ist erfolgreich in das neue Jahr gestartet. Am Samstagabend erarbeiteten sich die Baden Rhinos einen 4:3 (2:2/1:1/1:0) Heimsieg über den EHC Freiburg und stehen dadurch wieder auf dem ersten Tabellenplatz der Regionalliga.

Vor wieder 1.000 Zuschauern hatten die Rhinos einen perfekten Start. Keine zwei Minuten waren gespielt, ehe Andy Mauderer nach punktgenauer Vorarbeit von Graham Brulotte die Hügelsheimer Führung erzielte. Es waren wieder einmal die unnötigen Strafzeiten in einem eigentlich fairen Spiel, die den Rhinos das eigene Leben schwer machten. Jungprofi Christian Bauhof nutzte die nummerische Überlegenheit zum Ausgleich (6.) als er freistehend vor Max Häberle bedient wurde. Sekunden später befanden sich die Rhinos in Überzahl und schlugen ebenfalls zu.

Denis Friedberger fand von der blauen Linie die Lücke zur erneuten Führung. Es war das Spiel der Specialteams, denn auch die zweite Strafzeit gegen die Rhinos führte wieder zum Ausgleich. Christian Bauhof’s Schuss wurde von einem Hügelsheimer Schläger unhaltbar zum 2:2 abgefälscht (15.). Leistungsgerecht ging es mit dem Remis in den Mittelabschnitt, in dem die dritte Strafzeit gegen die Rhinos böses Erwarten ließ. Wieder war es Bauhof, der sich perfekt in den freien Raum stahl und zum dritten Mal von Anton Bauer mustergültig bedient wurde (29.).

Die ESC-Cracks benötigten einen Moment um den Rückstand zu verdauen, fanden aber in der 33. Minute die passende Antwort. Mauderer erkämpfte im eigenen Drittel den Puck und schickte Graham Brulotte, der Leon Meder im Gästetor überwand. Das Schlussdrittel begann mit einer Überzahl für die Rhinos und passend zum Spiel nutzten die Gastgeber die Möglichkeit. Sebastian Ott zog von der blauen Linie ab und Noel Johnson gab dem Puck die entscheidende Richtungsänderung zum umjubelten Führungstreffer.

Die verbleibenden 18 Minuten waren purer Kampf beider Teams. Sowohl die Rhinos als auch die Gäste aus dem Breisgau hatten jeweils noch drei Überzahlgelegenheiten, doch die Penaltykiller und Torhüter taten ihren Job. Dramatisch wurde die letzte Spielminute. Gästetrainer Peter Salmik zog seinen Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers und erhöhte den Druck auf die Rhinos. Als die letzten Sekunden anbrachen warfen sich die Nashörner aufopferungsvoll in die Schüsse und kratzten zwei Mal den Puck von der Linie. Mit dem Schlusspfiff lag vor dem Tor ein großer Haufen Spieler aus beiden Lagern, doch der Puck blieb draußen und die wichtigen Punkte im Spargeldorf.